Guerilla-Bewerbung: Mit Kreativität zum neuen Job

Guerilla-Bewerbung: Mit Kreativität zum neuen Job


Manchmal ist es zum Verzweifeln: man verschickt dutzende von Bewerbungen und es hagelt eine Absage nach der anderen. Kein Wunder, dass die Jobsuche so schnell zum Frust-Erlebnis wird. Vor allem, wenn man alle Voraussetzungen für den Job mitbringt! Doch was kann man noch alles tun? Vielleicht kann eine Guerilla-Bewerbung weiterhelfen. Im Folgenden ein paar heiße Tipps für kreative Bewerbungen der besonderen Art.

Charakteristisch für eine Guerilla-Bewerbung ist immer eine ausgefallene Idee. Das Motto lautet: positiv auffallen und beim Personaler einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Besonders empfehlenswert sind kreative Bewerbungen bei großen Unternehmen, wo die Bewerberzahl immer sehr groß ist.

Beispiel für kreative Bewerbungen

Beispiele für Guerilla-Bewerbungen gibt es ohne Ende. So kann man als Koch seine Bewerbung beispielsweise seine Bewerbung in einer Bratpfanne verschicken. Oder wer sich für einen kreativen Job bewirbt, kann mit einem Weihnachtsmann zu Ostern punkten. Natürlich nur mit einer passenden Begründung, man sei der Zeit immer voraus.

Doch kreative Guerilla-Bewerbung ist immer auch eine ganz schmale Gratwanderung. Denn wird der Geschmack des Arbeitgebers nicht getroffen, sind die Chancen auf den neuen Job gleich Null. Wichtig ist, dass der kreative Aspekt der Bewerbung gut verpackt wird und nicht vom eigentlichen und wichtigen Inhalt ablenkt.

Kreativ: Mit Form und Farbe der Bewerbung spielen

Investieren sie etwas mehr in die Bewerbung. Finger weg vom einfachen Kopierpapier oder billigen Bewerbungsmappen. Zudem kann man mit Farben dezente Akzente setzen, das gilt besonders für Online-Bewerbungen, wo einem keine Grenzen gesetzt sind. Zudem kann man auch mit dem Format der Bewerbung spielen. Vielleicht einfach mal einen kleinen Rand vom einheitlichen DIN-A4-Blatt abschneiden. Das ist dezent und reicht als Hingucker schon aus. Zudem besteht keine Gefahr, dass der Geschmack des Personalers komplett verfehlt wird.

Zwar braucht man für eine kreative Bewerbung neben einem guten Konzept und der passenden Idee auch noch mehr Zeit, doch die Mühen für eine Guerilla-Bewerbung können sich sehr positiv auszahlen.

© Jobsuche info 2011

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Bewerbung: Tipps für die Generation 30 plus

Bewerbung: Tipps für die Generation 30 plus

Je älter man ist, desto schwieriger ist es, einen neuen Job zu finden. Doch am Alter können wir nun Mal nichts ändern. Doch damit die Chancen auf eine Stelle steigen, sollte man sich ältere Menschen entsprechend bewerben, die dem Alter und der Berufserfahrung angemessen sind. Das trifft sogar schon auf über 30-Jährige zu, deren Bewerbung anders aussehen sollte als bei Berufsanfängern. Uralte Schul- und Arbeitszeugnisse haben da nichts zu suchen. Doch was gehört in die Ü30-Bewerbung?

Ja, richtig gelesen: Auch wenn man gerade zarte Anfang 30 ist, sollte man die Bewerbungsunterlagen anpassen. Als erfahrene Kräfte muss nicht noch jedes Praktikum aufgeführt oder die Dauer einer Tätigkeit beschrieben werden. Vielmehr liegt der Fokus auf die beruflichen Erfahrungen. Tipp: Sätze wie ‚ich verfüge über gute Kontakte’ oder ‚ich kenne die Prozesse in der Branche sehr gut’ sind ideal für das Anschreiben und hinterlassen beim Personaler mehr Eindruck, als ein 10 Jahre altes Arbeitszeugnis. Die Chancen auf den neuen Job steigen!

Was gehört in die Ü30-Bewerbung?

1. Anschreiben: eine Seite über eigene Stärken sowie eine prägnante Begründung, warum ausgerechnet sie für die Firma arbeiten wollen und man der Richtige für den Job ist.

2. Zeugnis: Zwei Arbeitszeugnisse sowie jobbezogene Qualifizierungsnachweise (Computer, Fremdsprachen, Führerschein). Auf Schulzeugnisse kann verzichtet werden – vor allem für Bewerber der Altersgruppe 50 plus.

3. Lebenslauf: 1 Seite, lückenlos und mit Bewerbungsfoto vom Profi-Fotografen.

Doch was gehört so alles in den Lebenslauf einer Ü30-Bewerbung? Schließlich haben ältere Arbeitnehmer mehr vorzuweisen. Wer in seiner beruflichen Karriere schon bei verschiedenen Unternehmen tätig war, sollte diese zu einer Haupt-Rubrik zusammenfassen (bspw. Kfz-Mechaniker, Bürokauffrau usw.) und dann eingerückt schreiben, für welche Firmen von wann bis wann gearbeitet wurden. Experten raten dazu, dass ältere Job-Bewerber ihren Lebenslauf auf eine Seite beschränken. Für die Generation 50-Plus gilt zudem: Das Geburtsdatum anders als üblich ans Ende des Lebenslauf aufführen.

© Jobsuche info 2011

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Unzufrieden im Job: Wann ein beruflicher Wechsel angebracht ist

Unzufrieden im Job: Wann ein beruflicher Wechsel angebracht ist

Unzufrieden und unglücklich im Job? Sie werden nicht gefordert, alles ist nur noch reine Routine und man geht nur noch aus Gewohnheit ins Büro? Dann sollte man sich ernsthaft Gedanken über einen Jobwechsel machen. Vor allem, wenn folgende Fragen mit einem eindeutigen ‚Ja’ beantwortet werden!

Eine nicht unerhebliche Anzahl der Arbeitnehmer ist unzufrieden mit ihrem derzeitigen Job. Doch viele finden sich mit der Situation ab. Auch aus Angst, denn Altbekanntes gibt Sicherheit und ist verlässlich. Das trifft besonders auf die Arbeitswelt zu. Außerdem ist der Ausgang bei einem beruflichen Wechsel bzw. Neuanfang ungewiss. Viele haben Angst zu scheitern oder sich zum Gespött der alten Kollegen zu machen.

Unzufriedenheit im Job hat negative Auswirkungen

Dennoch ist es besser, sich nach einem neuen Job umzuschauen. Denn wer seinen Job hasst, wird lange Zeit in seinem Leben unglücklich, frustriert und manchmal sogar auch krank.

Es ist zwar kein Trost, doch jeder der mit seinem Job unzufrieden ist, ist nicht allein. Eine Studie des Deutschen Bundesarbeitsministeriums hat erwiesen, dass stolze 20 Prozent der Arbeitnehmer akut unzufrieden mit ihrer Tätigkeit sind und innerlich schon längst gekündigt haben. Das sind wahrhaftig keine guten Aussichten für das Leben – sowohl beruflich als auch privat.

Entscheidend ist, ob man nur derzeit Frust im Job schiebt (blöder Chef, langweilige Projekt, etc.) oder ob man generell von seiner Arbeit angenervt ist. Ist Letzteres der Fall, sollte gehandelt und ein beruflicher Umstieg oder Neuanfang gewagt werden.

Unzufriedenheit im Job: Wichtige Fragen und Test für alle Zweifler

Insbesondere wenn folgende fünf Fragen bzw. Aussagen mit einem eindeutigen ‚Ja’ beantwortet werden:

  • Ich habe keine Lust und kann mir nicht vorstellen, meinen jetzigen Job noch in zehn Jahren zu machen.
  • Dem Feierabend, Wochenende und Urlaub kann ich kaum noch erwarten. Und montags muss ich mich förmlich zwingen, im Büro zu erscheinen (Stichwort: Montagsblues im Job)
  • Der Job dominiert mein Leben. Für private Interessen bleibt mir viel zu wenig Zeit.
  • Ich verspüre keinen Antrieb mehr, bin völlig demotiviert. Die Arbeit beansprucht meine ganze Energie.
  • Ich weiß eigentlich gar nicht, warum ich meinen Job mache. Er erscheint mir sinnlos. Ich sehne mich nach einer Tätigkeit, die mich endlich befriedigt.

Wenn sie diese fünf Aussagen mit klaren ‚Ja’ beantworten konnten, sollten sie ernsthaft über einen Jobwechsel nachdenken. Schauen sie sich auf unserer Jobbörse einfach mal um. Vielleicht finden sie etwas Neues und Passendes. Einen Versuch ist es allemal wert.

© Jobsuche info 2011

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