
Lücken im Lebenslauf: Was tun?
Ein lückenhafter oder ungerader Lebenslauf ist keine Seltenheit. Gründe sind ein zu langes Studium, Arbeitslosigkeit, abgebrochene Ausbildung oder ein mangelnder Zusammenhang zwischen den einzelnen (beruflichen) Stationen. Fehlt der rote Faden und ist der Lebenslauf sehr ungerade, stehen die Chancen auf eine erfolgreiche Bewerbung eher schlecht. Wir haben ein paar Tipps, wie man einen lückenhaften Lebenslauf gestalten kann.
Auszeiten von zwei, drei Monaten sind kein Problem und müssen auch nicht aufgeführt werden. Besonders nach dem Schulabschluss, Wehr- oder Zivildienst oder Studium können immer mal Lücken entstehen. Doch wer anderweitig Auszeiten hat, kommt in Bedrängnis.
Graphisches Design muss überzeugen
Wer schon keinen 1A-Lebenslauf vorweisen kann, sollte einen umso größeren Wert auf das Design legen. Stillvoll und kreativ sind hierfür die wichtigsten Schlagwörter. Das fängt schon bei der Schriftart an. Spassschriften wie Wingdings oder Bimini haben in einem Lebenslauf natürlich nichts zu suchen. Bloß kein unnötiges Risiko eingehen und lieber die Klassiker à la Times New Roman oder Arial verwenden. Zudem sollte man sich gut überlegen, nur eine Word-Vorlage umzugestalten. Das machen eh schon viele Bewerber. Um sich abzusetzen, reicht das nicht aus.
Arbeitslosigkeit im Lebenslauf erwähnen
Zeitliche Lücken sind oft der Genickbruch bei der Suche nach einem neuen Job. Um das zu kaschieren, benutzen viele Bewerber lieber Jahreszahlen statt Monatsangaben. Doch das führt schnell zu Spekulationen, die sich nachteilig auswirken. Wer arbeitslos war, sollte diese Phase besser mit „arbeitssuchend“ oder „berufliche Neuorientierung“ beschreiben.
Zudem kann man jedem Bewerber nur den Tipp geben, bei der Wahrheit zu bleiben. Lücken im Lebenslauf werden gerne mit erfundenen Nebenjobs gefüllt oder vorherige Jobs werden in der Dauer gestreckt. Doch Lügen haben kurze Beine und wenn beim Bewerbungsgespräch detaillierte Fragen gestellt werden, kommt man ganz schnell ins Schwimmen.
Bewerbungsfoto: wichtig bei lückenhaften Lebenslauf
Generell kann dem Bewerbungsfoto im Lebenslauf ein hoher Stellenwert zugeschrieben werden. Besonders dann, wenn der Lebenslauf nicht wirklich vorzeigbar ist. Auch wenn professionelle Bewerbungsfotos nicht billig sind, sollte man das Geld investieren. Zumal die Bilder auch als JPG-Dateien für Online-Bewerbungen verwendet werden können, lohnt sich der finanzielle Aufwand. Der Bewerber sollte nebst seriöser bzw. zum Job angemessene Kleidung selbstverständlich auch sympathisch rüberkommen. Fotografen geben passende Tipps und immer dran denken: Bild schlägt Text!
Amerikanischer Lebenslauf bevorzugt
Berufserfahrungen sowie die Ausbildung (Schule, Studium oder Lehre) werden beim amerikanischen Lebenslauf chronologisch rückwärts aufgeführt. Die neuesten Erfahrungen oder Abschlüsse werden also als ersten aufgeführt.
Hobby im Lebenslauf: nicht unterschätzen
Das Thema Hobbys wird von vielen Bewerbern unterschätzt. Doch mindestens ein Hobby sollte aufgeführt werden, wobei man nicht vergessen darf, dass die Personaler dadurch Rückschlüsse auf den Bewerber ziehen. Jogger oder Leseratten werden gerne als Egoisten oder Eigenbrötler eingestuft – oftmals ohne Grund. Eine Mitgliedschaft in einem Sportverein kommt da schon viel besser an. Damit wird Teamfähig- und Geselligkeit assoziiert.
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Warum Unternehmen Bewerber fair und respektvoll behandeln sollte
Eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass jeder Bewerber vom Unternehmen fair und respektvoll behandelt wird. Doch die Wahrheit sieht leider anders aus. Rüde Absagen, gar keine Reaktionen oder ein arrogantes Auftreten des Personalers beim Vorstellungsgespräch gehören zur Tagesordnung. Doch das unfaire Verhalten von Unternehmen und Personaler kann sich böse rächen!
Wer glaubt, dass ein schlechtes Verhalten nur dem Bewerber Schaden zufügt, der irrt gewaltig. Denn auch Unternehmen gehen ein hohes Risiko ein, wenn sie Bewerber nicht angemessen behandeln. Eine miese Behandlung während des Bewerbungsprozesses lässt bei potentiellen Jobeinsteigern kaum eine echte Loyalität und Verbundenheit zum neuen Arbeitgeber entstehen. Sollte es mit dem Job dennoch geklappt haben, suchen diese schnell wieder nach alternativen und neuen Jobs. Das kann auch noch nach fünf Jahren auftreten, wie eine Studie der Owen Graduate School of Management belegt.
Jobeinsteiger sind bezüglich ihres Umgangs während des Bewerbungsverfahrens sehr empfindlich. Doch was stört am meisten während einer Bewerbung?
Was stört bei Bewerbungen am meisten?
Ein besonderes Ärgernis im Bewerbungsprozess ist, wenn es von Unternehmerseite nur eine schleppende bis gar keine Rückmeldung zum aktuellen Stand der Bewerbung gibt. Ob bewusst oder unbewusst sei dahingestellt. Doch als Arbeitgeber sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, den Bewerber entsprechend zu informieren. Aber auch die Personaler können sich in Bewerbungsgesprächen den Unmut ihrer Bewerber zuziehen. Vor allem ein arrogantes Auftreten getreu dem Motto: „Du brauchst uns mehr als wir dich“, kommt gar nicht gut an.
Schlecht behandelte Bewerber können sich „rächen“
Viele Jobeinsteiger merken sich, wie sie während der Bewerbung behandelt wurden. Der ein oder andere wird bei unfairem und respektlosem Verhalten von Rachegelüste getrieben und wartet nur auf neues Jobangebot, um es dem Unternehmen heimzuzahlen.
Und Bewerber sowie Jobeinsteiger können sich im Zeitalter der sozialen Medien oder Arbeitgeber-Bewertungsportale (bspw. kununu) wunderbar in aller Öffentlichkeit kritisch äußern, wo es sehr lange sichtbar und auffindbar ist. Das wirft kein gutes Licht auf das Unternehmen und ein schlechtes Image lässt sich nicht so leicht ausbügeln.
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Jobs mit Zukunft – Teil 3: Asien und Technik bieten sichere und bezahlte Jobs
Zum Abschluss unserer Artikel-Serie „Jobs mit Zukunft“ stellen wir ihnen weiteren Berufe und Berufsspaten vor, bei denen der Arbeitsplatz sicher und das Gehalt verlockend ist. Dabei spielt Asien eine Rolle genauso wie Technik und der Bio-Ingenieur.
Im Rennen um den Titel „Exportweltmeister“ hat sich China mittlerweile den Platz an der Sonne gesichert. Kein anderes Land der Welt exportiert so viele Güter, wie die asiatische Wirtschaftsmacht. Die aufstrebende Volksrepublik, die Deutschland erst kürzlich als Exportmacht Nummer eins abgelöst hat, führt Waren im Wert von 20 Mio. Euro aus – pro Stunde! Entsprechend braucht es Leute, die als Vermittler arbeiten. Dazu gehören Asienwissenschaftler. Diese lernen an den Universitäten nicht nur Fachchinesisch, sondern auch viel über Kultur und Mentalitäten Asiens. Gebraucht werden die Mittler zwischen den Welten künftig nicht nur in Unternehmen, sondern auch in internationalen Institutionen und der Personalberatung.
Vermittler zwischen Mensch und Technik
Aber auch in anderen Bereichen gibt es spannende Jobs mit einer Vermittlerfunktion. So nehmen Interface-Designer eine Rolle an der Schnittstelle zwischen Mensch und Technik ein.
Ob Handy oder Kraftwerk, Ticketautomat oder Satelliten-Navigation – Technik spielt in unserem Alltag eine immer wichtigere Rolle. Und angesichts der immer komplexeren Technik in allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen haben die Profis für optimale Benutzerführung und ergonomische Gestaltung viel zu tun. Je nach Hochschule und Studiengang überwiegen bei der Ausbildung künstlerische oder technische Komponenten. Design-Hochschulen verlangen hierfür oft eine Mappe oder Eignungsprüfung.
Bio-Ingenieure sind gefragt
Ein weiterer Job der in die Kategorie „Jobs mit Zukunft“ gehört, ist der des Bio-Ingenieurs. Hierbei geht es um die Entwicklung und Gestaltung nach dem Vorbild der Natur. Nicht nur Winzer oder Molkereien setzen Mikroorganismen ein – auch in der Pharma- oder Chemieindustrie spielen die Winzlinge in Zukunft eine immer größere und wichtigere Rolle. Wer sich an die anspruchsvolle interdisziplinäre Ausbildung mit Inhalten aus Physik, Chemi, Biologie und Ingenieurwissenschaften herantraut, befindet sich auf einem sehr guten Weg zu einem spannenden Beruf mit Zukunft.
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Jobs mit Zukunft – Teil 2: Bildungswesen und IT-Spezialisten
Ein sicherer Job mit Perspektive ist viel wert. Wer bei der Berufsauswahl die Augen offen hält, kann mit der richtigen Entscheidung entspannt in die Zukunft blicken. Im zweiten Teil zum Thema „Jobs mit Zukunft“ stellen wir ihnen weitere Jobs vor, die man im Hinterkopf haben sollte.
Im ersten Teil haben wir Solarexperten, Solarteuren, Geologen und Geophysikern sowie Gesundheitsmanagern und Ärzten sichere Jobs in Aussicht gestellt. Doch die Liste der Jobs mit Zukunft ist noch länger, wie folgender Artikel veranschaulicht.
Lehrer werden gesucht
Der Altersdurchschnitt der Lehrer ist sehr hoch. Allein in Deutschland werden sich bis zum Jahr 2015 rund 200.000 Lehrer in den Ruhestand verabschieden. Das sind deutlich mehr, als Absolventen von den Universitäten kommen. Vor allem Lehrer für Naturwissenschaften, Mathematik und Technik werden an diversen Ober- und Berufsschulen gebraucht. Wer mit Zahlen und Teenagern gleichermaßen gut umgehen kann, hat beste Aussichten auf einen krisenfesten und familienfreundlichen Job. Doch es gibt einen Wermutstropfen. Denn die Schulkarriere wird vergleichsweise gering bezahlt. Trotz anspruchsvollem Studium liegen die Einstiegsgehälter von Lehrern in der Regel bei rund 3.000 Euro.
Jobs in der IT-Branche: Sicher und gut bezahlt
Da können Zahlengenies als IT-Profi in der freien Wirtschaft deutlich mehr verdienen als im Bildungswesen. Besonders Spezialisten in den Bereichen IT-Sicherheit oder IT-Projektmanagement habe gute Aussichten auf einen sicheren und sehr gut bezahlten Job. Der Weg in die IT-Abteilung führt wahlweise über ein Informatikstudium oder einer Ausbildung zum Fach- oder Systeminformatiker.
Wer sich ebenfalls mit Zahlen auskennt und gut umgehen kann, aber lieber in Bruttoregistertonnen als in Bits und Bytes denkt, sollte eine Ausbildung zum Logistiker in Erwägung ziehen. Schon heute ist die Branche der drittgrößte Wirtschaftsbereich in Deutschland. Das Marktvolumen steigt stetig an und die Tendenz geht weiter bergauf. In Deutschland findet man beispielsweise in Hamburg und Hamm eine Logistik-Hochschule. Alternativ bieten Speditionen, Reedereien, Hafen- und Flughafenbetreiber oder die Deutsche Post und Deutsche Bahn Ausbildungsplätze an.
Im kommenden 3. und letzten Teil der Mini-Serie „Jobs mit Zukunft“ werfen einen Blick nach Asien und in die Technikwelt.
Teil 1 von “Jobs mit Zukunft“.
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Jobs mit Zukunft Energie
Es gibt sie wirklich. Jobs die trotz Krise sicher sind. Welche das sind, können sie im 1. Teil unserer Reihe „Jobs mit Zukunft“ im Folgenden lesen.
Die Wahl nach dem richtigen Job ist nicht leicht. Doch ein Blick in die Zukunft könnte die Entscheidung erleichtern. Denn es gibt sie tatsächlich: Jobs die in den kommenden Jahren und Jahrzehnten gute Chancen auf Geld und Karriere bieten.
Ob Solar oder Öl – Energie bietet sicheren Job
Wer es gerne sonnig sollte Solarexperte werden. Mit einem Studium der Energie- und Wärmetechnik hat man sonnige Jobaussichten. Nicht nur, weil Solarkraftwerke immer dort entstehen, wo die Sonne scheint: Denn Techniker und Ingenieure, die sich mit grünen Energien auskennen, werden künftig dringend gesucht und gebraucht. Allein in Deutschland werden bis zum Jahr 2020 rund 220.000 neue Arbeitsplätze im Bereich der Erneuerbaren Energien entstehen. Entsprechend bieten immer mehr Hochschulen Ingenieurstudiengänge mit Schwerpunkt Solartechnik an. Wer jedoch lieber eine handwerkliche Ausbildung bevorzugt, kann sich stattdessen zum Solarteur (Solar-Installateur) weiterbilden und so von diesem Boom profitieren.
In Europa verfolgen viele Staaten das Ziel, den Anteil von Kohle und Gas zugunsten von Sonne, Wind- und Wasserkraft rasch zurückzufahren, trotzdem wird in den kommenden Jahrzehnten der Anteil der fossilen Brennstoffe am Energiemix noch bei 70 bis 80 Prozent liegen. Geologen und Geophysiker helfen Mineralölkonzernen bei der systematischen Schatzsuche nach Öl und Co. und haben glänzende Aussichten auf eine internationale Karriere. Dort warten nicht nur ein guter Verdienst, sondern auch viele spannende Reisen. Auch beim Anzapfen der Erdwärme über geothermische Kraftwerke ist ihr Wissen gefragt.
Sichere Jobs dank Medizin
Aber auch in der Gesundheitsbranche entstehen neue Berufsbilder. Die Menschen werden immer älter und nehmen mehr Gesundheitsleistungen in Anspruch. Auch der medizinische Fortschritt wirkt als Kostentreiber, wobei gleichzeitig immer weniger Menschen in das System einzahlen. Hier sind Gesundheitsmanager gefragt, die Kliniken, Krankenkassen oder Pflegeheimen beim Kostensparen helfen können. Wer in der Schnittstelle zwischen Medizin und Ökonomie arbeiten will, ist mit einem medizinischen Studium plus Management-Weiterbildung (Public Health) gut beraten.
Aber auch das medizinische Fachpersonal wird knapp. In Deutschland finden fast 30 Prozent aller westdeutschen und mehr als die Hälfte aller ostdeutschen Krankenhäuser nicht genügend Fachärzte. Und die Doktoren werden immer älter. Schon heute liegt das Durchschnittsalter niedergelassener Vertragsärzte bei über 51. Die logische Schlussfolgerung: Viele Mediziner und deren Praxen werden in den kommenden Jahren schließen und Lücken hinterlassen. Das könnte ihre Chance sein!
Im 2. Teil werden wir weitere Jobs aufzeigen, die einen sicheren Arbeitsplatz bieten.
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Bewerbungsfoto
Das Bewerbungsfoto spielt eine wichtige Rolle. Ähnlich wie mit dem Anschreiben will man dem Personaler vermitteln, dass es sich lohnt, sie näher kennenzulernen.
Zudem kommt es nicht selten vor, dass eine Vorauswahl (leider) aufgrund des Bewerbungsfotos getroffen wird. Da spielen qualitative Fähigkeiten auch schon mal eine untergeordnete Rolle. Damit man bestens gerüstet ist, werde ich ihnen die wichtigsten Aspekte nennen, worauf Personaler beim Bewerbungsfoto achten.
Eins vorweg: Natürlich kann man beim Bewerbungsfoto Geld sparen, indem man einfach ein schönes Urlaubsbild oder die billige Variante aus dem Fotoautomaten verwendet. So hat man neben Geld auch noch Arbeit gespart, doch die Chancen auf einen neuen Job sind wohl aussichtslos. Überschriften und Bilder sind nämlich die ersten Details, die einem Menschen beim Lesen einer Bewerbung auffallen.
Zudem kann der Personaler anhand des Bewerbungsfotos erkennen, wieviel einem am Job liegt. Daher unbedingt einen professionellen Fotografen aufsuchen.
Personaler begutachten Fotos nach folgenden Kriterien
Das A und O eines guten Bewerbungsfotos liegt in der Ausstrahlung, die sie vermitteln. Wenn man den ganzen Tag schon schlecht drauf ist, sollte man das Shooting besser verschieben. Daher ist der Gang zum Fotografen erst dann zu wählen, wenn man mit dem richtigen Bein aufgestanden und somit eine positive Grundeinstellung vorhanden ist. Und unbedingt lächeln. Schließlich wirkt ein lächelnder Mensch sympathisch und der Bearbeiter der Bewerbung dürfte gleich positiv eingestellt sein.
Richtige Kleidung beim Bewerbungsfoto
Die Kleidung ist so zu wählen, dass sie dem Job entspricht. Nicht immer macht ein Anzug mit Krawatte Sinn. Orientieren sie sich daran, was sie zum Vorstellungsgespräch tragen würden. Frauen sollten auch nicht zu sehr mit ihren Reizen spielen und lieber auf zu tiefe Ausschnitte verzichten. Wenn man nicht gerade auf dem Oktoberfest als Kellnerin arbeiten will, bringt es keinerlei Vorteile. Das Gegenteil kann der Fall sein, da zu aufreizende Bilder billig rüberkommen.
Das Bewerbungsfoto, das meist oben rechts im Lebenslauf platziert wird, sollte Passfotogröße haben: 5 bis 7 cm hoch und 4 bis 5 cm breit!
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Gerade ein paar Jahre ist es her, als ich voller Elan meine Ausbildung abgeschlossen habe und mich nach einer neuen Stelle umsah. Ich wusste eigentlich nur, dass ich von meinem Ausbildungsbetrieb weg wollte und schließlich standen mir ja alle Möglichkeiten offen.

Peinliches Vorstellungsgespräch auf Englisch
Zunächst musste ich eine wichtige Lektion für’s Leben lernen: Es war leider nicht so, dass die ganze Welt nur auf mich gewartet hatte. Genau genommen interessierte sich niemand für eine frisch ausgelernte Informatikkauffrau, die zwar mit einem 1er-Zeugnisschnitt aufwarten konnte, aber dafür keine Berufserfahrung hatte.
Kommt Zeit, kommt Rat – und früher oder später kam auch die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bei einem Personaldienstleister. Ich war sehr nervös, denn eigentlich war das mein erstes richtiges Vorstellungsgespräch. Ich zog mir also extra busy einen Nadelstreifenanzug an und machte mich super aufgeregt auf den Weg nach München.
Das Vorstellungsgespräch bezog sich allgemein auf Stellen im Bürobereich. Die Dame, die mich empfing, begrüßte mich herzlich und ich fühlte mich spontan wohl. Ich wusste aber irgendwie auch instinktiv sofort, dass sie mich auf Herz und Nieren prüfen würde. Sie stieg relativ seicht ein und befragte mich erst einmal zu meiner schulischen Ausbildung und ging dann zur Berufsausbildung über.
Der richtige Hammer kam dann aber erst: Sie sprach mich auf meine Sprachkenntnisse an, die ich im Lebenslauf angegeben hatte. Ich hatte angegeben, dass ich Englisch in Wort und Schrift sehr gut und Französisch gut beherrschen würde. Schließlich war ich ja in der Realschule ganz gut in beiden Fächern. Allerdings war meine Gesprächspartnerin wohl auf ein anderes Niveau eingestellt. Denn nachdem ich ihr meine Angaben im Lebenslauf bestätigt hatte, wechselte sie plötzlich von Deutsch auf Englisch. Sie bat mich auf Englisch, ihr meine wichtigsten Charakterzüge zu beschreiben. Vor lauter Nervosität brachte ich kein einziges Wort heraus – die Dame hatte mich dabei auf dem vollkommen falschen Fuß erwischt. Nach einigem Gestammel brach sie diesen Versuch dann aber schnell ab.
Ich habe in diesem Vorstellungsgespräch zwei wichtige Lektionen gelernt. Zum einen bin ich mir heute dessen bewusst, dass man Fähigkeiten immer mit zweierlei Maß messen kann. Nur weil man selbst der Meinung ist, dass man etwas gut kann, heißt das noch lange nicht, dass das auch die anderen Menschen so empfinden.
Tipp: Wenn Sie sicher gehen möchten, dass Ihnen das nicht passiert, befragen Sie am besten vor dem Vorstellungsgespräch Personen, die Ihre Fähigkeiten einschätzen können. Diese können Ihnen sagen, wie Ihre Fähigkeiten objektiv eingestuft werden können. So können Sie im Lebenslauf von vornherein ein realistisches Leistungsniveau angeben, das Sie hinterher auch unter Beweis stellen können.
Die zweite Lektion war, dass bei Bewerbungen Ehrlichkeit gefragt war. Denn unabhängig davon, ob ich nun mit Absicht sehr gute Englischkenntnisse angegeben hatte, obwohl ich diese nicht hatte, oder ob es sich lediglich um einen Maßstabsfehler handelte – der Gesprächspartner wird in den meisten Fällen grundsätzlich von ersterem ausgehen.
Tipp: Bleiben Sie im Lebenslauf immer ehrlich! Auch wenn Ihre Angaben noch so besonders erscheinen mögen – machen Sie sich darauf gefasst, dass Ihr Gegenüber Sie dazu befragen wird. Und vielleicht treffen Sie zufällig auf jemanden, der Ihr (erfundenes) Hobby mit Ihnen teilt. Um dieser Erklärungsnöte zu vermeiden, sollten Sie immer bei der Wahrheit bleiben.
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Job in Gefahr?
Sichere Jobs sind heutzutage eine Seltenheit. Schneller als gedacht, ist man auf einmal arbeitslos. Doch wer die Vorzeichen und Warnsignale erkennt, kann eine längerfristigen Arbeitslosigkeit entgehen, die für jede Karriere schädlich ist. Folgende Checkliste verdeutlicht, wann der eigene Job wirklich in Gefahr ist.
Wer einen Job hat, fühlt sich meist sicher. Oft zu sicher bis eines Tages das Kündigungsschreiben auf dem Tisch liegt. Vollkommen überraschend – denken zumindest die meisten. Muss aber nicht sein, wenn die Warnsignale des Arbeitgebers erkannt werden.
Wann ist mein Job in Gefahr?
Folgende Checkliste soll verdeutlichen, wann der eigene Job in Gefahr ist:
Rechtzeitig nach Jobs umschauen
Je mehr dieser Punkte zutreffen, desto schlechter steht es um den eigenen Job. Dann sollte man sich auf den schlimmsten Fall vorbereiten und sich nach Jobalternativen umschauen. Wer das nicht tut, kann, insofern mehrere Mitarbeiter gekündigt werden, Probleme bekommen. Schließlich werden durch Entlassungswellen viele Arbeitskräfte auf den Markt gespült. Wurden die Warnsignale jedoch rechtzeitig erkannt, hat man einen Vorsprung auf der Suche nach einem neuen Job.
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Bewerbungsflyer als Mittel bei der Initiativbewerbung
Initiativbewerbungen sind ein Thema für sich. Oftmals landen die Unterlagen lieblos im Müll und die ganze Arbeit und das Porto sind dahin. Mit einem Bewerbungsflyer fährt man in diesem Fall günstiger.
Bewerbungsflyer, die nie ein vollständiger Ersatz für eine klassische Bewerbungsmappe oder top Email-Bewebrung sind, werden oftmals als das Nonplusultra dargestellt. Schließlich erweckt mit dieser kompakten Form der Bewerbung das Interesse eines Unternehmens. Doch ganz so ist es nicht. Schließlich sind Bewerbungsflyer keine Neuheit und oftmals auch nicht wirklich spektakulär. Daher ist Kreativität gefragt.
Am besten, man sucht sich im Internet gute Vordrucke und Beispiele. In der Regel werden die Bewerbungsflyer im DIN-A4 Querformat mit drei Spalten gefertigt, in die ein kurzes Anschreiben, die wichtigsten Daten des Lebenslaufes und/oder der berufliche Werdegang sowie ein Bewerbungsfoto Platz finden. Sollte noch eine Spalte oder ausreichend Platz frei sein, kann man eventuell noch ein Zitat oder eine direkte Frage a la: „Fehlt Ihnen noch gute Personal?“ unterbringen.
Doch wann und wo sollte eine Kurzbewerbung als Flyer eingesetzt werden? In erster Linie macht es bei Initiativbewerbungen Sinn. Egal, ob man nun zum Unternehmen direkt hingeht oder es auf dem Postweg bzw. per Email versucht. Zudem ist ein Bewerbungsflyer immer dann angebracht,
Da viele Firmen und Unternehmen oftmals freie Stellen gar nicht erst ausschreiben, sondern sich direkt aus der Vielzahl eingegangener Initiativbewerbungen bedienen, läuft man Gefahr, ein passendes Jobangebot zu verpassen. Daher ist es durchaus angebracht, flächendeckend die Bewerbungsflyer an diverse Unternehmen zu schicken. Da die Kurzbewerbung als Flyer locker in einen normalen Briefumschlag passt, spart man dabei jede Menge Porto. Und wenn man sehr kreativ war und den Geschmack des Personalers trifft, kann der Flyer seine Wirkung als Appetitmacher entfalten.
Damit der Flyer aber den gewünschten Erfolg mit sich bringt, muss neben der Kreativität auch graphisch gut sein und die Qualität des Papiers sowie des Druckes müssen stimmen. Ein schlecht gemachter Bewerbungsflyer ist in der Regel kontraproduktiv.
© Jobsuche info 2010