Dem Bewerbungsfoto wird nicht umsonst ein hoher Stellenwert innerhalb der Bewerbungsunterlagen eingeräumt. Entsprechend sollte man nicht am falschen Ende sparen und lieber etwas Geld in die Hand nehmen. Denn ein professioneller Fotograf kann sie besser in Szene setzen als jeder Fotoautomat oder der gängige Fotograf vom Laden an der Ecke. Ich kann ihnen nur den Gang zum Experten empfehlen.

Wenn in der Personalsabteilung mal wieder ein Berg von Bewerbungen auf dem Tisch liegt, wird das Foto (leider) gern oft als erstes Auswahlkriterium herangezogen. Und machen wir uns nichts vor, wer optisch einiges zu bieten hat, hat zumindest in Sachen Bewerbung keinen Nachteil. Doch vielen Unternehmen kommt es dabei nicht immer auf die Schönheit an. Auch ein gepflegtes Äußeres ist ein wichtiges Indiz, ob der Bewerber überhaupt in das Unternehmen passt.

Und hier kann ein professioneller Fotograf am besten wirken. Also am besten einen Termin vereinbaren, eine gute Stunde einplanen und sich auf das Ergebnis freuen. Empfehlenswert ist es immer, zwei unterschiedliche Outfits mitzunehmen. Einmal im feinen Zwirn und alternativ etwas legerer.

Klärendes Gespräch mit Fotografen

Der Fotograf wird sich im Vorfeld mit ihnen kurz unterhalten, wo auch geklärt wird, auf welchen Job sie sich bewerben wollen. Ist der Rahmenplan abgesteckt wird man vor dem Shooting etwas gepudert oder entfettet, damit die Haut auf dem Bild nachher nicht glänzt. Generell sollte man nicht zuviel Schminke auftragen, denn beim Bewerbungsfoto gilt: Weniger ist mehr. Wer will kann sich natürlich selber vor dem Spiegel zurechtmachen. Der Profi-Fotograf hat alle erdenklichen Schönheitsutensilien Vorort und wird während des Shootings immer wieder Anweisungen in Sachen richtiger Kopfhaltung, Sitzposition oder Blick geben.

Auswahl aus dutzenden Bildern

Am Ende hat man dann die Qual der Wahl, sich aus mehreren dutzend Bildern die Besten herauszusuchen. Das geschieht im beratenden Gespräch mit dem Fotografen, der die Bilder auch bearbeiten kann. Mit dem gängigen Fotoladen an der Ecke gar nicht zu vergleichen, wo vielleicht zwei, drei Bilder geschossen werden und gut ist. Und auch die Unternehmen werden schnell den Unterschied zwischen einem professionellen Bild oder dem „normalen“ Bewerbungsfoto feststellen – garantiert zu ihren Gunsten.

Die Bilder sind in einer Kartei abgespeichert und können von mit bequem per Email nachbestellt werden. Denn auch die Familie und Freundin fanden die Bilder sehr hübsch und haben sich über ein Exemplar gefreut.

Der Spaß hat mich rund 80,- Euro gekostet, wobei sich die Investition auf jeden Fall gelohnt hat. Schließlich schlüpfte ich eine Stunde in die Rolle eines professionellen Models und ging am Ende mit 4 x 4 gelungenen Bildern nachhause.


Maria Mayerhofer

© Jobsuche info 2011

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Bewerbungsfoto

Bewerbungsfoto

Das Bewerbungsfoto spielt eine wichtige Rolle. Ähnlich wie mit dem Anschreiben will man dem Personaler vermitteln, dass es sich lohnt, sie näher kennenzulernen.
Zudem kommt es nicht selten vor, dass eine Vorauswahl (leider) aufgrund des Bewerbungsfotos getroffen wird. Da spielen qualitative Fähigkeiten auch schon mal eine untergeordnete Rolle. Damit man bestens gerüstet ist, werde ich ihnen die wichtigsten Aspekte nennen, worauf Personaler beim Bewerbungsfoto achten.

Eins vorweg: Natürlich kann man beim Bewerbungsfoto Geld sparen, indem man einfach ein schönes Urlaubsbild oder die billige Variante aus dem Fotoautomaten verwendet. So hat man neben Geld auch noch Arbeit gespart, doch die Chancen auf einen neuen Job sind wohl aussichtslos. Überschriften und Bilder sind nämlich die ersten Details, die einem Menschen beim Lesen einer Bewerbung auffallen.

Zudem kann der Personaler anhand des Bewerbungsfotos erkennen, wieviel einem am Job liegt. Daher unbedingt einen professionellen Fotografen aufsuchen.

Personaler begutachten Fotos nach folgenden Kriterien

  • Ausstrahlung
  • Gesichtsausdruck
  • Kleidung
  • Qualität des Fotos
  • Format des Fotos

Das A und O eines guten Bewerbungsfotos liegt in der Ausstrahlung, die sie vermitteln. Wenn man den ganzen Tag schon schlecht drauf ist, sollte man das Shooting besser verschieben. Daher ist der Gang zum Fotografen erst dann zu wählen, wenn man mit dem richtigen Bein aufgestanden und somit eine positive Grundeinstellung vorhanden ist. Und unbedingt lächeln. Schließlich wirkt ein lächelnder Mensch sympathisch und der Bearbeiter der Bewerbung dürfte gleich positiv eingestellt sein.

Richtige Kleidung beim Bewerbungsfoto

Die Kleidung ist so zu wählen, dass sie dem Job entspricht. Nicht immer macht ein Anzug mit Krawatte Sinn. Orientieren sie sich daran, was sie zum Vorstellungsgespräch tragen würden. Frauen sollten auch nicht zu sehr mit ihren Reizen spielen und lieber auf zu tiefe Ausschnitte verzichten. Wenn man nicht gerade auf dem Oktoberfest als Kellnerin arbeiten will, bringt es keinerlei Vorteile. Das Gegenteil kann der Fall sein, da zu aufreizende Bilder billig rüberkommen.

Das Bewerbungsfoto, das meist oben rechts im Lebenslauf platziert wird, sollte Passfotogröße haben: 5 bis 7 cm hoch und 4 bis 5 cm breit!


© Jobsuche info 2010

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