Dankschreiben nach Vorstellungsgespräch erhöht Jobchancen

Dankschreiben nach Vorstellungsgespräch erhöht Jobchancen

Um die Chance auf einen Job zu erhöhen, kann ein Dankschreiben im Anschluss eines Vorstellungsgespräches den kleinen aber feinen Unterschied ausmachen. Was dabei zu beachten ist und was ein Dankschreiben beinhalten sollte, ist im folgenden Artikel zu lesen.

Es ist zugegebenermaßen hierzulande etwas ungewöhnlich, sich nach einem Vorstellungsgespräch beim Personaler schriftlich zu bedanken. Aber gerade deshalb sollte man die Chance beim Schopfe packen, um sich stärker von der Masse der anderen Bewerber abzusetzen. Ob man für ein Dankschreiben eine E-Mail oder einen Brief schreibt, bleibt jedem selbst überlassen. Doch vorzugsweise wird der elektronische Weg via Internet bevorzugt. Vor allem, wenn man nicht mit einer schönen Handschrift gesegnet wurde.

Inhalte eines Dankschreibens

Das Dankschreiben nach dem Bewerbungsgespräch liefert viele Vorteile. Dabei kann man sich nicht nur für die Zeit und das gute, sympathische Gespräch bedanken, sondern zugleich auch Schiefgelaufenes gerade rücken.

Ansonsten beschränkt sich ein Dankschreiben, welches nicht länger als eine halbe bis maximal dreiviertel Seite sein sollte, auf höchstens zwei Punkte, die im Vorstellungsgespräch positiv aufgefallen sind. Dabei ist es natürlich auch erlaubt, auf konkrete Verhaltensweisen in der Gesprächsführung oder im Führungsverhalten einzugehen.

Zudem bietet das Dankschreiben die Chance, offen gebliebene Fragen zu beantworten. Und obendrein kann man seine herausragenden und besonderen Fähigkeiten, die der künftige Job verlangt, schlüssig darstellen. Vielleicht anhand von Beispielen, die beim Vorstellungsgespräch besprochen wurden. Langes rumschwafeln ist aber nicht angebracht, besser alles kurz und knapp auf den Punkt bringen

Abschließend das Schreiben freundlich beenden, mit dem Verweis, sich auf eine baldige Antwort zu freuen.

Genau wie das Anschreiben, ist das Dankschreiben individuell zu gestalten und sollte kein Standardschreiben sein.

Abschließend noch ein kleiner Tipp für den Betreff: Dort unbedingt rein schreiben, um welches Gespräch es sich gehandelt und wann es stattgefunden hat. Beispiel: „Vorstellungsgespräch zur Mitarbeit in der Redaktion am 23. März 2012.“ Dem Personaler greift man somit unter die Arme.


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Bewerbung: Tipps für die Generation 30 plus

Bewerbung: Tipps für die Generation 30 plus

Je älter man ist, desto schwieriger ist es, einen neuen Job zu finden. Doch am Alter können wir nun Mal nichts ändern. Doch damit die Chancen auf eine Stelle steigen, sollte man sich ältere Menschen entsprechend bewerben, die dem Alter und der Berufserfahrung angemessen sind. Das trifft sogar schon auf über 30-Jährige zu, deren Bewerbung anders aussehen sollte als bei Berufsanfängern. Uralte Schul- und Arbeitszeugnisse haben da nichts zu suchen. Doch was gehört in die Ü30-Bewerbung?

Ja, richtig gelesen: Auch wenn man gerade zarte Anfang 30 ist, sollte man die Bewerbungsunterlagen anpassen. Als erfahrene Kräfte muss nicht noch jedes Praktikum aufgeführt oder die Dauer einer Tätigkeit beschrieben werden. Vielmehr liegt der Fokus auf die beruflichen Erfahrungen. Tipp: Sätze wie ‚ich verfüge über gute Kontakte’ oder ‚ich kenne die Prozesse in der Branche sehr gut’ sind ideal für das Anschreiben und hinterlassen beim Personaler mehr Eindruck, als ein 10 Jahre altes Arbeitszeugnis. Die Chancen auf den neuen Job steigen!

Was gehört in die Ü30-Bewerbung?

1. Anschreiben: eine Seite über eigene Stärken sowie eine prägnante Begründung, warum ausgerechnet sie für die Firma arbeiten wollen und man der Richtige für den Job ist.

2. Zeugnis: Zwei Arbeitszeugnisse sowie jobbezogene Qualifizierungsnachweise (Computer, Fremdsprachen, Führerschein). Auf Schulzeugnisse kann verzichtet werden – vor allem für Bewerber der Altersgruppe 50 plus. Jobsuche

3. Lebenslauf: 1 Seite, lückenlos und mit Bewerbungsfoto vom Profi-Fotografen.

Doch was gehört so alles in den Lebenslauf einer Ü30-Bewerbung? Schließlich haben ältere Arbeitnehmer mehr vorzuweisen. Wer in seiner beruflichen Karriere schon bei verschiedenen Unternehmen tätig war, sollte diese zu einer Haupt-Rubrik zusammenfassen (bspw. Kfz-Mechaniker, Bürokauffrau usw.) und dann eingerückt schreiben, für welche Firmen von wann bis wann gearbeitet wurden. Experten raten dazu, dass ältere Job-Bewerber ihren Lebenslauf auf eine Seite beschränken. Für die Generation 50-Plus gilt zudem: Das Geburtsdatum anders als üblich ans Ende des Lebenslauf aufführen.

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Visitenkarte – wichtig für die Jobsuche

Visitenkarte – wichtig für die Jobsuche

Ein jeder hat Visitenkarten. Warum also nicht auch Jobsuchende. Damit soll aber nicht in erster Linie die Bewerbungsmappe aufgefüllt werden. Vielmehr sollte man sie beispielsweise beim Besuch einer Jobmesse immer griffbereit haben. Doch wie sieht die richtige Visitenkarte für Bewerber aus?

Jobmessen sind vor allem für Studenten die kurz vor ihrem Abschluss stehen, der ideale Ort, um sich als Arbeitskraft anzubieten. Da darf eine Bewerbungsmappe natürlich nicht fehlen, wobei diese auf solchen Events ohne Deckblatt und Motivationsschreiben zu gestalten ist. Schließlich bekommen die Unternehmensvertreter bei solchen Gelegenheiten bergeweise Bewerbungen. Da sollte man sie nicht noch zusätzlich „zu müllen“.

Nicht weniger wichtig ist die eigene hochwertige Visitenkarte, mit der man wunderbar Selbst-Marketing betreiben kann. Hierfür sollte man auch durchaus etwas Geld investieren. Schließlich ist die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt groß und jeder versucht mit allen Mitteln seinen Traumjob zu bekommen.

Was sollte draufstehen?

Natürlich sieht die Visitenkarte eines Studenten der auf Arbeitsuche ist anders aus, wie diejenigen derer, die bereits im Job sind und eine entsprechende Position auf der Karte platzieren können.

Wer sich eine Art Bewerbungs-Visitenkarte anfertigen lassen will, sollte dickes Papier und Prägedruck verwenden. Auch das Gesicht gehört unbedingt darauf, damit man sich beim potentiellen Arbeitgeber schneller wieder ins Gedächtnis rufen kann, wenn dieser die Karte ein paar Tage später zwischen den Fingern hält. Neben dem Gesicht gehören die Kontaktdaten sowie die eigene Studienrichtung.

Der eigene Werbetext

Um mit Kreativität zu glänzen, kann man auch seinen eigenen kleinen Werbespruch auf der Visitenkarte platzieren. Beispiel gefällig? Wie wäre es denn mit: „Fachkräftemängel? Nicht mit mir!“ Das ist kurz und bündig und vermittelt durchaus Selbstbewusstsein.

Abgerundet wird die Visitenkarte für Jobsuchende durch drei persönliche Hauptargumente, die einen für den Job prädestinieren. Das kann eine besondere Sprache, der Auslandsaufenthalt oder die Teamerfahrung sein. Dadurch wird der Lebenslauf in einer einzigartigen und ganz individuellen Form komprimiert und auf die wichtigsten Punkte beschränkt.

Immer vorbereitet

Aber nicht nur auf Jobmessen sind die eigenen Visitenkarten immer bei sich zu führen. Schließlich kann man überall, sei es in einem Restaurant oder der Disko, dem Flugzeug oder der Bahn, zufällig mit jemandem ins Gespräch kommen, der gerade einen entsprechenden Job zu vergeben. Mit einer ordentlichen Visitenkarte hat man doch gleich gute Karten.


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Mit anonymen Lebensläufen gegen Diskriminierung?

Mit anonymen Lebensläufen gegen Diskriminierung?

Bei der Auswahl eines geeigneten Bewerbers spielen nicht nur berufliche oder schulische Qualifikationen eine wichtige Rolle. So machen viele Personaler häufig ihre Entscheidung vom Geschlecht, Alter oder Herkunft des Bewerbers abhängig. Riecht nicht unbedingt nach Objektivität. In Frankreich will man daher dieser Form der Diskriminierung mit anonymen Lebensläufen entgegentreten. Guter Ansatz, doch nicht wirklich viel versprechend.

Bis einschließlich April 2011 läuft in einigen Regionen Frankreichs das Pilotprojekt „anonyme Lebensläufe“. So sollen die Personaler mehr oder weniger gezwungen sein, Bewerber nicht nach Alter, Aussehen oder Geschlecht auszusortieren.

Entsprechend dürfen die Bewerber folgenden Daten im Lebenslauf weglassen:

  • Vollständige Namensnennung
  • Geburtsdatum und Alter
  • elektronische Kontaktdaten (E-Mail usw.)
  • Adresse
  • Geburtsort
  • Familienstand
  • Geschlechtsangabe
  • Foto

Klingt auf den ersten Blick durchaus interessant. Scheinbar bekommt nun der Ende fünfzigjährige oder die alleinerziehende Mutter von drei Kindern endlich eine gerechte Chance, einen neuen Job zu bekommen. Aber ehrlich gesagt nur auf den ersten Blick.

Personaler ziehen Rückschlüsse

Denn gewiefte Personaler können immer noch aus den verbleibenden Daten im Lebenslauf vermeidlich „diskriminierungssensitive“ Angaben finden. Denn Angaben zum Schul- und gegebenenfalls Studienabschluss, bisherige Arbeitsverhältnisse, Auslandsaufenthalte oder Sprach- und Computerkenntnisse müssen / sollten nach wie vor im Lebenslauf berücksichtigt werden. Für die Personaler ist es ein Leichtes, quasi zwischen den Zeilen weitere Rückschlüsse über den Bewerber zu gewinnen.

Das Alter kann man ganz einfach über den Schul- bzw. Hochschulabschluss erahnen. Und wer fließend exotische Sprachen spricht, gibt automatisch Aufschluss über seine Herkunft.

Anonyme Lebensläufe funktionieren nicht bei Jobsuche

Zudem stellt sich die Frage, wie ein Unternehmen einen Bewerber zu einem Vorstellungsgespräch einladen will, wenn dieser nicht mal seinen Namen geschweige denn Telefonnummer im Lebenslauf hinterlassen muss. Und nicht längst jeder Franzose hat ein mobiles Telefon.

Letztendlich kann man sagen, dass anonyme Lebensläufe großer Quatsch sind. Denn irgendwann werden sich Bewerber und Personaler gegenüberstehen, wenn es beispielsweise zum Vorstellungsgespräch kommt. Spätestens dann ist man den Diskriminierungen ausgesetzt. Da wäre es zeitsparsamer, wenn man von vornherein abgelehnt wird.


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Kreative Bewerbung als Selbstinterview, Weltwunder und Co.

Kreative Bewerbung als Selbstinterview, Weltwunder und Co.

Es ist gar nicht so leicht, seine Bewerbung mit etwas Kreativität aufzupeppen. Wir haben uns mal Gedanken gemacht und zeigen euch ein paar Möglichkeiten, wie man sein Anschreiben oder Lebenslauf gestalten könnte, um beim Personaler bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Eine Bewerbung in Form eines Flyers hatten wir hier auf unserem Job-Blog schon einmal thematisiert. Diese kreative Bewerbung könnte man durchaus noch weiter ausarbeiten. Tipp: Sich auf einem Flyer als Festival vorstellen! Macht auf dieser einzigartigen Bewerbung klar, mit welchen Eigenschaften, Stärken usw. ihr Besucher locken bzw. den künftigen Chef von euch überzeugen würdet.

Humorvolles Selbstinterview als Jobs Bewerbung

Eine weitere kreative Möglichkeit ist das Selbstinterview. Natürlich ist diese Bewerbungsform nicht für jeden Job gedacht. Aber wenn ein selbstbewusstes Auftreten, bspw. als Verkäufer, gefragt ist, kann das Selbstinterview durchaus reizvoll sein. Dabei aber an eine ordentliche Portion Humor denken Jobsuche

Post-Its (kleine Haftnotizen) auf einem Anschreiben? Ja, das zeigt durchaus Kreativität in der Bewerbung. Vorausgesetzt es steht das richtige drauf. Beispiele gefällig? Wie wäre es denn mit interessanten Ergänzungen, ein Hauch von Ironie, indem man sich selber etwas auf die Schippe nimmt. Auf den Post-Its ist Platz, die in einem formalen Anschreiben keinen Platz haben und tabu sind. Daher ja auch in Form von Notizzetteln.

Sich als Weltwunder vorstellen

Ansonsten könnte man sich auch als Weltwunder beschreiben, über das alle bekannte Zeitungen und TV-Sender berichten. Einen Auszug eines solchen Berichtes als Bewerbung? Definitiv etwas besonderes. Ein eigenes Porträt, mit dem bisherigen Lebenswerk als Leitartikel. Zudem kann der Lebensgefährte im Interview zum Weltwunder zu Wort kommen und ein toller Schnappschuss eines Paparazzos von der letzten Party. Wenn man sich aber nicht gleich im Vollrausch präsentieren will, vielleicht besser ein anderes Bild wählen.

In einer besonders kreativen Bewerbung können auch beispielsweise ein Freund, die Eltern oder ein ehemaliger Arbeitskollege zu Wort kommen. Dadurch gewinnt der Cehf bzw. Personaler eine zweite Meinung über den Bewerber. Oder wie wäre es damit, in einem Kalender die eigenen Arbeitsproben in Jahren geordnet anzufertigen.

Ihr seht, um einen neuen Job zu bekommen, gibt es in Sachen kreativer Bewerbung fast keine Grenzen.


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Viele Jobsuchende schrecken vor der telefonischen Kontaktaufnahme mit dem potentiellen Arbeitgeber ab. Die Gründe sind vielfältig. Dabei liefern telefonische Bewerbung zahlreiche Vorteile. Vorausgesetzt, man ist gut vorbereitet.

jobsuche-telefon

Telefon als Bewerbungsinstrument nutzen

Angst vor der Abweisung oder Unsicherheit während des Gesprächs sind sicherlich die beiden größten Hindernisse, warum Jobsuchende bei ihrer Bewerbung nicht zum Hörer greifen. Das erklärt auch, warum nur zehn Prozent der Jobkandidaten sich auf ein passenden Stellenangebot vorab telefonisch melden. Den Vorteil, den sich diese zehn Prozent im Vergleich zu den Konkurrenten „erredet haben“, ist für die Nicht-Anrufer-Fraktion schwer aufzuholen.

Interesse zeigen, Sympathie wecken

Die Vorteile einer telefonischen Bewerbung sind zahlreich. Der Arbeitgeber wird ihr Interesse an der Stellenanzeige definitiv zu Kenntnis nehmen. Zudem können sie mit etwas Geschick am anderen Ende der Telefonleitung Sympathie wecken, wenn sich durch einen Zufall Gemeinsamkeiten oder gleiche Interessen herausstellen. Darüber hinaus haben sie die Chance, ihre Kommunikationsfähigkeit und soziale Kompetenz spielen zu lassen und unter Beweis stellen zu können.

Fragekatalog erstellen

Doch ohne entsprechende Vorbereitung laufen sie Gefahr, dass ihre telefonische Vorab-Bewerbung ein Schuss in den Ofen wird. Hier heißt es, einen kleinen Schlachtplan zu entwickeln. Schreiben sie sich drei bis vier Fragen auf, wobei diese möglichst nicht mit „Ja“ oder „Nein“ zu beantworten sein sollte. Experten raten zudem von „Warum“-Fragen ab, da diese bisweilen als unhöflich oder aufdringlich rüberkommen kommen. Ihre Fragen sollte auch nicht im Schnelldurchgang runtergerattert werden, so dass sich ihr Gesprächspartner wie in einem Kreuzverhör vorkommen muss. Räumen sie Zeit zum Antworten ein, das ist auch ihre Chance, vielleicht die Nervosität und hohe Aufregung etwas besser in den Griff zu bekommen.

Bevor sie anrufen, sollten sie die entsprechende Stellenanzeige natürlich gut im Kopf haben. Am besten die Ausschreibung liegt direkt neben ihren Bewerbungsunterlagen auf dem Schreibtisch.

Menschen wie du und ich

Ganz aufgeregt Bewerber werden sicherlich das Gespräch im Vorfeld durchspielen. Das ist auch gut so. Machen sie sich dabei unbedingt ein paar wichtige Notizen, damit das reale Gespräch jederzeit lebhaft ist und nicht in der großen Stille endet.

Und wie wir alle, sind auch Personalchefs, Sekretärinnen oder andere Kontaktpersonen nur Menschen. Mit etwas Charme, Höflichkeit und einem gut strukturierten Merkzettel, werden sie durch das telefonische Bewerbungsgespräch definitiv wichtige Punkte im Bewerbungsrennen sammeln. Und schon sind sie ihrem neuen Job einen Schritt näher gekommen.


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Top 3 der Motivationstipps für die Jobsuche

Top 3 der Motivationstipps für die Jobsuche

Jobsuche dauert meist länger als angenommen. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Motivation schwindet. Doch bevor man sich diesem gefährlichen Abwärtstrend tatenlos aussetzt, sollten sie handeln. Wir zeigen die besten Tipps, wie die Motivation bei der Suche nach einem neuen Job hoch bleibt.

50 Bewerbungen geschrieben und immer noch keine Antwort. Oder man findet in den Jobbörsen im Internet oder der Zeitung einfach kein passendes Angebot. Was tun? Kopf in den Sand stecken? Pah! Wer aufgibt, hat schon verloren. Und damit die Motivation bei der Jobsuche nicht leidet, sollte man die folgenden drei Tipps ausprobieren.

Motivation bei der Jobsuche durch…

  • Organisation

Auch bei der Jobsuche kommt es auf die richtige Einstellung an. Es ist hilfreich, die Jobsuche wie einen Job zu behandeln. Nehmen sie die Herausforderung an. Am besten, man legt sich feste Arbeitszeiten für die Jobsuche und der Rest des Tages wird mit anderen Dingen verbracht. Wie hoch das tägliche Arbeitspensum bei der Jobsuche zu sein hat, ist natürlich jedem selbst überlassen. Doch eine geregelte und strukturierte Jobsuche ist nicht nur effektiver, sondern vermeidet Aktionismus und verhindert demotivierendes Suchen. Nehmen sie die Aufgabe an!

  • Abwechslung

Einsicht ist der erste Weg zur Besserung, heißt es im Volksmund – und zwar nicht umsonst. Denn wenn die bisherigen Bewerbungsstrategien allesamt erfolglos waren, sollte man sein Konzept überdenken. Jetzt heißt es: Variieren, statt stur seinem eingeschlagenen Bewerbungspfad zu verfolgen. Das kostet nur unnötig Energie. Schöpfen sie alle Möglichkeiten bei der Bewerbung aus. Seien sie auf Social Media Plattformen wie Facebook oder Twitter aktiv. Oder wie wäre es mit einer Überarbeitung der Bewerbungsunterlagen? Vielleicht etwas mehr Kreativität? Um die Motivation weiter hoch zu halten, sollte man das Ganze spielerisch-sportlich angehen. Auch das Wissen von Freunden und Bekannten kann helfen. So lernt man hinzu und wird besser.

  • Nachfragen

Keine Rückmeldung, obwohl man schon über 60 Bewerbungen verschickt hat? Kein Wunder, dass die Motivation im Keller ist. Doch jetzt sollte man aktiv sein. Ein freundlicher Anruf im Unternehmen oder eine höfliche Email kann helfen. Zum einen wird die Ungewissheit reduziert, zum anderen bringt man sich ins Gedächtnis. Zudem bekunden sie somit, dass sie weiterhin Interesse an der Stelle haben. Doch bevor man übermotiviert anruft, sollte man zwei bis vier Wochen nach dem Einreichen der Bewerbung.

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Beruflicher Wiedereinstieg - Kinderbetreuung sorgfältig planen

Beruflicher Wiedereinstieg - Kinderbetreuung sorgfältig planen

Viele Frauen kennen das: Die Kinder sind aus dem Gröbsten heraus und besuchen inzwischen die Schule oder den Kindergarten. Weil der Haushalt und die nachmittägliche Kinderbetreuung die Frauen nicht ausfüllt, und ein zweiter Verdienst der Haushaltskasse gut tun würde, denken viele Frauen in dieser Situation über den beruflichen Wiedereinstieg nach. Doch der Wiedereinstieg in den Job will gut geplant sein.

Zunächst einmal ist zu bedenken, wer sich in den Schulferien oder Kindergartenferien um die Kinder kümmert, wenn die Mutter ihrem Job nachgeht. Diese Frage sollte vor einer Bewerbung oder der Rückkehr an den alten Arbeitsplatz abgeklärt sein, denn hiernach fragen Personalchefs erfahrungsgemäß zuerst. Wenn Großeltern im selben Haushalt wohnen, und die Karriere der Frau durch Kinderbetreuung unterstützen, dann ist schon ein großer Schritt Richtung Rückkehr in den Job getan. Auch wenn keine Großeltern vorhanden sind, können sich vielleicht Nachbarinnen mit unterschiedlichen Arbeitszeiten bei der Kinderbetreuung während der Ferienzeit abwechseln. Wichtig ist, dass der Arbeitgeber bereits in der Bewerbung auf die vorhandene Kinderbetreuung hingewiesen wird. Wenn weder Nachbarn noch Großeltern während der Ferienzeit einspringen können, sollte man den Kontakt zu einer qualifizierten Tagesmutter in Erwägung ziehen.

Bei einer Rückkehr an den alten Arbeitsplatz nach der Elternzeit haben Eltern Anspruch auf einen Teilzeitarbeitsplatz. Dies soll sicherstellen, dass zumindest ein Elternteil Kind und Karriere unter einen Hut bringen kann. Doch wenn aus betrieblichen Gründen kein Teilzeitarbeitsplatz eingerichtet werden kann, wird es schwierig. Die Frau wird auf Jobsuche gehen und sich nach Jobs umsehen, die mit ihrer Rolle als Mutter vereinbar sind. Bei der Jobsuche sollten beispielsweise Jobs mit Gleitzeitarbeit oder Jahresarbeitszeitkonto besonders beachtet werden. Hier hat die Frau die Möglichkeit, die Lage der Arbeitszeit mit zu beeinflussen und gewinnt so in ihrem Job ein höheres Maß an zeitlicher Flexibilität. Ideal sind Arbeitgeber, die einen Betriebskindergarten oder Hort anbieten, in denen die Kinder während der Arbeitszeit der Mutter betreut werden können. Wenn die Kinderbetreuung im Betriebskindergarten oder Hort hochwertig ist, profitieren Mutter, Kind und Arbeitgeber gleichermaßen von diesem Angebot.


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Viele Menschen haben das Problem, dass es Abschnitte in ihrem Leben gibt, die sie ihrem zukünftigen Arbeitgeber lieber verschweigen möchten. Doch wo soll man hin damit? Am besten lässt man sie einfach raus – denn was der Personalchef nicht weiß, macht ihn nicht heiß. Aber halt – falsch gedacht!

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Wenn Sie in Ihrem Lebenslauf zeitliche Lücken offen lassen, regt das eigentlich im Endeffekt nur die Phantasie der Personalchefs an. Die meisten Personaler haben einen Blick für solche Lücken und bemerken diese sogar, wenn sie einen Lebenslauf nur flüchtig überfliegen. Unweigerlich fragen sie sich, was so schlimm sein kann, dass man es verschweigen muss. Und da ja nicht dasteht, was Sie während dieser Zeit gemacht haben, bleibt viel Raum für Vermutungen. Und die sehen meistens nicht gerade positiv aus.

Ehrlichkeit währt am längsten

Sie haben sich nach dem Studium oder zwischen zwei Stellen einen längeren Urlaub im Ausland gegönnt? Sie haben sich eine berufliche Auszeit genommen? Stehen Sie am besten dazu! Es gibt keinen Grund, warum Ihnen eine Auslandsreise peinlich sein sollte. Schließlich haben Sie dabei auch Ihren Horizont erweitert und machen sich dadurch auch etwas interessanter.

Machen Sie sich immer bewusst, dass Sie im Normalfall spätestens im Vorstellungsgespräch danach gefragt werden, was Sie während dieser Zeitspanne gemacht haben. Wenn Sie erst jetzt mit der Sprache herausrücken, kann dies aussehen als würden Sie sich verteidigen. In vielen Fällen werden Sie es aber mit Lücken im Lebenslauf gar nicht erst in ein Vorstellungsgespräch schaffen. Dies liegt daran, dass die Personalchefs hinter einer Lücke einfach grundsätzlich etwas Negatives vermuten – etwas Positives müsste ja nicht verschwiegen werden.

Lücken kreativ füllen

Ihre Lücken im Lebenslauf können Sie mit ein bisschen Kreativität ganz leicht füllen. Oberstes Gebot ist dabei: Erfinden Sie keinesfalls berufliche Stationen, denn solche Lügen fliegen früher oder später immer auf und können dann sogar einen Grund für die Anfechtung Ihres Arbeitsvertrags darstellen.

Lücken im Lebenslauf lassen sich gut durch Weiterbildungszeiten ausfüllen. Sie haben während dieser Zeit vielleicht einen Sprachkurs absolviert oder eine Bildungsreise ins Ausland unternommen? Erwähnen Sie dies hier ruhig. Wenn Sie aktuell arbeitssuchend sind und dies bereits seit einer geraumen Zeit, sollten Sie Ihren Lebenslauf mit einer Beschreibung Ihrer Fähigkeiten und Erfahrungen beginnen. Auch relevante Weiterbildungen können hier genannt werden.

Sollte Ihr Lebenslauf – aus welchen Gründen auch immer – aussehen wie „Kraut und Rüben“, sollten Sie dem Personalchef Ihre Geschichte besser persönlich erzählen. Lassen Sie sich hierzu entweder direkt einen Termin geben oder sprechen Sie telefonisch mit ihm. So haben Sie die Chance, mögliche Vorurteile, die sich aufgrund Ihres Lebenslaufs ergeben würden, von vornherein auszuräumen.


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Dem Bewerbungsfoto wird nicht umsonst ein hoher Stellenwert innerhalb der Bewerbungsunterlagen eingeräumt. Entsprechend sollte man nicht am falschen Ende sparen und lieber etwas Geld in die Hand nehmen. Denn ein professioneller Fotograf kann sie besser in Szene setzen als jeder Fotoautomat oder der gängige Fotograf vom Laden an der Ecke. Ich kann ihnen nur den Gang zum Experten empfehlen.

Wenn in der Personalsabteilung mal wieder ein Berg von Bewerbungen auf dem Tisch liegt, wird das Foto (leider) gern oft als erstes Auswahlkriterium herangezogen. Und machen wir uns nichts vor, wer optisch einiges zu bieten hat, hat zumindest in Sachen Bewerbung keinen Nachteil. Doch vielen Unternehmen kommt es dabei nicht immer auf die Schönheit an. Auch ein gepflegtes Äußeres ist ein wichtiges Indiz, ob der Bewerber überhaupt in das Unternehmen passt.

Und hier kann ein professioneller Fotograf am besten wirken. Also am besten einen Termin vereinbaren, eine gute Stunde einplanen und sich auf das Ergebnis freuen. Empfehlenswert ist es immer, zwei unterschiedliche Outfits mitzunehmen. Einmal im feinen Zwirn und alternativ etwas legerer.

Klärendes Gespräch mit Fotografen

Der Fotograf wird sich im Vorfeld mit ihnen kurz unterhalten, wo auch geklärt wird, auf welchen Job sie sich bewerben wollen. Ist der Rahmenplan abgesteckt wird man vor dem Shooting etwas gepudert oder entfettet, damit die Haut auf dem Bild nachher nicht glänzt. Generell sollte man nicht zuviel Schminke auftragen, denn beim Bewerbungsfoto gilt: Weniger ist mehr. Wer will kann sich natürlich selber vor dem Spiegel zurechtmachen. Der Profi-Fotograf hat alle erdenklichen Schönheitsutensilien Vorort und wird während des Shootings immer wieder Anweisungen in Sachen richtiger Kopfhaltung, Sitzposition oder Blick geben.

Auswahl aus dutzenden Bildern

Am Ende hat man dann die Qual der Wahl, sich aus mehreren dutzend Bildern die Besten herauszusuchen. Das geschieht im beratenden Gespräch mit dem Fotografen, der die Bilder auch bearbeiten kann. Mit dem gängigen Fotoladen an der Ecke gar nicht zu vergleichen, wo vielleicht zwei, drei Bilder geschossen werden und gut ist. Und auch die Unternehmen werden schnell den Unterschied zwischen einem professionellen Bild oder dem „normalen“ Bewerbungsfoto feststellen – garantiert zu ihren Gunsten.

Die Bilder sind in einer Kartei abgespeichert und können von mit bequem per Email nachbestellt werden. Denn auch die Familie und Freundin fanden die Bilder sehr hübsch und haben sich über ein Exemplar gefreut.

Der Spaß hat mich rund 80,- Euro gekostet, wobei sich die Investition auf jeden Fall gelohnt hat. Schließlich schlüpfte ich eine Stunde in die Rolle eines professionellen Models und ging am Ende mit 4 x 4 gelungenen Bildern nachhause.

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