Bewerbung: Tipps für die Generation 30 plus

Bewerbung: Tipps für die Generation 30 plus

Je älter man ist, desto schwieriger ist es, einen neuen Job zu finden. Doch am Alter können wir nun Mal nichts ändern. Doch damit die Chancen auf eine Stelle steigen, sollte man sich ältere Menschen entsprechend bewerben, die dem Alter und der Berufserfahrung angemessen sind. Das trifft sogar schon auf über 30-Jährige zu, deren Bewerbung anders aussehen sollte als bei Berufsanfängern. Uralte Schul- und Arbeitszeugnisse haben da nichts zu suchen. Doch was gehört in die Ü30-Bewerbung?

Ja, richtig gelesen: Auch wenn man gerade zarte Anfang 30 ist, sollte man die Bewerbungsunterlagen anpassen. Als erfahrene Kräfte muss nicht noch jedes Praktikum aufgeführt oder die Dauer einer Tätigkeit beschrieben werden. Vielmehr liegt der Fokus auf die beruflichen Erfahrungen. Tipp: Sätze wie ‚ich verfüge über gute Kontakte’ oder ‚ich kenne die Prozesse in der Branche sehr gut’ sind ideal für das Anschreiben und hinterlassen beim Personaler mehr Eindruck, als ein 10 Jahre altes Arbeitszeugnis. Die Chancen auf den neuen Job steigen!

Was gehört in die Ü30-Bewerbung?

1. Anschreiben: eine Seite über eigene Stärken sowie eine prägnante Begründung, warum ausgerechnet sie für die Firma arbeiten wollen und man der Richtige für den Job ist.

2. Zeugnis: Zwei Arbeitszeugnisse sowie jobbezogene Qualifizierungsnachweise (Computer, Fremdsprachen, Führerschein). Auf Schulzeugnisse kann verzichtet werden – vor allem für Bewerber der Altersgruppe 50 plus. Jobsuche

3. Lebenslauf: 1 Seite, lückenlos und mit Bewerbungsfoto vom Profi-Fotografen.

Doch was gehört so alles in den Lebenslauf einer Ü30-Bewerbung? Schließlich haben ältere Arbeitnehmer mehr vorzuweisen. Wer in seiner beruflichen Karriere schon bei verschiedenen Unternehmen tätig war, sollte diese zu einer Haupt-Rubrik zusammenfassen (bspw. Kfz-Mechaniker, Bürokauffrau usw.) und dann eingerückt schreiben, für welche Firmen von wann bis wann gearbeitet wurden. Experten raten dazu, dass ältere Job-Bewerber ihren Lebenslauf auf eine Seite beschränken. Für die Generation 50-Plus gilt zudem: Das Geburtsdatum anders als üblich ans Ende des Lebenslauf aufführen.

© Jobsuche info 2014

Share on Facebook
Post on Twitter
Reddit This
Bookmark this on Delicious
Share on LinkedIn
Bookmark this on Technorati
Kreative Bewerbung als Selbstinterview, Weltwunder und Co.

Kreative Bewerbung als Selbstinterview, Weltwunder und Co.

Es ist gar nicht so leicht, seine Bewerbung mit etwas Kreativität aufzupeppen. Wir haben uns mal Gedanken gemacht und zeigen euch ein paar Möglichkeiten, wie man sein Anschreiben oder Lebenslauf gestalten könnte, um beim Personaler bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Eine Bewerbung in Form eines Flyers hatten wir hier auf unserem Job-Blog schon einmal thematisiert. Diese kreative Bewerbung könnte man durchaus noch weiter ausarbeiten. Tipp: Sich auf einem Flyer als Festival vorstellen! Macht auf dieser einzigartigen Bewerbung klar, mit welchen Eigenschaften, Stärken usw. ihr Besucher locken bzw. den künftigen Chef von euch überzeugen würdet.

Humorvolles Selbstinterview als Jobs Bewerbung

Eine weitere kreative Möglichkeit ist das Selbstinterview. Natürlich ist diese Bewerbungsform nicht für jeden Job gedacht. Aber wenn ein selbstbewusstes Auftreten, bspw. als Verkäufer, gefragt ist, kann das Selbstinterview durchaus reizvoll sein. Dabei aber an eine ordentliche Portion Humor denken Jobsuche

Post-Its (kleine Haftnotizen) auf einem Anschreiben? Ja, das zeigt durchaus Kreativität in der Bewerbung. Vorausgesetzt es steht das richtige drauf. Beispiele gefällig? Wie wäre es denn mit interessanten Ergänzungen, ein Hauch von Ironie, indem man sich selber etwas auf die Schippe nimmt. Auf den Post-Its ist Platz, die in einem formalen Anschreiben keinen Platz haben und tabu sind. Daher ja auch in Form von Notizzetteln.

Sich als Weltwunder vorstellen

Ansonsten könnte man sich auch als Weltwunder beschreiben, über das alle bekannte Zeitungen und TV-Sender berichten. Einen Auszug eines solchen Berichtes als Bewerbung? Definitiv etwas besonderes. Ein eigenes Porträt, mit dem bisherigen Lebenswerk als Leitartikel. Zudem kann der Lebensgefährte im Interview zum Weltwunder zu Wort kommen und ein toller Schnappschuss eines Paparazzos von der letzten Party. Wenn man sich aber nicht gleich im Vollrausch präsentieren will, vielleicht besser ein anderes Bild wählen.

In einer besonders kreativen Bewerbung können auch beispielsweise ein Freund, die Eltern oder ein ehemaliger Arbeitskollege zu Wort kommen. Dadurch gewinnt der Cehf bzw. Personaler eine zweite Meinung über den Bewerber. Oder wie wäre es damit, in einem Kalender die eigenen Arbeitsproben in Jahren geordnet anzufertigen.

Ihr seht, um einen neuen Job zu bekommen, gibt es in Sachen kreativer Bewerbung fast keine Grenzen.


© Jobsuche info 2014

Share on Facebook
Post on Twitter
Reddit This
Bookmark this on Delicious
Share on LinkedIn
Bookmark this on Technorati

Dankschreiben nach Vorstellungsgespräch erhöht Jobchancen

Dankschreiben nach Vorstellungsgespräch erhöht Jobchancen

Um die Chance auf einen Job zu erhöhen, kann ein Dankschreiben im Anschluss eines Vorstellungsgespräches den kleinen aber feinen Unterschied ausmachen. Was dabei zu beachten ist und was ein Dankschreiben beinhalten sollte, ist im folgenden Artikel zu lesen.

Es ist zugegebenermaßen hierzulande etwas ungewöhnlich, sich nach einem Vorstellungsgespräch beim Personaler schriftlich zu bedanken. Aber gerade deshalb sollte man die Chance beim Schopfe packen, um sich stärker von der Masse der anderen Bewerber abzusetzen. Ob man für ein Dankschreiben eine E-Mail oder einen Brief schreibt, bleibt jedem selbst überlassen. Doch vorzugsweise wird der elektronische Weg via Internet bevorzugt. Vor allem, wenn man nicht mit einer schönen Handschrift gesegnet wurde.

Inhalte eines Dankschreibens

Das Dankschreiben nach dem Bewerbungsgespräch liefert viele Vorteile. Dabei kann man sich nicht nur für die Zeit und das gute, sympathische Gespräch bedanken, sondern zugleich auch Schiefgelaufenes gerade rücken.

Ansonsten beschränkt sich ein Dankschreiben, welches nicht länger als eine halbe bis maximal dreiviertel Seite sein sollte, auf höchstens zwei Punkte, die im Vorstellungsgespräch positiv aufgefallen sind. Dabei ist es natürlich auch erlaubt, auf konkrete Verhaltensweisen in der Gesprächsführung oder im Führungsverhalten einzugehen.

Zudem bietet das Dankschreiben die Chance, offen gebliebene Fragen zu beantworten. Und obendrein kann man seine herausragenden und besonderen Fähigkeiten, die der künftige Job verlangt, schlüssig darstellen. Vielleicht anhand von Beispielen, die beim Vorstellungsgespräch besprochen wurden. Langes rumschwafeln ist aber nicht angebracht, besser alles kurz und knapp auf den Punkt bringen

Abschließend das Schreiben freundlich beenden, mit dem Verweis, sich auf eine baldige Antwort zu freuen.

Genau wie das Anschreiben, ist das Dankschreiben individuell zu gestalten und sollte kein Standardschreiben sein.

Abschließend noch ein kleiner Tipp für den Betreff: Dort unbedingt rein schreiben, um welches Gespräch es sich gehandelt und wann es stattgefunden hat. Beispiel: „Vorstellungsgespräch zur Mitarbeit in der Redaktion am 23. März 2012.“ Dem Personaler greift man somit unter die Arme.


© Jobsuche info 2014

Share on Facebook
Post on Twitter
Reddit This
Bookmark this on Delicious
Share on LinkedIn
Bookmark this on Technorati
Visitenkarte – wichtig für die Jobsuche

Visitenkarte – wichtig für die Jobsuche

Ein jeder hat Visitenkarten. Warum also nicht auch Jobsuchende. Damit soll aber nicht in erster Linie die Bewerbungsmappe aufgefüllt werden. Vielmehr sollte man sie beispielsweise beim Besuch einer Jobmesse immer griffbereit haben. Doch wie sieht die richtige Visitenkarte für Bewerber aus?

Jobmessen sind vor allem für Studenten die kurz vor ihrem Abschluss stehen, der ideale Ort, um sich als Arbeitskraft anzubieten. Da darf eine Bewerbungsmappe natürlich nicht fehlen, wobei diese auf solchen Events ohne Deckblatt und Motivationsschreiben zu gestalten ist. Schließlich bekommen die Unternehmensvertreter bei solchen Gelegenheiten bergeweise Bewerbungen. Da sollte man sie nicht noch zusätzlich „zu müllen“.

Nicht weniger wichtig ist die eigene hochwertige Visitenkarte, mit der man wunderbar Selbst-Marketing betreiben kann. Hierfür sollte man auch durchaus etwas Geld investieren. Schließlich ist die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt groß und jeder versucht mit allen Mitteln seinen Traumjob zu bekommen.

Was sollte draufstehen?

Natürlich sieht die Visitenkarte eines Studenten der auf Arbeitsuche ist anders aus, wie diejenigen derer, die bereits im Job sind und eine entsprechende Position auf der Karte platzieren können.

Wer sich eine Art Bewerbungs-Visitenkarte anfertigen lassen will, sollte dickes Papier und Prägedruck verwenden. Auch das Gesicht gehört unbedingt darauf, damit man sich beim potentiellen Arbeitgeber schneller wieder ins Gedächtnis rufen kann, wenn dieser die Karte ein paar Tage später zwischen den Fingern hält. Neben dem Gesicht gehören die Kontaktdaten sowie die eigene Studienrichtung.

Der eigene Werbetext

Um mit Kreativität zu glänzen, kann man auch seinen eigenen kleinen Werbespruch auf der Visitenkarte platzieren. Beispiel gefällig? Wie wäre es denn mit: „Fachkräftemängel? Nicht mit mir!“ Das ist kurz und bündig und vermittelt durchaus Selbstbewusstsein.

Abgerundet wird die Visitenkarte für Jobsuchende durch drei persönliche Hauptargumente, die einen für den Job prädestinieren. Das kann eine besondere Sprache, der Auslandsaufenthalt oder die Teamerfahrung sein. Dadurch wird der Lebenslauf in einer einzigartigen und ganz individuellen Form komprimiert und auf die wichtigsten Punkte beschränkt.

Immer vorbereitet

Aber nicht nur auf Jobmessen sind die eigenen Visitenkarten immer bei sich zu führen. Schließlich kann man überall, sei es in einem Restaurant oder der Disko, dem Flugzeug oder der Bahn, zufällig mit jemandem ins Gespräch kommen, der gerade einen entsprechenden Job zu vergeben. Mit einer ordentlichen Visitenkarte hat man doch gleich gute Karten.


© Jobsuche info 2014

Share on Facebook
Post on Twitter
Reddit This
Bookmark this on Delicious
Share on LinkedIn
Bookmark this on Technorati
Top 3 der Motivationstipps für die Jobsuche

Top 3 der Motivationstipps für die Jobsuche

Jobsuche dauert meist länger als angenommen. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Motivation schwindet. Doch bevor man sich diesem gefährlichen Abwärtstrend tatenlos aussetzt, sollten sie handeln. Wir zeigen die besten Tipps, wie die Motivation bei der Suche nach einem neuen Job hoch bleibt.

50 Bewerbungen geschrieben und immer noch keine Antwort. Oder man findet in den Jobbörsen im Internet oder der Zeitung einfach kein passendes Angebot. Was tun? Kopf in den Sand stecken? Pah! Wer aufgibt, hat schon verloren. Und damit die Motivation bei der Jobsuche nicht leidet, sollte man die folgenden drei Tipps ausprobieren.

Motivation bei der Jobsuche durch…

  • Organisation

Auch bei der Jobsuche kommt es auf die richtige Einstellung an. Es ist hilfreich, die Jobsuche wie einen Job zu behandeln. Nehmen sie die Herausforderung an. Am besten, man legt sich feste Arbeitszeiten für die Jobsuche und der Rest des Tages wird mit anderen Dingen verbracht. Wie hoch das tägliche Arbeitspensum bei der Jobsuche zu sein hat, ist natürlich jedem selbst überlassen. Doch eine geregelte und strukturierte Jobsuche ist nicht nur effektiver, sondern vermeidet Aktionismus und verhindert demotivierendes Suchen. Nehmen sie die Aufgabe an!

  • Abwechslung

Einsicht ist der erste Weg zur Besserung, heißt es im Volksmund – und zwar nicht umsonst. Denn wenn die bisherigen Bewerbungsstrategien allesamt erfolglos waren, sollte man sein Konzept überdenken. Jetzt heißt es: Variieren, statt stur seinem eingeschlagenen Bewerbungspfad zu verfolgen. Das kostet nur unnötig Energie. Schöpfen sie alle Möglichkeiten bei der Bewerbung aus. Seien sie auf Social Media Plattformen wie Facebook oder Twitter aktiv. Oder wie wäre es mit einer Überarbeitung der Bewerbungsunterlagen? Vielleicht etwas mehr Kreativität? Um die Motivation weiter hoch zu halten, sollte man das Ganze spielerisch-sportlich angehen. Auch das Wissen von Freunden und Bekannten kann helfen. So lernt man hinzu und wird besser.

  • Nachfragen

Keine Rückmeldung, obwohl man schon über 60 Bewerbungen verschickt hat? Kein Wunder, dass die Motivation im Keller ist. Doch jetzt sollte man aktiv sein. Ein freundlicher Anruf im Unternehmen oder eine höfliche Email kann helfen. Zum einen wird die Ungewissheit reduziert, zum anderen bringt man sich ins Gedächtnis. Zudem bekunden sie somit, dass sie weiterhin Interesse an der Stelle haben. Doch bevor man übermotiviert anruft, sollte man zwei bis vier Wochen nach dem Einreichen der Bewerbung.

© Jobsuche info 2013

Share on Facebook
Post on Twitter
Reddit This
Bookmark this on Delicious
Share on LinkedIn
Bookmark this on Technorati
Tipps: Was tun bei mehreren Jobangeboten?

Tipps: Was tun bei mehreren Jobangeboten?

Wer gleich mehrere Jobangebote zur Auswahl hat, kann sich glücklich schätzen. Sollte man meinen, denn viele wissen gar nicht, wie sie mit so eine Situation umzugehen haben. Damit sie für den Fall der Fälle optimal vorbereitet sind, zeigen wir ihnen die richtige Strategie.

Was für ein Luxus, wenn man aus mehreren Jobangeboten auswählen kann. Oftmals wird in diesem Szenario das Gehalt als entscheidendes Kriterium herangezogen. Nach dem Motto: Bei dem Unternehmen, wo ich am meisten Gehalt verdiene, unterschreibe ich einen Arbeitsvertrag. Durchaus legitim. Problematisch könnte es werden, wenn man im Vorfeld schon anderswo sein Ja-Wort gegeben hat.

Nicht zu hoch pokern

Daher sollte man bei mehreren Jobangeboten nicht zu hoch pokern. Wer erst ein Angebot annimmt und später wegen eines besseren Jobs absagt, begeht ein schweren Fauxpas. Letztendlich schadet man sich selbst und beschmutzt seinen Ruf im Unternehmen. Schließlich wird durch ihre plötzliche Absage der Auswahlprozess gestoppt. Obendrein werden Brücken eingerissen, über die man im Laufe seiner Karriere vielleicht noch hätte gehen wollen oder können.

Ehrlichkeit zahlt sich aus

Entsprechend gilt: Ehrlichkeit währt am längsten! Liegen ihnen mehrere Jobofferte vor, sollte man das im Gespräch mit den anderen Unternehmen auf jeden Fall erwähnen. Am besten man gibt an, dass verschiedene Optionen geprüft werden. Soviel Verständnis ist von einem Personalchef zu erwarten. Andernfalls scheint dieser ihr Talent nicht erkannt zu haben oder hat ein großes Problem mit sich selber. Die Pistole sollte man sich nicht auf die Brust setzen lassen.

Verhandeln, aber nicht erpressen

In der Realität sieht es jedoch so aus, dass man ihnen von Unternehmerseite bei mehreren Jobangeboten gut eine Woche Zeit zur Entscheidungsfindung einräumt. Für den Bewerber die große Chance, noch den einen oder anderen Punkt im Arbeitsvertrag nachzuverhandeln. Dabei sollte man definitiv zum Erpresser werden. Schließlich will man eine richtige Entscheidung treffen und nicht die verschiedenen Arbeitgeber gegeneinander ausspielen.

© Jobsuche info 2013

Share on Facebook
Post on Twitter
Reddit This
Bookmark this on Delicious
Share on LinkedIn
Bookmark this on Technorati
Bewerbungsgespräch: Beliebte Fragen – richtige Antworten

Bewerbungsgespräch: Beliebte Fragen – richtige Antworten

Das Vorstellungsgespräch stellt immer eine Ausnahmesituation dar. Der Bewerber ist naturgemäß nervös und versucht dem Personaler immer die perfekten Antworten auf die Fragen zu geben. Der folgende Artikel zeigt, wie man am besten auf die beliebtesten Fragen im Vorstellungsgespräch antworten sollte.

Jedes Vorstellungsgespräch verläuft zwar anders, aber es gibt viele klassische Fragen, die vom Personaler gerne gestellt werden. Bei den Antworten sollte man sich immer vorher gut überlegen, was man sagt, sonst hat man sich schnell um Kopf und Kragen geredet und jemand anderes darf sich über den Job freuen.

Im Folgenden finden sie eine Liste, mit typischen Fragen und den besten Antworten:

Frage nach …


  • den eigenen Stärken: Ein Klassiker, bei dem man keine Stärken aufführen sollte, die einem als Schwäche ausgelegt werden könnten. Eine hohe Begeisterungsfähigkeit kann auch schnell als Sprunghaftigkeit interpretiert werden.
  • den persönlichen Zielen: „Wo sehen sie sich in xy Jahren?“ Eine fiese Frage, bei der man vorsichtig sein sollte. Wer zu forsch und ambitioniert ist, hinterlässt den Eindruck, den künftigen Jobs nur als Sprungbrett anzusehen. Wer hingegen keine hohen Erwartungen äußert, wird auch ungern eingestellt. Daher ist es nicht verkehrt, der Frage auszuweichen undsich Spielraum zu lassen: „Das kommt ganz auf die Situation drauf an…“
  • dem Unterschied zu anderen Bewerbern: Warum man ausgerechnet sie einstellen sollte, lässt sich am besten mit dem Verweis auf die eigenen Stärken beantworten.
  • Misserfolgen: Jeder hat in seinem beruflichen Leben schon einmal einen Misserfolg einstecken müssen. Mach sie deutlich, dass sie daraus gelernt haben. Ob andere vielleicht daran schuld waren, interessiert im Vorstellungsgespräch wenig.
  • der Familienplanung: Eine unzulässige, aber für den potentiellen Arbeitgeber natürlich interessante Frage. Hier können sie ruhig etwas flunkern. Am besten man sagt, dass einem der Jobsuche und die Karriere vorerst wichtiger sind.
  • Überstunden: Wer uneingeschränkte Bereitschaft zu Überstunden signalisiert, wirkt wenig glaubhaft. Zusatzarbeiten kategorisch abzulehnen ist aber auch nicht die richtige Antwort. Weisen sie darauf hin, dass sie die Zeitplanung nicht im Kopf haben.
  • Kündigung und schlechten Schulnoten: Hosen runter! Bei dieser Frage zahlt sich Ehrlichkeit am besten aus. Und auch hier zählt keine Schuldzuweisungen an Dritte. Am besten man steht zu seinen Fehlern und gibt zu verstehen, dass man daraus gelernt hat.
  • dem Lebenslauf: Fragen zum Lebenslauf kommen in vielen Bewerbungsgesprächen vor. Wenn man zu einem Punkt nichts sagen kann, macht das einen schlechten Eindruck und man wird als Lügner und Blender abgestempelt.
  • längerer Arbeitslosigkeit: Für Betroffene eine unangenehme, aber häufig gestellte Frage. Die Antwort sollte positiv verpackt sein. Am besten man hat die Zeit zur Weiterbildung oder beruflichen Neuorientierung genutzt.
  • der Berufswahl: Beruf kommt von Berufung. Daher sollte man niemals sagen, man hat den Beruf wegen der Eltern gewählt oder weil man sonst nichts wusste.


© Jobsuche info 2013

Share on Facebook
Post on Twitter
Reddit This
Bookmark this on Delicious
Share on LinkedIn
Bookmark this on Technorati
Tipps für die richtige Bewerbung im Ausland

Tipps für die richtige Bewerbung im Ausland

Immer mehr Menschen zieht es aus den unterschiedlichsten Gründen in die Ferne. Doch ohne neuen Job im Zielland oder zumindest gute Aufsichten darauf, sollte man mit dem Unterfangen warten. Damit es mit dem Job im Ausland klappt, gibt es im Folgenden ein paar Informationen sowie Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Bewerbung.

Im Großen und Ganzen unterscheiden sich die Bewerbungsverfahren in den verschiedensten Ländern kaum von den gängigen hierzulande. Aber natürlich gibt es ein paar kleine Unterschiede, die man im Vorfeld wissen sollte.

Beherrschen der Landessprache

Die Grundvoraussetzung für all diejenigen, die im Ausland arbeiten wollen, ist das überdurchschnittliche Beherrschen der Landessprache. Das betrifft sowohl den Aspekt der „normalen alltäglichen“ Kommunikation als auch die berufliche Fachsprache. Zudem sollte man die Bewerbung im Ausland als langfristiges Projekt ansehen. Daher rechtzeitig – ruhig ein Jahr im Vorfeld – Informationen über Lebenshaltungskosten, Gesundheitssystem oder Kultur sammeln, wobei natürlich auch Informationen über mögliche Firmen, Unternehmen und andere potentielle neuen Arbeitgeber archiviert werden sollten.

Hierfür bietet sich durchaus auch ein Blick auf die Homepage vom „European Employment Service“ (EURES) an. Hier gibt es weitere Antworten auf Fragen zu den landestypischen Bewerbungsformalitäten usw.

Die Bewerbungsunterlagen Jobsuche

Doch was muss hinsichtlich der Bewerbungsunterlagen für das Ausland beachtet werden? Dabei sollte die schriftliche Bewerbung mindestens aus dem Anschreiben und Lebenslauf bestehen. Besser ist es, wenn sie in der Landessprache verfasst werden, in manchen Fällen reicht eine englische Bewerbung aus. Seine Bewerbungsunterlagen via Email zu schicken, ist nicht nur praktischer und kostengünstiger, sondern auch im Ausland mittlerweile stärker verbreitet als die schriftliche Bewerbung. Wen es nach Südeuropa zieht (Spanien, Portugal oder Italien), der sollte auf gar keinen Fall das Bewerbungsfoto vergessen. In anderen Ländern wird hingegen nicht soviel Wert auf ein Bild gelegt – kommt aber natürlich immer gut.

Das Anschreiben

Die Länge des Bewerbungsschreibens, was immer an eine konkrete Person gerichtet sein sollte, beschränkt sich maximal auf eine Seite. Dabei unbedingt verdeutlichen, dass sie als Ausländer besonders für den Job prädestiniert sind. Soll die Reise nach Deutschland, Griechenland, Finnland oder Österreich gehen, ist das Bewerbungsschreiben mit Datum und Unterschrift zu versehen. In Frankreich und Belgien werden die Anschreiben hingegen meist handschriftlich verfasst.

Der Lebenslauf

Mit Ausnahme der Niederlande, wo es gerne ausführlicher sein kann, besteht der Lebenslauf aus maximal zwei Seiten. Mögliche Auslandsaufenthalte und –erfahrungen unbedingt erwähnen. Wer sich dennoch unsicher wegen des Lebenslaufes ist, kann sich durchaus am „Europass-Lebenslauf“ orientieren. Die Initiative der Europäischen Kommission will somit die Bewerbungsproblematik innerhalb Europas minimieren. Hier gibt es weitere Informationen. Unbedingt auf landestypische Eigenschaften des Lebenslaufes achten!

Die Referenzen und Zeugnisse

Die Bewerbungsunterlagen sollten abschließend auch mit Referenzen und Zeugnissen ausgestattet sein. Wobei die Referenzen („letter of recommendation“) einen wesentlich höheren Stellenwert als Abschlusszeugnisse genießen. Nicht vergessen, solche Dokumente übersetzen und beglaubigen zu lassen.

Na dann, auf zu neuen Ufern! Und gute Reise, Bon Voyage, Have a good trip, tempo libero oder tiempo libre – wie der Franzose, Engländer, Italiener oder Spanier sagt!


© Jobsuche info 2013

Share on Facebook
Post on Twitter
Reddit This
Bookmark this on Delicious
Share on LinkedIn
Bookmark this on Technorati
Körpersprache: Falsche Gestik im Bewerbungsgespräch vermeiden

Körpersprache: Falsche Gestik im Bewerbungsgespräch vermeiden

Ein Vorstellungsgespräch beschränkt sich nicht nur auf das Gesprochene. Denn auch die Gestik mit der ein Bewerber auf dem heißen Stuhl sitzt und dem Personaler Rede und Antwort steht, spielt eine wichtige Rolle. Und natürlich gibt es auch im nonverbalen Verhalten viele Fettnäpfchen, die nur darauf warten, dass wir in sie reintreten. Mit folgenden Tipps kann das nicht mehr passieren.So ein Bewerbungsgespräch ist schon eine absolute Stresssituation. Für den Bewerber steht viel auf dem Spiel. Umso verständlicher, dass viele Jobsuchende während des Gespräches ihre Gestik vollkommen außer Acht lassen. Doch wer seine Chancen auf den Job erhöhen will, sollte unbedingt auf die eigene Körpersprache achten.

Falsche Gestik im Vorstellungsgespräch
  • Hände

Während des Bewerbungsgespräches muss man unbedingt auf seine Hände achten. An ihnen rumzuspielen unterstreicht die Nervosität. Zudem sollte man die Hände nicht mit dem Handrücken nach oben auf dem Tisch legen. Das wirkt schüchtern und signalisiert Verschlossenheit. Wer seine Hände im Vorstellungsgespräch richtig einsetzen will, sollte darauf achten, dass die Handflächen nach oben zeigen und man mit ihnen durch langsame Gesten seine eigenen Aussagen unterstützt.

  • Finger

Mit erhobenem Zeigefinger zu argumentieren ist ein klassischer Kardinalfehler. Mit dieser Drohgebärde erweckt man höchstens einen aggressiven, belehrenden und altklugen Eindruck. Für die Aussichten auf einen neuen Job alles andere als förderlich. Da der Zeigefinger generell als Drohfinger eingesetzt wird, ist dessen Einsatz im Gespräch tabu. Das trifft aber auch auf das Rumspielen der Finger an einem Ring oder vergleichbarem zu. Dadurch wird die Nervosität und Unsicherheit untermauert und allgemein deutet das auf eine Lüge.

  • Arme

Wohin bloß mit den Extremitäten während des Vorstellungsgespräches? Auf gar keinen Fall vor der Brust verschränken. Diese Körpersprache vermittelt eine Abwehrverhalten, Unsicherheit und Angst. Das Gegenstück hierzu wären heftige Armbewegungen. Diese signalisieren hingegen Oberflächlichkeit, Unsicherheit und sogar Aggressivität.

  • Beine

Unbedingt auf eine offene Sitzhaltung achten. Die Beine dafür am besten parallel und Richtung Personaler stellen. Diese Gestik steht für Gesprächsbereitschaft. Dagegen sollte man auf verschränkte Beine (deutet auf Reserviertheit hin) gänzlich verzichten. Ist dabei das obere Bein dem Gesprächspartner abgewandt, hat man eine wunderschöne Blockade aufgebaut – diese hat im Vorstellungsgespräch aber nichts verloren.

  • Kopf

Auch den Kopf können wir als praktisches Gestikmittel einsetzen. So kann man beispielsweise durch leichtes Kopfnicken dem Personaler zustimmen.
Der Jobsuchende sollte jetzt aber nicht den Fehler machen und seine volle Konzentration auf die Körpersprache während des Vorstellungsgesprächs verlagern. Das lenkt nur ab und schließlich sind andere Kriterien wie berufliche Kompetenz wichtiger. Doch es ist ratsam, seine Gestiken mit Freunden oder der Familie zu „üben“.

Aber dabei sollte man auch immer bedenken: Geld ist vieles, aber nicht alles!


© Jobsuche info 2013

Share on Facebook
Post on Twitter
Reddit This
Bookmark this on Delicious
Share on LinkedIn
Bookmark this on Technorati
Wichtige Design-Tipps für die Visitenkarte

Wichtige Design-Tipps für die Visitenkarte

Visitenkarten können sich bei der Jobsuche oder beim Hochsteigen der Karriereleiter als nützliche Helfer erweisen. Doch mit einer 0815-Standardversion reißt man keine Bäume aus. Verpassen sie ihrer Visitenkarte ein ansprechendes Design. So kann man noch mehr Eindruck machen und in Erinnerung bleiben. Wie das geht? Im Folgenden ein paar Tipps.

Wer auf Jobsuche ist, tut gut daran, in seinem Portemonnaie jederzeit ein paar Visitenkarten griffbereit zu haben. Ob nun auf einer Jobbörse oder beim Feiern am Wochenende. Schließlich kann man überall Bekanntschaften machen und Leute treffen, die einem im Leben Berufsleben vorwärts bringen können. Da kann eine Visitenkarte schnell als Türöffner fungieren. Besonders, wenn die Visitenkarte ein tolles Design hat, individuell und einzigartig ist.

Wie man das schaffen kann? Werfen sie einen Blick auf die folgenden Tipps. Diese zeigen, wie man mit seiner Visitenkarte noch mehr Eindruck machen kann.

Schlichtheit:

Natürlich kann man sich auf der Visitenkarte designtechnisch grenzenlos austoben. Muss aber nicht sein. Denn hier zählt: Manchmal ist weniger mehr! Bloß nicht übertreiben, sondern sich immer das Wesentliche konzentrieren und auch dabei belassen. Gerade der so genannte Weißraum (die leere Fläche) ist ein wichtiges Gestaltungselement und kann wohltuend auffallen.

Slogan:

Welche Informationen soll ich auf meiner Visitenkarte unterbringen? Kontaktdaten, Berufsbezeichnung und / oder Firmenname plus Logo sind wichtig, reichen aber allein nicht aus. Da gerade auf Messen (bspw. Jobmessen) zig tausend Karten die Besitzer wechseln, sollte man sich von der Masse absetzen. Das verhält sich in der Welt der Visitenkarten nicht anders, wie beim Bewerbungsprozess. Das gelingt vor allem mit einem Claim bzw. Slogan! Ein kurzer prägnanter Satz, der beim Lesen haften bleibt und sie besonders macht. So ein Slogan zu finden ist alles andere als leicht, doch mit etwas Kreativität und Zeit findet jeder einen passenden Satz. Beispiel gefällig? Wie wäre es denn mit „Redner mit mehreren Auszeichnungen“ oder „Fachkräftemängel? Nicht mit mir!“.

Format:

Für die eigene Visitenkarte sollte man ein ungewöhnliches Format wählen. Das betrifft aber nicht die Größe. Die Karte muss im jeden Fall in die dafür vorgesehenen Standardfächer der Brieftasche passen. Dafür kann man mit Hoch- und Querformat sowie mit Prägungen und Ausstanzungen spielen. Aber auch eine zweiseitig bedruckte Visitenkarte fällt auf. Zudem können verschiedenen Farben zum Einsatz kommen. Aber bloß nicht zu bunt (siehe Punkt 1). Ansonsten ist dickes Papier für die (Bewerbungs-) Visitenkarte zu empfehlen.

Sie haben noch gute Design-Tipps zur Gestaltung einer Visitenkarte? Dann teilen sie diese doch bitte via Kommentar mit.


© Jobsuche info 2013

Share on Facebook
Post on Twitter
Reddit This
Bookmark this on Delicious
Share on LinkedIn
Bookmark this on Technorati