Kreative Bewerbung als Selbstinterview, Weltwunder und Co.

Kreative Bewerbung als Selbstinterview, Weltwunder und Co.

Es ist gar nicht so leicht, seine Bewerbung mit etwas Kreativität aufzupeppen. Wir haben uns mal Gedanken gemacht und zeigen euch ein paar Möglichkeiten, wie man sein Anschreiben oder Lebenslauf gestalten könnte, um beim Personaler bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Eine Bewerbung in Form eines Flyers hatten wir hier auf unserem Job-Blog schon einmal thematisiert. Diese kreative Bewerbung könnte man durchaus noch weiter ausarbeiten. Tipp: Sich auf einem Flyer als Festival vorstellen! Macht auf dieser einzigartigen Bewerbung klar, mit welchen Eigenschaften, Stärken usw. ihr Besucher locken bzw. den künftigen Chef von euch überzeugen würdet.

Humorvolles Selbstinterview als Jobs Bewerbung

Eine weitere kreative Möglichkeit ist das Selbstinterview. Natürlich ist diese Bewerbungsform nicht für jeden Job gedacht. Aber wenn ein selbstbewusstes Auftreten, bspw. als Verkäufer, gefragt ist, kann das Selbstinterview durchaus reizvoll sein. Dabei aber an eine ordentliche Portion Humor denken Jobsuche

Post-Its (kleine Haftnotizen) auf einem Anschreiben? Ja, das zeigt durchaus Kreativität in der Bewerbung. Vorausgesetzt es steht das richtige drauf. Beispiele gefällig? Wie wäre es denn mit interessanten Ergänzungen, ein Hauch von Ironie, indem man sich selber etwas auf die Schippe nimmt. Auf den Post-Its ist Platz, die in einem formalen Anschreiben keinen Platz haben und tabu sind. Daher ja auch in Form von Notizzetteln.

Sich als Weltwunder vorstellen

Ansonsten könnte man sich auch als Weltwunder beschreiben, über das alle bekannte Zeitungen und TV-Sender berichten. Einen Auszug eines solchen Berichtes als Bewerbung? Definitiv etwas besonderes. Ein eigenes Porträt, mit dem bisherigen Lebenswerk als Leitartikel. Zudem kann der Lebensgefährte im Interview zum Weltwunder zu Wort kommen und ein toller Schnappschuss eines Paparazzos von der letzten Party. Wenn man sich aber nicht gleich im Vollrausch präsentieren will, vielleicht besser ein anderes Bild wählen.

In einer besonders kreativen Bewerbung können auch beispielsweise ein Freund, die Eltern oder ein ehemaliger Arbeitskollege zu Wort kommen. Dadurch gewinnt der Cehf bzw. Personaler eine zweite Meinung über den Bewerber. Oder wie wäre es damit, in einem Kalender die eigenen Arbeitsproben in Jahren geordnet anzufertigen.

Ihr seht, um einen neuen Job zu bekommen, gibt es in Sachen kreativer Bewerbung fast keine Grenzen.


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Viele Jobsuchende schrecken vor der telefonischen Kontaktaufnahme mit dem potentiellen Arbeitgeber ab. Die Gründe sind vielfältig. Dabei liefern telefonische Bewerbung zahlreiche Vorteile. Vorausgesetzt, man ist gut vorbereitet.

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Telefon als Bewerbungsinstrument nutzen

Angst vor der Abweisung oder Unsicherheit während des Gesprächs sind sicherlich die beiden größten Hindernisse, warum Jobsuchende bei ihrer Bewerbung nicht zum Hörer greifen. Das erklärt auch, warum nur zehn Prozent der Jobkandidaten sich auf ein passenden Stellenangebot vorab telefonisch melden. Den Vorteil, den sich diese zehn Prozent im Vergleich zu den Konkurrenten „erredet haben“, ist für die Nicht-Anrufer-Fraktion schwer aufzuholen.

Interesse zeigen, Sympathie wecken

Die Vorteile einer telefonischen Bewerbung sind zahlreich. Der Arbeitgeber wird ihr Interesse an der Stellenanzeige definitiv zu Kenntnis nehmen. Zudem können sie mit etwas Geschick am anderen Ende der Telefonleitung Sympathie wecken, wenn sich durch einen Zufall Gemeinsamkeiten oder gleiche Interessen herausstellen. Darüber hinaus haben sie die Chance, ihre Kommunikationsfähigkeit und soziale Kompetenz spielen zu lassen und unter Beweis stellen zu können.

Fragekatalog erstellen

Doch ohne entsprechende Vorbereitung laufen sie Gefahr, dass ihre telefonische Vorab-Bewerbung ein Schuss in den Ofen wird. Hier heißt es, einen kleinen Schlachtplan zu entwickeln. Schreiben sie sich drei bis vier Fragen auf, wobei diese möglichst nicht mit „Ja“ oder „Nein“ zu beantworten sein sollte. Experten raten zudem von „Warum“-Fragen ab, da diese bisweilen als unhöflich oder aufdringlich rüberkommen kommen. Ihre Fragen sollte auch nicht im Schnelldurchgang runtergerattert werden, so dass sich ihr Gesprächspartner wie in einem Kreuzverhör vorkommen muss. Räumen sie Zeit zum Antworten ein, das ist auch ihre Chance, vielleicht die Nervosität und hohe Aufregung etwas besser in den Griff zu bekommen.

Bevor sie anrufen, sollten sie die entsprechende Stellenanzeige natürlich gut im Kopf haben. Am besten die Ausschreibung liegt direkt neben ihren Bewerbungsunterlagen auf dem Schreibtisch.

Menschen wie du und ich

Ganz aufgeregt Bewerber werden sicherlich das Gespräch im Vorfeld durchspielen. Das ist auch gut so. Machen sie sich dabei unbedingt ein paar wichtige Notizen, damit das reale Gespräch jederzeit lebhaft ist und nicht in der großen Stille endet.

Und wie wir alle, sind auch Personalchefs, Sekretärinnen oder andere Kontaktpersonen nur Menschen. Mit etwas Charme, Höflichkeit und einem gut strukturierten Merkzettel, werden sie durch das telefonische Bewerbungsgespräch definitiv wichtige Punkte im Bewerbungsrennen sammeln. Und schon sind sie ihrem neuen Job einen Schritt näher gekommen.


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Top 3 der Motivationstipps für die Jobsuche

Top 3 der Motivationstipps für die Jobsuche

Jobsuche dauert meist länger als angenommen. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Motivation schwindet. Doch bevor man sich diesem gefährlichen Abwärtstrend tatenlos aussetzt, sollten sie handeln. Wir zeigen die besten Tipps, wie die Motivation bei der Suche nach einem neuen Job hoch bleibt.

50 Bewerbungen geschrieben und immer noch keine Antwort. Oder man findet in den Jobbörsen im Internet oder der Zeitung einfach kein passendes Angebot. Was tun? Kopf in den Sand stecken? Pah! Wer aufgibt, hat schon verloren. Und damit die Motivation bei der Jobsuche nicht leidet, sollte man die folgenden drei Tipps ausprobieren.

Motivation bei der Jobsuche durch…

  • Organisation

Auch bei der Jobsuche kommt es auf die richtige Einstellung an. Es ist hilfreich, die Jobsuche wie einen Job zu behandeln. Nehmen sie die Herausforderung an. Am besten, man legt sich feste Arbeitszeiten für die Jobsuche und der Rest des Tages wird mit anderen Dingen verbracht. Wie hoch das tägliche Arbeitspensum bei der Jobsuche zu sein hat, ist natürlich jedem selbst überlassen. Doch eine geregelte und strukturierte Jobsuche ist nicht nur effektiver, sondern vermeidet Aktionismus und verhindert demotivierendes Suchen. Nehmen sie die Aufgabe an!

  • Abwechslung

Einsicht ist der erste Weg zur Besserung, heißt es im Volksmund – und zwar nicht umsonst. Denn wenn die bisherigen Bewerbungsstrategien allesamt erfolglos waren, sollte man sein Konzept überdenken. Jetzt heißt es: Variieren, statt stur seinem eingeschlagenen Bewerbungspfad zu verfolgen. Das kostet nur unnötig Energie. Schöpfen sie alle Möglichkeiten bei der Bewerbung aus. Seien sie auf Social Media Plattformen wie Facebook oder Twitter aktiv. Oder wie wäre es mit einer Überarbeitung der Bewerbungsunterlagen? Vielleicht etwas mehr Kreativität? Um die Motivation weiter hoch zu halten, sollte man das Ganze spielerisch-sportlich angehen. Auch das Wissen von Freunden und Bekannten kann helfen. So lernt man hinzu und wird besser.

  • Nachfragen

Keine Rückmeldung, obwohl man schon über 60 Bewerbungen verschickt hat? Kein Wunder, dass die Motivation im Keller ist. Doch jetzt sollte man aktiv sein. Ein freundlicher Anruf im Unternehmen oder eine höfliche Email kann helfen. Zum einen wird die Ungewissheit reduziert, zum anderen bringt man sich ins Gedächtnis. Zudem bekunden sie somit, dass sie weiterhin Interesse an der Stelle haben. Doch bevor man übermotiviert anruft, sollte man zwei bis vier Wochen nach dem Einreichen der Bewerbung.

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Beruflicher Wiedereinstieg - Kinderbetreuung sorgfältig planen

Beruflicher Wiedereinstieg - Kinderbetreuung sorgfältig planen

Viele Frauen kennen das: Die Kinder sind aus dem Gröbsten heraus und besuchen inzwischen die Schule oder den Kindergarten. Weil der Haushalt und die nachmittägliche Kinderbetreuung die Frauen nicht ausfüllt, und ein zweiter Verdienst der Haushaltskasse gut tun würde, denken viele Frauen in dieser Situation über den beruflichen Wiedereinstieg nach. Doch der Wiedereinstieg in den Job will gut geplant sein.

Zunächst einmal ist zu bedenken, wer sich in den Schulferien oder Kindergartenferien um die Kinder kümmert, wenn die Mutter ihrem Job nachgeht. Diese Frage sollte vor einer Bewerbung oder der Rückkehr an den alten Arbeitsplatz abgeklärt sein, denn hiernach fragen Personalchefs erfahrungsgemäß zuerst. Wenn Großeltern im selben Haushalt wohnen, und die Karriere der Frau durch Kinderbetreuung unterstützen, dann ist schon ein großer Schritt Richtung Rückkehr in den Job getan. Auch wenn keine Großeltern vorhanden sind, können sich vielleicht Nachbarinnen mit unterschiedlichen Arbeitszeiten bei der Kinderbetreuung während der Ferienzeit abwechseln. Wichtig ist, dass der Arbeitgeber bereits in der Bewerbung auf die vorhandene Kinderbetreuung hingewiesen wird. Wenn weder Nachbarn noch Großeltern während der Ferienzeit einspringen können, sollte man den Kontakt zu einer qualifizierten Tagesmutter in Erwägung ziehen.

Bei einer Rückkehr an den alten Arbeitsplatz nach der Elternzeit haben Eltern Anspruch auf einen Teilzeitarbeitsplatz. Dies soll sicherstellen, dass zumindest ein Elternteil Kind und Karriere unter einen Hut bringen kann. Doch wenn aus betrieblichen Gründen kein Teilzeitarbeitsplatz eingerichtet werden kann, wird es schwierig. Die Frau wird auf Jobsuche gehen und sich nach Jobs umsehen, die mit ihrer Rolle als Mutter vereinbar sind. Bei der Jobsuche sollten beispielsweise Jobs mit Gleitzeitarbeit oder Jahresarbeitszeitkonto besonders beachtet werden. Hier hat die Frau die Möglichkeit, die Lage der Arbeitszeit mit zu beeinflussen und gewinnt so in ihrem Job ein höheres Maß an zeitlicher Flexibilität. Ideal sind Arbeitgeber, die einen Betriebskindergarten oder Hort anbieten, in denen die Kinder während der Arbeitszeit der Mutter betreut werden können. Wenn die Kinderbetreuung im Betriebskindergarten oder Hort hochwertig ist, profitieren Mutter, Kind und Arbeitgeber gleichermaßen von diesem Angebot.


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Viele Menschen haben das Problem, dass es Abschnitte in ihrem Leben gibt, die sie ihrem zukünftigen Arbeitgeber lieber verschweigen möchten. Doch wo soll man hin damit? Am besten lässt man sie einfach raus – denn was der Personalchef nicht weiß, macht ihn nicht heiß. Aber halt – falsch gedacht!

jobsuche-wien

Wenn Sie in Ihrem Lebenslauf zeitliche Lücken offen lassen, regt das eigentlich im Endeffekt nur die Phantasie der Personalchefs an. Die meisten Personaler haben einen Blick für solche Lücken und bemerken diese sogar, wenn sie einen Lebenslauf nur flüchtig überfliegen. Unweigerlich fragen sie sich, was so schlimm sein kann, dass man es verschweigen muss. Und da ja nicht dasteht, was Sie während dieser Zeit gemacht haben, bleibt viel Raum für Vermutungen. Und die sehen meistens nicht gerade positiv aus.

Ehrlichkeit währt am längsten

Sie haben sich nach dem Studium oder zwischen zwei Stellen einen längeren Urlaub im Ausland gegönnt? Sie haben sich eine berufliche Auszeit genommen? Stehen Sie am besten dazu! Es gibt keinen Grund, warum Ihnen eine Auslandsreise peinlich sein sollte. Schließlich haben Sie dabei auch Ihren Horizont erweitert und machen sich dadurch auch etwas interessanter.

Machen Sie sich immer bewusst, dass Sie im Normalfall spätestens im Vorstellungsgespräch danach gefragt werden, was Sie während dieser Zeitspanne gemacht haben. Wenn Sie erst jetzt mit der Sprache herausrücken, kann dies aussehen als würden Sie sich verteidigen. In vielen Fällen werden Sie es aber mit Lücken im Lebenslauf gar nicht erst in ein Vorstellungsgespräch schaffen. Dies liegt daran, dass die Personalchefs hinter einer Lücke einfach grundsätzlich etwas Negatives vermuten – etwas Positives müsste ja nicht verschwiegen werden.

Lücken kreativ füllen

Ihre Lücken im Lebenslauf können Sie mit ein bisschen Kreativität ganz leicht füllen. Oberstes Gebot ist dabei: Erfinden Sie keinesfalls berufliche Stationen, denn solche Lügen fliegen früher oder später immer auf und können dann sogar einen Grund für die Anfechtung Ihres Arbeitsvertrags darstellen.

Lücken im Lebenslauf lassen sich gut durch Weiterbildungszeiten ausfüllen. Sie haben während dieser Zeit vielleicht einen Sprachkurs absolviert oder eine Bildungsreise ins Ausland unternommen? Erwähnen Sie dies hier ruhig. Wenn Sie aktuell arbeitssuchend sind und dies bereits seit einer geraumen Zeit, sollten Sie Ihren Lebenslauf mit einer Beschreibung Ihrer Fähigkeiten und Erfahrungen beginnen. Auch relevante Weiterbildungen können hier genannt werden.

Sollte Ihr Lebenslauf – aus welchen Gründen auch immer – aussehen wie „Kraut und Rüben“, sollten Sie dem Personalchef Ihre Geschichte besser persönlich erzählen. Lassen Sie sich hierzu entweder direkt einen Termin geben oder sprechen Sie telefonisch mit ihm. So haben Sie die Chance, mögliche Vorurteile, die sich aufgrund Ihres Lebenslaufs ergeben würden, von vornherein auszuräumen.


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Dem Bewerbungsfoto wird nicht umsonst ein hoher Stellenwert innerhalb der Bewerbungsunterlagen eingeräumt. Entsprechend sollte man nicht am falschen Ende sparen und lieber etwas Geld in die Hand nehmen. Denn ein professioneller Fotograf kann sie besser in Szene setzen als jeder Fotoautomat oder der gängige Fotograf vom Laden an der Ecke. Ich kann ihnen nur den Gang zum Experten empfehlen.

Wenn in der Personalsabteilung mal wieder ein Berg von Bewerbungen auf dem Tisch liegt, wird das Foto (leider) gern oft als erstes Auswahlkriterium herangezogen. Und machen wir uns nichts vor, wer optisch einiges zu bieten hat, hat zumindest in Sachen Bewerbung keinen Nachteil. Doch vielen Unternehmen kommt es dabei nicht immer auf die Schönheit an. Auch ein gepflegtes Äußeres ist ein wichtiges Indiz, ob der Bewerber überhaupt in das Unternehmen passt.

Und hier kann ein professioneller Fotograf am besten wirken. Also am besten einen Termin vereinbaren, eine gute Stunde einplanen und sich auf das Ergebnis freuen. Empfehlenswert ist es immer, zwei unterschiedliche Outfits mitzunehmen. Einmal im feinen Zwirn und alternativ etwas legerer.

Klärendes Gespräch mit Fotografen

Der Fotograf wird sich im Vorfeld mit ihnen kurz unterhalten, wo auch geklärt wird, auf welchen Job sie sich bewerben wollen. Ist der Rahmenplan abgesteckt wird man vor dem Shooting etwas gepudert oder entfettet, damit die Haut auf dem Bild nachher nicht glänzt. Generell sollte man nicht zuviel Schminke auftragen, denn beim Bewerbungsfoto gilt: Weniger ist mehr. Wer will kann sich natürlich selber vor dem Spiegel zurechtmachen. Der Profi-Fotograf hat alle erdenklichen Schönheitsutensilien Vorort und wird während des Shootings immer wieder Anweisungen in Sachen richtiger Kopfhaltung, Sitzposition oder Blick geben.

Auswahl aus dutzenden Bildern

Am Ende hat man dann die Qual der Wahl, sich aus mehreren dutzend Bildern die Besten herauszusuchen. Das geschieht im beratenden Gespräch mit dem Fotografen, der die Bilder auch bearbeiten kann. Mit dem gängigen Fotoladen an der Ecke gar nicht zu vergleichen, wo vielleicht zwei, drei Bilder geschossen werden und gut ist. Und auch die Unternehmen werden schnell den Unterschied zwischen einem professionellen Bild oder dem „normalen“ Bewerbungsfoto feststellen – garantiert zu ihren Gunsten.

Die Bilder sind in einer Kartei abgespeichert und können von mit bequem per Email nachbestellt werden. Denn auch die Familie und Freundin fanden die Bilder sehr hübsch und haben sich über ein Exemplar gefreut.

Der Spaß hat mich rund 80,- Euro gekostet, wobei sich die Investition auf jeden Fall gelohnt hat. Schließlich schlüpfte ich eine Stunde in die Rolle eines professionellen Models und ging am Ende mit 4 x 4 gelungenen Bildern nachhause.

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Nur wenige Themen werden aktuell in der Arbeitswelt so kontrovers diskutiert, wie das Thema Zeitarbeit. Wenn es um die gewerbliche Arbeitnehmerüberlassung geht, scheiden sich die Geister: Bietet die Zeitarbeit dem Arbeitsuchenden eine Chance auf Arbeit, oder handelt es sich um eine moderne Form des Menschenhandels?

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Moderner Menschenhandel oder Chance auf Arbeit?

Was genau ist Zeitarbeit?

Unter Zeitarbeit versteht man die gewerbliche Überlassung von Arbeitnehmern. In Deutschland wird die Tätigkeit der Zeitarbeitsunternehmen durch die Vorschriften im Arbeitnehmerüberlassungsgesetzt geregelt. Anders als bei den sonst typischen Arbeitsverträgen, sind bei der Arbeitnehmerüberlassung nicht nur zwei, sondern drei Parteien involviert. Zeitarbeit ist gekennzeichnet durch ein Dreiecksverhältnis zwischen Arbeitnehmer (Zeitarbeiter), Arbeitgeber (Zeitarbeitsfirma) und dem ausleihenden Betrieb, bei dem der Zeitarbeiter im Einsatz ist. Zeitarbeit ist weit verbreitet, und – mit Außnahme des gewerblichen Einsatzes in der Baubranche – über alle Branchen verteilt. Um den ausleihenden Betrieben passgenau qualifiziertes Personal anbieten zu können, haben sich einige Personalleasing-Firmen auf bestimmte Einsatzbereiche spezialisiert.

Zeitarbeitsfirmen, die sich auf den kaufmännischen Bereich spezialisiert haben, können innerhalb kurzer Zeit eine offene Stelle im ausleihenden Unternehmen mit beispielsweise einer erfahrenen Lohnbuchhalterin oder einem versierten Controller besetzen. Einige Personalleasing-Firmen haben sich auf den gewerblichen Bereich spezialisiert und bieten hauptsächlich Leiharbeitnehmer mit geringen Qualifikationen an. Diese arbeiten dann, beispielsweise als Produktionshelfer, in der ausleihenden Firma, wenn dort bei Auftragsspitzen viel zu tun ist.

Welche Vorteile bietet Zeitarbeit?

Für ausleihende Firmen bietet sich der Vorteil, dass keine lange Zeit für die Suche nach einem passenden Mitarbeiter verstreicht. Das Schalten von Personalanzeigen, die Sichtung von zahlreichen Bewerbungsunterlagen und das Durchführen von mehreren Vorstellungsgesprächen entfällt. Diese Arbeiten übernimmt die Zeitarbeitsfirma, wenn sie nicht bereits auf geeignete Bewerber zurückgreifen kann.

Für die Arbeitnehmer stellt Zeitarbeit eine Chance auf den Berufseinstieg nach der Ausbildung bzw. Berufswiedereinstieg für Frauen nach der Babypause dar. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass Zeitarbeitskräfte von der ausleihenden Firma in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen werden.

Wo liegen die Nachteile der Zeitarbeit?

Die Gehälter der Arbeitnehmer in der Zeitarbeitsbranche sind in der Regel deutlich niedriger, als bei einer vergleichbaren Tätigkeit bei einem Nicht-Zeitarbeitsunternehmen. Einige Zeitarbeitnehmer kommen nicht damit zurecht, ständig in verschiedenen Betrieben zu arbeiten und fühlen sich als Arbeitnehmer zweiter Klasse.

Die Bewerbung bei einer Zeitarbeitsfirma kann in bestimmten beruflichen Situationen – bei Berufseinstieg, Wiedereinstieg oder anhaltender Arbeitslosigkeit – durchaus Sinn machen. Die Frage, ob man die Arbeit als Leiharbeiter ein Erwerbsleben lang ausüben möchte, oder ob man eine Übernahme durch eine ausleihende Firma anstrebt, muss jeder für sich selbst beantworten.


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Gerade ein paar Jahre ist es her, als ich voller Elan meine Ausbildung abgeschlossen habe und mich nach einer neuen Stelle umsah. Ich wusste eigentlich nur, dass ich von meinem Ausbildungsbetrieb weg wollte und schließlich standen mir ja alle Jobs Möglichkeiten offen.

Peinliches Vorstellungsgespräch auf Englisch

Peinliches Vorstellungsgespräch auf Englisch

Eine wichtige Erkenntnis

Zunächst musste ich eine wichtige Lektion für’s Leben lernen: Es war leider nicht so, dass die ganze Welt nur auf mich gewartet hatte. Genau genommen interessierte sich niemand für eine frisch ausgelernte Informatikkauffrau, die zwar mit einem 1er-Zeugnisschnitt aufwarten konnte, aber dafür keine Berufserfahrung hatte.

Erstes Erfolgserlebnis

Kommt Zeit, kommt Rat – und früher oder später kam auch die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bei einem Personaldienstleister. Ich war sehr nervös, denn eigentlich war das mein erstes richtiges Vorstellungsgespräch. Ich zog mir also extra busy einen Nadelstreifenanzug an und machte mich super aufgeregt auf den Weg nach München.

Das Vorstellungsgespräch bezog sich allgemein auf Stellen im Bürobereich. Die Dame, die mich empfing, begrüßte mich herzlich und ich fühlte mich spontan wohl. Ich wusste aber irgendwie auch instinktiv sofort, dass sie mich auf Herz und Nieren prüfen würde. Sie stieg relativ seicht ein und befragte mich erst einmal zu meiner schulischen Ausbildung und ging dann zur Berufsausbildung über.

Der richtige Hammer kam dann aber erst: Sie sprach mich auf meine Sprachkenntnisse an, die ich im Lebenslauf angegeben hatte. Ich hatte angegeben, dass ich Englisch in Wort und Schrift sehr gut und Französisch gut beherrschen würde. Schließlich war ich ja in der Realschule ganz gut in beiden Fächern. Allerdings war meine Gesprächspartnerin wohl auf ein anderes Niveau eingestellt. Denn nachdem ich ihr meine Angaben im Lebenslauf bestätigt hatte, wechselte sie plötzlich von Deutsch auf Englisch. Sie bat mich auf Englisch, ihr meine wichtigsten Charakterzüge zu beschreiben. Vor lauter Nervosität brachte ich kein einziges Wort heraus – die Dame hatte mich dabei auf dem vollkommen falschen Fuß erwischt. Nach einigem Gestammel brach sie diesen Versuch dann aber schnell ab.

Was lernen wir daraus?

Ich habe in diesem Vorstellungsgespräch zwei wichtige Lektionen gelernt. Zum einen bin ich mir heute dessen bewusst, dass man Fähigkeiten immer mit zweierlei Maß messen kann. Nur weil man selbst der Meinung ist, dass man etwas gut kann, heißt das noch lange nicht, dass das auch die anderen Menschen so empfinden.

Tipp: Wenn Sie sicher gehen möchten, dass Ihnen das nicht passiert, befragen Sie am besten vor dem Vorstellungsgespräch Personen, die Ihre Fähigkeiten einschätzen können. Diese können Ihnen sagen, wie Ihre Fähigkeiten objektiv eingestuft werden können. So können Sie im Lebenslauf von vornherein ein realistisches Leistungsniveau angeben, das Sie hinterher auch unter Beweis stellen können.

Die zweite Lektion war, dass bei Bewerbungen Ehrlichkeit gefragt war. Denn unabhängig davon, ob ich nun mit Absicht sehr gute Englischkenntnisse angegeben hatte, obwohl ich diese nicht hatte, oder ob es sich lediglich um einen Maßstabsfehler handelte – der Gesprächspartner wird in den meisten Fällen grundsätzlich von ersterem ausgehen.

Tipp: Bleiben Sie im Lebenslauf immer ehrlich! Auch wenn Ihre Angaben noch so besonders erscheinen mögen – machen Sie sich darauf gefasst, dass Ihr Gegenüber Sie dazu befragen wird. Und vielleicht treffen Sie zufällig auf jemanden, der Ihr (erfundenes) Hobby mit Ihnen teilt. Um dieser Erklärungsnöte zu vermeiden, sollten Sie immer bei der Wahrheit bleiben.



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jobsuche12Für die meisten Menschen ist das Internet mit seinen vielen Informationsangeboten aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Im beruflichen Bereich finden sich Möglichkeiten, über das Internet eine Stelle zu finden. Viele Berufstätige sehen sich nach einer neuen Arbeitsstelle um, damit sie ihre berufliche Karriere durch einen neuen Job vorantreiben können. Ein Arbeitgeberwechsel wird bewußt in Kauf genommen, um sich weiter zu entwickeln und auf der Karriereleiter ein Stück voran zu kommen.

Dabei ist es nicht einfach, einen Arbeitsplatz zu finden, der auch auf mittlere  und längere Sicht eine Beschäftigung gewährleistet und obendrein eine berufliche Verbesserung darstellt. Man sollte sich also fragen, ob die neue Arbeitsstelle eine langfristige Perspektive oder nur eine kurzfristige Verbesserung darstellt. Vor einem Arbeitgeberwechsel sollten Beschäftigte daher das Für und Wider genau abwägen.

Die Auswahl an Stellenangeboten ist in den regionalen Zeitungen eher gering. Aus diesem Grund sehen sich immer mehr Job-Interessenten in einer Jobbörse im Internet um. Das hat den Vorteil, dass man als Stellensuchender bei einer Jobbörse im Internet vielfache Filtermöglichkeiten und Suchoptionen hat. Dadurch wird die Suche nach einem geeigneten Job erheblich erleichtert. So ist es beispielsweise möglich, einen bestimmten Beruf in das Suchfeld einzutragen und nur die Stellenangebote mit diesem Beruf anzeigen zu lassen. Wer sich nur in einer bestimmten Region bewerben möchte, kann die Treffer nach örtlichen Kriterien filtern. Dann werden nur noch die Stellenangebote angezeigt, die den gewünschten Beruf in der gewählten Region beinhalten. Dort können sich Interessenten dann ganz gezielt bewerben. Einige Stellenmärkte im Internet bieten Bewerbungsformulare an, über die sich Interessenten direkt bei den ausschreibenden Firmen bewerben können. Dies hat den Vorteil, dass die Bewerbung sofort beim Arbeitgeber landet und keine Zeit, wie bei der postalischen Bewerbung, verloren geht. Bewerber, die Jobbörsen im Internet nutzen und sich per E-Mail bewerben, zeigen Medienkompetenz. Gerade bei Beschäftigten aus dem kaufmännischen Bereich oder der IT-Branche sind derartige Kenntnisse unerlässlich.

Bei vielen Jobbörsen ist es auch möglich, ein eigenes Bewerberprofil zu hinterlegen. Interessierte Arbeitgeber können dann bei der gezielten Bewerbersuche auf den Interessenten aufmerksam werden und ihn kontaktieren.


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1 Euro Job

1 Euro Job

Die 1-Euro-Jobs erhitzen seit einiger Zeit in Deutschland die Gemüter und werden kontrovers diskutiert. Handelt es sich bei diesen, auch unter der Bezeichnung „Brückenjob“ bekannt gewordenen, Arbeitsgelegenheiten um Ausbeutung? Oder kann diese Art von Job die Chance auf einen regulären Arbeitsplatz tatsächlich erhöhen?

Genau genommen handelt es sich bei den 1-Euro-Jobs gar nicht um reguläre Jobs, wie sie vielfach in Stellenanzeigen oder einer Jobbörse ausgeschrieben werden. Vielmehr bieten diese Brückenjobs eine Mehraufwandsentschädigung für Empfänger von Arbeitslosengeld II. Durch die 1-Euro-Jobs sollen Langzeitarbeitslose in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden. Sie werden deshalb in Arbeiten von öffentlichem Interesse vermittelt, wo sie wettbewerbsneutral zusätzliche Arbeiten verrichten sollen.

Bezahlt werden diese Jobs mit einer Aufwandsentschädigung von 1 Euro bis 2,50 Euro, beispielsweise bei schwerer körperlicher Tätigkeit oder Nachtarbeit. Die gezahlten Aufwandsentschädigungen für diese Jobs werden nicht auf das Arbeitslosengeld angerechnet. Dies soll der Motivation dienen. Damit diese Art von Job gesetzeskonform ist, muss sichergestellt sein, dass keine regulären Arbeitsplätze dadurch vernichtet werden, und der Arbeitgeber keine Wettbewerbsvorteile gegenüber Mitbewerbern erlangt. Ansonsten kann das Ganze leicht in Ausbeutung ausarten.

Es gibt Personen, die einem Job nachgehen und deren Einkommen unterhalb des Existenzminimums liegt. Ihnen werden in der Regel keine 1-Euro-Jobs angeboten, wenn sie einen Antrag auf das sogenannte Arbeitslosengeld II stellen, da dies wirtschaftlich keinen Sinn machen würde und sie bereits im Berufsleben stehen. Inwieweit die 1-Euro-Jobs der Eingliederung von Arbeitslosen in den regulären Arbeitsmarkt dienen, hängt nicht nur von der Höhe der Aufwandsentschädigung ab, sondern auch von vielen anderen Faktoren. Wichtig ist, dass die Art der Beschäftigung und der Arbeitslose, der den Brückenjob ausübt, zusammenpassen.

Nur dann kann der Arbeitslose von den Erfahrungen während des Brückenjobs tatsächlich profitieren, und wird die Tätigkeit dort im Idealfall nicht als lästige Verpflichtung, sondern als einen weiteren Schritt hin zu einem regulären Job sehen. Wer sich auf dem regulären Arbeitsmarkt nach einer anspruchsvollen pädagogischen Tätigkeit umschaut, wird sich vielleicht in einem Brückenjob in einer sozialen Einrichtung wohl fühlen, nicht aber beim Müll einsammeln im Park.


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