
Warum Unternehmen Bewerber fair und respektvoll behandeln sollte
Eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass jeder Bewerber vom Unternehmen fair und respektvoll behandelt wird. Doch die Wahrheit sieht leider anders aus. Rüde Absagen, gar keine Reaktionen oder ein arrogantes Auftreten des Personalers beim Vorstellungsgespräch gehören zur Tagesordnung. Doch das unfaire Verhalten von Unternehmen und Personaler kann sich böse rächen!
Wer glaubt, dass ein schlechtes Verhalten nur dem Bewerber Schaden zufügt, der irrt gewaltig. Denn auch Unternehmen gehen ein hohes Risiko ein, wenn sie Bewerber nicht angemessen behandeln. Eine miese Behandlung während des Bewerbungsprozesses lässt bei potentiellen Jobeinsteigern kaum eine echte Loyalität und Verbundenheit zum neuen Arbeitgeber entstehen. Sollte es mit dem Job dennoch geklappt haben, suchen diese schnell wieder nach alternativen und neuen Jobs. Das kann auch noch nach fünf Jahren auftreten, wie eine Studie der Owen Graduate School of Management belegt.
Jobeinsteiger sind bezüglich ihres Umgangs während des Bewerbungsverfahrens sehr empfindlich. Doch was stört am meisten während einer Bewerbung?
Was stört bei Bewerbungen am meisten?
Ein besonderes Ärgernis im Bewerbungsprozess ist, wenn es von Unternehmerseite nur eine schleppende bis gar keine Rückmeldung zum aktuellen Stand der Bewerbung gibt. Ob bewusst oder unbewusst sei dahingestellt. Doch als Arbeitgeber sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, den Bewerber entsprechend zu informieren. Aber auch die Personaler können sich in Bewerbungsgesprächen den Unmut ihrer Bewerber zuziehen. Vor allem ein arrogantes Auftreten getreu dem Motto: „Du brauchst uns mehr als wir dich“, kommt gar nicht gut an.
Schlecht behandelte Bewerber können sich „rächen“
Viele Jobeinsteiger merken sich, wie sie während der Bewerbung behandelt wurden. Der ein oder andere wird bei unfairem und respektlosem Verhalten von Rachegelüste getrieben und wartet nur auf neues Jobangebot, um es dem Unternehmen heimzuzahlen.
Und Bewerber sowie Jobeinsteiger können sich im Zeitalter der sozialen Medien oder Arbeitgeber-Bewertungsportale (bspw. kununu) wunderbar in aller Öffentlichkeit kritisch äußern, wo es sehr lange sichtbar und auffindbar ist. Das wirft kein gutes Licht auf das Unternehmen und ein schlechtes Image lässt sich nicht so leicht ausbügeln.
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Jobs mit Zukunft – Teil 3: Asien und Technik bieten sichere und bezahlte Jobs
Zum Abschluss unserer Artikel-Serie „Jobs mit Zukunft“ stellen wir ihnen weiteren Berufe und Berufsspaten vor, bei denen der Arbeitsplatz sicher und das Gehalt verlockend ist. Dabei spielt Asien eine Rolle genauso wie Technik und der Bio-Ingenieur.
Im Rennen um den Titel „Exportweltmeister“ hat sich China mittlerweile den Platz an der Sonne gesichert. Kein anderes Land der Welt exportiert so viele Güter, wie die asiatische Wirtschaftsmacht. Die aufstrebende Volksrepublik, die Deutschland erst kürzlich als Exportmacht Nummer eins abgelöst hat, führt Waren im Wert von 20 Mio. Euro aus – pro Stunde! Entsprechend braucht es Leute, die als Vermittler arbeiten. Dazu gehören Asienwissenschaftler. Diese lernen an den Universitäten nicht nur Fachchinesisch, sondern auch viel über Kultur und Mentalitäten Asiens. Gebraucht werden die Mittler zwischen den Welten künftig nicht nur in Unternehmen, sondern auch in internationalen Institutionen und der Personalberatung.
Vermittler zwischen Mensch und Technik
Aber auch in anderen Bereichen gibt es spannende Jobs mit einer Vermittlerfunktion. So nehmen Interface-Designer eine Rolle an der Schnittstelle zwischen Mensch und Technik ein.
Ob Handy oder Kraftwerk, Ticketautomat oder Satelliten-Navigation – Technik spielt in unserem Alltag eine immer wichtigere Rolle. Und angesichts der immer komplexeren Technik in allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen haben die Profis für optimale Benutzerführung und ergonomische Gestaltung viel zu tun. Je nach Hochschule und Studiengang überwiegen bei der Ausbildung künstlerische oder technische Komponenten. Design-Hochschulen verlangen hierfür oft eine Mappe oder Eignungsprüfung.
Bio-Ingenieure sind gefragt
Ein weiterer Job der in die Kategorie „Jobs mit Zukunft“ gehört, ist der des Bio-Ingenieurs. Hierbei geht es um die Entwicklung und Gestaltung nach dem Vorbild der Natur. Nicht nur Winzer oder Molkereien setzen Mikroorganismen ein – auch in der Pharma- oder Chemieindustrie spielen die Winzlinge in Zukunft eine immer größere und wichtigere Rolle. Wer sich an die anspruchsvolle interdisziplinäre Ausbildung mit Inhalten aus Physik, Chemi, Biologie und Ingenieurwissenschaften herantraut, befindet sich auf einem sehr guten Weg zu einem spannenden Beruf mit Zukunft.
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Jobs mit Zukunft – Teil 2: Bildungswesen und IT-Spezialisten
Ein sicherer Job mit Perspektive ist viel wert. Wer bei der Berufsauswahl die Augen offen hält, kann mit der richtigen Entscheidung entspannt in die Zukunft blicken. Im zweiten Teil zum Thema „Jobs mit Zukunft“ stellen wir ihnen weitere Jobs vor, die man im Hinterkopf haben sollte.
Im ersten Teil haben wir Solarexperten, Solarteuren, Geologen und Geophysikern sowie Gesundheitsmanagern und Ärzten sichere Jobs in Aussicht gestellt. Doch die Liste der Jobs mit Zukunft ist noch länger, wie folgender Artikel veranschaulicht.
Lehrer werden gesucht
Der Altersdurchschnitt der Lehrer ist sehr hoch. Allein in Deutschland werden sich bis zum Jahr 2015 rund 200.000 Lehrer in den Ruhestand verabschieden. Das sind deutlich mehr, als Absolventen von den Universitäten kommen. Vor allem Lehrer für Naturwissenschaften, Mathematik und Technik werden an diversen Ober- und Berufsschulen gebraucht. Wer mit Zahlen und Teenagern gleichermaßen gut umgehen kann, hat beste Aussichten auf einen krisenfesten und familienfreundlichen Job. Doch es gibt einen Wermutstropfen. Denn die Schulkarriere wird vergleichsweise gering bezahlt. Trotz anspruchsvollem Studium liegen die Einstiegsgehälter von Lehrern in der Regel bei rund 3.000 Euro.
Jobs in der IT-Branche: Sicher und gut bezahlt
Da können Zahlengenies als IT-Profi in der freien Wirtschaft deutlich mehr verdienen als im Bildungswesen. Besonders Spezialisten in den Bereichen IT-Sicherheit oder IT-Projektmanagement habe gute Aussichten auf einen sicheren und sehr gut bezahlten Job. Der Weg in die IT-Abteilung führt wahlweise über ein Informatikstudium oder einer Ausbildung zum Fach- oder Systeminformatiker.
Wer sich ebenfalls mit Zahlen auskennt und gut umgehen kann, aber lieber in Bruttoregistertonnen als in Bits und Bytes denkt, sollte eine Ausbildung zum Logistiker in Erwägung ziehen. Schon heute ist die Branche der drittgrößte Wirtschaftsbereich in Deutschland. Das Marktvolumen steigt stetig an und die Tendenz geht weiter bergauf. In Deutschland findet man beispielsweise in Hamburg und Hamm eine Logistik-Hochschule. Alternativ bieten Speditionen, Reedereien, Hafen- und Flughafenbetreiber oder die Deutsche Post und Deutsche Bahn Ausbildungsplätze an.
Im kommenden 3. und letzten Teil der Mini-Serie „Jobs mit Zukunft“ werfen einen Blick nach Asien und in die Technikwelt.
Teil 1 von “Jobs mit Zukunft“.
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