Bewerbungsflyer als Mittel bei der Initiativbewerbung

Bewerbungsflyer als Mittel bei der Initiativbewerbung

Initiativbewerbungen sind ein Thema für sich. Oftmals landen die Unterlagen lieblos im Müll und die ganze Arbeit und das Porto sind dahin. Mit einem Bewerbungsflyer fährt man in diesem Fall günstiger.

Bewerbungsflyer, die nie ein vollständiger Ersatz für eine klassische Bewerbungsmappe oder top Email-Bewebrung sind, werden oftmals als das Nonplusultra dargestellt. Schließlich erweckt mit dieser kompakten Form der Bewerbung das Interesse eines Unternehmens. Doch ganz so ist es nicht. Schließlich sind Bewerbungsflyer keine Neuheit und oftmals auch nicht wirklich spektakulär. Daher ist Kreativität gefragt.

Am besten, man sucht sich im Internet gute Vordrucke und Beispiele. In der Regel werden die Bewerbungsflyer im DIN-A4 Querformat mit drei Spalten gefertigt, in die ein kurzes Anschreiben, die wichtigsten Daten des Lebenslaufes und/oder der berufliche Werdegang sowie ein Bewerbungsfoto Platz finden. Sollte noch eine Spalte oder ausreichend Platz frei sein, kann man eventuell noch ein Zitat oder eine direkte Frage a la: „Fehlt Ihnen noch gute Personal?“ unterbringen.

Wann macht ein Bewerbungsflyer Sinn?

Doch wann und wo sollte eine Kurzbewerbung als Flyer eingesetzt werden? In erster Linie macht es bei Initiativbewerbungen Sinn. Egal, ob man nun zum Unternehmen direkt hingeht oder es auf dem Postweg bzw. per Email versucht. Zudem ist ein Bewerbungsflyer immer dann angebracht,

  • wenn man einfach keine Zeit hat, um eine komplette Bewerbungsmappe zusammenzustallen
  • wenn das Geld für komplette Bewerbungsunterlagen fehlt
  • wenn die Zeugnisse dermaßen schlecht sind, dass man mit denen bei einer normalen Bewerbung sowieso keine Chance hat.

Da viele Firmen und Unternehmen oftmals freie Stellen gar nicht erst ausschreiben, sondern sich direkt aus der Vielzahl eingegangener Initiativbewerbungen bedienen, läuft man Gefahr, ein passendes Jobangebot zu verpassen. Daher ist es durchaus angebracht, flächendeckend die Bewerbungsflyer an diverse Unternehmen zu schicken. Da die Kurzbewerbung als Flyer locker in einen normalen Briefumschlag passt, spart man dabei jede Menge Porto. Und wenn man sehr kreativ war und den Geschmack des Personalers trifft, kann der Flyer seine Wirkung als Appetitmacher entfalten.

Damit der Flyer aber den gewünschten Erfolg mit sich bringt, muss neben der Kreativität auch graphisch gut sein und die Qualität des Papiers sowie des Druckes müssen stimmen. Ein schlecht gemachter Bewerbungsflyer ist in der Regel kontraproduktiv.


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Wie man ein Anschreiben nicht beginnen sollte

Wie man ein Anschreiben nicht beginnen sollte

Das Anschreiben soll der Türöffner zum neuen Job werden. Damit der erste Eindruck nicht gleich nach hinten losgeht, gibt es im folgenden Artikel eine Übersicht, mit welchen Themen die Bewerbung nicht begonnen werden sollte.

Durchschnittlich nimmt sich jeder Arbeitgeber drei Minuten Zeit, um das Anschreiben eines Bewerbes durchzulesen. Drei Minuten! Entsprechend heißt es, in diesen drei Minuten zu punkten und den Personaler von seinen Fähigkeiten und Motivation zu überzeugen. Dem Arbeitgeber muss schnell klar werden, welchen Nutzen er von einer Einstellung des Bewerbes hat.

Daher sollte man keineswegs den Lebenslauf nacherzählen. Das ist unprofessionell, erzeugt Langeweile und die Absage ist garantiert. Vielmehr dient das Bewerbungsanschreiben als eine Marketingplattform des Bewerbers.

Um leichtsinnige Fehler zu vermeiden, folgen drei Themen, die niemals zu Beginn eines Anschreibens stehen dürfen.

Alte Job:

Den neuen Arbeitgeber interessiert es überhaupt nicht, warum der Bewerber aus dem alten Job austreten will – zumindest im Anschreiben. Dafür ist im Vorstellungsgespräch genug Zeit. Und wer es für nötig hält, auf diese Weise noch mal eine kleine Spitze Richtung alten Arbeitgeber loswerden zu wollen, tut sich keinen Gefallen. Zwar wird der Personaler erkennen, was sie wollen und sich vielleicht vom neuen Job vorstellen, damit wird aber kein Interesse an den Vorteilen für den Arbeitgeber in spe geweckt.

Guter Abschluss:

Klarer Fall von überflüssigen Blabla! Die Ausbildung hat im Anschreiben nichts verloren, sondern wird übersichtlich im Lebenslauf vorgestellt. Auch wenn der Abschluss noch so gut war und sie zu den Jahrgangsbesten gehörten – worauf man natürlich stolz sein kann und ein starkes Argument für die Einstellung ist – sagt es nichts über die Motivation oder Persönlichkeit aus. Doch genau darum geht es im Anschreiben.

Karrierepläne:

Das Anschreiben ist der falsche Ort, um die eigenen Karrierepläne vorzustellen. Auch wenn einige Bewerbungs-Ratgeber dazu raten, im Motivationsschreiben noch einmal seine Stärken zu erwähnen und Ziele zu formulieren. Das kann man aber so nicht stehen lassen. Schließlich geht es in einem Anschreiben nicht um ihre Chancen, sondern darum, was der künftige Arbeitgeber durch ihre Einstellung für Vorteile hat. Nicht umsonst nennt sich das ganze ja auch BeWERBUNG.


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WM: Nicht ohne Erlaubnis Fußball im Büro gucken – sonst wird es gefährlich

WM: Nicht ohne Erlaubnis Fußball im Büro gucken

Das WM-Fieber steigt und viele Arbeitnehmer würden die Fußball-WM (vom 11. Juni bis 11. Juli in Südafrika) am liebsten im Büro gucken. Doch geht das so einfach? Im folgenden Artikel gibt es ein paar Tipps, wie es mit dem Fußball gucken dennoch klappt.

Einfach die Arbeit ruhen lassen und die WM-Spiele live im Fernsehen oder Internet verfolgen – ein Traum für alle Fußball-Fans. Da Südafrika in der gleichen Zeitzone liegt, ist es theoretisch auch möglich, schließlich werden die WM-Spiele um 13.30 Uhr, 16.00 Uhr und 20.30 Uhr angepfiffen. Doch wer das ohne Erlaubnis oder Zustimmung vom Chef macht, dem droht eine Abmahnung. Im Dienst geht die Arbeit immer noch vor und außerdem wird man dafür ja auch bezahlt. Sonderregeln gibt es leider keine.

Absprachen mit dem Chef als bestes Mittel

Daher ist es ratsam, sich mit dem Vorgesetzten in irgendeiner Form zu einigen. Wer gerne das Spiel um 16.00 Uhr sehen will und dafür früher Feierabend machen will, könnte beispielsweise an dem Tag früher zur Arbeit kommen. Oder man gleicht es über sein Gleitzeitkonto aus, insofern es im Betrieb geht.

Sind Radio oder Internet erlaubt?

Und was ist mit Radio oder Internet? In vielen Büros läuft das Radio sowieso zur Berieselung nebenher. Doch wer intensiv die WM-Spiele mitverfolgt, wird natürlich von seiner Arbeit abgelenkt. Dadurch ist man schneller geneigt, bspw. nicht ans Telefon zu gehen, vor allem wenn es gerade spannend wird. Das ist natürlich ein absolutes No-Go ist.

Urlaub: der sicherste Weg zur WM

Wer jedoch in den vollen WM-Genuss kommen will, muss Urlaub nehmen. Doch diesen kann man leider nicht stunden- sondern immer nur tageweise nehmen. Einen Anspruch, bloß zwei oder drei Stunden für ein Spiel freizubekommen und so einen Urlaubstag einzusparen, gibt es nicht. In der Urlaubsplanung sollte man sich im Vorfeld selbstverständlich mit seinen Kollegen abgesprochen haben. Am einfachsten ist es, wenn der Kollege sich überhaupt nicht für die WM interessiert. Dann hat man freie Wahl ;-)

Blau machen? Keine gute Wahl

Der ein oder andere spielt sicherlich mit dem Gedanken „Blau zu machen“. Vor allem wenn der Urlaubsantrag abgelehnt wurde oder der Chef komplettes WM-Verbot ausspricht. Wer dann glaubt, mit der Krankschreibung auf der sicheren Seite zu sein, geht ein hohes Risiko ein. Schließlich kann das als „Blaumachen mit Ansagen“ gewertet werden und so was kann schlimmstenfalls eine sofortige Entlassung nach sich ziehen.

Ist man aber tatsächlich krank (Grippe usw.), darf man natürlich nicht zum Public Viewing gehen. Alles was eine Genesung verzögert, ist mehr oder weniger verboten.

Abschließend also der beste Tipp für alle, die während der WM die Spiele während der Arbeitszeit verfolgen wollen: Unbedingt alles mit dem Vorgesetzten / Chef im Vorfeld abklären. Und bloß keinen unnötigen Stress provozieren!


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