Vorstellungsgespräch - Die Frage nach den eigenen Schwächen

Vorstellungsgespräch - Die Frage nach den eigenen Schwächen


Ja? Was sind denn meine Schwächen? Und was antworte ich im Bewerbungsgespräch auf die Frage nach meinen Stärken? Wir wollen ein paar Tipps geben, denn schließlich gehört diese Frage zu den klassischen Standardfragen. Um sich von der Konkurrenz abzusetzen, ist Kreativität gefragt.

Natürlich ist es ratsam, sich auf etwaige Fragen des Vorstellungsgespräches vorzubereiten. Im Internet finden sich viele Beispiele für klassische Standardfragen, wie z.B. „Wie können Sie sich motivieren?“, „Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?“ oder „Warum sollen wir uns ausgerechnet für Sie als Bewerber entscheiden?“.

Nicht auswendig lernen

Eine klassische Standardfrage, die vielen Bewerbern Kopfzerbrechen bereitet, ist das Thema der eigenen Stärken und Schwächen. Klar fallen einem auf Anhieb zig persönliche Stärken ein, doch bei den eigenen Schwächen sieht es eher mau aus. Dabei raten Experten nicht umsonst davon ab, sich im Vorfeld wie ein Schauspieler einen Text zu überlegen, um den dann im Vorstellungsgespräch herunterzubeten. Das wirkt nicht authentisch und weckt eher Langeweile. Gegen Stichpunkte ist nichts einzuwenden.

Ungeduldig, ehrgeizig – bitte nicht!

Was also antworten, wenn im Bewerbungsgespräch die Frage nach den eigenen Schwächen kommt? Wie wäre es mit ungeduldig, ehrgeizig oder ein Hang zum Perfektionismus! Gäääähn, denn diese 08/15-Antworten dürfen sich die Personaler in Vorstellungsgesprächen zu genüge anhören.

Stärken und Schwächen kombinieren

Ideal ist es, wenn Sie beispielsweise Schwächen mit Stärken koppeln. In etwa: „Ich bin sehr kreativ, manchmal auch etwas unordentlich.“ Um dann noch einen positiven Gegenpunkt zu setzen, ist es ratsam, wenn man danach noch einen Satz mit „aber“ folgen lässt. So könnte das eben angeführte Beispiel im Ganzen folgendermaßen klingen: „Ich bin sehr kreativ, manchmal auch etwas unordentlich. Aber meine Termine halte ich immer ein.“

Zudem kommt es gut an, wenn Sie eigene Schwächen anhand von konkreten Beispielen aus dem alten Job oder dem Privatleben erläutern können. Das gilt natürlich auch für Stärken, wenn Sie beispielsweise Ihre Motivationskünste begründen wollen.

Wichtig ist, dass man sich nicht von oben bis unten schlecht redet und sich so als vollkommen ungeeignet für den Job präsentiert. Dennoch ist Aufrichtigkeit gefragt, da sonst der Personaler schnell den Eindruck gewinnt, dass Sie als Bewerber auf die anderen Fragen ebenfalls nicht unbedingt ehrlich geantwortet haben.


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Smalltalk im Job als praktischer Türöffner: Tipps für den kurzen Plausch

Smalltalk im Job als praktischer Türöffner: Tipps für den kurzen Plausch

Geschäftsalltag ohne Smalltalk – undenkbar. Doch die Kunst des Plauschens will gelernt sein. Hierfür gibt es ein paar gute Tipps. Natürlich gibt es auch Themen, die haben beim „kleinen Gespräch“ zwischen Arbeitskollegen wirklich gar nichts zu suchen.

Zwar ist der Smalltalk nicht ausschlaggebend für die Karriere oder einen neuen Job, dennoch fungiert der Plausch  durchaus als Türöffner, den man nicht unterschätzen sollte. Wer im Smalltalk glänzt, knüpft meistens schneller Kontakte und baut Beziehungen auf. Alleine dieser Fakt kann die berufliche Situation nur verbessern. Zudem schafft der Smalltalk eine angenehme Atmosphäre im Arbeitsalltag.

Smalltalken kann trainiert werden

Doch etliche Menschen haben Redehemmungen. Um diese zu überwinden sollte man immer wieder bewusst das Gespräch mit Kollegen suchen. Im gewohnten Jobumfeld fällt einem der Smalltalk leichter als beispielsweise bei einem Kundenbesuch in einem fremden Betrieb.

Aber wer bislang noch nicht zu den Smalltalk-Meistern gehört, sollte den Kopf nicht in den Sand stecken. Denn die Fähigkeit, mit (unbekannten) Menschen ein kurzes, ungezwungenes Gespräch zu führen, hängt meist vom Selbstbewusstsein ab. Und das kann man genauso gut trainieren, wie den Smalltalk.

Tipps und Themen für perfekten Smalltalk

Wer nicht genau weiß, welche Themen man in einem kurzen Plausch ansprechen sollte, findet im Folgenden ein paar gute Anregungen:

  • Smalltalk über den Ort
  • Smalltalk über andere Personen (Fragen stellen, Interesse bekunden)
  • Smalltalk über die Situation, in denen sich die Gesprächspartner befinden
  • Smalltalk über sich selbst („ich gehe auch gerne ins Kino“ oder „mache regelmäßig Sport“)

Damit der Smalltalk nicht zu einem Reinfall wird, sollte man am Gegenüber immer Interesse zeigen und passende Fragen stellen. Das klappt umso leichter, wenn man aufmerksam zuhört. Die Fragen sollten aber offen gestellt werden, also keine, die mit Ja oder Nein beantwortet werden können. Dadurch bleibt das Gespräch am Laufen.

Smalltalk: Üben, üben, üben

Die wichtigste Regel für einen perfekten Smalltalk ist, dass positiv besetzte Themen gewählt werden. Gespräche über Religion, Politik, persönliche Probleme, finanzielle Situation oder Tratsch über nicht anwesende Personen sowie Gerüchte sollte man vermeiden.

Bleiben sie am Ball und führen regelmäßig kurze Unterhaltungen mit den Kollegen oder Vorgesetzten. Möglichkeiten gibt es im Job zugenüge. Ob in der Küche, beim Kaffee oder während der Mittagspause in der Kantine.

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Das perfekte Büro

Das perfekte Büro

Ordnung ist sprichwörtlich das halben Leben. Doch das betrifft nicht nur unsere heimischen vier Wände. Denn auch am Arbeitsplatz kann Ordnung den Wohlfühlfaktor stark beeinflussen. Zumindest ergeht es mir so. Wobei sich natürlich jeder unter verschiedenen Bedingungen wohl fühlt. Der eine braucht das Chaos, beim anderen muss alles aufgeräumt sein. Der eine will schwarze Möbel, der andere eben weiße.

Ein Büro sollte nach meiner Ansicht immer aufgeräumt sein. Ein großer Schreibtisch bietet viel Platz zum Arbeiten, eine gut sortierte Ablage für die Post verschafft den nötigen Überblick und ein großer Monitor (mindestens 21 Zoll) schont die Augen. Zudem ist es empfehlenswert, wenn der Arbeitsplatz viel Tageslicht bietet und auch die ein oder andere Pflanze beherbergt. Denn all diese Faktoren sorgen dafür, dass man sich am Arbeitsplatz wohl fühlt und man zugleich ausgeruhter, entspannter und noch produktiver im Job tätig ist. Damit es nicht zu steril im Büro hergeht, empfehlen sich kleine Designelemente oder Gadgets, die für etwas Ablenkung und Erfrischung im Büro-Alltag sorgen können.

Wohler fühlen am Arbeitsplatz

Natürlich hat jeder seine ganz persönliche Vorstellung vom perfekten Büro. Doch wenn man glaubt etwas an der Ordnung oder dem Design verbessern zu können, sollte man sich die Zeit nehmen und entsprechend handeln. Schließlich verbringen wir einen Großteil des Tages, der Woche und unseren ganzen Lebens am Arbeitsplatz bzw. Schreibtisch. Mit ein bisschen Ordnung sowie Pflanzen und Licht sorgt man schnell für mehr Wohlgefühl und Selbstzufriedenheit.

Allein schon der Gedanke an ein Büro mit einem tristen grauen Schreibtisch, auf dem sich das Papier fast bis zur Decke stapelt sowie kahle Wände lässt bei vielen die schlechte Laune hochkommen. Damit es erst gar nicht soweit kommt, können ein paar farbenfrohe Elemente (Fotos, Bilder, Pflanzen), Büro-Gadgets zur Ablenkung und etwas mehr Ordnung den Arbeitsalltag deutlich versüßen.

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Bewerbungsgespräch: Beliebte Fragen – richtige Antworten

Bewerbungsgespräch: Beliebte Fragen – richtige Antworten

Das Vorstellungsgespräch stellt immer eine Ausnahmesituation dar. Der Bewerber ist naturgemäß nervös und versucht dem Personaler immer die perfekten Antworten auf die Fragen zu geben. Der folgende Artikel zeigt, wie man am besten auf die beliebtesten Fragen im Vorstellungsgespräch antworten sollte.

Jedes Vorstellungsgespräch verläuft zwar anders, aber es gibt viele klassische Fragen, die vom Personaler gerne gestellt werden. Bei den Antworten sollte man sich immer vorher gut überlegen, was man sagt, sonst hat man sich schnell um Kopf und Kragen geredet und jemand anderes darf sich über den Job freuen.

Im Folgenden finden sie eine Liste, mit typischen Fragen und den besten Antworten:

Frage nach …


  • den eigenen Stärken: Ein Klassiker, bei dem man keine Stärken aufführen sollte, die einem als Schwäche ausgelegt werden könnten. Eine hohe Begeisterungsfähigkeit kann auch schnell als Sprunghaftigkeit interpretiert werden.
  • den persönlichen Zielen: „Wo sehen sie sich in xy Jahren?“ Eine fiese Frage, bei der man vorsichtig sein sollte. Wer zu forsch und ambitioniert ist, hinterlässt den Eindruck, den künftigen Job nur als Sprungbrett anzusehen. Wer hingegen keine hohen Erwartungen äußert, wird auch ungern eingestellt. Daher ist es nicht verkehrt, der Frage auszuweichen undsich Spielraum zu lassen: „Das kommt ganz auf die Situation drauf an…“
  • dem Unterschied zu anderen Bewerbern: Warum man ausgerechnet sie einstellen sollte, lässt sich am besten mit dem Verweis auf die eigenen Stärken beantworten.
  • Misserfolgen: Jeder hat in seinem beruflichen Leben schon einmal einen Misserfolg einstecken müssen. Mach sie deutlich, dass sie daraus gelernt haben. Ob andere vielleicht daran schuld waren, interessiert im Vorstellungsgespräch wenig.
  • der Familienplanung: Eine unzulässige, aber für den potentiellen Arbeitgeber natürlich interessante Frage. Hier können sie ruhig etwas flunkern. Am besten man sagt, dass einem der Job und die Karriere vorerst wichtiger sind.
  • Überstunden: Wer uneingeschränkte Bereitschaft zu Überstunden signalisiert, wirkt wenig glaubhaft. Zusatzarbeiten kategorisch abzulehnen ist aber auch nicht die richtige Antwort. Weisen sie darauf hin, dass sie die Zeitplanung nicht im Kopf haben.
  • Kündigung und schlechten Schulnoten: Hosen runter! Bei dieser Frage zahlt sich Ehrlichkeit am besten aus. Und auch hier zählt keine Schuldzuweisungen an Dritte. Am besten man steht zu seinen Fehlern und gibt zu verstehen, dass man daraus gelernt hat.
  • dem Lebenslauf: Fragen zum Lebenslauf kommen in vielen Bewerbungsgesprächen vor. Wenn man zu einem Punkt nichts sagen kann, macht das einen schlechten Eindruck und man wird als Lügner und Blender abgestempelt.
  • längerer Arbeitslosigkeit: Für Betroffene eine unangenehme, aber häufig gestellte Frage. Die Antwort sollte positiv verpackt sein. Am besten man hat die Zeit zur Weiterbildung oder beruflichen Neuorientierung genutzt.
  • der Berufswahl: Beruf kommt von Berufung. Daher sollte man niemals sagen, man hat den Beruf wegen der Eltern gewählt oder weil man sonst nichts wusste.


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Eine Gehaltserhöhung, Beförderung oder die Betreuung eines großen Projekts ging mal wieder an den Kollegen? Dann macht sich schnell Neid und Missgunst am Arbeitsplatz unter den Kollegen breit. Doch Vorsicht: Neid kann schnell zum Jobkiller werden. Stattdessen sollte man aus der Missgunst Motivation ziehen.

Neid am Arbeitsplatz kommt nicht selten vor. Und fast jeder kennt das Gefühl, das in einem hochkommt, wenn der Kollege vom Chef mit Lob, einer Beförderung oder Prämie überschüttet wird und man selber wieder leer ausgegangen ist. Nur die wenigsten gönnen ihrem Kollegen den Erfolg. Und noch weniger geben offen zu, dass sie auch gerne die gleiche Form der Wertschätzung vom Chef bekommen würden.

Neid führt zur Selbsterkenntnis: Was kann ich verbessern?

Doch wenn man schon den Neid nicht nach außen tragen kann, sollte man es sich selber eingestehen. Dabei macht es durchaus Sinn, sich zu hinterfragen, warum der Kollege scheinbar immer besser abschneidet als man selbst. Schließlich bringt Neid Selbsterkenntnis. Vielleicht ist der Kollege fleißiger, spricht besser englisch oder hat ein größeres Organisationstalent. Wer sich selbst reflektiert, wird schnell ein paar Schwachpunkte finden, die man verbessern sollte.

Aber das Gefühl von Neid im Job hat noch andere Vorteile. Denn der Betroffenen kann einen echten Motivationsschub bekommen. Der Ehrgeiz ist geweckt und man möchte der nächste sein, der auf der Beförderungsliste ganz oben steht.

Positive Auswirkung von Neid am Arbeitsplatz

Zudem kann Neid auch positive Auswirkungen auf das eigene Netzwerk haben. Viele Neidhammel begnügen sich mit der Erkenntnis, dass der Kollege die Beförderung nur seinen guten, besseren Beziehungen zu verdanken hat. Wenn das so ist, sollte man sich hinterfragen, wie es um die eigenen Beziehungen bestellt ist.

Eine weitere Auswirkung von Neid am Arbeitsplatz kann sein, dass man an seiner Selbstdarstellung arbeitet. Vor allem wenn der Chef für den Kollegen immer ein offenes Ohr hat. Die Präsentation am Arbeitsplatz spielt ähnlich wie die fachliche Qualifikation eine große Rolle. Doch wer ständig vom Gefühl des Neids und der Eifersucht heimgesucht wird, sollte man darüber nachdenken, ob es überhaupt der richtige Job ist. Nicht selten haben die Gründe für die Missgunst rein gar nichts mit dem Job zu tun.

Fazit

Neid, Eifersucht, Missgunst – alles Gefühle, die das Leben im beruflichen Alltag erschweren. Doch statt den Frust in sich hineinzufressen und sich in seine Schmollecke zurückzuziehen, sollte man sich den Gefühlen stellen. Suchen sie das Gespräch mit dem Chef und fragen, was für eine Beförderung, Gehaltserhöhung, Projektbetreuung usw. erwartet wird. Wer zudem neidisch auf seinen Arbeitskollegen ist, sollte sich hinterfragen, warum das so ist. Die Erkenntnisse können individuelle, positive Auswirkungen haben.

© Jobsuche info 2011

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