
Körpersprache: Falsche Gestik im Bewerbungsgespräch vermeiden
Ein Vorstellungsgespräch beschränkt sich nicht nur auf das Gesprochene. Denn auch die Gestik mit der ein Bewerber auf dem heißen Stuhl sitzt und dem Personaler Rede und Antwort steht, spielt eine wichtige Rolle. Und natürlich gibt es auch im nonverbalen Verhalten viele Fettnäpfchen, die nur darauf warten, dass wir in sie reintreten. Mit folgenden Tipps kann das nicht mehr passieren.So ein Bewerbungsgespräch ist schon eine absolute Stresssituation. Für den Bewerber steht viel auf dem Spiel. Umso verständlicher, dass viele Jobsuchende während des Gespräches ihre Gestik vollkommen außer Acht lassen. Doch wer seine Chancen auf den Job erhöhen will, sollte unbedingt auf die eigene Körpersprache achten.
Während des Bewerbungsgespräches muss man unbedingt auf seine Hände achten. An ihnen rumzuspielen unterstreicht die Nervosität. Zudem sollte man die Hände nicht mit dem Handrücken nach oben auf dem Tisch legen. Das wirkt schüchtern und signalisiert Verschlossenheit. Wer seine Hände im Vorstellungsgespräch richtig einsetzen will, sollte darauf achten, dass die Handflächen nach oben zeigen und man mit ihnen durch langsame Gesten seine eigenen Aussagen unterstützt.
Mit erhobenem Zeigefinger zu argumentieren ist ein klassischer Kardinalfehler. Mit dieser Drohgebärde erweckt man höchstens einen aggressiven, belehrenden und altklugen Eindruck. Für die Aussichten auf einen neuen Job alles andere als förderlich. Da der Zeigefinger generell als Drohfinger eingesetzt wird, ist dessen Einsatz im Gespräch tabu. Das trifft aber auch auf das Rumspielen der Finger an einem Ring oder vergleichbarem zu. Dadurch wird die Nervosität und Unsicherheit untermauert und allgemein deutet das auf eine Lüge.
Wohin bloß mit den Extremitäten während des Vorstellungsgespräches? Auf gar keinen Fall vor der Brust verschränken. Diese Körpersprache vermittelt eine Abwehrverhalten, Unsicherheit und Angst. Das Gegenstück hierzu wären heftige Armbewegungen. Diese signalisieren hingegen Oberflächlichkeit, Unsicherheit und sogar Aggressivität.
Unbedingt auf eine offene Sitzhaltung achten. Die Beine dafür am besten parallel und Richtung Personaler stellen. Diese Gestik steht für Gesprächsbereitschaft. Dagegen sollte man auf verschränkte Beine (deutet auf Reserviertheit hin) gänzlich verzichten. Ist dabei das obere Bein dem Gesprächspartner abgewandt, hat man eine wunderschöne Blockade aufgebaut – diese hat im Vorstellungsgespräch aber nichts verloren.
Auch den Kopf können wir als praktisches Gestikmittel einsetzen. So kann man beispielsweise durch leichtes Kopfnicken dem Personaler zustimmen.
Der Jobsuchende sollte jetzt aber nicht den Fehler machen und seine volle Konzentration auf die Körpersprache während des Vorstellungsgesprächs verlagern. Das lenkt nur ab und schließlich sind andere Kriterien wie berufliche Kompetenz wichtiger. Doch es ist ratsam, seine Gestiken mit Freunden oder der Familie zu „üben“.
Aber dabei sollte man auch immer bedenken: Geld ist vieles, aber nicht alles!
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Wichtige Design-Tipps für die Visitenkarte
Visitenkarten können sich bei der Jobsuche oder beim Hochsteigen der Karriereleiter als nützliche Helfer erweisen. Doch mit einer 0815-Standardversion reißt man keine Bäume aus. Verpassen sie ihrer Visitenkarte ein ansprechendes Design. So kann man noch mehr Eindruck machen und in Erinnerung bleiben. Wie das geht? Im Folgenden ein paar Tipps.
Wer auf Jobsuche ist, tut gut daran, in seinem Portemonnaie jederzeit ein paar Visitenkarten griffbereit zu haben. Ob nun auf einer Jobbörse oder beim Feiern am Wochenende. Schließlich kann man überall Bekanntschaften machen und Leute treffen, die einem im Leben Berufsleben vorwärts bringen können. Da kann eine Visitenkarte schnell als Türöffner fungieren. Besonders, wenn die Visitenkarte ein tolles Design hat, individuell und einzigartig ist.
Wie man das schaffen kann? Werfen sie einen Blick auf die folgenden Tipps. Diese zeigen, wie man mit seiner Visitenkarte noch mehr Eindruck machen kann.
Natürlich kann man sich auf der Visitenkarte designtechnisch grenzenlos austoben. Muss aber nicht sein. Denn hier zählt: Manchmal ist weniger mehr! Bloß nicht übertreiben, sondern sich immer das Wesentliche konzentrieren und auch dabei belassen. Gerade der so genannte Weißraum (die leere Fläche) ist ein wichtiges Gestaltungselement und kann wohltuend auffallen.
Welche Informationen soll ich auf meiner Visitenkarte unterbringen? Kontaktdaten, Berufsbezeichnung und / oder Firmenname plus Logo sind wichtig, reichen aber allein nicht aus. Da gerade auf Messen (bspw. Jobmessen) zig tausend Karten die Besitzer wechseln, sollte man sich von der Masse absetzen. Das verhält sich in der Welt der Visitenkarten nicht anders, wie beim Bewerbungsprozess. Das gelingt vor allem mit einem Claim bzw. Slogan! Ein kurzer prägnanter Satz, der beim Lesen haften bleibt und sie besonders macht. So ein Slogan zu finden ist alles andere als leicht, doch mit etwas Kreativität und Zeit findet jeder einen passenden Satz. Beispiel gefällig? Wie wäre es denn mit „Redner mit mehreren Auszeichnungen“ oder „Fachkräftemängel? Nicht mit mir!“.
Für die eigene Visitenkarte sollte man ein ungewöhnliches Format wählen. Das betrifft aber nicht die Größe. Die Karte muss im jeden Fall in die dafür vorgesehenen Standardfächer der Brieftasche passen. Dafür kann man mit Hoch- und Querformat sowie mit Prägungen und Ausstanzungen spielen. Aber auch eine zweiseitig bedruckte Visitenkarte fällt auf. Zudem können verschiedenen Farben zum Einsatz kommen. Aber bloß nicht zu bunt (siehe Punkt 1). Ansonsten ist dickes Papier für die (Bewerbungs-) Visitenkarte zu empfehlen.
Sie haben noch gute Design-Tipps zur Gestaltung einer Visitenkarte? Dann teilen sie diese doch bitte via Kommentar mit.
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Die häufigsten Fehler beim Vorstellungsgespräch
Das Vorstellungsgespräch kann der Türöffner zum neuen Job sein. Doch das Gespräch kann auch schnell zum Desaster werden. Im folgenden Artikel finden sie eine Übersicht der häufigsten Fehler und absolute Bewerbungskiller.
Personaler sind im Vorstellungsgespräch meist sehr kleinlich. Es reichen schon Nuancen aus, dass nicht sie sondern ein Mitbewerber den Zuschlag für den neuen Job bekommt. Um mögliche Fettnäpfchen zu vermeiden, zeige ich ihnen im Folgenden eine Liste, mit den sieben häufigsten Bewerbungskillern. Dabei sind Punkte aufgeführt, die die Personaler im Vorstellungsgespräch nicht hören wollen oder die sie an den Bewerbern stören.
Häufigste Fehler im Vorstellungsgespräch
Zudem ist es natürlich von oberster Wichtigkeit, dass sie pünktlich zum Vorstellungsgespräch erscheinen. Daher am besten 30 Minuten früher auf dem Weg zum Termin machen. Sollte es sich, aus welchen Gründen auch immer, nicht vermeiden lassen, dass sie zu spät kommen, dann unbedingt anrufen.
Abschließend noch ein paar Tipps, was man für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch benötigt
Mappe vorbereiten: Hier kann man alle Belege reinlegen, die frühere Erfolge kennzeichnen. So kann der Personaler schnell erkennen, wie wichtig sie für ihren ehemaligen Arbeitgeber waren.
Immer positiv bleiben: Auch von einer längeren Arbeitslosigkeit nicht zurückwerfen lassen. Die Personaler kennen natürlich die Situation auf dem Arbeitsmarkt. Wenn sie zeigen können, dass sie sich aktiv beworben, freiwillige Engagements betrieben oder Weiterbildungsmaßnahmen besucht haben, braucht man sich keine Sorgen machen.
Ideen aufzeigen: Wer schon beim Vorstellungsgespräch wie ein Angestellter des Unternehmens denkt, sammelt viele Pluspunkte und setzt sich von der Konkurrenz ab. Wer sich im bspw. in der Marketingabteilung bewirbt, könnte Ideen für eine neue Firmenkampagne vorstellen.
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Lücken im Lebenslauf: Was tun?
Ein lückenhafter oder ungerader Lebenslauf ist keine Seltenheit. Gründe sind ein zu langes Studium, Arbeitslosigkeit, abgebrochene Ausbildung oder ein mangelnder Zusammenhang zwischen den einzelnen (beruflichen) Stationen. Fehlt der rote Faden und ist der Lebenslauf sehr ungerade, stehen die Chancen auf eine erfolgreiche Bewerbung eher schlecht. Wir haben ein paar Tipps, wie man einen lückenhaften Lebenslauf gestalten kann.
Auszeiten von zwei, drei Monaten sind kein Problem und müssen auch nicht aufgeführt werden. Besonders nach dem Schulabschluss, Wehr- oder Zivildienst oder Studium können immer mal Lücken entstehen. Doch wer anderweitig Auszeiten hat, kommt in Bedrängnis.
Graphisches Design muss überzeugen
Wer schon keinen 1A-Lebenslauf vorweisen kann, sollte einen umso größeren Wert auf das Design legen. Stillvoll und kreativ sind hierfür die wichtigsten Schlagwörter. Das fängt schon bei der Schriftart an. Spassschriften wie Wingdings oder Bimini haben in einem Lebenslauf natürlich nichts zu suchen. Bloß kein unnötiges Risiko eingehen und lieber die Klassiker à la Times New Roman oder Arial verwenden. Zudem sollte man sich gut überlegen, nur eine Word-Vorlage umzugestalten. Das machen eh schon viele Bewerber. Um sich abzusetzen, reicht das nicht aus.
Arbeitslosigkeit im Lebenslauf erwähnen
Zeitliche Lücken sind oft der Genickbruch bei der Suche nach einem neuen Job. Um das zu kaschieren, benutzen viele Bewerber lieber Jahreszahlen statt Monatsangaben. Doch das führt schnell zu Spekulationen, die sich nachteilig auswirken. Wer arbeitslos war, sollte diese Phase besser mit „arbeitssuchend“ oder „berufliche Neuorientierung“ beschreiben.
Zudem kann man jedem Bewerber nur den Tipp geben, bei der Wahrheit zu bleiben. Lücken im Lebenslauf werden gerne mit erfundenen Nebenjobs gefüllt oder vorherige Jobs werden in der Dauer gestreckt. Doch Lügen haben kurze Beine und wenn beim Bewerbungsgespräch detaillierte Fragen gestellt werden, kommt man ganz schnell ins Schwimmen.
Bewerbungsfoto: wichtig bei lückenhaften Lebenslauf
Generell kann dem Bewerbungsfoto im Lebenslauf ein hoher Stellenwert zugeschrieben werden. Besonders dann, wenn der Lebenslauf nicht wirklich vorzeigbar ist. Auch wenn professionelle Bewerbungsfotos nicht billig sind, sollte man das Geld investieren. Zumal die Bilder auch als JPG-Dateien für Online-Bewerbungen verwendet werden können, lohnt sich der finanzielle Aufwand. Der Bewerber sollte nebst seriöser bzw. zum Job angemessene Kleidung selbstverständlich auch sympathisch rüberkommen. Fotografen geben passende Tipps und immer dran denken: Bild schlägt Text!
Amerikanischer Lebenslauf bevorzugt
Berufserfahrungen sowie die Ausbildung (Schule, Studium oder Lehre) werden beim amerikanischen Lebenslauf chronologisch rückwärts aufgeführt. Die neuesten Erfahrungen oder Abschlüsse werden also als ersten aufgeführt.
Hobby im Lebenslauf: nicht unterschätzen
Das Thema Hobbys wird von vielen Bewerbern unterschätzt. Doch mindestens ein Hobby sollte aufgeführt werden, wobei man nicht vergessen darf, dass die Personaler dadurch Rückschlüsse auf den Bewerber ziehen. Jogger oder Leseratten werden gerne als Egoisten oder Eigenbrötler eingestuft – oftmals ohne Grund. Eine Mitgliedschaft in einem Sportverein kommt da schon viel besser an. Damit wird Teamfähig- und Geselligkeit assoziiert.
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Bewerbungsflyer als Mittel bei der Initiativbewerbung
Initiativbewerbungen sind ein Thema für sich. Oftmals landen die Unterlagen lieblos im Müll und die ganze Arbeit und das Porto sind dahin. Mit einem Bewerbungsflyer fährt man in diesem Fall günstiger.
Bewerbungsflyer, die nie ein vollständiger Ersatz für eine klassische Bewerbungsmappe oder top Email-Bewebrung sind, werden oftmals als das Nonplusultra dargestellt. Schließlich erweckt mit dieser kompakten Form der Bewerbung das Interesse eines Unternehmens. Doch ganz so ist es nicht. Schließlich sind Bewerbungsflyer keine Neuheit und oftmals auch nicht wirklich spektakulär. Daher ist Kreativität gefragt.
Am besten, man sucht sich im Internet gute Vordrucke und Beispiele. In der Regel werden die Bewerbungsflyer im DIN-A4 Querformat mit drei Spalten gefertigt, in die ein kurzes Anschreiben, die wichtigsten Daten des Lebenslaufes und/oder der berufliche Werdegang sowie ein Bewerbungsfoto Platz finden. Sollte noch eine Spalte oder ausreichend Platz frei sein, kann man eventuell noch ein Zitat oder eine direkte Frage a la: „Fehlt Ihnen noch gute Personal?“ unterbringen.
Doch wann und wo sollte eine Kurzbewerbung als Flyer eingesetzt werden? In erster Linie macht es bei Initiativbewerbungen Sinn. Egal, ob man nun zum Unternehmen direkt hingeht oder es auf dem Postweg bzw. per Email versucht. Zudem ist ein Bewerbungsflyer immer dann angebracht,
Da viele Firmen und Unternehmen oftmals freie Stellen gar nicht erst ausschreiben, sondern sich direkt aus der Vielzahl eingegangener Initiativbewerbungen bedienen, läuft man Gefahr, ein passendes Jobangebot zu verpassen. Daher ist es durchaus angebracht, flächendeckend die Bewerbungsflyer an diverse Unternehmen zu schicken. Da die Kurzbewerbung als Flyer locker in einen normalen Briefumschlag passt, spart man dabei jede Menge Porto. Und wenn man sehr kreativ war und den Geschmack des Personalers trifft, kann der Flyer seine Wirkung als Appetitmacher entfalten.
Damit der Flyer aber den gewünschten Erfolg mit sich bringt, muss neben der Kreativität auch graphisch gut sein und die Qualität des Papiers sowie des Druckes müssen stimmen. Ein schlecht gemachter Bewerbungsflyer ist in der Regel kontraproduktiv.
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Tipps für den ersten Satz im Bewerbungsschreiben
Der erste Satz eines Bewerbungsschreibens kann manchmal entscheidend sein. Damit man diese Hürde locker überspringt, ist von abgedroschenen Floskeln abzuraten. Im folgenden Artikel gibt es ein paar Beispiele, wie der Einstiegssatz eines Anschreibens gleich viel besser klingt.
Mal ehrlich, irgendwie hat jeder von uns einen typischen Einstiegssatz für seine Bewerbungen in der Hinterhand. Dieser wird nur noch auf die entsprechende Stellenausschreibung umgeschrieben und fertig. Doch dabei macht es Sinn, den klassischen Einstiegssatz a la „In Ihrer Stellenausschreibung vom…“ oder „Bezug nehmend auf Ihr Inserat…“ mal zu hinterfragen und gegebenenfalls neu zu verfassen. Von einer zu originellen Schreibweise ist aber Abstand zu nehmen, da man den Geschmack des Personalers nicht kennt.
Auch die Daten und Quellen wo das Inserat gefunden wurde, sollten nicht im Fließtext erscheinen. Zeitungen, Jobbörse Internetseiten, Erscheinungsdatum oder Nummer der Anzeige erweisen sich beim Lesen als vermeidbare Stolpersteine und sind in der Betreffzeile definitiv besser aufgehoben.
Was bleibt für den ersten Satz im Anschreiben, ist ein relativ breiter Mittelweg, der genügend Optionen bietet, damit durch den ersten Satz des Bewerbungsschreibens sofort ein professioneller und freundlicher Eindruck entsteht. Dabei ist es problemlos möglich, eine Übereinstimmung von Anforderungs- und Bewerberprofil im Einstiegssatz deutlich zu machen – wie folgende Beispiele untermauern.
Jobs so könnte der Einstiegssatz im Anschreiben lauten:
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Passive Bewerbung: Gefunden werden statt suchen
Gefunden werden statt suchen! So ungefähr lautet der Trend vieler Jobsuchender. Entsprechend wird die passive Bewerbung, bei der man einfach seinen Lebenslauf und ein paar wichtige Angaben auf einer Jobbörse hinterlässt. Angesichts der vielen Vorteile nachvollziehbar. Doch damit diese Form der Bewerbung auch von Erfolg gekrönt werden kann, gibt es einiges zu beachten.
Wichtig für die passive Bewerbung ist natürlich eine entsprechende Jobbörse, die das Angebot anbietet. Da das aber eigentlich bei fast jeder Jobbörse möglich ist, sollte man unbedingt darauf achten, dass die Möglichkeit besteht, jederzeit Änderungen seiner hinterlegten Daten vorzunehmen. Bleibt die Resonanz aus, wäre es sinnvoll, seine passive Bewerbung im Nachhinein zu bearbeiteten.
Doch warum wird die Form der passiven Bewerbung, der laut Studie rund 70 Prozent der Jobsuchenden oder potentieller Jobwechseler nachgehen, eigentlich immer beliebter? Der größte Vorteil liegt dabei in der Zeitersparnis. Wer beruflich tätig ist, aber eine neue Herausforderung sucht, hat nicht immer ausreichend Zeit, um die vielen Stellenangebote auf den zahlreichen Jobbörsen zu recherchieren. Da bietet sich die passive Bewerbung natürlich hervorragend an. Zudem ist diese Bewerbungsform auch ein geeignetes Mittel, um seinen „Marktwert“ auszuloten, wenn man von einem Headhunter anderer Unternehmen angesprochen wird. So kann man schnell schlagkräftige Argumente in Sachen Gehaltserhöhung beim aktuellen Arbeitgeber sammeln.
Zudem verzichten auch einige Unternehmen gänzlich auf die klassische Stellenausschreibung und suchen lieber auf verschiedenen Datenbanken potentielle neue Angestellte. Daher kann es in keinem Fall schaden, wenn man seinen Lebenslauf samt anderer wichtiger Daten auf einer Jobbörse hinterlässt.
Aber längst nicht jeder passiver Bewerber wird sich über eine Anfragenflut erfreuen dürfen. Nicht wenige warten schier unendlich auf ein Jobangebot. In diesem Fall sollte man handeln, denn der Erfolg der passiven Bewerbung wird nicht durch das Zufallsprinzip bestimmt. Schließlich treffen potentielle Arbeitgeber durch die Eingabe von Suchkriterien eine gezielte Auswahl. Um nicht im Vorfeld durch das Raster zu fallen, sollte die passive Bewerbung folgende Angaben unbedingt enthalten:
Wer einen Jobwechsel ins Auge gefasst hat, aber wenig Zeit zur Jobsuche hat, kommt um die passive Bewerbung nicht herum. Alle anderen Jobsuchenden sollten es ebenfalls nicht auslassen, da diese Bewerbungsform nicht nur für Zeitersparnis steht, sondern zugleich auch Engagement widerspiegelt. Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass bei weitem nicht jeder passiver Bewerber über diesen Weg einen neuen Job findet. Sich darauf auszusuchen und die Hände in den Schoß zu legen, ist der falsche Weg.
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Bewerbung via Twitter – in 140-Zeichen zum neuen Job?
Immer mehr Jobsuchende versuchen über das soziale Netwerk „Twitter“ einen neuen Job zu finden. Das haben auch Arbeitgeber erkannt. Doch was sind die wichtigen Voraussetzungen, damit die Jobsuche
über „Twitter“ tatsächlich von Erfolg gekrönt ist?
Eins ist klar: „Twitter“ ist schon längst mehr als nur eine Austauschplattform von Informationen und Gedanken, bei der man mit 140 Zeichen seine Lesergemeinschaft via Tweet auf dem Laufenden hält. Viele Unternehmen nutzen „Twitter“ auch als einfaches Werbemittel, schließlich wird das twittern auf allen Ebenen immer beliebter.
Da ist es wenig verwunderlich, dass auch Jobsuchende „Twitter“ zum Bewerben nutzen. In der Liste der Twitter-Trends rangierte der Begriff „Jobs“ Ende letzten Jahres bereits unter den Top-20. Wobei sich aber nicht nur der Arbeitsuchende auf diversen Social Networks herumtreibt, sondern es befinden sich auch zahlreiche Jobangebote auf den verschiedenen Plattformen.
Für denjenigen der einen neuen Job sucht praktisch: Zum einen kann eine Stellengesuche aufgegeben werden, zum anderen kann man sich passende Stellenangebote raussuchen. Doch es ist nicht alles Gold was glänzt.
Denn wer über „Twitter“ ein Stellengesuch aufgibt, hat maximal 140 Zeichen zur Verfügung. Wenig Platz, um möglichst viel Information unter zu bringen. Entsprechend muss die Anzeige kurz und knapp ausfallen und folgende Angaben beinhalten. Berufsbezeichnung (Bankkaufmann, Redakteur etc.), gewünschter Arbeitsort sowie das Schlagwort Jobsuche. Das Schlagwort, auch Hashtag genannt, wird durch ein #-Zeichen eingeleitet und durch ein Leerzeichen beendet.
Eine klassische Twitter-Bewerbung sieht dann folgendermaßen aus: „Suche Stelle als Bankkaufmann im Raum Frankfurt #jobsuche „
Wenn man einen neuen Job sucht und auf sozialen Netzwerken unterwegs ist, sollte man auf irgendeinem anderen Portal wie bspw. Facebook oder Xing seine Bewerbungsunterlagen samt Lebenslauf, Zeugnissen etc. hinterlassen und den entsprechenden Link in die Twitter-Stellengesuche einfügen.
Zwar bietet „Twitter“ die Möglichkeit, eine hohe Anzahl von potentiellen Arbeitgebern zu kontaktieren, doch gleichzeitig ist die Anzahl möglicher Konkurrenten ungemein groß, da immer mehr Jobsuchende diesen Weg wählen. Auf jeden Fall größer als auf dem klassischen Bewerbungs-Weg. Ein weiterer Nachteil ist, das „Twitter“ bei zahlreichen Unternehmen primär nur als Kommunikationsplattform akzeptiert ist.
Zudem muss man auch die richtigen Twitterer in seiner Gemeinschaft haben. Hierzu zählen Unternehmen oder branchennahe Personen, die ein ausgebautes Netzwerk haben. Damit dann aber die eigene Stellengesuche wirkt, ist es sinnvoll, wenn man regelmäßig gute Tweets schreibt und natürlich immer wieder untermalt, dass man einen neuen Job sucht.
„Twitter“ ist auf jeden Fall als praktische Ergänzung für die Jobsuche anzusehen. Doch dabei sollte man die klassischen und altbewährten Methoden, wie Online-Jobportale, Initiativbewerbungen etc., nicht aus den Augen verlieren.
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10 wichtige Tipps für die perfekte Online-Bewerbung
Online-Bewerbungen per E-Mail haben die klassische Bewerbungsmappe via Postweg schon lange abgelöst. Dennoch schleichen sich bei vielen Bewerbern vermeidbare Fehler ein. Damit diese in Zukunft ausgebügelt werden, sind im folgenden Artikel die 10 wichtigsten Tipps für die richtige Online-Bewerbung dargestellt.
Online-Bewerbungen bieten viele Vorteile: es geht schnell, man spart Geld und kann zugleich einen Eindruck über seine Computerfähigkeit beim potentiellen Arbeitgeber hinterlassen. Doch die Ansprüche sind hoch. Damit auch ihre Online-Bewerbung gut ankommt, sollte man allgemeingültige Regeln beachten.
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Arbeitslose: Weniger Gehalt in Bewerbungen fordern
Das Thema Gehalt ist nicht nur für die Jobsuchenden, sondern auch für die Jobanbieter ein heikles und oft entscheidendes Thema. Die einen wollen nicht zu wenig verdienen, die anderen natürlich nicht zuviel zahlen. Doch was kann als Bewerber eigentlich verlangen?
Dabei ist es in erster Linie entscheidend, aus welcher Position heraus sich ein Bewerber auf Jobsuche begibt. Hierfür gibt es grundlegend drei Kategorien: die „Frischlinge“ von der Schule oder Universität, Bewerber aus einer festen Anstellung und natürlich die Arbeitslosen.
Kommt man gerade frisch von der Hochschule oder hat gerade seinen Schulabschluss in der Tasche, gibt es in vielen Berufsgattungen orts- oder branchenübliche Löhne, die man bei entsprechenden Verbänden einfach in Erfahrung bringen kann. Hier gibt es (leider) auch keinen allzu großen Verhandlungsspielraum für den Bewerber. Denn schließlich zahlen viele Unternehmen ihren Auszubildenden bzw. Berufseinsteiger ein standardisiertes Gehalt.
Hat man hingegen schon ein paar Jahre Berufserfahrung auf dem Konto und bewirbt sich aus einer festen Anstellung heraus, lohnt es sich hingegen im Vorfeld schon lieber etwas höher zu pokern. Schließlich will sich keiner unter Wert verkaufen und Personaler wollen auch keine Bewerber, die sich für einen Niedriglohn anbieten. Getreu dem Motto: Wer was auf sich hält und über entsprechende berufliche Qualitäten verfügt, sollte diese auch in seiner Gehaltsforderung im Bewerbungsschreiben bzw. dem -gespräch zum Ausdruck bringen. Das zeugt von Selbstbewusstsein und kommt gut an.
Etwas anders verhält es sich bei Jobsuchenden, die sich aus der Arbeitslosigkeit heraus um eine neue Anstellung bewerben wollen. Hier muss man realistisch sein und damit rechnen, dass man sich zunächst mit einem um 10 bis 20 Prozent geringerem Gehalt als vermeintliche Konkurrenten, die bereits in Lohn und Brot stehen, zufrieden geben muss. Doch diesen Nachteil sollte man in Kauf nehmen, wenn man die Chance auf einen neuen Job hat. Schließlich dauert es erfahrungsgemäß auch nicht lange, bis der Chef bei guter Arbeitsleistung schnell das Gehalt nach oben hin korrigiert.
Daher sollte man als Arbeitsloser gerade bei der heiklen Frage nach der Gehaltsforderung sich in Zurückhaltung üben. Sonst ist die Chance auf eine neue Anstellung meist schneller dahin, als man glaubt.
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