Carpe Diem - Wie Sie die Zeit während der Jobsuche optimal nutzen

Carpe Diem - Wie Sie die Zeit während der Jobsuche optimal nutzen

Durchschnittlich werden gerade einmal drei bis fünf Prozent aller Jobaspiranten zu einem persönlichen Bewerbungsgespräch eingeladen – und nur einer kann die Stelle antreten.
Es ist also völlig normal, über einen längeren Zeitraum auf Stellensuche zu sein. Lassen Sie sich von Absagen nicht entmutigen, sondern nutzen Sie die Zeit, um Ihre Bewerbungsunterlagen und Fähigkeiten zu optimieren.

Bewerbungsunterlagen

Überprüfen Sie Ihr Bewerbungsschreiben. Der häufigste Fehler sind standardisierte Anschreiben, die nur unzureichend auf das betreffende Unternehmen eingehen. Greifen Sie in Ihrem Bewerbungsschreiben möglichst viele Aspekte der Stellenausschreibung auf und heben Sie gesuchte Qualifikationen und Fähigkeiten explizit hervor. Durch eine intensive Recherche auf der Homepage des Unternehmens erhalten Sie wichtige Zusatzinformationen, die Ihnen helfen können, Ihr Anschreiben noch besser auf das Unternehmen abzustimmen. Damit stellen Sie gleich zwei Schlüsselqualifikationen unter Beweis: Ihr Engagement sowie Ihre analytischen Fähigkeiten.

Übung macht den Meister

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie Probleme mit der Situation des Bewerbungsgesprächs haben, können Sie einen Freund bitten, diese mit Ihnen zu üben. 90 Prozent der Fragen während eines Bewerbungsgesprächs sind Standardfragen wie „Warum glauben Sie, der optimale Kandidat für diese Stelle zu sein?“ oder „Was sind Ihre Schwächen?“. Mit etwas Routine bringen Sie auch Fangfragen wie „Arbeiten Sie lieber allein oder im Team?“ nicht mehr aus der Ruhe und Sie lernen, konsequenter aufzutreten. Auch ein Coach oder ein Bewerbungsworkshop leisten hier gute Dienste.

Bilden Sie sich weiter!

Nutzen Sie die Zeit während der Jobsuche, um sich Zusatzqualifikationen anzueignen. Weiterbildung muss nicht teuer sein: Im Internet finden Sie beispielsweise zahllose kostenlose Tutorials für Softwareprogramme und auch Ihre Fremdsprachenkenntnisse können Sie mittels günstiger Selbstlernkurse auffrischen. Durchforsten Sie einmal die für Sie relevanten Stellenanzeigen nach Zusatzqualifikationen. Hier finden Sie wichtige Hinweise, in welchen Bereichen Sie sich weiterbilden könnten, um Ihrem Traumjob ein Stück näher zu kommen.


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Erste Hilfe für Nervöse

Erste Hilfe für Nervöse

Wer sich viel in Job- und Karriere-Foren herumtreibt, kann leicht den Eindruck gewinnen, Stellenbewerber beständen nur noch aus neurolinguistisch umprogrammierten, rhetorisch perfektionierten und psychologisch optimierten Supermännern und –frauen. Angesichts solch Übermacht an Effizienz ist es durchaus verständlich, vor dem Bewerbungsgespräch ins Schwitzen zu geraten – nur leider sind kalter Schweiß, Blackouts, ein trockener Mund und fahrige Missgeschicke keine guten Vorraussetzungen für die Prüfung durch Personalverantwortliche. Hier ein paar Tipps, mit denen Sie die typischen Nervositätssymptome austricksen können:

Blackouts

Da haben Sie sich so gut auf die Fragen vorbereitet und während des Gesprächs ist plötzlich alles weg. Jetzt bloß nicht in Panik geraten! Sie dürfen sich Ihre Unsicherheit ruhig anmerken lassen und sagen, dass Sie sich kurz sammeln müssen. Auch das Wiederholen der Frage hilft, den Gedankenstrom wieder in Gang zu setzen. Fangen Sie, um wieder in Fluss zu kommen, notfalls an einem beliebigen Punkt mit Ihrer Rede an – das Blackout löst sich dann von alleine.

Schweißausbrüche und trockener Mund

Kalter Schweiß ist eine normale körperliche Reaktion auf Stress-Situationen– gerade bei jungen Männern. Mit Atemübungen können Sie Ihr allgemeines Stress-Level reduzieren. Atmen Sie so tief ein, wie Sie können und halten den Atem für einige Sekunden. Anschließend langsam wieder ausatmen. Wiederholen Sie den Vorgang bis Sie das Gefühl haben, ruhig und entspannt zu sein. Zur Not kann Ihnen Ihr Hausarzt auch Tabletten verschreiben, die das Schwitzen für einige Stunden vermindern – allerdings mit der Nebenwirkung, dass auch Ihr Mund austrocknet. Hier hilft es, den Unterkiefer zu entspannen. Stellen Sie sich vor, Sie müssten eine heiße Kartoffel im Mund hin und her schieben, das lockert die Kiefermuskulatur. Auch ein Biss auf die Zungenspitze fördert die Speichelbildung.

Missgeschicke

Wer nervös ist, reagiert leicht fahrig. Umgeschmissene Wassergläser und Ordner sind bei Bewerbungsgesprächen keine Seltenheit. Sollte Ihnen ein solches Missgeschick widerfahren, reagieren Sie nicht hektisch und übereilt. Entschuldigen Sie sich und fragen nach einem Lappen oder sammeln Sie die Unterlagen entspannt wieder auf – ohne Sie panisch zu knicken. Auch ein selbstironischer Spruch wie „Jetzt komme ich endlich dazu, meine Unterlagen zu sortieren.“ lockern die Atmosphäre und belegen Ihren Humor.

Allgemein sollten Sie immer daran denken, dass es im Karriere-Kosmos nicht vor Superbewerbern wimmelt. Nervosität ist nach wie vor eher die Regel als die Ausnahme. Sie sind also keineswegs allein und körperliche Symptome wie die oben genannten zeugen nur von Ihrer Menschlichkeit – was durchaus sympathisch wirken kann.


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Vor allem Langzeitarbeitslose und ältere Menschen gelten als beruflich schwer vermittelbar. Da ist es wenig verwunderlich, dass die Betroffenen nach der x-ten erfolglosen Bewerbung den Kopf in den Sand stecken. Ein Ausweg könnte jedoch das Job-Speed-Dating bieten. Ein durchaus interessanter Ansatz der Arbeitsvermittlung, um endlich wieder in Lohn und Brot zu stehen.

Job-Speed-Dating

Job-Speed-Dating

Doch was hat man sich genau unter Job-Speed-Dating vorzustellen? Im Grunde ist es dem klassischen Speed-Dating sehr ähnlich. Mehrere Arbeitslose oder Personen die auf der Suche nach einem neuen Job sind, kommen beispielsweise im Rathaus zusammen. Auf der anderen Seite stehen zahlreiche Unternehmen. Angefangen von kleinen Familienunternehmen bis hin zur Deutschen Bahn, Siemens oder McDonalds.

Die Bewerber, ausgestattet mit ihren Bewerbungsunterlagen, haben nun in einem zeitlich abgesteckten Rahmen Zeit, dem potentiellen Arbeitgeber gegenüber von seiner eigenen Person zu überzeugen. In der Regel dauert das Zeitfenster sechs bis zehn Minuten an, bevor ein akustisches Signal die Bewerber-Karawanen zum nächsten Jobanbieter weiterziehen lässt.

Zweites Gespräch kann folgen

Natürlich werden in der kürze der Zeit keine Arbeitsverträge geschlossen. Doch die Jobsuchende haben die Chance, in wenigen Stunden viele kurze Bewerbungsgespräche zu führen und das ein oder andere Unternehmen von sich zu überzeugen. Ist das der Fall, wird ein zweites intensiveres Vorstellungsgespräch vereinbart. Hier drängt sich auch die Frage auf, mit wie vielen Bewerbungsmappen ein arbeitssuchender Speed-Dater zu diesen Veranstaltungen aufschlagen muss. Das können schon mal locker ein gutes Dutzend sein.

Dienstleistung statt Manager

Erste Versuche wurden letztes Jahr in Manchester und dieses Jahr in München durchaus erfolgreich gestartet. Bis zu 1.000 Arbeitssuchende und um die 50 Unternehmen hatten sich pro Termin eingetroffen.
Bei den ausgeschriebenen Stellen handelt es sich natürlich nicht um hoch dotierte Managerposten oder ähnliches. Hier werden eher Jobs aus dem Verkauf oder Dienstleistungssektor für Möbelhäuser, Supermarktketten oder Altenheime, um ein paar Beispiele zu nennen, angeboten. Dazu finden sich aber auch ein paar Angebote für Nachwuchsführungskräfte ein.

Bewegung auf dem Arbeitsmarkt

Ich finde die Idee des Job-Speed-Dating auf jeden Fall sehr gut. Das persönliche Gespräch öffnet den Arbeitssuchenden schneller die Tür ins Berufsleben, als in vielen Fällen die schriftliche Bewerbung. Und die Veranstalter sowie Unternehmer und Arbeitslosen konnten ebenfalls nur Positives berichten. Es scheint so, als ob mit dem Job-Speed-Dating im wahrsten Sinne des Wortes etwas Bewebung auf den Arbeitsmarkt kommt.


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Bewerbungsgespräch: Telfonisch nachhaken

Bewerbungsgespräch: Telfonisch nachhaken


Warten ist ätzend! Das gilt auch für die Zeit nach einem Bewerbungsgespräch. Wenn man wochenlang von dem Unternehmen nichts gehört hat, sollte man Eigeninitiative beweisen und unbedingt nachhaken. Doch auch hier sollte man sich bestens vorbereiten.

Hat man erst das Vorstellungsgespräch mit Bravour gemeistert, kann man sich zumindest über einen Teilerfolg freuen. Doch oft lassen Personaler eine gefühlte Ewigkeit vergehen, bis man was von der Entscheidung zu hören bekommt. Um gegen diese zermürbende Zeitspanne anzukämpfen, empfiehlt es sich mittels eines Anrufs nachzufragen.

Das verschafft in erster Linie Klarheit, ob ich mir weitere Hoffnung auf den Job machen kann oder ein anderer Bewerber den Jackpot geknackt hat. Zudem bringt das Nachhaken auch einige Vorteile. Ist die Entscheidung nämlich noch nicht gefallen, erlangt man durch das telefonische Nachfragen zusätzliche Aufmerksamkeit. Wenn man dann noch höflich und nett ist, kann das durchaus der entscheidende Zusatzpunkt für sie als Bewerber sein.

Wann anrufen?

Dabei stellt sich natürlich auch die Frage, wann soll ich anrufen? Ein Tanz auf Messers Schneide. Ruft man zu früh an, wirkt man ungeduldig, ruft man zu spät an, wirkt man nachlässig. Daher sollte man unbedingt am Ende des Bewerbungsgesprächs einen ungefähren Zeitraum erfragen, wann mit der Entscheidung für die Jobvergabe zu rechnen ist. Ist die angepriesene „Deadline“ eine Woche überfällig, ist die Zeit für eine telefonische Nachfrage gegeben.

Gute Vorbereitung

Dieses durchaus wichtige Telefonat sollte aber nicht zwischen Tür und Angel oder während der Autofahrt oder sonst wo stattfinden. Wer seinen potentiellen neuen Arbeitgeber anruft, muss sich auch beim scheinbar simplen Anliegen vorbereiten und für ein ruhiges Umfeld sorgen. Die Bewerbungsunterlagen sind griffbereit und ein Zettel mit eventuellen Zusatzfragen liegt ebenfalls bereit. Schließlich kann der kurze Informationsplausch schnell zum Bewerbungsgespräch mutieren.

Eine Selbstverständlichkeit beim telefonischen Nachfragen sollte sein, dass man sich höflich und nett vorstellt – auch wenn der Ansprechpartner an der Strippe ist, mit dem das Bewerbungsgespräch geführt hat. Denn es ist wohl davon auszugehen, dass der Personaler mit mehreren Kandidaten gesprochen hat.

Positiv und zurückhaltend

Die Frage nach dem aktuellen Stand der Dinge darf auf keinen Fall fordernd, vorwurfsvoll oder negativ klingen. Sätze wie „Die Stelle wurde doch bestimmt schon vergeben“ oder „Ich hätte von Ihnen gehört, wenn ich in der engeren Auswahl stehe“ gleich aus dem Kopf streichen. Ist die Entscheidung noch nicht gefallen, sollten sie die Gunst der Stunde nutzen und nach dem weiteren Verlauf fragen.

Wer sich hinsichtlich seines Verhaltens am Telefon unsicher ist, sollte das Gespräch mit Freunden durchgehen und üben.


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Gerade ein paar Jahre ist es her, als ich voller Elan meine Ausbildung abgeschlossen habe und mich nach einer neuen Stelle umsah. Ich wusste eigentlich nur, dass ich von meinem Ausbildungsbetrieb weg wollte und schließlich standen mir ja alle Möglichkeiten offen.

Peinliches Vorstellungsgespräch auf Englisch

Peinliches Vorstellungsgespräch auf Englisch

Eine wichtige Erkenntnis

Zunächst musste ich eine wichtige Lektion für’s Leben lernen: Es war leider nicht so, dass die ganze Welt nur auf mich gewartet hatte. Genau genommen interessierte sich niemand für eine frisch ausgelernte Informatikkauffrau, die zwar mit einem 1er-Zeugnisschnitt aufwarten konnte, aber dafür keine Berufserfahrung hatte.

Erstes Erfolgserlebnis

Kommt Zeit, kommt Rat – und früher oder später kam auch die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bei einem Personaldienstleister. Ich war sehr nervös, denn eigentlich war das mein erstes richtiges Vorstellungsgespräch. Ich zog mir also extra busy einen Nadelstreifenanzug an und machte mich super aufgeregt auf den Weg nach München.

Das Vorstellungsgespräch bezog sich allgemein auf Stellen im Bürobereich. Die Dame, die mich empfing, begrüßte mich herzlich und ich fühlte mich spontan wohl. Ich wusste aber irgendwie auch instinktiv sofort, dass sie mich auf Herz und Nieren prüfen würde. Sie stieg relativ seicht ein und befragte mich erst einmal zu meiner schulischen Ausbildung und ging dann zur Berufsausbildung über.

Der richtige Hammer kam dann aber erst: Sie sprach mich auf meine Sprachkenntnisse an, die ich im Lebenslauf angegeben hatte. Ich hatte angegeben, dass ich Englisch in Wort und Schrift sehr gut und Französisch gut beherrschen würde. Schließlich war ich ja in der Realschule ganz gut in beiden Fächern. Allerdings war meine Gesprächspartnerin wohl auf ein anderes Niveau eingestellt. Denn nachdem ich ihr meine Angaben im Lebenslauf bestätigt hatte, wechselte sie plötzlich von Deutsch auf Englisch. Sie bat mich auf Englisch, ihr meine wichtigsten Charakterzüge zu beschreiben. Vor lauter Nervosität brachte ich kein einziges Wort heraus – die Dame hatte mich dabei auf dem vollkommen falschen Fuß erwischt. Nach einigem Gestammel brach sie diesen Versuch dann aber schnell ab.

Was lernen wir daraus?

Ich habe in diesem Vorstellungsgespräch zwei wichtige Lektionen gelernt. Zum einen bin ich mir heute dessen bewusst, dass man Fähigkeiten immer mit zweierlei Maß messen kann. Nur weil man selbst der Meinung ist, dass man etwas gut kann, heißt das noch lange nicht, dass das auch die anderen Menschen so empfinden.

Tipp: Wenn Sie sicher gehen möchten, dass Ihnen das nicht passiert, befragen Sie am besten vor dem Vorstellungsgespräch Personen, die Ihre Fähigkeiten einschätzen können. Diese können Ihnen sagen, wie Ihre Fähigkeiten objektiv eingestuft werden können. So können Sie im Lebenslauf von vornherein ein realistisches Leistungsniveau angeben, das Sie hinterher auch unter Beweis stellen können.

Die zweite Lektion war, dass bei Bewerbungen Ehrlichkeit gefragt war. Denn unabhängig davon, ob ich nun mit Absicht sehr gute Englischkenntnisse angegeben hatte, obwohl ich diese nicht hatte, oder ob es sich lediglich um einen Maßstabsfehler handelte – der Gesprächspartner wird in den meisten Fällen grundsätzlich von ersterem ausgehen.

Tipp: Bleiben Sie im Lebenslauf immer ehrlich! Auch wenn Ihre Angaben noch so besonders erscheinen mögen – machen Sie sich darauf gefasst, dass Ihr Gegenüber Sie dazu befragen wird. Und vielleicht treffen Sie zufällig auf jemanden, der Ihr (erfundenes) Hobby mit Ihnen teilt. Um dieser Erklärungsnöte zu vermeiden, sollten Sie immer bei der Wahrheit bleiben.



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Körpersprache: Falsche Gestik im Bewerbungsgespräch vermeiden

Körpersprache: Falsche Gestik im Bewerbungsgespräch vermeiden

Ein Vorstellungsgespräch beschränkt sich nicht nur auf das Gesprochene. Denn auch die Gestik mit der ein Bewerber auf dem heißen Stuhl sitzt und dem Personaler Rede und Antwort steht, spielt eine wichtige Rolle. Und natürlich gibt es auch im nonverbalen Verhalten viele Fettnäpfchen, die nur darauf warten, dass wir in sie reintreten. Mit folgenden Tipps kann das nicht mehr passieren.So ein Bewerbungsgespräch ist schon eine absolute Stresssituation. Für den Bewerber steht viel auf dem Spiel. Umso verständlicher, dass viele Jobsuchende während des Gespräches ihre Gestik vollkommen außer Acht lassen. Doch wer seine Chancen auf den Job erhöhen will, sollte unbedingt auf die eigene Körpersprache achten.

Falsche Gestik im Vorstellungsgespräch
  • Hände

Während des Bewerbungsgespräches muss man unbedingt auf seine Hände achten. An ihnen rumzuspielen unterstreicht die Nervosität. Zudem sollte man die Hände nicht mit dem Handrücken nach oben auf dem Tisch legen. Das wirkt schüchtern und signalisiert Verschlossenheit. Wer seine Hände im Vorstellungsgespräch richtig einsetzen will, sollte darauf achten, dass die Handflächen nach oben zeigen und man mit ihnen durch langsame Gesten seine eigenen Aussagen unterstützt.

  • Finger

Mit erhobenem Zeigefinger zu argumentieren ist ein klassischer Kardinalfehler. Mit dieser Drohgebärde erweckt man höchstens einen aggressiven, belehrenden und altklugen Eindruck. Für die Aussichten auf einen neuen Job alles andere als förderlich. Da der Zeigefinger generell als Drohfinger eingesetzt wird, ist dessen Einsatz im Gespräch tabu. Das trifft aber auch auf das Rumspielen der Finger an einem Ring oder vergleichbarem zu. Dadurch wird die Nervosität und Unsicherheit untermauert und allgemein deutet das auf eine Lüge.

  • Arme

Wohin bloß mit den Extremitäten während des Vorstellungsgespräches? Auf gar keinen Fall vor der Brust verschränken. Diese Körpersprache vermittelt eine Abwehrverhalten, Unsicherheit und Angst. Das Gegenstück hierzu wären heftige Armbewegungen. Diese signalisieren hingegen Oberflächlichkeit, Unsicherheit und sogar Aggressivität.

  • Beine

Unbedingt auf eine offene Sitzhaltung achten. Die Beine dafür am besten parallel und Richtung Personaler stellen. Diese Gestik steht für Gesprächsbereitschaft. Dagegen sollte man auf verschränkte Beine (deutet auf Reserviertheit hin) gänzlich verzichten. Ist dabei das obere Bein dem Gesprächspartner abgewandt, hat man eine wunderschöne Blockade aufgebaut – diese hat im Vorstellungsgespräch aber nichts verloren.

  • Kopf

Auch den Kopf können wir als praktisches Gestikmittel einsetzen. So kann man beispielsweise durch leichtes Kopfnicken dem Personaler zustimmen.
Der Jobsuchende sollte jetzt aber nicht den Fehler machen und seine volle Konzentration auf die Körpersprache während des Vorstellungsgesprächs verlagern. Das lenkt nur ab und schließlich sind andere Kriterien wie berufliche Kompetenz wichtiger. Doch es ist ratsam, seine Gestiken mit Freunden oder der Familie zu „üben“.

Aber dabei sollte man auch immer bedenken: Geld ist vieles, aber nicht alles!


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Vorstellungsgespräch - Die Frage nach den eigenen Schwächen

Vorstellungsgespräch - Die Frage nach den eigenen Schwächen


Ja? Was sind denn meine Schwächen? Und was antworte ich im Bewerbungsgespräch auf die Frage nach meinen Stärken? Wir wollen ein paar Tipps geben, denn schließlich gehört diese Frage zu den klassischen Standardfragen. Um sich von der Konkurrenz abzusetzen, ist Kreativität gefragt.

Natürlich ist es ratsam, sich auf etwaige Fragen des Vorstellungsgespräches vorzubereiten. Im Internet finden sich viele Beispiele für klassische Standardfragen, wie z.B. „Wie können Sie sich motivieren?“, „Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?“ oder „Warum sollen wir uns ausgerechnet für Sie als Bewerber entscheiden?“.

Nicht auswendig lernen

Eine klassische Standardfrage, die vielen Bewerbern Kopfzerbrechen bereitet, ist das Thema der eigenen Stärken und Schwächen. Klar fallen einem auf Anhieb zig persönliche Stärken ein, doch bei den eigenen Schwächen sieht es eher mau aus. Dabei raten Experten nicht umsonst davon ab, sich im Vorfeld wie ein Schauspieler einen Text zu überlegen, um den dann im Vorstellungsgespräch herunterzubeten. Das wirkt nicht authentisch und weckt eher Langeweile. Gegen Stichpunkte ist nichts einzuwenden.

Ungeduldig, ehrgeizig – bitte nicht!

Was also antworten, wenn im Bewerbungsgespräch die Frage nach den eigenen Schwächen kommt? Wie wäre es mit ungeduldig, ehrgeizig oder ein Hang zum Perfektionismus! Gäääähn, denn diese 08/15-Antworten dürfen sich die Personaler in Vorstellungsgesprächen zu genüge anhören.

Stärken und Schwächen kombinieren

Ideal ist es, wenn Sie beispielsweise Schwächen mit Stärken koppeln. In etwa: „Ich bin sehr kreativ, manchmal auch etwas unordentlich.“ Um dann noch einen positiven Gegenpunkt zu setzen, ist es ratsam, wenn man danach noch einen Satz mit „aber“ folgen lässt. So könnte das eben angeführte Beispiel im Ganzen folgendermaßen klingen: „Ich bin sehr kreativ, manchmal auch etwas unordentlich. Aber meine Termine halte ich immer ein.“

Zudem kommt es gut an, wenn Sie eigene Schwächen anhand von konkreten Beispielen aus dem alten Job oder dem Privatleben erläutern können. Das gilt natürlich auch für Stärken, wenn Sie beispielsweise Ihre Motivationskünste begründen wollen.

Wichtig ist, dass man sich nicht von oben bis unten schlecht redet und sich so als vollkommen ungeeignet für den Job präsentiert. Dennoch ist Aufrichtigkeit gefragt, da sonst der Personaler schnell den Eindruck gewinnt, dass Sie als Bewerber auf die anderen Fragen ebenfalls nicht unbedingt ehrlich geantwortet haben.


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Bewerbungsgespräch: Beliebte Fragen – richtige Antworten

Bewerbungsgespräch: Beliebte Fragen – richtige Antworten

Das Vorstellungsgespräch stellt immer eine Ausnahmesituation dar. Der Bewerber ist naturgemäß nervös und versucht dem Personaler immer die perfekten Antworten auf die Fragen zu geben. Der folgende Artikel zeigt, wie man am besten auf die beliebtesten Fragen im Vorstellungsgespräch antworten sollte.

Jedes Vorstellungsgespräch verläuft zwar anders, aber es gibt viele klassische Fragen, die vom Personaler gerne gestellt werden. Bei den Antworten sollte man sich immer vorher gut überlegen, was man sagt, sonst hat man sich schnell um Kopf und Kragen geredet und jemand anderes darf sich über den Job freuen.

Im Folgenden finden sie eine Liste, mit typischen Fragen und den besten Antworten:

Frage nach …


  • den eigenen Stärken: Ein Klassiker, bei dem man keine Stärken aufführen sollte, die einem als Schwäche ausgelegt werden könnten. Eine hohe Begeisterungsfähigkeit kann auch schnell als Sprunghaftigkeit interpretiert werden.
  • den persönlichen Zielen: „Wo sehen sie sich in xy Jahren?“ Eine fiese Frage, bei der man vorsichtig sein sollte. Wer zu forsch und ambitioniert ist, hinterlässt den Eindruck, den künftigen Job nur als Sprungbrett anzusehen. Wer hingegen keine hohen Erwartungen äußert, wird auch ungern eingestellt. Daher ist es nicht verkehrt, der Frage auszuweichen undsich Spielraum zu lassen: „Das kommt ganz auf die Situation drauf an…“
  • dem Unterschied zu anderen Bewerbern: Warum man ausgerechnet sie einstellen sollte, lässt sich am besten mit dem Verweis auf die eigenen Stärken beantworten.
  • Misserfolgen: Jeder hat in seinem beruflichen Leben schon einmal einen Misserfolg einstecken müssen. Mach sie deutlich, dass sie daraus gelernt haben. Ob andere vielleicht daran schuld waren, interessiert im Vorstellungsgespräch wenig.
  • der Familienplanung: Eine unzulässige, aber für den potentiellen Arbeitgeber natürlich interessante Frage. Hier können sie ruhig etwas flunkern. Am besten man sagt, dass einem der Job und die Karriere vorerst wichtiger sind.
  • Überstunden: Wer uneingeschränkte Bereitschaft zu Überstunden signalisiert, wirkt wenig glaubhaft. Zusatzarbeiten kategorisch abzulehnen ist aber auch nicht die richtige Antwort. Weisen sie darauf hin, dass sie die Zeitplanung nicht im Kopf haben.
  • Kündigung und schlechten Schulnoten: Hosen runter! Bei dieser Frage zahlt sich Ehrlichkeit am besten aus. Und auch hier zählt keine Schuldzuweisungen an Dritte. Am besten man steht zu seinen Fehlern und gibt zu verstehen, dass man daraus gelernt hat.
  • dem Lebenslauf: Fragen zum Lebenslauf kommen in vielen Bewerbungsgesprächen vor. Wenn man zu einem Punkt nichts sagen kann, macht das einen schlechten Eindruck und man wird als Lügner und Blender abgestempelt.
  • längerer Arbeitslosigkeit: Für Betroffene eine unangenehme, aber häufig gestellte Frage. Die Antwort sollte positiv verpackt sein. Am besten man hat die Zeit zur Weiterbildung oder beruflichen Neuorientierung genutzt.
  • der Berufswahl: Beruf kommt von Berufung. Daher sollte man niemals sagen, man hat den Beruf wegen der Eltern gewählt oder weil man sonst nichts wusste.


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Tipps zum Jobinterview: Die wichtigsten Attitüden des Bewerbers

Tipps zum Jobinterview: Die wichtigsten Attitüden des Bewerbers

Als Bewerber muss man im Jobinterview viel beachten. Die wichtigste Rolle stellt dabei der Dialog aus Fragen des Personaler und Antworten des Bewerbers dar. Doch das ist längst nicht alles, worauf die Personalentscheider achten.

Im Folgenden finden sie ein paar Attitüden, die ebenfalls von hoher Bedeutung während des Vorstellungsgesprächs sind.


Wenn sich der Personaler bei einem Jobinterview nur auf die Antworten konzentrieren würde, könnte man das Ganze auch gleich als Telefon Interview durchführen.
Doch durch ein Bewerbungsgespräch können sich die Personaler natürlich ein viel besseres Bild vom Jobanwärter machen. Dabei kommt es längst nicht nur auf das Gespräch an.

Auch Körpersprache, Verhalten oder Kleidung entscheiden am Ende, ob der Bewerber den neuen Job bekommt oder nicht. Die wichtigsten Attitüden sind dabei jedoch Präsenz, Prägnanz und Arroganz.

  • Präsenz im Vorstellungsgespräch

Hierbei handelt es sich natürlich um die geistige Präsenz, denn um die physische Anwesenheit. Die Personaler achten beim Vorstellungsgespräch darauf, ob der Bewerber konzentriert und engagiert im Gespräch dabei ist. Wichtig ist, dass man freundlich und offen rüberkommt. Wenn Kandidaten das Vorstellungsgespräch als lästige Pflichtveranstaltung verstehen und gelangweilt und lustlos antworten, stehlen sie allen Beteiligten die Zeit.

  • Prägnanz im Vorstellungsgespräch

Als Bewerber sollte man von unnötigem Geschwafel absehen, sondern die Fragen des Personalers immer auf den Punkt beantworten. Präzise Antworten mit hohem Informationsgehalt sind in einem Jobinterview Gold wert. Wer den Hang zum langen Reden um den heißen Brei hat, sollte im Vorfeld an der Prägnanz der Antworten üben. Mit Hilfe eines Aufnahmegeräts kann man sich dabei am besten überprüfen.

  • Arroganz im Vorstellungsgespräch

Selbstbewusst ja, arrogant nein! Doch der Grat dazwischen ist schmal. Wer nicht für arrogant gehalten werden will, kann durch aufmerksames Zuhören und – ganz wichtig – klugen Rückfragen wichtige Punkte sammeln. Man ist gut beraten, wenn man sich seinem Gegenüber und der Stimmung im Raum anpasst, als wenn man durch sein Verhalten den Ton angeben will.


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Perfekte Antwort auf: Was ist ihre größe Schwäche?

Perfekte Antwort auf: Was ist ihre größe Schwäche?

In der Liste der gemeinsten, schwierigsten und unbeliebtesten Fragen steht sie an erster Stelle: Was ist ihre größte Schwäche? Da jeder Bewerber im Vorstellungsgespräch mit dieser Frage rechnet, hat man sich entsprechend eine Antwort zuvor überlegt. Mit der Wahrheit nehmen es die Bewerber diesbezüglich nicht so ernst, schließlich liefern verschiedene Bewerbungsratgeber zahlreiche Antwortmöglichkeiten. Doch im Folgenden finden sie eine weitere „perfekte“ Antwort, auf die Frage nach der größten Schwäche.

Phrasen wie beispielsweise „Ich bin ein Perfektionist“ oder „Ich arbeite zu viel“ sind dabei die häufigsten Antworten. Doch damit überzeugt man nun wirklich keinen Personaler mehr. Vielmehr schießt man sich mit solch abgedroschenen Antworten selber ins eigene Bein. Denn mit solchen Phrasen macht man nur eins deutlich: Der Bewerber kann zu seinen eigenen Schwächen nicht stehen oder weiß nicht damit konstruktiv umzugehen.

Ehrlichkeit und guten Vorsatz kombinineren

Doch was tun, wenn im Vorstellungsgespräch für den neuen Traumjob die Frage nach der eigenen, größten Schwäche gestellt wird? Am besten, man setzt auf die Kombination Ehrlichkeit und guten Vorsatz bzw. Einsicht zur Besserung. Es schadet nicht, wenn man seine eigenen Schwächen zugibt. Dabei sollte man aber auch immer unterstreichen, dass man weiß, wie man konstruktiv damit umzugehen weiß

Ein gutes Beispiel für die richtige Antwort lautet beispielsweise: „Mir fällt es schwer, vor größerem Publikum zu sprechen. Doch da ich weiß, dass ich diese Schwäche beheben muss, habe ich Rednerkurse belegt.“

Jeder Mensch hat Schwächen

Dem Personaler verdeutlicht man dadurch, dass man sich der eigenen Schwäche bewusst ist, aber zugleich versucht, diese zu beheben. Dabei sollte man aber immer bei der Wahrheit bleiben. Schließlich hat jeder Mensch seine eigenen Schwächen. Zu behaupten, man hat keine ist unglaubwürdig.


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