3 große Fehler bei Gehaltsverhandlungen

3 große Fehler bei Gehaltsverhandlungen

Eine gut gefüllte Lohntüte ist sicherlich schön und auch erstrebenswert. Wer mit seinem Verdienst unzufrieden ist, der sollte nicht davor zurückschrecken, mit dem Chef oder Vorsitzenden über eine Gehaltserhöhung zu verhandeln. Doch Vorsicht – auch hier lauern Fehler. Im Folgenden sollen die 3 größten Fehler bei Gehaltsverhandlungen beleuchtet werden.

Es gibt keinen Arbeitnehmern der sich gegen eine Gehaltssteigerung weigern würde. Mir ist zumindest keiner bekannt! Aber warum nicht selber dem finanziellen „Glück“ etwas unter die Arme greifen und das Thema Gehaltssteigerung beim Chef zur Sprache bringen? Wenn er tatsächlich ein offenes Ohr für sie hat, sollte man einigermaßen vorbereitet sein und auf jeden Fall folgende Kardinalfehler vermeiden.

Thema Leistung

Im beruflichen Leben steht – oder sollte zumindest – das Preisleistungsverhältnis im Vordergrund. Wer im Job keine Leistung bringt, hat folgerichtig keinen Anspruch auf mehr Gehalt. Das sollte im Vorfeld einer Gehaltsverhandlung jeder für sich abklären, ob jetzt tatsächlich der richtige Zeitpunkt für dieses heikle Thema ist. Daher ist es nur ratsam, seinem Chef beweisen zu können, dass man selber in der Vergangenheit aber vor allem auch in der Zukunft mehr leisten wird bzw. geleistet hat. Dabei sollte man aber auf gar keinen Fall gestiegene private Kosten als Argument für mehr Gehalt aufführen. Bei Gehaltsverhandlungen steht allein der Gegenwert der Arbeitskraft im Fokus.

Thema Bescheidenheit

Ob im Vorstellungsgespräch oder einer normalen Gehaltsverhandlung: Falsche Bescheidenheit ist nicht gefragt. Dieses Phänomen ist primär bei Frauen zu beobachten, die meist viel zu bescheiden ins Gehaltsgespräch gehen. Wer zu wenig verlangt, erweckt schnell den Eindruck, er sei für das Unternehmen zu wenig wert. Wenn man keinen Anhaltspunkt hat, wie viel Gehalt einem tatsächlich zusteht, hilft das Internet weiter. Hier findet man schnell zahlreiche Seiten, die durchaus als Anhaltspunkt im Vorfeld der Gehaltsverhandlung herangezogen werden können.

Thema Unverschämtheit

Der Ton macht bekanntlich die Musik. Das betrifft natürlich auch den Umgangston bei Gehaltsverhandlungen. Man sollte immer versuchen, seine Argumente in einem höflichen, sachlichen aber auch bestimmenden Ton vorbringen. Dadurch wirkt man souverän. Klar sollte sein, dass man mit Drohungen nichts erreichen wird. Wer seinem Chef mit der Variante „…sonst kündige ich“ kommt, darf sich nicht wundern, wenn er sich schnell bei anderen Gehaltsverhandlungen wieder findet. Nämlich beim Vorstellungsgespräch für einen neuen Job.

Aber dabei sollte man auch immer bedenken: Geld ist vieles, aber nicht alles!

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Welche Personaler-Fragen erhöhen die Chancen auf den Job?

Welche Personaler-Fragen erhöhen die Chancen auf den Job?

Die Zeit zwischen Vorstellungsgespräch und einer Zusage bzw. Absage für den Job kann sich in die Länge ziehen. Doch dabei bietet natürlich auch das Bewerbungsgespräch einige Hinweise, wie es um die Chancen steht, den Job tatsächlich zu bekommen. Hierbei gibt es drei Punkte, die allen Grund zur Hoffnung geben. Im Fokus stehen dabei die Zeit, das Gehalt und bestimmte Qualifikationen.

Hat man sich auf eine Stellenausschreibung beworben und wurde zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, ist die erste Hürde auf dem Weg zum neuen Job genommen. Nun sitzt man da und muss sich den Fragen des Personalers von Angesicht zu Angesicht stellen. Keinen Grund zur Panik, schließlich muss man sich immer wieder vor Augen führen, dass auch das Unternehmen an einem interessiert ist, wenn man es bis zum Vorstellungsgespräch geschafft hat

Während des Vorstellungsgespräches kann man natürlich zwischen den Zeilen lesen. Sollte der Personaler folgende Punkte ansprechen oder nachfragen, sind die Chancen auf den Job sehr aussichtsreich.

Wann können Sie bei uns anfangen?

Herzlichen Glückwunsch! Wenn die Frage kommt, ‚Wann können Sie frühestens bei uns anfangen zu arbeiten?’, befindet man sich auf einem sehr guten Weg und gehört zum engeren Favoritenkreis. In der Regel gilt es jetzt nur noch die letzten Details zu klären und sich weiter souverän zu geben. Aber nicht vergessen: Man sollte den Tag nie vor dem Abend loben! Dennoch handelt es sich dabei um ein eindeutiges Interesse an ihrer Person.

Wie sind Ihre Gehaltsvorstellungen?

Herzlichen Glückwunsch, die Zweite! Warum sollte man nach seiner Gehaltsvorstellung gefragt werden, wenn der Personaler einen für vollkommen ungeeignet und fachlich unzureichend für den Job hält. Daher ist diese Frage ein weiteres klares Indiz, dass man in der engeren Wahl ist. In der Regel wird die Frage nach den eigenen Gehaltsvorstellungen zum Ende des Bewerbungsgespräches gestellt. Hier gibt es wissenswerte Informationen zur Frage nach dem Gehalt.

Nachhaken bei Qualifikationen

Die Chancen den Job zu bekommen stehen auch dann sehr gut, wenn der Personaler bei bestimmten Qualifikationen immer weiter nachfragt. Offenbar ist diese Qualifikation oder Eigenschaft für den Job von besonderer Wichtigkeit. Wird nachgebohrt, würde der Personaler sie im Klartext zwar gerne einstellen, von ihnen aber die letzten Zweifel ausgeräumt bekommen. Wenn das gelingt, kann man nur sagen: Herzlichen Glückwunsch, die Dritte!

Im Umkehrschluss soll das natürlich nicht heißen, dass wenn die aufgeführten Fragen nicht im Vorstellungsgespräch zum Tragen kommen, die Chancen auf den Job aussichtslos sind. Aber es ist gewiss kein Nachteil, wenn die Themen angesprochen werden.


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Bewerbungsgespräch: Chance nach Gegenfragen nutzen

Bewerbungsgespräch: Chance nach Gegenfragen nutzen

Ist das Bewerbungsgespräch vollbracht, will man eigentlich nur noch raus. Sich von der nervlichen Anspannung befreien. Doch Stopp! Das Bewerbungsgespräch sollte nicht ohne Gegenfragen beendet werden. Im folgenden Artikel werden einige gute Fragen, die man dem Personaler stellen kann, vorgestellt!

„Haben Sie noch Fragen?“, so lautet der klassische Satz des Personalers am Ende des Vorstellungsgespräches. Diese Chance sollte man nutzen, denn wer Gegenfragen stellt kann ordentlich punkten!

Keine Gegenfrage = keine Vorbereitung und kein Interesse

Zum einen steht natürlich das persönliche Interesse am vielleicht künftigen Arbeitsplatz im Vordergrund. Wem die Möglichkeit eingeräumt wird, durch ein paar Fragen mehr über das Unternehmen, den Chef oder die Arbeitskollegen zu erfahren, der sollte dies unbedingt tun. Zum anderen soll dadurch auch ihr tatsächliches Interesse am Job unter die Lupe genommen werden. Wer keine Gegenfragen stellt, erweckt den Eindruck, man habe sich nicht gut auf das Vorstellungsgespräch und Unternehmen vorbereitet. Dagegen verdeutlichen tiefgründigere Fragen, dass man nicht nur die Stellenanzeige gelesen hat, sondern sich auch die Webseiten des Unternehmens sowie ggf. einschlägige Fachartikel zur Brust genommen hat.

Gegenfragen als Symbol

Man muss sich im Klaren sein, dass die Frage nach Gegenfragen nicht aus Höflichkeit gestellt wird. Vielmehr sind sie ein Symbol der Eigeninitiative sowie des Selbstbewusstseins und geben Aufschluss über die professionelle Einstellung des Bewerbers. Daher sollte man auf den ausgeworfenen Köder anspringen und die Chance nicht ungenutzt lassen.

Doch was kann ich für Gegenfragen stellen? Die Frage nach Urlaub usw. ist für den Bewerber natürlich interessant, sollte aber tunlichst vermieden werden. Im Folgenden gibt es ein paar allgemeine Beispiele. Diese gilt es natürlich je nach Art des Unternehmens durch speziellere Fragen zu erweitern.

  • Warum wird die Position ausgeschrieben?
  • Welche sind die größten Herausforderungen für diesen Job?
  • Wie sieht ein typischer Arbeitstag bzw. –woche in dieser Position aus?
  • Gibt es eine wesentliche Zielsetzung, die innerhalb des ersten Jahres erreicht werden soll?
  • Was müsste der ideale Kandidat in diesem Job außergewöhnliches leisten?
  • Können Sie mir die Unternehmenskultur beschreiben? Hier kann man sich auch auf die Homepage des Unternehmens beziehen!
  • Können Sie mir den Führungsstil des direkten Vorgesetzten beschreiben?
  • Haben Sie Zweifel an meiner Eignung für den Job über die man reden sollte?
  • Wann ist mit einer Entscheidung ihrerseits zu rechnen?
Keine geschlossenen Fragen

Es ist durchaus hilfreich, wenn man sich die möglichen Fragen vor dem Bewerbungsgespräch aufschreibt. Von geschlossenen Fragen, die der Personaler nur mit einem ‚Ja’ oder ‚Nein’ beantworten kann, sollte man Abstand halten.

Generell ist zu beachten, dass man während eines Vorstellungsgespräches unbedingt Gegenfragen stellt. Ob nun am Ende oder während des Interviews ist dabei unwichtig. Hier ist auch ein bisschen Fingerspitzengefühl gefragt!


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