Körpersprache: Falsche Gestik im Bewerbungsgespräch vermeiden

Körpersprache: Falsche Gestik im Bewerbungsgespräch vermeiden

Ein Vorstellungsgespräch beschränkt sich nicht nur auf das Gesprochene. Denn auch die Gestik mit der ein Bewerber auf dem heißen Stuhl sitzt und dem Personaler Rede und Antwort steht, spielt eine wichtige Rolle. Und natürlich gibt es auch im nonverbalen Verhalten viele Fettnäpfchen, die nur darauf warten, dass wir in sie reintreten. Mit folgenden Tipps kann das nicht mehr passieren.So ein Bewerbungsgespräch ist schon eine absolute Stresssituation. Für den Bewerber steht viel auf dem Spiel. Umso verständlicher, dass viele Jobsuchende während des Gespräches ihre Gestik vollkommen außer Acht lassen. Doch wer seine Chancen auf den Job erhöhen will, sollte unbedingt auf die eigene Körpersprache achten.

Falsche Gestik im Vorstellungsgespräch
  • Hände

Während des Bewerbungsgespräches muss man unbedingt auf seine Hände achten. An ihnen rumzuspielen unterstreicht die Nervosität. Zudem sollte man die Hände nicht mit dem Handrücken nach oben auf dem Tisch legen. Das wirkt schüchtern und signalisiert Verschlossenheit. Wer seine Hände im Vorstellungsgespräch richtig einsetzen will, sollte darauf achten, dass die Handflächen nach oben zeigen und man mit ihnen durch langsame Gesten seine eigenen Aussagen unterstützt.

  • Finger

Mit erhobenem Zeigefinger zu argumentieren ist ein klassischer Kardinalfehler. Mit dieser Drohgebärde erweckt man höchstens einen aggressiven, belehrenden und altklugen Eindruck. Für die Aussichten auf einen neuen Job alles andere als förderlich. Da der Zeigefinger generell als Drohfinger eingesetzt wird, ist dessen Einsatz im Gespräch tabu. Das trifft aber auch auf das Rumspielen der Finger an einem Ring oder vergleichbarem zu. Dadurch wird die Nervosität und Unsicherheit untermauert und allgemein deutet das auf eine Lüge.

  • Arme

Wohin bloß mit den Extremitäten während des Vorstellungsgespräches? Auf gar keinen Fall vor der Brust verschränken. Diese Körpersprache vermittelt eine Abwehrverhalten, Unsicherheit und Angst. Das Gegenstück hierzu wären heftige Armbewegungen. Diese signalisieren hingegen Oberflächlichkeit, Unsicherheit und sogar Aggressivität.

  • Beine

Unbedingt auf eine offene Sitzhaltung achten. Die Beine dafür am besten parallel und Richtung Personaler stellen. Diese Gestik steht für Gesprächsbereitschaft. Dagegen sollte man auf verschränkte Beine (deutet auf Reserviertheit hin) gänzlich verzichten. Ist dabei das obere Bein dem Gesprächspartner abgewandt, hat man eine wunderschöne Blockade aufgebaut – diese hat im Vorstellungsgespräch aber nichts verloren.

  • Kopf

Auch den Kopf können wir als praktisches Gestikmittel einsetzen. So kann man beispielsweise durch leichtes Kopfnicken dem Personaler zustimmen.
Der Jobsuchende sollte jetzt aber nicht den Fehler machen und seine volle Konzentration auf die Körpersprache während des Vorstellungsgesprächs verlagern. Das lenkt nur ab und schließlich sind andere Kriterien wie berufliche Kompetenz wichtiger. Doch es ist ratsam, seine Gestiken mit Freunden oder der Familie zu „üben“.

Aber dabei sollte man auch immer bedenken: Geld ist vieles, aber nicht alles!


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Kreative Bewerbung als Selbstinterview, Weltwunder und Co.

Kreative Bewerbung als Selbstinterview, Weltwunder und Co.

Es ist gar nicht so leicht, seine Bewerbung mit etwas Kreativität aufzupeppen. Wir haben uns mal Gedanken gemacht und zeigen euch ein paar Möglichkeiten, wie man sein Anschreiben oder Lebenslauf gestalten könnte, um beim Personaler bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Eine Bewerbung in Form eines Flyers hatten wir hier auf unserem Job-Blog schon einmal thematisiert. Diese kreative Bewerbung könnte man durchaus noch weiter ausarbeiten. Tipp: Sich auf einem Flyer als Festival vorstellen! Macht auf dieser einzigartigen Bewerbung klar, mit welchen Eigenschaften, Stärken usw. ihr Besucher locken bzw. den künftigen Chef von euch überzeugen würdet.

Humorvolles Selbstinterview als Jobs Bewerbung

Eine weitere kreative Möglichkeit ist das Selbstinterview. Natürlich ist diese Bewerbungsform nicht für jeden Job gedacht. Aber wenn ein selbstbewusstes Auftreten, bspw. als Verkäufer, gefragt ist, kann das Selbstinterview durchaus reizvoll sein. Dabei aber an eine ordentliche Portion Humor denken Jobsuche

Post-Its (kleine Haftnotizen) auf einem Anschreiben? Ja, das zeigt durchaus Kreativität in der Bewerbung. Vorausgesetzt es steht das richtige drauf. Beispiele gefällig? Wie wäre es denn mit interessanten Ergänzungen, ein Hauch von Ironie, indem man sich selber etwas auf die Schippe nimmt. Auf den Post-Its ist Platz, die in einem formalen Anschreiben keinen Platz haben und tabu sind. Daher ja auch in Form von Notizzetteln.

Sich als Weltwunder vorstellen

Ansonsten könnte man sich auch als Weltwunder beschreiben, über das alle bekannte Zeitungen und TV-Sender berichten. Einen Auszug eines solchen Berichtes als Bewerbung? Definitiv etwas besonderes. Ein eigenes Porträt, mit dem bisherigen Lebenswerk als Leitartikel. Zudem kann der Lebensgefährte im Interview zum Weltwunder zu Wort kommen und ein toller Schnappschuss eines Paparazzos von der letzten Party. Wenn man sich aber nicht gleich im Vollrausch präsentieren will, vielleicht besser ein anderes Bild wählen.

In einer besonders kreativen Bewerbung können auch beispielsweise ein Freund, die Eltern oder ein ehemaliger Arbeitskollege zu Wort kommen. Dadurch gewinnt der Cehf bzw. Personaler eine zweite Meinung über den Bewerber. Oder wie wäre es damit, in einem Kalender die eigenen Arbeitsproben in Jahren geordnet anzufertigen.

Ihr seht, um einen neuen Job zu bekommen, gibt es in Sachen kreativer Bewerbung fast keine Grenzen.


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Top 3 der Motivationstipps für die Jobsuche

Top 3 der Motivationstipps für die Jobsuche

Jobsuche dauert meist länger als angenommen. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Motivation schwindet. Doch bevor man sich diesem gefährlichen Abwärtstrend tatenlos aussetzt, sollten sie handeln. Wir zeigen die besten Tipps, wie die Motivation bei der Suche nach einem neuen Job hoch bleibt.

50 Bewerbungen geschrieben und immer noch keine Antwort. Oder man findet in den Jobbörsen im Internet oder der Zeitung einfach kein passendes Angebot. Was tun? Kopf in den Sand stecken? Pah! Wer aufgibt, hat schon verloren. Und damit die Motivation bei der Jobsuche nicht leidet, sollte man die folgenden drei Tipps ausprobieren.

Motivation bei der Jobsuche durch…

  • Organisation

Auch bei der Jobsuche kommt es auf die richtige Einstellung an. Es ist hilfreich, die Jobsuche wie einen Job zu behandeln. Nehmen sie die Herausforderung an. Am besten, man legt sich feste Arbeitszeiten für die Jobsuche und der Rest des Tages wird mit anderen Dingen verbracht. Wie hoch das tägliche Arbeitspensum bei der Jobsuche zu sein hat, ist natürlich jedem selbst überlassen. Doch eine geregelte und strukturierte Jobsuche ist nicht nur effektiver, sondern vermeidet Aktionismus und verhindert demotivierendes Suchen. Nehmen sie die Aufgabe an!

  • Abwechslung

Einsicht ist der erste Weg zur Besserung, heißt es im Volksmund – und zwar nicht umsonst. Denn wenn die bisherigen Bewerbungsstrategien allesamt erfolglos waren, sollte man sein Konzept überdenken. Jetzt heißt es: Variieren, statt stur seinem eingeschlagenen Bewerbungspfad zu verfolgen. Das kostet nur unnötig Energie. Schöpfen sie alle Möglichkeiten bei der Bewerbung aus. Seien sie auf Social Media Plattformen wie Facebook oder Twitter aktiv. Oder wie wäre es mit einer Überarbeitung der Bewerbungsunterlagen? Vielleicht etwas mehr Kreativität? Um die Motivation weiter hoch zu halten, sollte man das Ganze spielerisch-sportlich angehen. Auch das Wissen von Freunden und Bekannten kann helfen. So lernt man hinzu und wird besser.

  • Nachfragen

Keine Rückmeldung, obwohl man schon über 60 Bewerbungen verschickt hat? Kein Wunder, dass die Motivation im Keller ist. Doch jetzt sollte man aktiv sein. Ein freundlicher Anruf im Unternehmen oder eine höfliche Email kann helfen. Zum einen wird die Ungewissheit reduziert, zum anderen bringt man sich ins Gedächtnis. Zudem bekunden sie somit, dass sie weiterhin Interesse an der Stelle haben. Doch bevor man übermotiviert anruft, sollte man zwei bis vier Wochen nach dem Einreichen der Bewerbung.

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Bewerbungsgespräch: Beliebte Fragen – richtige Antworten

Bewerbungsgespräch: Beliebte Fragen – richtige Antworten

Das Vorstellungsgespräch stellt immer eine Ausnahmesituation dar. Der Bewerber ist naturgemäß nervös und versucht dem Personaler immer die perfekten Antworten auf die Fragen zu geben. Der folgende Artikel zeigt, wie man am besten auf die beliebtesten Fragen im Vorstellungsgespräch antworten sollte.

Jedes Vorstellungsgespräch verläuft zwar anders, aber es gibt viele klassische Fragen, die vom Personaler gerne gestellt werden. Bei den Antworten sollte man sich immer vorher gut überlegen, was man sagt, sonst hat man sich schnell um Kopf und Kragen geredet und jemand anderes darf sich über den Job freuen.

Im Folgenden finden sie eine Liste, mit typischen Fragen und den besten Antworten:

Frage nach …


  • den eigenen Stärken: Ein Klassiker, bei dem man keine Stärken aufführen sollte, die einem als Schwäche ausgelegt werden könnten. Eine hohe Begeisterungsfähigkeit kann auch schnell als Sprunghaftigkeit interpretiert werden.
  • den persönlichen Zielen: „Wo sehen sie sich in xy Jahren?“ Eine fiese Frage, bei der man vorsichtig sein sollte. Wer zu forsch und ambitioniert ist, hinterlässt den Eindruck, den künftigen Job nur als Sprungbrett anzusehen. Wer hingegen keine hohen Erwartungen äußert, wird auch ungern eingestellt. Daher ist es nicht verkehrt, der Frage auszuweichen undsich Spielraum zu lassen: „Das kommt ganz auf die Situation drauf an…“
  • dem Unterschied zu anderen Bewerbern: Warum man ausgerechnet sie einstellen sollte, lässt sich am besten mit dem Verweis auf die eigenen Stärken beantworten.
  • Misserfolgen: Jeder hat in seinem beruflichen Leben schon einmal einen Misserfolg einstecken müssen. Mach sie deutlich, dass sie daraus gelernt haben. Ob andere vielleicht daran schuld waren, interessiert im Vorstellungsgespräch wenig.
  • der Familienplanung: Eine unzulässige, aber für den potentiellen Arbeitgeber natürlich interessante Frage. Hier können sie ruhig etwas flunkern. Am besten man sagt, dass einem der Job und die Karriere vorerst wichtiger sind.
  • Überstunden: Wer uneingeschränkte Bereitschaft zu Überstunden signalisiert, wirkt wenig glaubhaft. Zusatzarbeiten kategorisch abzulehnen ist aber auch nicht die richtige Antwort. Weisen sie darauf hin, dass sie die Zeitplanung nicht im Kopf haben.
  • Kündigung und schlechten Schulnoten: Hosen runter! Bei dieser Frage zahlt sich Ehrlichkeit am besten aus. Und auch hier zählt keine Schuldzuweisungen an Dritte. Am besten man steht zu seinen Fehlern und gibt zu verstehen, dass man daraus gelernt hat.
  • dem Lebenslauf: Fragen zum Lebenslauf kommen in vielen Bewerbungsgesprächen vor. Wenn man zu einem Punkt nichts sagen kann, macht das einen schlechten Eindruck und man wird als Lügner und Blender abgestempelt.
  • längerer Arbeitslosigkeit: Für Betroffene eine unangenehme, aber häufig gestellte Frage. Die Antwort sollte positiv verpackt sein. Am besten man hat die Zeit zur Weiterbildung oder beruflichen Neuorientierung genutzt.
  • der Berufswahl: Beruf kommt von Berufung. Daher sollte man niemals sagen, man hat den Beruf wegen der Eltern gewählt oder weil man sonst nichts wusste.


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Guerilla-Bewerbung: Mit Kreativität zum neuen Job

Guerilla-Bewerbung: Mit Kreativität zum neuen Job


Manchmal ist es zum Verzweifeln: man verschickt dutzende von Bewerbungen und es hagelt eine Absage nach der anderen. Kein Wunder, dass die Jobsuche so schnell zum Frust-Erlebnis wird. Vor allem, wenn man alle Voraussetzungen für den Job mitbringt! Doch was kann man noch alles tun? Vielleicht kann eine Guerilla-Bewerbung weiterhelfen. Im Folgenden ein paar heiße Tipps für kreative Bewerbungen der besonderen Art.

Charakteristisch für eine Guerilla-Bewerbung ist immer eine ausgefallene Idee. Das Motto lautet: positiv auffallen und beim Personaler einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Besonders empfehlenswert sind kreative Bewerbungen bei großen Unternehmen, wo die Bewerberzahl immer sehr groß ist.

Beispiel für kreative Bewerbungen

Beispiele für Guerilla-Bewerbungen gibt es ohne Ende. So kann man als Koch seine Bewerbung beispielsweise seine Bewerbung in einer Bratpfanne verschicken. Oder wer sich für einen kreativen Job bewirbt, kann mit einem Weihnachtsmann zu Ostern punkten. Natürlich nur mit einer passenden Begründung, man sei der Zeit immer voraus.

Doch kreative Guerilla-Bewerbung ist immer auch eine ganz schmale Gratwanderung. Denn wird der Geschmack des Arbeitgebers nicht getroffen, sind die Chancen auf den neuen Job gleich Null. Wichtig ist, dass der kreative Aspekt der Bewerbung gut verpackt wird und nicht vom eigentlichen und wichtigen Inhalt ablenkt.

Kreativ: Mit Form und Farbe der Bewerbung spielen

Investieren sie etwas mehr in die Bewerbung. Finger weg vom einfachen Kopierpapier oder billigen Bewerbungsmappen. Zudem kann man mit Farben dezente Akzente setzen, das gilt besonders für Online-Bewerbungen, wo einem keine Grenzen gesetzt sind. Zudem kann man auch mit dem Format der Bewerbung spielen. Vielleicht einfach mal einen kleinen Rand vom einheitlichen DIN-A4-Blatt abschneiden. Das ist dezent und reicht als Hingucker schon aus. Zudem besteht keine Gefahr, dass der Geschmack des Personalers komplett verfehlt wird.

Zwar braucht man für eine kreative Bewerbung neben einem guten Konzept und der passenden Idee auch noch mehr Zeit, doch die Mühen für eine Guerilla-Bewerbung können sich sehr positiv auszahlen.

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Bewerbung: Tipps für die Generation 30 plus

Bewerbung: Tipps für die Generation 30 plus

Je älter man ist, desto schwieriger ist es, einen neuen Job zu finden. Doch am Alter können wir nun Mal nichts ändern. Doch damit die Chancen auf eine Stelle steigen, sollte man sich ältere Menschen entsprechend bewerben, die dem Alter und der Berufserfahrung angemessen sind. Das trifft sogar schon auf über 30-Jährige zu, deren Bewerbung anders aussehen sollte als bei Berufsanfängern. Uralte Schul- und Arbeitszeugnisse haben da nichts zu suchen. Doch was gehört in die Ü30-Bewerbung?

Ja, richtig gelesen: Auch wenn man gerade zarte Anfang 30 ist, sollte man die Bewerbungsunterlagen anpassen. Als erfahrene Kräfte muss nicht noch jedes Praktikum aufgeführt oder die Dauer einer Tätigkeit beschrieben werden. Vielmehr liegt der Fokus auf die beruflichen Erfahrungen. Tipp: Sätze wie ‚ich verfüge über gute Kontakte’ oder ‚ich kenne die Prozesse in der Branche sehr gut’ sind ideal für das Anschreiben und hinterlassen beim Personaler mehr Eindruck, als ein 10 Jahre altes Arbeitszeugnis. Die Chancen auf den neuen Job steigen!

Was gehört in die Ü30-Bewerbung?

1. Anschreiben: eine Seite über eigene Stärken sowie eine prägnante Begründung, warum ausgerechnet sie für die Firma arbeiten wollen und man der Richtige für den Job ist.

2. Zeugnis: Zwei Arbeitszeugnisse sowie jobbezogene Qualifizierungsnachweise (Computer, Fremdsprachen, Führerschein). Auf Schulzeugnisse kann verzichtet werden – vor allem für Bewerber der Altersgruppe 50 plus.

3. Lebenslauf: 1 Seite, lückenlos und mit Bewerbungsfoto vom Profi-Fotografen.

Doch was gehört so alles in den Lebenslauf einer Ü30-Bewerbung? Schließlich haben ältere Arbeitnehmer mehr vorzuweisen. Wer in seiner beruflichen Karriere schon bei verschiedenen Unternehmen tätig war, sollte diese zu einer Haupt-Rubrik zusammenfassen (bspw. Kfz-Mechaniker, Bürokauffrau usw.) und dann eingerückt schreiben, für welche Firmen von wann bis wann gearbeitet wurden. Experten raten dazu, dass ältere Job-Bewerber ihren Lebenslauf auf eine Seite beschränken. Für die Generation 50-Plus gilt zudem: Das Geburtsdatum anders als üblich ans Ende des Lebenslauf aufführen.

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Tipps: Was tun bei mehreren Jobangeboten?

Tipps: Was tun bei mehreren Jobangeboten?

Wer gleich mehrere Jobangebote zur Auswahl hat, kann sich glücklich schätzen. Sollte man meinen, denn viele wissen gar nicht, wie sie mit so eine Situation umzugehen haben. Damit sie für den Fall der Fälle optimal vorbereitet sind, zeigen wir ihnen die richtige Strategie.

Was für ein Luxus, wenn man aus mehreren Jobangeboten auswählen kann. Oftmals wird in diesem Szenario das Gehalt als entscheidendes Kriterium herangezogen. Nach dem Motto: Bei dem Unternehmen, wo ich am meisten Gehalt verdiene, unterschreibe ich einen Arbeitsvertrag. Durchaus legitim. Problematisch könnte es werden, wenn man im Vorfeld schon anderswo sein Ja-Wort gegeben hat.

Nicht zu hoch pokern

Daher sollte man bei mehreren Jobangeboten nicht zu hoch pokern. Wer erst ein Angebot annimmt und später wegen eines besseren Jobs absagt, begeht ein schweren Fauxpas. Letztendlich schadet man sich selbst und beschmutzt seinen Ruf im Unternehmen. Schließlich wird durch ihre plötzliche Absage der Auswahlprozess gestoppt. Obendrein werden Brücken eingerissen, über die man im Laufe seiner Karriere vielleicht noch hätte gehen wollen oder können.

Ehrlichkeit zahlt sich aus

Entsprechend gilt: Ehrlichkeit währt am längsten! Liegen ihnen mehrere Jobofferte vor, sollte man das im Gespräch mit den anderen Unternehmen auf jeden Fall erwähnen. Am besten man gibt an, dass verschiedene Optionen geprüft werden. Soviel Verständnis ist von einem Personalchef zu erwarten. Andernfalls scheint dieser ihr Talent nicht erkannt zu haben oder hat ein großes Problem mit sich selber. Die Pistole sollte man sich nicht auf die Brust setzen lassen.

Verhandeln, aber nicht erpressen

In der Realität sieht es jedoch so aus, dass man ihnen von Unternehmerseite bei mehreren Jobangeboten gut eine Woche Zeit zur Entscheidungsfindung einräumt. Für den Bewerber die große Chance, noch den einen oder anderen Punkt im Arbeitsvertrag nachzuverhandeln. Dabei sollte man definitiv zum Erpresser werden. Schließlich will man eine richtige Entscheidung treffen und nicht die verschiedenen Arbeitgeber gegeneinander ausspielen.

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Innovativ, dynamisch und Co.: Welche Floskeln in keiner Bewerbung auftauchen sollten

Innovativ, dynamisch und Co.: Welche Floskeln in keiner Bewerbung auftauchen sollten

Um bei der Bewerbung auf einen neuen Job nicht gleich negativ aufzufallen, sollte man in seinem Anschreiben einige Floskeln verhindern. Dabei gibt es zahlreiche Begriffe, die beim Personaler einen Würgereiz hervorrufen. Welche Begriffe das sind und wie man diese möglichst elegant umschiffen kann, könnt ihr im Folgenden nachlesen.

Manche Studien sind wirklich hilfreich. Das trifft zumindest auf die Untersuchung von LinkdIn zu, bei der die Profile zahlreicher Bewerber durchleuchtet wurdenn. Dabei gab es einige Begriffe, die bei fast allen Bewerbern im Anschreiben oder Lebenslauf zu lesen waren. Wer für eine wirklich „innovative“ Bewerbung sorgen will, sollte sich die folgenden zehn Begriffe merken und definitiv aus seinen Bewerbungsunterlagen herausstreichen oder umformulieren.

Jede Wette, dass jeder von uns einen dieser zehn Begriffe in seinen Bewerbungsunterlagen zu stehen hat. Sei es im Anschreiben oder Lebenslauf. Um sich bei der Jobsuche nicht frühzeitig ins Abseits zu befördern und beim Personaler wirklich zu überzeugen, sollten diese nichtsaussagenden Phrasen oder Floskeln gemieden werden.

Top 10 der Bewerbungs-Floskeln

  1. Innovativ
  2. Dynamisch
  3. Motiviert
  4. Umfangreiche Erfahrungen
  5. Proaktiv
  6. Teamplayer
  7. Erfolgsbilanz
  8. Mehrwert
  9. Ergebnisorientiert
  10. Problemlöser

Aber wie kann man klassische Bewerbungs-Floskeln umschreiben oder ersetzen? Schließlich ist es ja wichtig, bei der Jobsuche auf etwaige Erfahrungen und Erfolgsbilanzen hinzuweisen.

Auf jeden Fall sollten die oben genannten Floskeln nicht in eurer Bewerbung aufkommen. Statt „umfangreiche Erfahrungen“ könnte man alternativ schreiben, dass man über acht bis zehn Jahre Berufserfahrung verfügt oder dass man den Absatz innerhalb eines Unternehmens deutlich gesteigert hat. Für einen Personaler ist es informativer, wenn im Anschreiben oder dem Lebenslauf aussagekräftige Inhalte zu finden sind, die die Höhepunkte der eigenen Karriere aufzeigen.


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Kreative Bewerbung nicht immer das Allheilmittel

Kreative Bewerbung nicht immer das Allheilmittel

Oftmals wird geraten, die Bewerbung möglichst kreativ, auffällig und neu zu gestalten. Schließlich will man aus der Flut der Bewerbung herausstechen und in Erinnerung bleiben. Doch eine kreative Bewerbung kann sich auch als Bumerang entpuppen und genau das Gegenteil bewirken.

Innovativ, frisch und einzigartig: Bewerber machen sich oft viel Mühe, um eine möglichst kreative Bewerbung einzureichen. Doch nicht immer ist Kreativität gleich mit Erfolg oder der Einladung zum Vorstellungsgespräch gleichzusetzen. Besonders traditionelle Unternehmen können witzigen, kreativen und bunten Bewerbungen mit einer sympathischen Idee nicht viel abgewinnen. Hier ist die klassische Bewerbung Trumpf!

Wann macht eine kreative Bewerbung Sinn?

Daher sollte jeder, der ein passendes Jobangebot gefunden hat, sich erst einmal fragen, ob es sich wirklich lohnt, die kreative Ader spielen zu lassen. Das hängt natürlich von der Bewerberstelle ab. Wer beispielsweise in der Werbung, Gastronomiebereich, Messe- und Ausstellungswesen, Verkauf oder der Internetbranche arbeiten will, kann mit einer kreativen Bewerbung durchaus punkten. Hier lohnt sich ein kreativer Text, Formatierung oder Verpackung der Unterlagen.

Eigenleistung statt Kopieren?

Doch dabei sollte man nicht gleich jede Idee unbedacht kopieren. Je öfter die Personaler eine besondere Idee in der Bewerbung wieder finden, desto schneller nutzt sie sich ab. Und schnell wird der Bewerber als Trittbrettfahrer identifiziert, jemand, der mit dem Strom schwimmt. Damit hinterlässt man keinen bleibenden Eindruck. Schließlich ist Kreativität auch immer mit Eigenleistung verbunden.

Und bei all der Kreativität sollte die Bewerbung niemals das Wesentliche aus den Augen verlieren. Informationen über ihre Person und Eigenschaften sind unabdingbar und können durch keine noch so kreative Bewerbung ersetzt werden. Die Bewerbung soll verdeutlichen, warum gerade sie für die Position die Idealbesetzung sind. Und das kann man in vielen Fällen mit Hilfe der eigenen Kreativität demonstrieren.

Also, nicht immer ist ein bunter Deckblatt oder auffälliges Design der Weg zum neuen Job. Erst abwiegen, ob eine kreative Bewerbung tatsächlich sinnvoll und überhaupt wünschenswert von Seiten des Unternehmens ist. Denn wie sagt man so schön: Manchmal ist weniger mehr! Und das trifft auch in der Gestaltung der Bewerbung zu.


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Wer arbeitslos ist, darf sich glücklich schätzen, wenn die besten Freunde einen Job haben. Denn diese können indirekt helfen, den Weg zu einer neuen Anstellung zu finden. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie. Doch wie können berufstätige Freunde jemandem aus der Arbeitslosigkeit helfen?

Das Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) hat in einer Untersuchung interessante Ergebnisse geliefert. Anhand einer Studie wurde festgestellt, dass Personen die arbeitslos waren, schneller einen neune Job fanden, wenn der oder die beste(n) Freund(e) selber einer geregelten Arbeit nachgehen. In Zahlen gesprochen erhöhen sich die Chancen auf immerhin 3,7 Prozent. Hierfür wurden die Daten von über 3.000 (ehemals) Arbeitslosen ausgewertet.

Dabei kam zum Vorschein, dass jeder fünfte Arbeitslose innerhalb eines Jahres einen neuen Job gefunden hat. Wenn hingegen die besten drei Freunde ebenfalls arbeitslos waren, fanden nur zehn Prozent eine neue Anstellung. Im Vergleich: Wenn die drei engsten und besten Freunde einen festen Job haben, lag die Erfolgsquote bei fast 30 Prozent, der Arbeitslosigkeit zu entrinnen. Wie ist das zu erklären?

Berufstätige Freunde: höherer sozialer Druck und Freizeitmangel

Mit vermeintlichen Beziehungen der besten Freunde zu einem potentiellen Arbeitgeber hat das nicht unbedingt zu tun. Vielmehr sorgen die Freunde indirekt für mehr Motivation des Arbeitslosen. Jeder der schon einmal in einer vergleichbaren Situation war, weiß, dass der soziale Druck automatisch höher wird, wenn die Freunde einen Job haben, aber man selber arbeitslos ist. Das fördert die Anstrengung und Intensität bei der Jobsuche.

Zudem fällt die Gestaltung der gemeinsamen Freizeit wesentlich geringer aus, wenn die Freunde einen Job haben. Dagegen besteht die Gefahr, dass bei steigender Anzahl arbeitsloser Freunde auch die eigene Jobsuche etwas auf der Strecke bleibt. Nicht selten wird mehr Zeit miteinander verbracht, als diese zur Jobsuche zu nutzen.

Die Studie der IZA kam zu dem Ergebnis, dass Menschen mehr Geld verdienen und ein stabiles Arbeitsverhältnis haben, je mehr Freunde einen festen Job hatten.


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