
Innovativ, dynamisch und Co.: Welche Floskeln in keiner Bewerbung auftauchen sollten
Um bei der Bewerbung auf einen neuen Job nicht gleich negativ aufzufallen, sollte man in seinem Anschreiben einige Floskeln verhindern. Dabei gibt es zahlreiche Begriffe, die beim Personaler einen Würgereiz hervorrufen. Welche Begriffe das sind und wie man diese möglichst elegant umschiffen kann, könnt ihr im Folgenden nachlesen.
Manche Studien sind wirklich hilfreich. Das trifft zumindest auf die Untersuchung von „LinkdIn“ zu, bei der die Profile zahlreicher Bewerber durchleuchtet wurdenn. Dabei gab es einige Begriffe, die bei fast allen Bewerbern im Anschreiben oder Lebenslauf zu lesen waren. Wer für eine wirklich „innovative“ Bewerbung sorgen will, sollte sich die folgenden zehn Begriffe merken und definitiv aus seinen Bewerbungsunterlagen herausstreichen oder umformulieren.
Jede Wette, dass jeder von uns einen dieser zehn Begriffe in seinen Bewerbungsunterlagen zu stehen hat. Sei es im Anschreiben oder Lebenslauf. Um sich bei der Jobsuche nicht frühzeitig ins Abseits zu befördern und beim Personaler wirklich zu überzeugen, sollten diese nichtsaussagenden Phrasen oder Floskeln gemieden werden.
Aber wie kann man klassische Bewerbungs-Floskeln umschreiben oder ersetzen? Schließlich ist es ja wichtig, bei der Jobsuche auf etwaige Erfahrungen und Erfolgsbilanzen hinzuweisen.
Auf jeden Fall sollten die oben genannten Floskeln nicht in eurer Bewerbung aufkommen. Statt „umfangreiche Erfahrungen“ könnte man alternativ schreiben, dass man über acht bis zehn Jahre Berufserfahrung verfügt oder dass man den Absatz innerhalb eines Unternehmens deutlich gesteigert hat. Für einen Personaler ist es informativer, wenn im Anschreiben oder dem Lebenslauf aussagekräftige Inhalte zu finden sind, die die Höhepunkte der eigenen Karriere aufzeigen.
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Von wegen Traumjob: Woran man unseriöse Jobangebote erkennt
Unseriöse Jobangebote gibt es ohne Ende. Dabei locken dubiose Unternehmen in ihren Stellenzeigen mit hochbezahlten Jobs und lukrativen Nebentätigkeiten, ohne das man viel Arbeit dafür machen muss. Eigentlich sollten bei solchen vermeintlichen Traumangeboten bei jedem die Alarmglocken schrillen. Es ist aber erstaunlich, dass viele Jobsuchende auf solche unseriösen Jobangebote reinfallen. Doch woran erkenne ich Stellenangebote, bei denen es sich um eine Abzocke handelt?
Wenn Unternehmen für wenig Arbeit mehrere hundert Euro pro Tag bieten, sollte jeder normal denkende Mensch wissen, dass das alles anders als seriös ist. Denn zu verschenken hat keiner was. Im Gegenteil. Wer solche Stellenanzeige wie “Am Wochenende 500 Euro verdienen” oder “Mit bequemer Heimarbeit bis zu 500 Euro dazuverdienen” schaltet, will nur ihr Geld.
Dabei rufen Interessierte die angegebene Telefonnummer an und finden sich schneller als sie gucken können auf irgendwelchen Informationsveranstaltungen wieder oder müssen die teure Telefonrechnung bezahlen. Und auf den Veranstaltungen werden dann bspw. im besten Kaffeefahrt-Stil teure Broschüren, Seminare usw. für mehrere tausend Euro verkauft.
Leider gibt es genügend Leute, die auf solche unseriösen Stellenangebote reinfallen und am Ende für den vermeintlichen Traumjob ordentlich zahlen müssen. Damit das nicht mehr passiert, gibt es im Folgenden ein paar Tipps und Hinweise, wie sie eine unseriöse Stellenanzeige erkennen können.
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Anonyme Lebensläufe: Pro und Contra – Ist die anonymisierte Bewerbung überhaupt sinnvoll?
Mit der anonymen Bewerbung sollen Jobsuchende keine Diskriminierung erfahren und zugleich die Erfolge des Unternehmens gesteigert werden. Schließlich spielt so die Qualifikation des Bewerbers eine wichtigere Rolle, als persönliche Angaben. Doch was sind die Vorteile und Nachteile einer anonymen Bewerbung?
In Deutschland und Österreich haben sich einige namhafte Unternehmen (u.a. Telekom, Post, L’Oreal, Procter & Gramble) einer einjährigen Testphase zu anonymen Bewerbungen angeschlossen.
Demnach brauchen / müssen die Bewerber in der schriftlichen Bewerbung und Lebenslalauf keine persönliche Angaben machen. Darunter fallen: Geschlecht, Alter, Familienstand, Name, Herkunft, Geburtsort und Behinderungen. Zudem wird auf das Bewerbungsfoto verzichtet.
Um geeignete Kandidaten für ein Vorstellungsgespräch zu finden, müssen sich die Personaler mit Zeugnissen und Dokumenten, die die Qualifikation und Eignung des Bewerbs unter Beweis stellen, zufrieden geben.
Doch welche Vor- und Nachteile hat die anonyme Bewerbung?
Vor allem das Bewerbungsfoto spielt bei vielen Personalern eine übergewichtige Rolle. Zwar verrät ein Bild nichts über die Qualifikation eines Bewerbers, kann sich aber dennoch unterschwellig negativ auswirken. Das mag auf den ersten Blick ein Vorteil sein, doch spätestens wenn sich Bewerber und Personaler beim Vorstellungsgespräch gegenüber sitzen, wird das äußere Erscheinungsbild garantiert in die Entscheidung miteinfließen.
Zudem können trickreiche Personaler anhand von Zeugnisse jede Menge Informationen über den Bewerber in Erfahrung bringen. Angefangen von Herkunft, Geschlecht und Alter.
Kritiker der anonymen Bewerbung argumentieren, dass hierbei wesentlich mehr Bewerber zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden. Dadurch erhöhen sich die Kosten. Darüber hinaus sorgt der Fachkräftemangel in vielen Unternehmen sowieso dafür, dass man bei den Bewerbern verstärkt auf deren Qualifikation statt Herkunft, Alter oder Geschlecht achtet. Wozu also eine anonyme Bewerbung?
Die anonyme Bewerbung ist aus ethischer Sicht natürlich das bessere Prinzip. Zumal die Personaler und Entscheidungsträger die ihre Vorauswahl sowieso nur nach der Qualifikation der Bewerber treffen, bei der anonymen Bewerbung in ihrer Vorgehensweise nicht eingeengt werden. Und so hätten garantiert viele Bewerber zumindest die Chance, sich in einem Jobinterview zu präsentieren.
Doch spätestens beim Vorstellungsgespräch werden die Bewerber von den Vorurteilen eingeholt und sind der Diskriminierung ausgesetzt. Dann greifen wieder die klassischen Knock-Out-Kriterien wie zu hohes Alter oder Kinder und der Personalchef hat ein paar vertröstende Worte auf Lager.
ABER: Immerhin haben diese Bewerber die Möglichkeit, sich mittels einer anonymen Bewerbung überhaupt mal bei einem Unternehmen persönlich vorzustellen. Eine Chance, die viele bei der klassischen Bewerbung nie bekommen würden.
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Wellness: Branche bietet viele neue Jobs – vor allem für Frauen und Selbstständige
Wer sich beruflich neu orientieren will und einen neuen Job sucht, der könnte vom anhaltenden Boom in der Wellness-Branche profitieren. Denn durch das gesteigerte Interesse am eigenen Wohlbefinden, gibt es viele Möglichkeiten, in diesem Berufszweig Fuß zu fassen. Vor allem für Frauen.
Das große Interesse an kleinen Auszeiten lässt die Wellness-Branche boomen. Egal ob es sich um einen Wellness-Wochenede in einem Hotel oder einer Massage zum Feierabend handelt. Das Wellness-Angebot wächst weiter rasant und hält auch für Leute die sich auf Jobsuche befinden viele berufliche Möglichkeiten bereit.
Dabei bietet das wachsende Segment nicht Berufsanfängern eine sehr gute Perspektive auf einen sicheren Arbeitsplatz. Denn vor allem Frauen, die Mitte 30 sind und eine neue Herausforderung suchen, finden in der Wellness-Branche ideale Bedingungen.
Die Jobs im Wellnessbereich sind sehr vielseitig und halten für jeden etwas bereit. Meistens werden jedoch Frauen gesucht, die nach einer Kurzzeitausbildung bspw. in Hotels, Fitnessstudios oder Kosmetikinstituten einen neuen Job finden. Zudem besteht die Möglichkeit, sich in diesem Berufszweig selbstständig zu machen.
Doch dabei sollte man es langsam angehen und auf die Politik der kleinen Schritte vertrauen. Dadurch bleibt das Risiko überschaubar. Wer ein eigenes Wellness-Institut eröffnen möchte, muss natürlich sehr gute Arbeit am hartumkämpften Markt abliefern. Dabei kommt es nicht nur ausschließlich auf die fachliche Kompetenz, die man sich in der Aus- und Weiterbildung aneignet, an, sondern auch menschlich muss was darstellen.
Wer sich in der Wellness-Branche selbstständig machen will, muss aber nicht unbedingt gleich immer sein ganzes Geld in die modernsten und teuersten High-Tech-Geräte investieren.
Um einen Raum für sein eigenes Wellness-Institut zu finden, sollte man bei einem Friseur, Fitnessstudio oder Hotel nach Möglichkeiten fragen. Diese haben nicht selten zu vermietende Räume zur Verfügung und es können durch den Synergie-Effekt Vorteile für beide Parteien entstehen.
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Tipps zum Jobinterview: Die wichtigsten Attitüden des Bewerbers
Als Bewerber muss man im Jobinterview viel beachten. Die wichtigste Rolle stellt dabei der Dialog aus Fragen des Personaler und Antworten des Bewerbers dar. Doch das ist längst nicht alles, worauf die Personalentscheider achten.
Im Folgenden finden sie ein paar Attitüden, die ebenfalls von hoher Bedeutung während des Vorstellungsgesprächs sind.
Wenn sich der Personaler bei einem Jobinterview nur auf die Antworten konzentrieren würde, könnte man das Ganze auch gleich als Telefon Interview durchführen.
Doch durch ein Bewerbungsgespräch können sich die Personaler natürlich ein viel besseres Bild vom Jobanwärter machen. Dabei kommt es längst nicht nur auf das Gespräch an.
Auch Körpersprache, Verhalten oder Kleidung entscheiden am Ende, ob der Bewerber den neuen Job bekommt oder nicht. Die wichtigsten Attitüden sind dabei jedoch Präsenz, Prägnanz und Arroganz.
Hierbei handelt es sich natürlich um die geistige Präsenz, denn um die physische Anwesenheit. Die Personaler achten beim Vorstellungsgespräch darauf, ob der Bewerber konzentriert und engagiert im Gespräch dabei ist. Wichtig ist, dass man freundlich und offen rüberkommt. Wenn Kandidaten das Vorstellungsgespräch als lästige Pflichtveranstaltung verstehen und gelangweilt und lustlos antworten, stehlen sie allen Beteiligten die Zeit.
Als Bewerber sollte man von unnötigem Geschwafel absehen, sondern die Fragen des Personalers immer auf den Punkt beantworten. Präzise Antworten mit hohem Informationsgehalt sind in einem Jobinterview Gold wert. Wer den Hang zum langen Reden um den heißen Brei hat, sollte im Vorfeld an der Prägnanz der Antworten üben. Mit Hilfe eines Aufnahmegeräts kann man sich dabei am besten überprüfen.
Selbstbewusst ja, arrogant nein! Doch der Grat dazwischen ist schmal. Wer nicht für arrogant gehalten werden will, kann durch aufmerksames Zuhören und – ganz wichtig – klugen Rückfragen wichtige Punkte sammeln. Man ist gut beraten, wenn man sich seinem Gegenüber und der Stimmung im Raum anpasst, als wenn man durch sein Verhalten den Ton angeben will.
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