Nur motivierte Mitarbeiter sind letztlich gute Mitarbeiter und so lassen sich Unternehmen einiges einfallen, um die eigenen Mitarbeiter bei Laune zu halten. Doch oft wird Motivation mit dem Gehalt gleich gesetzt und viele Unternehmen versuchen, motivierte Mitarbeiter über Sonderzahlungen oder Gehaltserhöhungen zu erreichen. Letztlich gehört aber mehr dazu, ein motiviertes Team zu haben und dabei spielen die Teammitglieder eine entscheidende Rolle.
Mitarbeiter sollten nicht nur das Pflichtprogramm abspulen bei ihrer täglichen Arbeit, sondern Motivation an den Tag legen. Wer trotz Stress und täglichem Pflichtprogramm motiviert an seine Aufgaben herangeht, der zeigt sich auch dem Kollegenkreis leistungsfähiger und motiviert. Vorgesetzte haben einen Blick dafür, ob ein Mitarbeiter wirklich mit ganzem Herzen seine Position ausfüllt und es schafft, sich selbst zu motivieren. Wer mit der eigenen Begeisterung auch noch das gesamte Team ansteckt und somit die gute Stimmung im Team fördert, der fällt positiv auf, denn durch ihn wird das gesamte Team leistungsfähiger.
Motivierte Mitarbeiter, die es auch schaffen, Kollegen zu motivieren und mitzuziehen, werden gerne in das mittlere Management aufgenommen. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass sich in vielen Unternehmen gezeigt hat, dass Motivation keine Gehaltsfrage ist und die Motivation der Mitarbeiter ganz klar Einfluss auf die Leistungen der Mitarbeiter hat.
Gut motivierte Mitarbeiter sind unbezahlbar und so werden Motivationstalente gerne im Bereich der Teamleitung und Mitarbeiterführung eingesetzt. Zur Motivation gehört ein gutes Betriebsklima und häufig sind es Kleinigkeiten, mit denen die Motivation im Mitarbeiterstab gesteigert werden kann. Doch letztlich ist es auch eine Frage des Führungsstils, ob Motivation wirklich bei den Mitarbeitern Früchte trägt.
Nur wer motiviert ist, kann wirklich auch erfolgreich in einem Unternehmen tätig sein, denn die eigene Leistungsfähigkeit und Kreativität erreicht nur ihren Höhepunkt, solange man motiviert ist. So sollte immer mit Elan an die täglichen Aufgaben herangegangen werden, denn spätestens bei einer Beförderung zahlt sich motiviertes Arbeiten auch in Geldwert aus und zusätzlich steigert es natürlich das Ansehen des Mitarbeiters bei Vorgesetzten und innerhalb des Teams. Wer motivieren kann, der hat gute Chancen aufzusteigen und so ist die Selbstmotivation das beste Mittel um wirkliche Erfolge feiern zu können.
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In der Zeitung las ich bei den Stellenanzeigen diese Annonce:
Kraft für Computerstickmaschine gesucht, Vollzeit.
Darunter stand nur eine Telefonnummer, aus deren Vorwahl hervorging, dass die Stickerei wohl einen Ort weiter ihren Standort haben musste und keine weiteren Informationen. Auch Angaben zur Qualifikation fehlten.
Ohne zu wissen, was genau ein Computersticker macht, rief ich an und fragte, ob der Job noch frei ist und welche Ausbildung dafür nötig sei. Die Dame am Telefon meinte, das wäre ein Anlernjob und ob ich gleich vorbei kommen könnte zu einem Vorstellungsgespräch. Eine halbe Stunde später stand ich in Jeans und Bluse vor der Chefin des Betriebs, die mich zuerst mit ins Büro nahm. Dort wurde mir erklärt, dass hier Stickereien aller Art angefertigt würden und für eine der großen Maschinen eine Kraft gesucht würde, die mit Lärm gut umgehen kann. Schon im Büro war das Hämmern der Stickmaschinen zu hören und als mir der Betrieb gezeigt wurde, stand ich vor einer fünf Meter langen Maschine, die mit 20 Nadeln gleichzeitig arbeitete.
Mein technisches Verständnis ist nicht besonders ausgeprägt und auch meine Toleranz bei Lärm nicht übermäßig groß. Doch die Aussage, dass schon drei Bewerber den Job aus genau diesen Gründen abgelehnt hätten, stachelte meinen Ehrgeiz an und so ließ ich mich zu einem Probearbeitstag einladen. Bereits am nächsten Tag nach 8 Stunden als Computerstickkraft wurde ich ins Büro gerufen und man bot mir einen unbefristeten Arbeitsvertrag zu guten Konditionen an.
Unsicherheit und das Fehlen von Informationen sollten nicht gleich dazu führen, sich nicht zu bewerben. Stellenanzeigen sind oft kurz und enthalten nicht viele Informationen, doch ein persönliches Gespräch kann einen Arbeitgeber schnell vom eigenen Lernwillen und der Einsatzbereitschaft überzeugen und man erhält nur Chancen, die man auch wahrnimmt.
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Der erste Eindruck zählt – das gilt nicht nur für die Liebe, sondern auch im Beruf. Für die Meisten ist ein gepflegtes Auftreten und Äußeres beim Bewerbungsgespräch selbstverständlich, doch der erste Kontakt zwischen Arbeitgeber und Bewerber findet nur selten auf persönlicher Ebene statt: Ihre besten Seiten sollten Sie schon in Form von ansprechenden Bewerbungsunterlagen zeigen.
Der Seh-Sinn nutzt gut ein Drittel der Verarbeitungskapazität unseres Gehirns und ist damit einer der wichtigsten menschlichen Sinne. Bevor wir orthografische oder formelle Mängel wahrnehmen, hat unser Gehirn bereits jegliche visuellen Aspekte der Bewerbungsunterlagen bearbeitet und ausgewertet. Kratzer, Haare oder Staub auf schlechten Kopien oder Scans sind ein „No-Go“. Es lohnt sich also, ein paar Cent für professionelle Kopien auszugeben. Die meisten Copyshops verfügen auch über gute Scanner – fragen Sie einfach einmal nach. Daneben sollte die digitalisierte Form Ihres Passbildes ebenso ansehnlich sein wie das Original. Da die meisten Fotografen inzwischen mit Digitalkameras arbeiten, können Sie die Bilder auch gleich auf Ihren USB-Stick oder Laptop laden. Wenn Sie Ihre Unterlagen dann noch auf formelle Tadellosigkeit überprüft und Korrektur gelesen haben (am Besten durch eine andere Person, da man eigene Fehler gerne überliest), haben Sie schon einmal alles getan, um nicht negativ aufzufallen – doch was kann man tun, um dem zukünftigen Chef positiv im Gedächtnis zu bleiben?
Der Inhalt stimmt, jetzt kommt es auf die Verpackung an. Aber Vorsicht: Greifen Sie, um aufzufallen, nicht wahllos zu Knallfarben. Ihre Bewerbungsunterlagen sollten sowohl Ihre Persönlichkeit widerspiegeln, als auch an das Unternehmen angepasst sein. Wenn Sie sich z. B. als Bankkaufmann bewerben, sind gedeckte Farben wie edle Grau- oder Brauntöne die beste Wahl. Möchten Sie Ihre Dynamik unterstreichen, können sie auch einen frischen grünen oder orangenen Farbtupfer ergänzen – die Gewichtung sollte allerdings auf den klassischen Tönen liegen. In Kreativ- und Medienberufen haben Sie mehr Gestaltungsfreiheit. So muss der Lebenslauf keineswegs mit dem Foto rechts oben und in linearer Abfolge verfasst sein. Hier dürfen Sie mit ihrem Leben schöpferischer umgehen und tiefer in die Farbkiste greifen – die Übersichtlichkeit sollte dabei aber nicht verloren gehen. In jedem Fall lohnt es sich einen Profi für die Gestaltung zu engagieren. Ein Grafik-Designer weiß sehr genau, wie er Sie gestalterisch perfekt in Szene setzt. Dazu müssen Sie ihm nur ein paar Angaben über sich und die Branche, für die Sie sich bewerben, machen. Wem ein ausgebildeter Fachmann zu teuer ist, der kann auch einen Aushang am (virtuellen) Schwarzen Brett einer Berufsschule oder Universität machen: Zukünftige Mediengestalter freuen sich über derartige „Fingerübungen“ und arbeiten schon ab 10 Euro die Stunde. Und die Ausgaben lohnen sich: Derartig in Form sind Sie garantiert ein Blickfang!
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Kleider machen Leute – das ist so bekannt wie aktuell, besonders im Berufsbereich. Wer als Bewerber für einen vielversprechenden Job auf die Idee kommt, seine ganz besondere Persönlichkeit im Erstgespräch auch durch ein ganz besonderes Outfit zu unterstreichen, tappt allerdings unter Umständen in eine Falle. Denn nicht jeder Personalchef hat einen Sinn für den letzten Schrei oder gar ausgefallene stilistische Vorlieben. Dass z.B. die violette Strähne im Pagenkopf nicht unbedingt ein angebrachtes Aushängeschild für eine konservative Pharmavertretung ist, dürfte klar sein. Noch deutlicher gilt das für einschneidendere Signale, die der Bewerber modisch oder gar weltanschaulich setzt. Buttons mit politischen Parolen („Free Tibet!“), witzigen Sprüchen („Dramaqueen“) oder Karikaturen bekannter Gesichter sind tabu. Denn darauf, dass ein Verantwortlicher den eigenen Humor oder sogar die Weltanschauung am Revers teilt, sollte man sich nicht verlassen. Piercings oder sichtbare Tattoos können zum noch größeren Problem werden, falls sie sich an deutlich sichtbaren Körperstellen befinden. Wenn möglich, sind sie vorübergehend zu entfernen bzw. zu bedecken. Jedenfalls so lange, bis sicher ist, dass der Arbeitgeber mit solch‘ besonderen äußerlichen Kennzeichen leben kann oder will. Denn als oberstes Gebot im Geschäftsleben gilt zumeist, Kunden nicht zu verschrecken. Und das geschieht häufig ungewollt durch eine zu lässigen Umgang mit persönlichen Angewohnheiten. Absolutes No-Go für jeden Bewerber stellen generell alle Ansätze einer ungepflegten Erscheinung dar. Flecken, ungebügelte Kleidung, eine schlecht sitzende Frisur, das vergessene Deo oder gar nicht ganz saubere Fingernägel sollte man sich dementsprechend nur in der Freizeit leisten, falls man selbst – im Gegensatz zu den meisten Entscheidungsträgern im Beruf – nicht der Ansicht ist, dass äußere Ordnung die innere Ordnung widerspiegelt. Im Job jedoch gehören korrektes Auftreten und angenehmer Augenschein zum guten Ton. Bei der Auswahl des Outfits für das Bewerbungsgespräch ist darauf zu achten, dass man weder over- noch underdressed erscheint und die Kleidung einen sachlichen und freundlichen Eindruck vermittelt. Auch Gepflogenheiten der Branche (wie der Anzug für Juristen oder lockerer Stil in der Werbung- oder Medienbranche) gilt es beim entsprechenden Dresscode einzubeziehen. Jede Übertreibung vermeiden, heisst das Anfangsmotto. Bis sich herausstellt, wie im Team, mit dem man zusammenarbeiten möchte, die Kleiderfrage geregelt ist.
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Wer Anstandsregeln konservativ findet und Rebellentum pflegt, hat als Bewerber schlechtere Chancen als Konkurrenten mit Benimm: Denn Knigge ist wieder in – nicht nur in den Chefetagen. Regeln schaffen im Business-Leben keineswegs Hindernisse, die Kreativität zerstören, sondern sie regeln buchstäblich das soziale Miteinander verschiedener Charaktere.
Insofern schaffen sie nach Ansicht der meisten Personalchefs auch erst die stabile Grundlage, um flexibel und schöpferisch mit Kollegen, Vorgesetzten im Berufsalltag und seinen späteren Freiräumen umzugehen. Vor allem beim Erstgespräch mit potenziellen Arbeitgebern ist guter Ton deshalb gefragt. Der spontane Eindruck, den man in den Anfangsminuten des Bewerbungsgesprächs hinterlässt, erweist sich nämlich oft als entscheidend für Zusage oder Ablehnung. Ein freundlicher, höflicher, aber selbstbewusster Auftritt gilt als Plus für die Verantwortlichen, wenn bestimmte Basics eingehalten werden. So ist der Handschlag zur Begrüßung immer noch eine gute Gewohnheit. Augenkontakt und eine gerade, offene Körperhaltung mit locker seitlich gehaltenen Armen zeigen persönliche Souveränität und Tischmanieren. Und besondere Umgangsformen gegenüber Damen (Tür aufhalten, in den Mantel helfen) garantieren, dass der Bewerber sich auch im Geschäftsleben sicher bewegt. Platz nehmen nur nach Aufforderung, korrekte Anredeform und Vermeidung allzu persönlicher Aussagen gehören zum Standard. Angebracht ist eine entspannt- freundliche und aktiv konzentrierte Ausstrahlung, die bestätigt, dass man zwar weiß, was man will, aber die Wünsche und Regeln der Firma unbedingt respektiert. Weder empfiehlt sich aufgesetztes, starres Dauerlächeln, das lediglich für schauspielerische Fähigkeiten spricht, noch nervöses Nesteln an den eigenen Fingern. Bewerber/-innen flirten übrigens unter keinen Umständen mit einem Gegenüber des anderen Geschlechts. Ansprechpartner ist immer der hierarchisch höchste Verantwortliche, wobei alle Mitglieder einer Gruppe gleichermaßen zu beachten sind. Aufdringlich wirkt, wenn man dem möglichen Arbeitgeber körperlich zu nah rückt (übliche Distanzzone: rund eine Armlänge), zu viel redet oder scherzt. Kommunikation wird stets dem vom Personalchef vorgegebenen Tempo und Stil angepasst. Als aussagekräftig gilt das Gleichgewicht zwischen Aktivität und Zurückhaltung, wobei der Bewerber nie das Gespräch steuert. Allerdings ist es hilfreich, durch einzelne, gezielte Fragen zu zeigen, dass man sich mit dem Unternehmen beschäftigt hat. Positive Wortwahl ohne Slang gilt als Zeichen von Kompetenz auf jedem Parkett. Wichtig: Das Handy bleibt beim Bewerbungsgespräch aus!
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Handwerksbetriebe verzweifeln häufig auf der Suche nach Auszubildenden. Gerade im Handwerk hat die Ausbildung eine lange Tradition und jeder Handwerksmeister gibt gerne sein Wissen, aus Überzeugung, an die Jugend weiter.
Doch bei immer mehr Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz, suchen viele Handwerksbetriebe vergeblich nach Ausbildungswilligen Jugendlichen und so bleiben im Handwerk auch dieses Jahr wieder sehr viele Ausbildungsplätze unbesetzt.
Häufig wird von Schulabgängern das Handwerk unterschätzt und viele Schulabgänger befassen sich nur noch mit dem kaufmännischen Bereich und mit der Möglichkeit eines Studiums. Ins Handwerk zieht es relativ wenige Jugendliche, doch mit dem Gesellenbrief des Handwerks in der Tasche eröffnen sich weiter Ausbildungsmöglichkeiten. Handwerker sind nach wie vor international gesucht und wer nach der Ausbildung eine Ausbildung zum Handwerksmeister absolviert, der hat gute Chancen auf dem nationalen und internationalen Arbeitsmarkt.
Mit einer entsprechenden Ausbildung im Handwerk bestehen zahlreiche Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt und dies auch in unterschiedlichen Branchen. So ist sowohl die Selbstständigkeit eine Möglichkeit, als auch ein Arbeitsverhältnis oder ein Angestelltenverhältnis als Ausbilder oder Berater. Einem guten Handwerker öffnen sich zahlreiche Berufswege und so ist auch finanziell das Handwerk durchaus lukrativ und bietet eine gute Perspektive auf Dauer.
Jugendliche sollten die Chance auf einen Ausbildungsplatz im Handwerk nutzen. Eine Möglichkeit um sich dem Handwerk anzunähern ist mit Sicherheit ein Praktikum. Da das Handwerk sehr vielfältig angesiedelt ist, können sich viele Jugendliche letztlich darin wieder finden und haben hier eine Möglichkeit auch in vielen Bereichen kreativ zu arbeiten. Welche Handwerksbetriebe noch Ausbildungsplätze frei haben, kann jeder unverbindlich über die Handwerkskammern abfragen. Gerne gesehen sind auch persönliche Anfragen im Handwerk und so lohnt es sich mit Sicherheit vor Ort die Handwerksbetriebe nach einem Praktikumsplatz und einem Ausbildungsplatz direkt anzusprechen.
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Privat ist nicht mehr privat – und das kann ungeahnte Folgen haben. Wenn die nichtsahnende Manager-Anwärterin beim Bewerbungsgespräch plötzlich mit einem anzüglichen Foto konfrontiert wird, das sie als Abiturientin im Whirlpool auf einer Party zeigt, ist es mit den Chancen für den Aufstieg oft erst einmal vorbei.

Folgenschwere Fehltritte, Privatfotos im Internet
Denn nicht alles, was man zum Spaß ins Internet stellt, bleibt auch eine persönliche Angelegenheit, die in den Freizeitbereich gehört. Aus den Veröffentlichungen im Netz lässt sich nämlich nicht nur für Freunde, sondern auch für Personalchefs mühelos ein Bild des Jobsuchenden rückschließen, das sich meist deutlich von der offiziellen Persönlichkeit auf dem Bewerbungsbogen abhebt. Ein solches, leicht zu „ergoogelndes“ Profil des Menschen hinter dem Berufstätigen stellt eine der größten Sollbruchstellen der perfekten Bewerbung dar. Aus viele halbprivaten Versatzstücken ergibt sich virtuell häufig eine Art Fingerabdruck, den man dann auch im Beruf nicht mehr loswird.
Wer sich also im öffentlichen Bereich des weltweiten Webs durchsichtig macht, indem er Fotos, Geschichten oder auch nur persönliche Vorlieben über Blogs, Foren oder soziale Netzwerke (z.B. Facebook) veröffentlicht, muss damit rechnen, für zukünftige Arbeitgeber durchschaubar zu sein. Und denen gefällt es möglicherweise nicht, ihren potenziellen Abteilungsleiter als Partylöwen zwischen knallenden Sektkorken zu entdecken oder in einem Psychologie-Forum Näheres über die depressive Arbeitsstörung einer Sekretariats-Bewerberin zu erfahren. Denn selbst bei menschlichem Verständnis für Jugendsünden der Kandidaten, ist dem Profi klar, dass auch Kunden oder Geschäftspartner zufällig das in Erfahrung bringen können, was der Arbeitnehmer an persönlichen Spuren im Netz hinterlässt. Ob in gehobener Position oder nicht – Fehltritte, die ein unklares Licht auf die Persönlichkeit der Betriebsangehörigen werfen, bleiben eventuell an der Firma hängen. Insofern durchleuchten Entscheidungsträger mehr und mehr auch das Internet-Profil der Bewerber und verschaffen sich so einen anderen Eindruck vom Menschen hinter dem Jobsuchenden.
Angeraten ist es daher, die persönliche WWW-Historie gründlich zu bereinigen, bevor unliebsame Erinnerungen auftauchen, die einen an unpassender Stelle in Verruf bringen. Denn virtuelle Peinlichkeiten sind vielleicht im Privatbereich noch durchaus als lustig zu verbuchen, nicht aber beim Start in ein erfolgreiches, sachlich orientiertes Berufsleben
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Frauen gelten gemeinhin als kommunikativer, doch die Art wie Frauen häufig kommunizieren, verhindert häufig den Aufstieg im Beruf. Frauen die gezielt lernen auf der Kommunikationsebene von Männern zu kommunizieren, haben es letztlich leichter im Job und so öffnen sich auch die Türen ins Top Management, wo bisher Männer noch bevorzugt Einzug halten.
Kommunikationsfallen erkennenDer erste Schritt für berufstätige Frauen sollte sein, die eigene Kommunikation unter die Lupe zu nehmen, auch wenn es manchmal schwer fällt zu erkennen, dass es nicht am Inhalt liegt, sondern an der Ausdrucksweise, weshalb männliche Vorgesetzte oder Kollegen mehr in die Worte legen als vielleicht gedacht. Männer sehen in Formulierungen wie „vielleicht sollten wir“ oder „eventuell wäre es ratsam“ eine Schwäche, denn in der männlichen Kommunikation wird schon in den Worten Stärke und Überzeugung deutlich, so stellen Männer ihre Ideen mit den Worten: „wir sollten“ oder „wir müssen unbedingt“. Auch sollten Frauen vermeiden ihre Vorschläge in Frageform vorzubringen, da dies den Eindruck hinterlässt, dass man sich nicht sicher ist, ob der Vorschlag wirklich gut ist.
Kommunikation an sich ist die Ursache für viele Missverständnisse und so sollten Frauen versuchen ihr Anliegen möglichst klar und kurz zu formulieren. Es zeigt sich immer wieder deutlich, dass Frauen und Männer das Selbe in unterschiedlich viele Worte kleiden , wobei Frauen sehr gerne ausführlich ausformulieren und so häufig die Grundaussage geschwächt wird. Aussagen die kurz, geradlinig und knackig formuliert sind, wirken gerade auf männliche Vorgesetzte überzeugender und so ist die richtige Kommunikation für Frauen karriereförderlich.
Selbstbewusstsein ist das Schlüsselwort auch für die Kommunikation. Frauen sollten vermeiden ihr Licht unter den Scheffel zu stellen und sollten selbstsicher ihre Ideen vortragen. Gerade in der Führungsebene ist es wichtig stärke in der Kommunikation zu zeigen. Frauen die dies umsetzen und zusätzlich auch wo es angebracht ist die weibliche Kommunikation zu nutzen, haben es leichter und werden gerne bei der Besetzung von Führungspositionen berücksichtigt. Natürlich kann die Kommunikation geübt werden und so lohnt es sich auch mit einer Person des Vertrauens zu üben und sich auf Kommunikationsfehler hinweisen zu lassen.
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Praktikumszeugnisse sind letztlich nichts anderes als qualifizierte Arbeitszeugnisse in geringerer Ausführlichkeit. Mit den Tätigkeitsbeschreibungen und Beurteilungen können Schüler bereits ein Bild von sich vermitteln. „Ein Praktikumszeugnis ist wichtig für den Lebenslauf, denn viel mehr Handfestes haben Schüler und Studenten nicht vorzuweisen”, sagt Anne Backer, Anwältin in Kissingen und Autorin des Buches “Arbeitszeugnisse. Entschlüsseln und mitgestalten”.
Auch Jürgen Hesse vom Büro für Berufsstrategie in Berlin unterstreicht, dass jeder bei Ende eines Arbeitsverhältnis auf eine gute Beurteilung drängen sollte. “Arbeitgeber schreiben ungern Zeugnisse”, sagt Backer. Daher ist mancher Praktikant schon froh, wenn er überhaupt eines bekommt. Doch auf den Inhalt der Beurteilung kommt es an. Die Zeugnissprache ist eine eigene Sprache. “Wenn bestimmte Angaben im Zeugnis fehlen, ist Achtung geboten”, sagt Backer. So kann es passieren, dass im formalen Aufbau Dinge fehlen. “Das ist ein Hinweis darauf, dass der Arbeitnehmer nicht wichtig war oder schlecht gearbeitet hat”, erläutert Backer.
Ein Zeugnis unterliegt bestimmten Konventionen. “Es muss grundsätzlich auf Firmenpapier im Format DIN A4 geschrieben sein, und nach Datum und Einleitung die Beschreibung der Tätigkeit enthalten”, erläutert Schiller. Auch Fertigkeiten und Spezialkenntnisse sollten vorkommen, ergänzt Hesse. “Die Leistungsbeurteilung hat einen zentralen Stellenwert in einem qualifizierten Zeugnis”, unterstreicht Anwältin Backer. Folgen sollten das Sozialverhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Kunden sowie die Gründe für das Gehen und eine Dankesformel. Die Unterschrift ist zwar der letzte, aber mit der wichtigste Punkt auf der Beurteilung. “Die Signatur einer in der Hierarchie unwichtigen Person entwertet das Zeugnis”, erklärt Hesse. Die Experten raten, sich nach Erhalt des Zeugnisses in Ruhe hinzusetzen und die vermeintlich gut klingenden Sätze genau durchzulesen.
Backer rät, sich zunächst mit dem Vorgesetzten zu unterhalten und die Kritik vorzubringen. „Oft hilft es schon, wenn man eine Alternative vorschlägt”, sagt Backer. Zeigt ein Gespräch keinen Erfolg, und das Zeugnis bleibt, wie es war, sollte man das Anliegen noch einmal schriftlich formulieren.
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