Für die meisten Menschen ist das Internet mit seinen vielen Informationsangeboten aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Im beruflichen Bereich finden sich Möglichkeiten, über das Internet eine Stelle zu finden. Viele Berufstätige sehen sich nach einer neuen Arbeitsstelle um, damit sie ihre berufliche Karriere durch einen neuen Job vorantreiben können. Ein Arbeitgeberwechsel wird bewußt in Kauf genommen, um sich weiter zu entwickeln und auf der Karriereleiter ein Stück voran zu kommen.
Dabei ist es nicht einfach, einen Arbeitsplatz zu finden, der auch auf mittlere und längere Sicht eine Beschäftigung gewährleistet und obendrein eine berufliche Verbesserung darstellt. Man sollte sich also fragen, ob die neue Arbeitsstelle eine langfristige Perspektive oder nur eine kurzfristige Verbesserung darstellt. Vor einem Arbeitgeberwechsel sollten Beschäftigte daher das Für und Wider genau abwägen.
Die Auswahl an Stellenangeboten ist in den regionalen Zeitungen eher gering. Aus diesem Grund sehen sich immer mehr Job-Interessenten in einer Jobbörse im Internet um. Das hat den Vorteil, dass man als Stellensuchender bei einer Jobbörse im Internet vielfache Filtermöglichkeiten und Suchoptionen hat. Dadurch wird die Suche nach einem geeigneten Job erheblich erleichtert. So ist es beispielsweise möglich, einen bestimmten Beruf in das Suchfeld einzutragen und nur die Stellenangebote mit diesem Beruf anzeigen zu lassen. Wer sich nur in einer bestimmten Region bewerben möchte, kann die Treffer nach örtlichen Kriterien filtern. Dann werden nur noch die Stellenangebote angezeigt, die den gewünschten Beruf in der gewählten Region beinhalten. Dort können sich Interessenten dann ganz gezielt bewerben. Einige Stellenmärkte im Internet bieten Bewerbungsformulare an, über die sich Interessenten direkt bei den ausschreibenden Firmen bewerben können. Dies hat den Vorteil, dass die Bewerbung sofort beim Arbeitgeber landet und keine Zeit, wie bei der postalischen Bewerbung, verloren geht. Bewerber, die Jobbörsen im Internet nutzen und sich per E-Mail bewerben, zeigen Medienkompetenz. Gerade bei Beschäftigten aus dem kaufmännischen Bereich oder der IT-Branche sind derartige Kenntnisse unerlässlich.
Bei vielen Jobbörsen ist es auch möglich, ein eigenes Bewerberprofil zu hinterlegen. Interessierte Arbeitgeber können dann bei der gezielten Bewerbersuche auf den Interessenten aufmerksam werden und ihn kontaktieren.
© Jobsuche info 2011
Vor allem Langzeitarbeitslose und ältere Menschen gelten als beruflich schwer vermittelbar. Da ist es wenig verwunderlich, dass die Betroffenen nach der x-ten erfolglosen Bewerbung den Kopf in den Sand stecken. Ein Ausweg könnte jedoch das Job-Speed-Dating bieten. Ein durchaus interessanter Ansatz der Arbeitsvermittlung, um endlich wieder in Lohn und Brot zu stehen.

Job-Speed-Dating
Doch was hat man sich genau unter Job-Speed-Dating vorzustellen? Im Grunde ist es dem klassischen Speed-Dating sehr ähnlich. Mehrere Arbeitslose oder Personen die auf der Suche nach einem neuen Job sind, kommen beispielsweise im Rathaus zusammen. Auf der anderen Seite stehen zahlreiche Unternehmen. Angefangen von kleinen Familienunternehmen bis hin zur Deutschen Bahn, Siemens oder McDonalds.
Die Bewerber, ausgestattet mit ihren Bewerbungsunterlagen, haben nun in einem zeitlich abgesteckten Rahmen Zeit, dem potentiellen Arbeitgeber gegenüber von seiner eigenen Person zu überzeugen. In der Regel dauert das Zeitfenster sechs bis zehn Minuten an, bevor ein akustisches Signal die Bewerber-Karawanen zum nächsten Jobanbieter weiterziehen lässt.
Natürlich werden in der kürze der Zeit keine Arbeitsverträge geschlossen. Doch die Jobsuchende haben die Chance, in wenigen Stunden viele kurze Bewerbungsgespräche zu führen und das ein oder andere Unternehmen von sich zu überzeugen. Ist das der Fall, wird ein zweites intensiveres Vorstellungsgespräch vereinbart. Hier drängt sich auch die Frage auf, mit wie vielen Bewerbungsmappen ein arbeitssuchender Speed-Dater zu diesen Veranstaltungen aufschlagen muss. Das können schon mal locker ein gutes Dutzend sein.
Erste Versuche wurden letztes Jahr in Manchester und dieses Jahr in München durchaus erfolgreich gestartet. Bis zu 1.000 Arbeitssuchende und um die 50 Unternehmen hatten sich pro Termin eingetroffen.
Bei den ausgeschriebenen Stellen handelt es sich natürlich nicht um hoch dotierte Managerposten oder ähnliches. Hier werden eher Jobs aus dem Verkauf oder Dienstleistungssektor für Möbelhäuser, Supermarktketten oder Altenheime, um ein paar Beispiele zu nennen, angeboten. Dazu finden sich aber auch ein paar Angebote für Nachwuchsführungskräfte ein.
Ich finde die Idee des Job-Speed-Dating auf jeden Fall sehr gut. Das persönliche Gespräch öffnet den Arbeitssuchenden schneller die Tür ins Berufsleben, als in vielen Fällen die schriftliche Bewerbung. Und die Veranstalter sowie Unternehmer und Arbeitslosen konnten ebenfalls nur Positives berichten. Es scheint so, als ob mit dem Job-Speed-Dating im wahrsten Sinne des Wortes etwas Bewebung auf den Arbeitsmarkt kommt.
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Beförderung bringen Nachteile – eigene Karriere hinterfragen
Beruflicher Erfolg ist vielen Menschen wichtig. Die Karriereleiter so hoch wie möglich klettern, lautet die Prämisse. Doch dabei können Beförderungen auch ihre Schattenseiten haben. So kann es sein, dass wir in unserem Job Aufgaben übernehmen müssen, die nichts mit dem zu tun haben, was man ursprünglich wollte
Jeder muss für sich rechtzeitig abwägen, was ihm im Job wichtig ist? Dabei sind die eigenen Ambitionen kritisch zu hinterfragen: „Wie viel ist mit die Karriere wert?“
Viele Leute glauben, sie müssen Karriere machen und nehmen eine Stelle nur an, weil sie denken, dass sie auf diese Chance angewiesen sind. Aber wer Gas gibt, fährt nicht selten voll auf Kollisionskurs. Einfach bremsen und anhalten ist dann nicht mehr möglich.
Anderseits stimmt es den Arbeitgeber oft misstrauisch, wenn ein Mitarbeiter eine Beförderung ausschlägt. In solchen Situationen ist es entscheidend, „Nein“ zu sagen, ohne sein Gegenüber vor den Kopf zu stoßen. Der Betreffende muss in dieser Situation zeigen, dass er das Angebot zu schätzen weiß, aber auch andererseits Gründe existieren, nicht darauf einzugehen. Ein gutes Argument ist zum Beispiel der Hinweis, noch mehr Erfahrungen für die Position zu brauchen. Die Gründe für das Ausschlagen können aber auch privater Natur sein, wenn man beispielsweise pflegebedürftige Eltern hat und daher ein Stadtwechsel nicht möglich ist.
Viele Chefs gehen selbstverständlich davon aus, dass Mitarbeiter ein Beförderungsangebot auch annehmen, was in der Regel ja auch passiert. Bei einer Ablehnung, und hat man noch so plausible Argumente, läuft man hingegen Gefahr, sich den Unmut vom Chef zuziehen. Hier gibt es Konfliktpotential. Genauso, wenn man die Karriereleiter rückwärtsgehen möchte. Erklärt man in einem Bewerbungsgespräch, dass man eine Stufe tiefer landen will, denkt sich der Arbeitgeber, man wolle nur einen ruhigen Job ausüben.
Deswegen ist es für jeden wichtig, sich rechtzeitig zu fragen, wie man sich die eigene Karriere vorstellt. Denn hat man einer Beförderung erstmal zugesagt, kann es fatale Folgen haben, wenn man diese rückgängig machen will.
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