
Weniger Ich-Sätze im Anschreiben verwenden
Ein Anschreiben ohne Ich-Sätze ist nicht möglich. Doch um nicht sofort einen egozentrischen Eindruck beim Personal zu hinterlassen, ist es ratsam, mit Ich-Formulierungen sparsam umzugehen. Die Gründe gibt es im folgenden Artikel.
Ob „Ich bin…“, „Ich kann…“ oder „Ich würde…“ – kein Bewerbungsanschreiben kommt ohne diese Wortkombination aus. Das macht ja auch Sinn. Schließlich geht es in einem Anschreiben ja auch um den Bewerber, der sich bei einem Unternehmen vorstellen will und dafür seine eigenen Stärken oder Motivation im Anschreiben verdeutlicht.
Doch es macht Sinn, spätestens beim Abschließenden gegenlesen der Bewerbung, den ein oder anderen Ich-Satz zu streichen bzw. umzuformulieren. Warum? Kurz gesagt: Wegen der Abwechslung, dem Mehrwert und der Differenzierung.
Das Wort „Ich“ kommt in vielen Anschreiben fast in jedem Satz vor. Dem Bewerber fällt das meist gar nicht auf, doch wenn der Personaler das Bewerbungsanschreiben liest, kann unwissentlich und aus Versehen ein falscher Eindruck entstehen. Ob nun egozentrisch oder selbstverliebt. Zudem ist eine „Ich-Ich-Ich-Ich-Massierung“ sehr eintönig.
Zudem sollte man in seinem Anschreiben unbedingt auf die Bedürfnisse des potentiellen Arbeitgebers eingehen, statt immer nur über sich selbst zu schreiben. Das gelingt am besten, wenn man zeigt, dass man sich mit dem Unternehmen beschäftigt hat und herauskristallisiert, welchen Mehrwert man bietet. Ein Beispielsatz, mit dem das gelingt, könnte wie folgt klingen: „Meine Erfahrungen in XXX würde ich gerne einsetzen, um für Sie…“
Doch der einfachste Grund, warum man im Anschreiben nicht zu viele Ich-Sätze einbauen sollte, liegt in der Unterscheidung von anderen Bewerbern. Schließlich enthalten die meisten Bewerbungen lediglich einen Musterbrief als Anschreiben, der mit typischen Floskelsätzen und somit zahlreichen Ich-Formulierungen übersät ist. Hier ist es ein leichtes, sich durch weniger Ich-Sätzen zu differenzieren und den Fokus seines Anschreibens auf den Leser bzw. Personaler legt.
Auch wenn das Umschreiben eines Anschreibens einiges an Zeit kostet, sollte man sich die Mühe machen. Schließlich ist auch etwas an Fleiß und Arbeit gefragt, um einen neuen Job zu bekommen.
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Tipps für den ersten Satz im Bewerbungsschreiben
Der erste Satz eines Bewerbungsschreibens kann manchmal entscheidend sein. Damit man diese Hürde locker überspringt, ist von abgedroschenen Floskeln abzuraten. Im folgenden Artikel gibt es ein paar Beispiele, wie der Einstiegssatz eines Anschreibens gleich viel besser klingt.
Mal ehrlich, irgendwie hat jeder von uns einen typischen Einstiegssatz für seine Bewerbungen in der Hinterhand. Dieser wird nur noch auf die entsprechende Stellenausschreibung umgeschrieben und fertig. Doch dabei macht es Sinn, den klassischen Einstiegssatz a la „In Ihrer Stellenausschreibung vom…“ oder „Bezug nehmend auf Ihr Inserat…“ mal zu hinterfragen und gegebenenfalls neu zu verfassen. Von einer zu originellen Schreibweise ist aber Abstand zu nehmen, da man den Geschmack des Personalers nicht kennt.
Auch die Daten und Quellen wo das Inserat gefunden wurde, sollten nicht im Fließtext erscheinen. Zeitungen, Jobbörse Internetseiten, Erscheinungsdatum oder Nummer der Anzeige erweisen sich beim Lesen als vermeidbare Stolpersteine und sind in der Betreffzeile definitiv besser aufgehoben.
Was bleibt für den ersten Satz im Anschreiben, ist ein relativ breiter Mittelweg, der genügend Optionen bietet, damit durch den ersten Satz des Bewerbungsschreibens sofort ein professioneller und freundlicher Eindruck entsteht. Dabei ist es problemlos möglich, eine Übereinstimmung von Anforderungs- und Bewerberprofil im Einstiegssatz deutlich zu machen – wie folgende Beispiele untermauern.
So könnte der Einstiegssatz im Anschreiben lauten:
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