Auch wenn es auf den ersten Blick ungewohnt scheint sich selbst als Produkt zu sehen, so können wir doch einiges von den Marketing-Experten lernen: z.B. wie wichtig die richtige Vorbereitung ist. Wer sich selbst, seine Stärken und Schwächen genau kennt, eine Markt- und Unternehmensanalyse, ein ausgefeiltes Bewerbungskonzept und ein klares Ziel vor Augen hat, der landet auch auf dem Stellenmarkt einen sicheren Treffer.
Klingt kompliziert? Keine Sorge, in den kommenden Wochen werde ich Ihnen Schritt für Schritt die wichtigsten Tipps und Tricks der Profis erklären. Vom durchschlagendem Anschreiben über effektive Körpersprache beim Bewerbungsgespräch bis hin zum optimalen Selbst- und Zeitmanagement sowie dem richtigen Umgang mit Vorgesetzten, Kollegen und Kunden. Sollte Sie ein Thema besonders interessieren, freue ich mich natürlich über Vorschläge und Anregungen. Ich werde versuchen, diese schnellstmöglich zu bearbeiten.
Übrigens wirken sich die Methoden des Selbstmarketings auch im Privatleben sehr positiv aus. So lernt man sich nicht nur selbst besser kennen, sondern erwirbt nebenbei essentielle Fähigkeiten wie Organisation, Konzeptionierung, Effizienzsteigerung, Durchsetzungskraft, geradliniges Auftreten und – last, but not least – ein bejahendes Selbstbild. Eine Auseinandersetzung mit professionellen Verkaufstechniken lohnt sich also in jedem Fall – ob man bereits einen guten Arbeitsplatz hat oder noch auf der Suche ist.
Los geht’s nächste Woche mit der überzeugenden Gestaltung der Bewerbungsmappe. Was formell in Anschreiben und Lebenslauf gehört, können Sie solange hier nachlesen. Ich will aber der Frage nachgehen, wie Bewerbungsunterlagen aussehen, die sofort ins Auge springen und ganz oben im (virtuellen oder analogen) Auswahlstapel landen.
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Mobile Bewerbungsmappe: Bild und Schlagwörter auf dem Auto platzieren
Viele Jobsuchende kennen das Problem: Trotz guter Qualifikation bekommt man einfach keinen Job! Da ist Kreativität und Selbstvermarktung gefragt. Mit gutem Vorbild geht ein junger Betriebswirt aus dem Raum Hannover voran. Dieser hat kurzerhand sein Auto zur mobilen Bewerbungsmappe umfunktioniert.
Bewerbungstipps gibt es in Hülle und Fülle. Doch es ist kein Wunder, dass viele Arbeitssuchende irgendwann verzweifeln, wenn auch nach 60 Bewerbungen kein Job in Aussicht ist. Um aber endlich wieder in Lohn und Brot zu stehen, hilft es vielleicht neue Wege einzuschlagen und vielleicht ungewöhnliche Maßnahmen zu ergreifen. Dies betrifft vor allem die Selbstvermarktung.
Das dachte sich auch Lars A. aus Hannover, der trotz zahlreicher Bewerbungen immer noch keinen neuen Job gefunden hat. Doch den Kopf in den Sand zu stecken, kommt für ihn nicht in Frage. Also hat er kurzerhand seinen Auto zur mobilen Bewerbungsmappe umgestaltet. Auf den Türen platzierte er ein großes Portraitbild und versehrte das Auto mit Schlagwörtern und zusätzlichen Informationen über sich. In großen Lettern ist u.a. Folgendes zu lesen: Betriebswirt IHK, Bankkaufmann, belastbar, flexibel, offen, dynamisch, teamfähig, Organisationstalent usw.
Mit dieser Maßnahme wird Lars A. garantiert die von ihm erwünschte Aufmerksamkeit erzielen und sicherlich den einen oder anderen Interessenten an seiner Person finden. Diese können sich für weitere Informationen auf seiner Website umschauen, die er natürlich auf dem Wagen lanciert hat. Dort findet man ein Anschreiben, Kurzprofil, Lebenslauf und Kontaktdaten.
Die Idee ist auf jeden Fall clever und animiert zum Nachahmen. Doch wer es Lars A., der für seine besondere Bewerbung sogar einen Sponsor gefunden hat, gleichmachen will, braucht also Folgendes:
Eine private Bewerbungs-Homepage mit allen wichtigen Informationen, die einen potentiellen Arbeitgeber interessieren dürften und natürlich ein Auto, um diese dann zu promoten. Damit sollte man ordentlich Präsenz auf viel befahrenen und gut besuchten Straßen zeigen.
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