Bewerbung via Twitter – in 140-Zeichen zum neuen Job?

Bewerbung via Twitter – in 140-Zeichen zum neuen Job?


Immer mehr Jobsuchende versuchen über das soziale Netwerk „Twitter“ einen neuen Job zu finden. Das haben auch Arbeitgeber erkannt. Doch was sind die wichtigen Voraussetzungen, damit die Jobsuche
über „Twitter“ tatsächlich von Erfolg gekrönt ist?

Eins ist klar: „Twitter“ ist schon längst mehr als nur eine Austauschplattform von Informationen und Gedanken, bei der man mit 140 Zeichen seine Lesergemeinschaft via Tweet auf dem Laufenden hält. Viele Unternehmen nutzen „Twitter“ auch als einfaches Werbemittel, schließlich wird das twittern auf allen Ebenen immer beliebter.

Da ist es wenig verwunderlich, dass auch Jobsuchende „Twitter“ zum Bewerben nutzen. In der Liste der Twitter-Trends rangierte der Begriff „Jobs“ Ende letzten Jahres bereits unter den Top-20. Wobei sich aber nicht nur der Arbeitsuchende auf diversen Social Networks herumtreibt, sondern es befinden sich auch zahlreiche Jobangebote auf den verschiedenen Plattformen.

Was gehört in die Tweet des Jobsuchenden?

Für denjenigen der einen neuen Job sucht praktisch: Zum einen kann eine Stellengesuche aufgegeben werden, zum anderen kann man sich passende Stellenangebote raussuchen. Doch es ist nicht alles Gold was glänzt.

Denn wer über „Twitter“ ein Stellengesuch aufgibt, hat maximal 140 Zeichen zur Verfügung. Wenig Platz, um möglichst viel Information unter zu bringen. Entsprechend muss die Anzeige kurz und knapp ausfallen und folgende Angaben beinhalten. Berufsbezeichnung (Bankkaufmann, Redakteur etc.), gewünschter Arbeitsort sowie das Schlagwort Jobsuche. Das Schlagwort, auch Hashtag genannt, wird durch ein #-Zeichen eingeleitet und durch ein Leerzeichen beendet.

Eine klassische Twitter-Bewerbung sieht dann folgendermaßen aus: „Suche Stelle als Bankkaufmann im Raum Frankfurt #jobsuche „

Weitere Informationen hinterlassen

Wenn man einen neuen Job sucht und auf sozialen Netzwerken unterwegs ist, sollte man auf irgendeinem anderen Portal wie bspw. Facebook oder Xing seine Bewerbungsunterlagen samt Lebenslauf, Zeugnissen etc. hinterlassen und den entsprechenden Link in die Twitter-Stellengesuche einfügen.

Zwar bietet „Twitter“ die Möglichkeit, eine hohe Anzahl von potentiellen Arbeitgebern zu kontaktieren, doch gleichzeitig ist die Anzahl möglicher Konkurrenten ungemein groß, da immer mehr Jobsuchende diesen Weg wählen. Auf jeden Fall größer als auf dem klassischen Bewerbungs-Weg. Ein weiterer Nachteil ist, das „Twitter“ bei zahlreichen Unternehmen primär nur als Kommunikationsplattform akzeptiert ist.

Twitter-Bewerbung als Ergänzung

Zudem muss man auch die richtigen Twitterer in seiner Gemeinschaft haben. Hierzu zählen Unternehmen oder branchennahe Personen, die ein ausgebautes Netzwerk haben. Damit dann aber die eigene Stellengesuche wirkt, ist es sinnvoll, wenn man regelmäßig gute Tweets schreibt und natürlich immer wieder untermalt, dass man einen neuen Job sucht.

„Twitter“ ist auf jeden Fall als praktische Ergänzung für die Jobsuche anzusehen. Doch dabei sollte man die klassischen und altbewährten Methoden, wie Online-Jobportale, Initiativbewerbungen etc., nicht aus den Augen verlieren.


© Jobsuche info 2010

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Rechtschreibfehler und Co. – die 11 Todsünden einer Bewerbung

Rechtschreibfehler und Co. – die 11 Todsünden einer Bewerbung

Rechtschreib- oder Tippfehler machen sich in einer Bewerbung verständlicherweise nie gut. Da kennen auch die Personaler kein Erbarmen. Doch dabei sind Schreibfehler noch nicht einmal das größte Ärgernis einer Bewerbung. Das beweist eine Studie, die jetzt die 11 Todsünden einer Bewerbung aufgedeckt hat.

Sie lauern überall und schlagen eiskalt zu, wenn es um die Konzentration mal wieder nicht so gut gestellt ist: die Rechtschreibfehler. Für die Bewerbung ein Todesurteil. Umso erstaunlicher, dass sich trotz Rechtschreibkorrektur via Word und mehrfachem Gegenlesen in jede fünfte Bewerbung Schreibfehler einschleichen.

Schlampigkeit vs. Menschlichkeit

Beim Personaler entsteht so schnell ein Vorurteil, wonach der Bewerber schlampig arbeitet und scheinbar nicht so ein großes Interesse am Jobs hat. Dagegen werden die Bewerber sagen, dass Fehler menschlich sind und man ruhig ein Auge zudrücken kann. Doch leider bleibt es in vielen Fällen nicht nur bei einem Fehler. Da drängt sich die Frage auf, wie viele Tippfehler meine Bewerbung verkraftet?

Wie viele Fehler verträgt die Bewerbung?

Die Antwort liefert die Bewerbungsstudie 2010, bei der 260 Personaler oder andere Entscheidungsträger u.a. gefragt wurden, wie viele Schreibfehler sie in einer Bewerbung tolerieren. Die Antwort: Schleichen sich zwei Fehler ein, landet die Bewerbung bei fast der Hälfte aller Befragten im Müll.

  • 1 Fehler: 18 Prozent
  • 2 Fehler: 28 Prozent
  • 3 Fehler: 24 Prozent
  • 4 Fehler: 10 Prozent
  • 5 Fehler: 6 Prozent
  • 6 Fehler und mehr: 4 Prozent
  • Ist mir egal9 Prozent

Da bleibt nur der Appell: Wer seine Chancen auf einen neuen Job nicht vorzeitig verspielen will, sollte seine Bewerbung aufs gründlichste gegenlesen oder am besten gegenlesen lassen. Denn aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man selber seine eigenen Fehler nach einiger Zeit gar nicht mehr wahrnimmt.

Auf Namen und Sprache achten

Fast unverzeihlich ist es, wenn der Ansprechpartner oder das Unternehmen falsch geschrieben wird. 2/3 aller Personaler sortieren solche Bewerbungen auf Anhieb aus. Fast genauso schlimm ist eine unangemessene Sprache bzw. Schreibstil innerhalb der Bewerbung. Im Zeitalter von E-Mail-Bewerbungen schleichen sich gerne mal ein LOL oder Smilie ein, doch die Umgangssprache im Internet hat in einer Bewerbung nichts verloren.

Hier die Übersicht über die 11 Todsünden einer Bewerbung:
  • 1. Adresse/Ansprechpartner/Unternehmen falsch geschrieben: 69 Prozent
  • 2. Unangemessene Sprache/Jargon: 64 Prozent
  • 3. Rechtschreibfehler: 53 Prozent
  • 4. Wiederverwendete Bewerbungsunterlagen: 44 Prozent
  • 5. Unpassendes Foto: 38 Prozent
  • 6. Romane statt auf den Punkt zu kommen: 33 Prozent
  • 7. Anhänge vergessen: 30 Prozent
  • 8. Lücken im Lebenslauf: 28 Prozent
  • 9. Uneinheitliches Schriftbild: 22 Prozent
  • 10. Unterschrift und Datum fehlen: 21 Prozent
  • 11. Handgeschriebene Unterlagen: 18 Prozent

Quelle: Karrierebibel.de


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Lebenslauf: Schwerpunkte setzen

Lebenslauf: Schwerpunkte setzen

Ohne einen ordentlichen Lebenslauf sind die Chancen auf einen neuen Job sehr gering. Zwar ist jeder für den Inhalt selbst verantwortlich, doch dafür kann der Inhalt sehr schön verpackt werden. Um den Lebenslauf bestmöglich zu optimieren, sollte man Schwerpunkte setzen.

Die festen Bestandteile, die in keinem Lebenslauf fehlen sollten, sind eigentlich jedem geläufig. Das sind Informationen zur Person, Schule und Ausbildung, Studium, Praktika, Berufspraxis, Weiterbildung, Engagements, Hobbys, Fremdsprachen und/oder EDV-Kenntnisse. Empfehlenswert ist, die Schlagwörter für diese Schwerpunkte fett hervorzuheben und, wenn es ins Gesamtbild passt, sie mit einem größeren Schriftgrad zu versehen.

Information kurz und bündig halten

Doch viele Bewerber neigen dazu, die einzelnen Punkte im Lebenslauf viel zu ausführlich zu gestalten. Dabei sollte beachtet werden, dass man dem Personaler nicht mit einer wahren Informationsflut erschrecken will. Und in der Regel beträgt die optimale Länge für einen Lebenslauf 2 Seiten, wobei pro Seiten rund 30 Informationszeilen vorgesehen sind.

Da muss der ein oder andere garantiert etwas Kürzen. Vor allem in der Darstellung des Studiums, der Auflistung der Praktika und beruflichen Tätigkeit, ist der Fokus auf das Wesentliche zu lenken, indem man Schwerpunkte setzt.

Gliederung des Studiums im Lebenslauf

Wer ein Studium in seinen Lebenslauf unterzubringen hat, sollte dabei natürlich auf eine Auflistung der absolvierten Seminare tunlichst vermeiden. Denn das interessiert den Personaler nicht weiter und außerdem liefern entsprechende Zeugnisse ausreichend Informationen. Lediglich die einzelnen Schwerpunkte des Studienfaches können aufgeführt werden. Diese am besten in kurzen Stichworten nennen und ggf. mit Spiegelstrichen hervorheben.

Gliederung von Praktika und beruflicher Tätigkeit im Lebenslauf

Auch für absolvierte Praktika und berufliche Tätigkeiten gilt: in der Kürze liegt die Würze. Am besten die Position aufführen, den Namen des Unternehmens und eine kurze stichpunktartige Beschreibung der Tätigkeit. Wichtig ist, dass man darin erklärt, was gelernt und im Unternehmen erreicht wurde. Ist die Firma oder das Unternehmen weniger bekannt und lässt der Name keine Rückschlüsse auf die Branche zu, ist es ratsam, sie kurz zu erläutern. Beispiel: „Ein mittelständisches Unternehmen der Holz verarbeitenden Industrie“.

Die Erstellung des perfekten Lebenslaufes ist alles andere als leicht. Daher sollte man mit der nötigen Disziplin, Kreativität und Strukturierung an das „Projekt“ herangehen.


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