
Carpe Diem - Wie Sie die Zeit während der Jobsuche optimal nutzen
Durchschnittlich werden gerade einmal drei bis fünf Prozent aller Jobaspiranten zu einem persönlichen Bewerbungsgespräch eingeladen – und nur einer kann die Stelle antreten.
Es ist also völlig normal, über einen längeren Zeitraum auf Stellensuche zu sein. Lassen Sie sich von Absagen nicht entmutigen, sondern nutzen Sie die Zeit, um Ihre Bewerbungsunterlagen und Fähigkeiten zu optimieren.
Überprüfen Sie Ihr Bewerbungsschreiben. Der häufigste Fehler sind standardisierte Anschreiben, die nur unzureichend auf das betreffende Unternehmen eingehen. Greifen Sie in Ihrem Bewerbungsschreiben möglichst viele Aspekte der Stellenausschreibung auf und heben Sie gesuchte Qualifikationen und Fähigkeiten explizit hervor. Durch eine intensive Recherche auf der Homepage des Unternehmens erhalten Sie wichtige Zusatzinformationen, die Ihnen helfen können, Ihr Anschreiben noch besser auf das Unternehmen abzustimmen. Damit stellen Sie gleich zwei Schlüsselqualifikationen unter Beweis: Ihr Engagement sowie Ihre analytischen Fähigkeiten.
Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie Probleme mit der Situation des Bewerbungsgesprächs haben, können Sie einen Freund bitten, diese mit Ihnen zu üben. 90 Prozent der Fragen während eines Bewerbungsgesprächs sind Standardfragen wie „Warum glauben Sie, der optimale Kandidat für diese Stelle zu sein?“ oder „Was sind Ihre Schwächen?“. Mit etwas Routine bringen Sie auch Fangfragen wie „Arbeiten Sie lieber allein oder im Team?“ nicht mehr aus der Ruhe und Sie lernen, konsequenter aufzutreten. Auch ein Coach oder ein Bewerbungsworkshop leisten hier gute Dienste.
Nutzen Sie die Zeit während der Jobsuche, um sich Zusatzqualifikationen anzueignen. Weiterbildung muss nicht teuer sein: Im Internet finden Sie beispielsweise zahllose kostenlose Tutorials für Softwareprogramme und auch Ihre Fremdsprachenkenntnisse können Sie mittels günstiger Selbstlernkurse auffrischen. Durchforsten Sie einmal die für Sie relevanten Stellenanzeigen nach Zusatzqualifikationen. Hier finden Sie wichtige Hinweise, in welchen Bereichen Sie sich weiterbilden könnten, um Ihrem Traumjob ein Stück näher zu kommen.
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Mit anonymen Lebensläufen gegen Diskriminierung?
Bei der Auswahl eines geeigneten Bewerbers spielen nicht nur berufliche oder schulische Qualifikationen eine wichtige Rolle. So machen viele Personaler häufig ihre Entscheidung vom Geschlecht, Alter oder Herkunft des Bewerbers abhängig. Riecht nicht unbedingt nach Objektivität. In Frankreich will man daher dieser Form der Diskriminierung mit anonymen Lebensläufen entgegentreten. Guter Ansatz, doch nicht wirklich viel versprechend.
Bis einschließlich April 2011 läuft in einigen Regionen Frankreichs das Pilotprojekt „anonyme Lebensläufe“. So sollen die Personaler mehr oder weniger gezwungen sein, Bewerber nicht nach Alter, Aussehen oder Geschlecht auszusortieren.
Entsprechend dürfen die Bewerber folgenden Daten im Lebenslauf weglassen:
Klingt auf den ersten Blick durchaus interessant. Scheinbar bekommt nun der Ende fünfzigjährige oder die alleinerziehende Mutter von drei Kindern endlich eine gerechte Chance, einen neuen Job zu bekommen. Aber ehrlich gesagt nur auf den ersten Blick.
Denn gewiefte Personaler können immer noch aus den verbleibenden Daten im Lebenslauf vermeidlich „diskriminierungssensitive“ Angaben finden. Denn Angaben zum Schul- und gegebenenfalls Studienabschluss, bisherige Arbeitsverhältnisse, Auslandsaufenthalte oder Sprach- und Computerkenntnisse müssen / sollten nach wie vor im Lebenslauf berücksichtigt werden. Für die Personaler ist es ein Leichtes, quasi zwischen den Zeilen weitere Rückschlüsse über den Bewerber zu gewinnen.
Das Alter kann man ganz einfach über den Schul- bzw. Hochschulabschluss erahnen. Und wer fließend exotische Sprachen spricht, gibt automatisch Aufschluss über seine Herkunft.
Zudem stellt sich die Frage, wie ein Unternehmen einen Bewerber zu einem Vorstellungsgespräch einladen will, wenn dieser nicht mal seinen Namen geschweige denn Telefonnummer im Lebenslauf hinterlassen muss. Und nicht längst jeder Franzose hat ein mobiles Telefon.
Letztendlich kann man sagen, dass anonyme Lebensläufe großer Quatsch sind. Denn irgendwann werden sich Bewerber und Personaler gegenüberstehen, wenn es beispielsweise zum Vorstellungsgespräch kommt. Spätestens dann ist man den Diskriminierungen ausgesetzt. Da wäre es zeitsparsamer, wenn man von vornherein abgelehnt wird.
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Viele Jobsuchende schrecken vor der telefonischen Kontaktaufnahme mit dem potentiellen Arbeitgeber ab. Die Gründe sind vielfältig. Dabei liefern telefonische Bewerbung zahlreiche Vorteile. Vorausgesetzt, man ist gut vorbereitet.

Telefon als Bewerbungsinstrument nutzen
Angst vor der Abweisung oder Unsicherheit während des Gesprächs sind sicherlich die beiden größten Hindernisse, warum Jobsuchende bei ihrer Bewerbung nicht zum Hörer greifen. Das erklärt auch, warum nur zehn Prozent der Jobkandidaten sich auf ein passenden Stellenangebot vorab telefonisch melden. Den Vorteil, den sich diese zehn Prozent im Vergleich zu den Konkurrenten „erredet haben“, ist für die Nicht-Anrufer-Fraktion schwer aufzuholen.
Die Vorteile einer telefonischen Bewerbung sind zahlreich. Der Arbeitgeber wird ihr Interesse an der Stellenanzeige definitiv zu Kenntnis nehmen. Zudem können sie mit etwas Geschick am anderen Ende der Telefonleitung Sympathie wecken, wenn sich durch einen Zufall Gemeinsamkeiten oder gleiche Interessen herausstellen. Darüber hinaus haben sie die Chance, ihre Kommunikationsfähigkeit und soziale Kompetenz spielen zu lassen und unter Beweis stellen zu können.
Doch ohne entsprechende Vorbereitung laufen sie Gefahr, dass ihre telefonische Vorab-Bewerbung ein Schuss in den Ofen wird. Hier heißt es, einen kleinen Schlachtplan zu entwickeln. Schreiben sie sich drei bis vier Fragen auf, wobei diese möglichst nicht mit „Ja“ oder „Nein“ zu beantworten sein sollte. Experten raten zudem von „Warum“-Fragen ab, da diese bisweilen als unhöflich oder aufdringlich rüberkommen kommen. Ihre Fragen sollte auch nicht im Schnelldurchgang runtergerattert werden, so dass sich ihr Gesprächspartner wie in einem Kreuzverhör vorkommen muss. Räumen sie Zeit zum Antworten ein, das ist auch ihre Chance, vielleicht die Nervosität und hohe Aufregung etwas besser in den Griff zu bekommen.
Bevor sie anrufen, sollten sie die entsprechende Stellenanzeige natürlich gut im Kopf haben. Am besten die Ausschreibung liegt direkt neben ihren Bewerbungsunterlagen auf dem Schreibtisch.
Ganz aufgeregt Bewerber werden sicherlich das Gespräch im Vorfeld durchspielen. Das ist auch gut so. Machen sie sich dabei unbedingt ein paar wichtige Notizen, damit das reale Gespräch jederzeit lebhaft ist und nicht in der großen Stille endet.
Und wie wir alle, sind auch Personalchefs, Sekretärinnen oder andere Kontaktpersonen nur Menschen. Mit etwas Charme, Höflichkeit und einem gut strukturierten Merkzettel, werden sie durch das telefonische Bewerbungsgespräch definitiv wichtige Punkte im Bewerbungsrennen sammeln. Und schon sind sie ihrem neuen Job einen Schritt näher gekommen.
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Vor allem Langzeitarbeitslose und ältere Menschen gelten als beruflich schwer vermittelbar. Da ist es wenig verwunderlich, dass die Betroffenen nach der x-ten erfolglosen Bewerbung den Kopf in den Sand stecken. Ein Ausweg könnte jedoch das Job-Speed-Dating bieten. Ein durchaus interessanter Ansatz der Arbeitsvermittlung, um endlich wieder in Lohn und Brot zu stehen.

Job-Speed-Dating
Doch was hat man sich genau unter Job-Speed-Dating vorzustellen? Im Grunde ist es dem klassischen Speed-Dating sehr ähnlich. Mehrere Arbeitslose oder Personen die auf der Suche nach einem neuen Job sind, kommen beispielsweise im Rathaus zusammen. Auf der anderen Seite stehen zahlreiche Unternehmen. Angefangen von kleinen Familienunternehmen bis hin zur Deutschen Bahn, Siemens oder McDonalds.
Die Bewerber, ausgestattet mit ihren Bewerbungsunterlagen, haben nun in einem zeitlich abgesteckten Rahmen Zeit, dem potentiellen Arbeitgeber gegenüber von seiner eigenen Person zu überzeugen. In der Regel dauert das Zeitfenster sechs bis zehn Minuten an, bevor ein akustisches Signal die Bewerber-Karawanen zum nächsten Jobanbieter weiterziehen lässt.
Natürlich werden in der kürze der Zeit keine Arbeitsverträge geschlossen. Doch die Jobsuchende haben die Chance, in wenigen Stunden viele kurze Bewerbungsgespräche zu führen und das ein oder andere Unternehmen von sich zu überzeugen. Ist das der Fall, wird ein zweites intensiveres Vorstellungsgespräch vereinbart. Hier drängt sich auch die Frage auf, mit wie vielen Bewerbungsmappen ein arbeitssuchender Speed-Dater zu diesen Veranstaltungen aufschlagen muss. Das können schon mal locker ein gutes Dutzend sein.
Erste Versuche wurden letztes Jahr in Manchester und dieses Jahr in München durchaus erfolgreich gestartet. Bis zu 1.000 Arbeitssuchende und um die 50 Unternehmen hatten sich pro Termin eingetroffen.
Bei den ausgeschriebenen Stellen handelt es sich natürlich nicht um hoch dotierte Managerposten oder ähnliches. Hier werden eher Jobs aus dem Verkauf oder Dienstleistungssektor für Möbelhäuser, Supermarktketten oder Altenheime, um ein paar Beispiele zu nennen, angeboten. Dazu finden sich aber auch ein paar Angebote für Nachwuchsführungskräfte ein.
Ich finde die Idee des Job-Speed-Dating auf jeden Fall sehr gut. Das persönliche Gespräch öffnet den Arbeitssuchenden schneller die Tür ins Berufsleben, als in vielen Fällen die schriftliche Bewerbung. Und die Veranstalter sowie Unternehmer und Arbeitslosen konnten ebenfalls nur Positives berichten. Es scheint so, als ob mit dem Job-Speed-Dating im wahrsten Sinne des Wortes etwas Bewebung auf den Arbeitsmarkt kommt.
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Bewerbungsgespräch: Telfonisch nachhaken
Warten ist ätzend! Das gilt auch für die Zeit nach einem Bewerbungsgespräch. Wenn man wochenlang von dem Unternehmen nichts gehört hat, sollte man Eigeninitiative beweisen und unbedingt nachhaken. Doch auch hier sollte man sich bestens vorbereiten.
Hat man erst das Vorstellungsgespräch mit Bravour gemeistert, kann man sich zumindest über einen Teilerfolg freuen. Doch oft lassen Personaler eine gefühlte Ewigkeit vergehen, bis man was von der Entscheidung zu hören bekommt. Um gegen diese zermürbende Zeitspanne anzukämpfen, empfiehlt es sich mittels eines Anrufs nachzufragen.
Das verschafft in erster Linie Klarheit, ob ich mir weitere Hoffnung auf den Job machen kann oder ein anderer Bewerber den Jackpot geknackt hat. Zudem bringt das Nachhaken auch einige Vorteile. Ist die Entscheidung nämlich noch nicht gefallen, erlangt man durch das telefonische Nachfragen zusätzliche Aufmerksamkeit. Wenn man dann noch höflich und nett ist, kann das durchaus der entscheidende Zusatzpunkt für sie als Bewerber sein.
Dabei stellt sich natürlich auch die Frage, wann soll ich anrufen? Ein Tanz auf Messers Schneide. Ruft man zu früh an, wirkt man ungeduldig, ruft man zu spät an, wirkt man nachlässig. Daher sollte man unbedingt am Ende des Bewerbungsgesprächs einen ungefähren Zeitraum erfragen, wann mit der Entscheidung für die Jobvergabe zu rechnen ist. Ist die angepriesene „Deadline“ eine Woche überfällig, ist die Zeit für eine telefonische Nachfrage gegeben.
Dieses durchaus wichtige Telefonat sollte aber nicht zwischen Tür und Angel oder während der Autofahrt oder sonst wo stattfinden. Wer seinen potentiellen neuen Arbeitgeber anruft, muss sich auch beim scheinbar simplen Anliegen vorbereiten und für ein ruhiges Umfeld sorgen. Die Bewerbungsunterlagen sind griffbereit und ein Zettel mit eventuellen Zusatzfragen liegt ebenfalls bereit. Schließlich kann der kurze Informationsplausch schnell zum Bewerbungsgespräch mutieren.
Eine Selbstverständlichkeit beim telefonischen Nachfragen sollte sein, dass man sich höflich und nett vorstellt – auch wenn der Ansprechpartner an der Strippe ist, mit dem das Bewerbungsgespräch geführt hat. Denn es ist wohl davon auszugehen, dass der Personaler mit mehreren Kandidaten gesprochen hat.
Die Frage nach dem aktuellen Stand der Dinge darf auf keinen Fall fordernd, vorwurfsvoll oder negativ klingen. Sätze wie „Die Stelle wurde doch bestimmt schon vergeben“ oder „Ich hätte von Ihnen gehört, wenn ich in der engeren Auswahl stehe“ gleich aus dem Kopf streichen. Ist die Entscheidung noch nicht gefallen, sollten sie die Gunst der Stunde nutzen und nach dem weiteren Verlauf fragen.
Wer sich hinsichtlich seines Verhaltens am Telefon unsicher ist, sollte das Gespräch mit Freunden durchgehen und üben.
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Dankschreiben nach Vorstellungsgespräch erhöht Jobchancen
Um die Chance auf einen Job zu erhöhen, kann ein Dankschreiben im Anschluss eines Vorstellungsgespräches den kleinen aber feinen Unterschied ausmachen. Was dabei zu beachten ist und was ein Dankschreiben beinhalten sollte, ist im folgenden Artikel zu lesen.
Es ist zugegebenermaßen hierzulande etwas ungewöhnlich, sich nach einem Vorstellungsgespräch beim Personaler schriftlich zu bedanken. Aber gerade deshalb sollte man die Chance beim Schopfe packen, um sich stärker von der Masse der anderen Bewerber abzusetzen. Ob man für ein Dankschreiben eine E-Mail oder einen Brief schreibt, bleibt jedem selbst überlassen. Doch vorzugsweise wird der elektronische Weg via Internet bevorzugt. Vor allem, wenn man nicht mit einer schönen Handschrift gesegnet wurde.
Das Dankschreiben nach dem Bewerbungsgespräch liefert viele Vorteile. Dabei kann man sich nicht nur für die Zeit und das gute, sympathische Gespräch bedanken, sondern zugleich auch Schiefgelaufenes gerade rücken.
Ansonsten beschränkt sich ein Dankschreiben, welches nicht länger als eine halbe bis maximal dreiviertel Seite sein sollte, auf höchstens zwei Punkte, die im Vorstellungsgespräch positiv aufgefallen sind. Dabei ist es natürlich auch erlaubt, auf konkrete Verhaltensweisen in der Gesprächsführung oder im Führungsverhalten einzugehen.
Zudem bietet das Dankschreiben die Chance, offen gebliebene Fragen zu beantworten. Und obendrein kann man seine herausragenden und besonderen Fähigkeiten, die der künftige Job verlangt, schlüssig darstellen. Vielleicht anhand von Beispielen, die beim Vorstellungsgespräch besprochen wurden. Langes rumschwafeln ist aber nicht angebracht, besser alles kurz und knapp auf den Punkt bringen
Abschließend das Schreiben freundlich beenden, mit dem Verweis, sich auf eine baldige Antwort zu freuen.
Genau wie das Anschreiben, ist das Dankschreiben individuell zu gestalten und sollte kein Standardschreiben sein.
Abschließend noch ein kleiner Tipp für den Betreff: Dort unbedingt rein schreiben, um welches Gespräch es sich gehandelt und wann es stattgefunden hat. Beispiel: „Vorstellungsgespräch zur Mitarbeit in der Redaktion am 23. März 2010.“ Dem Personaler greift man somit unter die Arme.
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Tipps für die richtige Bewerbung im Ausland
Immer mehr Menschen zieht es aus den unterschiedlichsten Gründen in die Ferne. Doch ohne neuen Job im Zielland oder zumindest gute Aufsichten darauf, sollte man mit dem Unterfangen warten. Damit es mit dem Job im Ausland klappt, gibt es im Folgenden ein paar Informationen sowie Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Bewerbung.
Im Großen und Ganzen unterscheiden sich die Bewerbungsverfahren in den verschiedensten Ländern kaum von den gängigen hierzulande. Aber natürlich gibt es ein paar kleine Unterschiede, die man im Vorfeld wissen sollte.
Die Grundvoraussetzung für all diejenigen, die im Ausland arbeiten wollen, ist das überdurchschnittliche Beherrschen der Landessprache. Das betrifft sowohl den Aspekt der „normalen alltäglichen“ Kommunikation als auch die berufliche Fachsprache. Zudem sollte man die Bewerbung im Ausland als langfristiges Projekt ansehen. Daher rechtzeitig – ruhig ein Jahr im Vorfeld – Informationen über Lebenshaltungskosten, Gesundheitssystem oder Kultur sammeln, wobei natürlich auch Informationen über mögliche Firmen, Unternehmen und andere potentielle neuen Arbeitgeber archiviert werden sollten.
Hierfür bietet sich durchaus auch ein Blick auf die Homepage vom „European Employment Service“ (EURES) an. Hier gibt es weitere Antworten auf Fragen zu den landestypischen Bewerbungsformalitäten usw.
Doch was muss hinsichtlich der Bewerbungsunterlagen für das Ausland beachtet werden? Dabei sollte die schriftliche Bewerbung mindestens aus dem Anschreiben und Lebenslauf bestehen. Besser ist es, wenn sie in der Landessprache verfasst werden, in manchen Fällen reicht eine englische Bewerbung aus. Seine Bewerbungsunterlagen via Email zu schicken, ist nicht nur praktischer und kostengünstiger, sondern auch im Ausland mittlerweile stärker verbreitet als die schriftliche Bewerbung. Wen es nach Südeuropa zieht (Spanien, Portugal oder Italien), der sollte auf gar keinen Fall das Bewerbungsfoto vergessen. In anderen Ländern wird hingegen nicht soviel Wert auf ein Bild gelegt – kommt aber natürlich immer gut.
Die Länge des Bewerbungsschreibens, was immer an eine konkrete Person gerichtet sein sollte, beschränkt sich maximal auf eine Seite. Dabei unbedingt verdeutlichen, dass sie als Ausländer besonders für den Job prädestiniert sind. Soll die Reise nach Deutschland, Griechenland, Finnland oder Österreich gehen, ist das Bewerbungsschreiben mit Datum und Unterschrift zu versehen. In Frankreich und Belgien werden die Anschreiben hingegen meist handschriftlich verfasst.
Mit Ausnahme der Niederlande, wo es gerne ausführlicher sein kann, besteht der Lebenslauf aus maximal zwei Seiten. Mögliche Auslandsaufenthalte und –erfahrungen unbedingt erwähnen. Wer sich dennoch unsicher wegen des Lebenslaufes ist, kann sich durchaus am „Europass-Lebenslauf“ orientieren. Die Initiative der Europäischen Kommission will somit die Bewerbungsproblematik innerhalb Europas minimieren. Hier gibt es weitere Informationen. Unbedingt auf landestypische Eigenschaften des Lebenslaufes achten!
Die Bewerbungsunterlagen sollten abschließend auch mit Referenzen und Zeugnissen ausgestattet sein. Wobei die Referenzen („letter of recommendation“) einen wesentlich höheren Stellenwert als Abschlusszeugnisse genießen. Nicht vergessen, solche Dokumente übersetzen und beglaubigen zu lassen.
Na dann, auf zu neuen Ufern! Und gute Reise, Bon Voyage, Have a good trip, tempo libero oder tiempo libre – wie der Franzose, Engländer, Italiener oder Spanier sagt!
© Jobsuche info 2011

Kreative Bewerbung als Selbstinterview, Weltwunder und Co.
Es ist gar nicht so leicht, seine Bewerbung mit etwas Kreativität aufzupeppen. Wir haben uns mal Gedanken gemacht und zeigen euch ein paar Möglichkeiten, wie man sein Anschreiben oder Lebenslauf gestalten könnte, um beim Personaler bleibenden Eindruck zu hinterlassen.
Eine Bewerbung in Form eines Flyers hatten wir hier auf unserem Job-Blog schon einmal thematisiert. Diese kreative Bewerbung könnte man durchaus noch weiter ausarbeiten. Tipp: Sich auf einem Flyer als Festival vorstellen! Macht auf dieser einzigartigen Bewerbung klar, mit welchen Eigenschaften, Stärken usw. ihr Besucher locken bzw. den künftigen Chef von euch überzeugen würdet.
Eine weitere kreative Möglichkeit ist das Selbstinterview. Natürlich ist diese Bewerbungsform nicht für jeden Job gedacht. Aber wenn ein selbstbewusstes Auftreten, bspw. als Verkäufer, gefragt ist, kann das Selbstinterview durchaus reizvoll sein. Dabei aber an eine ordentliche Portion Humor denken Jobsuche
Post-Its (kleine Haftnotizen) auf einem Anschreiben? Ja, das zeigt durchaus Kreativität in der Bewerbung. Vorausgesetzt es steht das richtige drauf. Beispiele gefällig? Wie wäre es denn mit interessanten Ergänzungen, ein Hauch von Ironie, indem man sich selber etwas auf die Schippe nimmt. Auf den Post-Its ist Platz, die in einem formalen Anschreiben keinen Platz haben und tabu sind. Daher ja auch in Form von Notizzetteln.
Ansonsten könnte man sich auch als Weltwunder beschreiben, über das alle bekannte Zeitungen und TV-Sender berichten. Einen Auszug eines solchen Berichtes als Bewerbung? Definitiv etwas besonderes. Ein eigenes Porträt, mit dem bisherigen Lebenswerk als Leitartikel. Zudem kann der Lebensgefährte im Interview zum Weltwunder zu Wort kommen und ein toller Schnappschuss eines Paparazzos von der letzten Party. Wenn man sich aber nicht gleich im Vollrausch präsentieren will, vielleicht besser ein anderes Bild wählen.
In einer besonders kreativen Bewerbung können auch beispielsweise ein Freund, die Eltern oder ein ehemaliger Arbeitskollege zu Wort kommen. Dadurch gewinnt der Cehf bzw. Personaler eine zweite Meinung über den Bewerber. Oder wie wäre es damit, in einem Kalender die eigenen Arbeitsproben in Jahren geordnet anzufertigen.
Ihr seht, um einen neuen Job zu bekommen, gibt es in Sachen kreativer Bewerbung fast keine Grenzen.
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Top 3 der Motivationstipps für die Jobsuche
Jobsuche dauert meist länger als angenommen. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Motivation schwindet. Doch bevor man sich diesem gefährlichen Abwärtstrend tatenlos aussetzt, sollten sie handeln. Wir zeigen die besten Tipps, wie die Motivation bei der Suche nach einem neuen Job hoch bleibt.
50 Bewerbungen geschrieben und immer noch keine Antwort. Oder man findet in den Jobbörsen im Internet oder der Zeitung einfach kein passendes Angebot. Was tun? Kopf in den Sand stecken? Pah! Wer aufgibt, hat schon verloren. Und damit die Motivation bei der Jobsuche nicht leidet, sollte man die folgenden drei Tipps ausprobieren.
Auch bei der Jobsuche kommt es auf die richtige Einstellung an. Es ist hilfreich, die Jobsuche wie einen Job zu behandeln. Nehmen sie die Herausforderung an. Am besten, man legt sich feste Arbeitszeiten für die Jobsuche und der Rest des Tages wird mit anderen Dingen verbracht. Wie hoch das tägliche Arbeitspensum bei der Jobsuche zu sein hat, ist natürlich jedem selbst überlassen. Doch eine geregelte und strukturierte Jobsuche ist nicht nur effektiver, sondern vermeidet Aktionismus und verhindert demotivierendes Suchen. Nehmen sie die Aufgabe an!
Einsicht ist der erste Weg zur Besserung, heißt es im Volksmund – und zwar nicht umsonst. Denn wenn die bisherigen Bewerbungsstrategien allesamt erfolglos waren, sollte man sein Konzept überdenken. Jetzt heißt es: Variieren, statt stur seinem eingeschlagenen Bewerbungspfad zu verfolgen. Das kostet nur unnötig Energie. Schöpfen sie alle Möglichkeiten bei der Bewerbung aus. Seien sie auf Social Media Plattformen wie Facebook oder Twitter aktiv. Oder wie wäre es mit einer Überarbeitung der Bewerbungsunterlagen? Vielleicht etwas mehr Kreativität? Um die Motivation weiter hoch zu halten, sollte man das Ganze spielerisch-sportlich angehen. Auch das Wissen von Freunden und Bekannten kann helfen. So lernt man hinzu und wird besser.
Keine Rückmeldung, obwohl man schon über 60 Bewerbungen verschickt hat? Kein Wunder, dass die Motivation im Keller ist. Doch jetzt sollte man aktiv sein. Ein freundlicher Anruf im Unternehmen oder eine höfliche Email kann helfen. Zum einen wird die Ungewissheit reduziert, zum anderen bringt man sich ins Gedächtnis. Zudem bekunden sie somit, dass sie weiterhin Interesse an der Stelle haben. Doch bevor man übermotiviert anruft, sollte man zwei bis vier Wochen nach dem Einreichen der Bewerbung.
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Vorstellungsgespräch - Die Frage nach den eigenen Schwächen
Eine klassische Standardfrage, die vielen Bewerbern Kopfzerbrechen bereitet, ist das Thema der eigenen Stärken und Schwächen. Klar fallen einem auf Anhieb zig persönliche Stärken ein, doch bei den eigenen Schwächen sieht es eher mau aus. Dabei raten Experten nicht umsonst davon ab, sich im Vorfeld wie ein Schauspieler einen Text zu überlegen, um den dann im Vorstellungsgespräch herunterzubeten. Das wirkt nicht authentisch und weckt eher Langeweile. Gegen Stichpunkte ist nichts einzuwenden.
Was also antworten, wenn im Bewerbungsgespräch die Frage nach den eigenen Schwächen kommt? Wie wäre es mit ungeduldig, ehrgeizig oder ein Hang zum Perfektionismus! Gäääähn, denn diese 08/15-Antworten dürfen sich die Personaler in Vorstellungsgesprächen zu genüge anhören.
Ideal ist es, wenn Sie beispielsweise Schwächen mit Stärken koppeln. In etwa: „Ich bin sehr kreativ, manchmal auch etwas unordentlich.“ Um dann noch einen positiven Gegenpunkt zu setzen, ist es ratsam, wenn man danach noch einen Satz mit „aber“ folgen lässt. So könnte das eben angeführte Beispiel im Ganzen folgendermaßen klingen: „Ich bin sehr kreativ, manchmal auch etwas unordentlich. Aber meine Termine halte ich immer ein.“
Zudem kommt es gut an, wenn Sie eigene Schwächen anhand von konkreten Beispielen aus dem alten Job oder dem Privatleben erläutern können. Das gilt natürlich auch für Stärken, wenn Sie beispielsweise Ihre Motivationskünste begründen wollen.
Wichtig ist, dass man sich nicht von oben bis unten schlecht redet und sich so als vollkommen ungeeignet für den Job präsentiert. Dennoch ist Aufrichtigkeit gefragt, da sonst der Personaler schnell den Eindruck gewinnt, dass Sie als Bewerber auf die anderen Fragen ebenfalls nicht unbedingt ehrlich geantwortet haben.
© Jobsuche info 2009