Arbeitgeber Internet

26. Dezember 2009
Arbeitgeber Internet

Arbeitgeber Internet


Wer auf Jobsuche ist, tut gut daran, die vielfältigen Möglichkeiten des World Wide Webs zu nutzen. So bieten die zahlreichen digitalen Stellenbörsen nicht nur die einfachste und bequemste Methode der Suche nach relevanten Stellenangeboten, auch soziale Netzwerke gewinnen zunehmend an Bedeutung. Laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) werden bereits 30% aller Jobs über Jobbörse & Co vergeben, Tendenz steigend.


Aber auch das Internet selbst bietet Hoffnung für den Arbeitsmarkt, denn der Wirtschaftskrise zum Trotz: Die IT-Branche boomt. In den letzten fünf Jahren wurden hier 100.000 neue Jobs geschaffen, 20.000 Stellen sind derzeit noch offen. Mit dem flächendeckenden Ausbau des Breitbandnetzes sollen in den kommenden Jahren europaweit gar eine Millionen neuer Jobs entstehen. Hauptsegmente sind dabei Entwicklung und Forschung sowie Software und Consulting.

Wer über ein ausgeprägtes Interesse an IT-Themen und Bereitschaft sich entsprechend weiterzubilden verfügt, hat damit gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt, denn auch Quereinsteiger sind hier gern gesehen. Fortbildungen und Seminare finden Sie – wie könnte es anders sein – ebenfalls zahlreich im Internet.

Tipp: Sollten Sie Anspruch auf staatliche Förderung haben, lohnt es sich, selbst auf Fortbildungssuche zu gehen. Die Anforderungen der IT-Branche entwickeln sich rasend schnell, die Angebote der Agentur für Arbeit können da meist nicht mithalten. Allerdings gibt es auch für Angebote privater Weiterbildungsinstitute staatliche Fördermöglickeiten.


© Jobsuche info 2009

Share on Facebook
Post on Twitter
Reddit This
Bookmark this on Delicious
Share on LinkedIn
Bookmark this on Technorati

Flexibel bei der Jobsuche

19. Dezember 2009

Flexibel bei der Jobsuche

Flexibel bei der Jobsuche


Flexibilität ist in Sache Jobsuche extrem wichtig. Unternehmen müssen aufgrund der Wirtschaftskrise die Kosten reduzieren und bieten nicht immer genau den Job, den man erlernt und gerne ausüben möchte. Wer nicht über den Tellerrand schaut, steht sich dabei selbst im Weg. Kaum verwunderlich, dass die Bereitschaft auf einen Branchenwechsel selten so hoch war, wie dieser Tage.

Auf dem Arbeitsmarkt macht sich eine nicht überraschende Entwicklung breit. Weltweit sinken die Job-Ansprüche und fast 80 bis 90 Prozent aller Arbeitnehmer würden die Stelle wechseln oder sogar die Branche. Hauptsache, man steht wieder in Lohn und Brot und hat ein regelmäßiges Einkommen. Einige Arbeitssuchende würden dabei auch den erst besten Job annehmen.

Als Quereinsteiger versuchen

Doch die Bereitschaft zur Veränderung ist noch lange nicht bei allen ausgeprägt. Es ist auch durchaus verständlich wenn ein studierter Ökonom in der Wirtschaft oder ein Maler weiter mit Farben arbeiten möchte. Wenn sich aber langfristig keine Jobperspektive ergibt, ist es mehr als ratsam, zumindest den Versuch als Quereinsteiger in einer anderen Branche anzustreben. Alternativ hilft auch ein Blick ins Ausland, den aber auch viele Leute scheuen.

Spanier am flexibelsten

Apropos Ausland. In keinem anderen Land ist die Bereitschaft auf einen sofortigen Branchenwechsel so hoch wie in Spanien. Über 90 Prozent gaben in einer Befragung an, über diesen Schritt nachzudenken. Das ausgerechnet die Spanier mit einer so hohen Flexibilität bezüglich des Berufes aufwarten, ist natürlich auch der Tatsache geschuldet, dass dort die Weltwirtschaftskrise drastisches Auswirkungen hatte.

Doch egal ob arbeitsuchender Spanier oder arbeitsuchender Sonst was: Jeder der einen neuen Job sucht, ist gut beraten, dabei etwas mehr Flexibilität an den Tag zu legen. Es muss ja nicht immer gleich der Traumjob sein – zumindest vorerst. Ehe man sich einer jahrelangen Arbeitslosigkeit hingibt, in Selbstmitleid zerfällt und am Ende sogar noch unter Depressionen leidet, sollte man sich auch nach Jobangeboten in anderen Branchen umsehen. Natürlich heißt das nicht, dass die Suche definitiv von Erfolg gekrönt ist, aber allemal besser, als die Chance ungenutzt verstreichen zu lassen.


© Jobsuche info 2009

Share on Facebook
Post on Twitter
Reddit This
Bookmark this on Delicious
Share on LinkedIn
Bookmark this on Technorati

Fakten, Fakten, Fakten. Beim Anschreiben hat Poesie nichts verloren. Als Jobsuchender ist man gefragt, den Personaler kein 08/15-Anschreiben vorzulegen und das Interesse nicht mit todlangweiligen Floskeln sofort zu verlieren. Hier ein paar Tipps, wie das Anschreiben aussehen sollte.

Anschreiben – auf den Punkt gebracht

Anschreiben – auf den Punkt gebracht

Erstmal zum Umfang. Zwar gibt es keine allgemeingültige Regel, doch Anschreiben, die in drei Absätzen alle entscheidenden Aspekte liefern, sind immer am besten. Den geringen Platz sollte man sinnvoll nutzen. Auf gar keinen Fall sollte das Anschreiben hingegen über eine DIN-A4-Seite gehen.

Jeder Bewerber muss sich im Klaren sein, dass das Anschreiben als erste Arbeitsprobe wahrgenommen wird. Nur wer sich klug und individuell präsentiert, hat auch gute Chancen auf ein Vorstellungsgespräch. Durch das Anschreiben muss beim Personaler unbedingt die Frage beantwortet werden, warum man das Jobangebot ausgerechnet mit Ihnen besetzen sollte.

Auf Augenhöhe antreten

Am besten fährt man, wenn das Anschreiben informativ, auf den Punkt formuliert und dafür einen schlichten und sachlichen Schreibstil wählt – dann hat man schon mal gute Karten auf ein Vorstellungsgespräch. Wer dagegen beispielsweise mit Fremdwörtern protzt, sitzt garantiert am kürzeren Hebel. Auch Konjunktivformen á la „würde“, „dürfte“ oder „hätte“ gilt es zu vermeiden. Schließlich wollen wir uns ja nicht gleich unterwerfen. Treten Sie auf Augenhöhe an und üben sich nicht in Zurückhaltung. Sätze wie „Ich erfülle das von Ihnen beschriebene Anforderungsprofil zu hundert Prozent“ klingen besser als „Ich wäre der ideale Kandidat“.

1. Abschnitt
Zum Einstieg des Anschreibens unbedingt den Klassiker „Hiermit bewerbe ich mich auf Ihre Stellenausschreibung vom xx in der xx“ unterlassen. Hauen Sie ein Killerargument raus. „Sehr geehrter Herr xy, seit Jahren arbeite ich erfolgreich im Bereich Personalwesen“. Der erste Abschnitt sollte nicht mit Vorgeplänkel verschwendet werden, sondern gleich starke Argumente liefern, die aus Sicht des Arbeitgebers interessant sind.

2. Abschnitt
Im zweiten Absatz soll der berufliche Werdegang in umgekehrter Chronologie skizziert werden. Doch bitte nicht den Lebenslauf aufzählen. Legen Sie das Augenmerk auf die für die Stellenausschreibung relevantesten Aspekte. Um sich selber zu beschreiben, ist es immer am besten, ausgewählte Beispiele zu verwenden. Satzteile wie „Ich habe (…) gemacht. Zu meinem Aufgaben zählte (…). Ich war verantwortlich für (…)“ kommt besser, als wenn man schreibt, „Ich bin flexibel, hochmotiviert und stark belastbar“.

3. Abschnitt
Im dritten Abschnitt wird beschrieben, warum Sie genau der richtige Bewerber für den Job sind. Ein frühestmöglicher Eintrittstermin kann nicht schaden.

Im Schlusssatz ebenfalls noch mal Selbstbewusstsein präsentieren und leichten Druck ausüben. „Über die Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich sehr – ich bin gespannt auf Ihren Terminvorschlag.“

Wer auf diese Richtlinien achtet, hat formell gesehen alles richtig gemacht.


© Jobsuche info 2009

Share on Facebook
Post on Twitter
Reddit This
Bookmark this on Delicious
Share on LinkedIn
Bookmark this on Technorati