Wie viel Gehalt in der Bewerbung fordern?
Wie viel Gehalt in der Bewerbung fordern?

Wurde eine passende Stellenanzeige gefunden, auf die es sich zu bewerben lohnt, kann man sich ja gleich an die Bewerbung machen. Wurde in der Stellenanzeige nach der eigenen Gehaltsvorstellung gefragt, wartet aber schon der erste Stolperstein. Wie viel bin ich eigentlich einem Unternehmen wert und was kann ich fordern?

Das Thema Geld ist in Bewerbungen meist ein heikles Thema. Nicht umsonst sagt der Volksmund: Über Geld spricht man nicht! Daher kommt es nicht selten vor, dass sich Bewerber zum Thema Gehaltsvorstellung innerhalb des Anschreibens gar nicht äußern. Auch nicht, wenn man in der Ausschreibung extra dazu aufgefordert. Um die Chancen auf eine Anstellung nicht frühzeitig auf ein Minimum sinken zu lassen, sollte man in der Bewerbung immer die Wünsche des Arbeitgebers, die via Stellenausschreibung vermittelt wurden, erfüllen.

Prägnante Formulierung

Die Gehaltsvorstellungen sollten im Anschreiben aus strategischer Sicht ganz weit unten angeführt werden. Vorab gilt es, seine Motivation und Qualifikation zu nennen, die dann das Jahresgehalt rechtfertigen würden. Das sollte ziemlich präzise formuliert werden. Am besten zum Ende des Anschreibens in einem kurzen Satz seine Vorstellungen bekannt machen, wie folgendes Beispiel verdeutlicht: „Ich strebe ein Bruttojahresgehalt von xxx Euro an.“

Ist man sich unsicher, kann man eine Preisspanne nennen. Das kann dann der Fall sein, wenn man nicht genau weiß, wie es mit Wochenend- und Feiertagsdiensten oder Dienstreisen aussieht. Dann sollte die Formulierung folgendermaßen klingen: „Ich strebe ein Bruttojahresgehalt zwischen xxx bis xxx Euro an. Genauere Angaben möchte ich erst nach weiteren Informationen über die ausgeschriebene Stelle geben.“

Die Preisspanne sollte dabei natürlich überschaubar sein.

Bei der Gehaltsfrage wird jeder Bewerber zum Pokern animiert. Setze ich alles auf eine Karte und geh höher ran oder ist tiefstapeln angesagt, um so seine Jobaussichten zu verbessern?

Ganz klar: Bei überspitzten Forderungen hat sich das mit der Bewerbung schnell erledigt. Als Ausgangspunkt sollten sie ein etwas höheres Gehalt als das bisherige ansetzen. Dabei spielt natürlich auch der potentielle neue Arbeitgeber eine Rolle. Handelt es sich um ein kleines Familienunternehmen oder einen Weltkonzern. Und wer seine Gehaltsforderung zu tief ansetzt, muss jetzt nicht fürchten, dass man in den kommenden Jahren auf diesem Lohnniveau bleibt.

Gehalt wird angepasst

Sie können davon ausgehen, dass ihr Gehalt an die Bezüge der Kollegen mit gleichem Aufgabenfeld angepasst wird. Wenn nicht vom ersten Tag, dann meist nach ein paar Monaten. Schließlich kann unterschiedliches Gehalt bei gleicher Arbeit nur zu Motivationsverlust und schlechter Stimmung auf dem Arbeitsplatz führen. Und daran ist eigentlich kein Chef interessiert.

Berufseinsteiger sollten für die Angabe ihrer Gehaltsvorstellungen Gehaltsvergleiche im Internet, Berufsverbänden oder Gewerkschaften durchstöbern. Aber auch der Tarifvertrag oder Kollegen können hilfreiche Angaben für die realistische Gehaltsvorstellung nennen.


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Tipps für die richtige Bewerbung im Ausland

Tipps für die richtige Bewerbung im Ausland

Immer mehr Menschen zieht es aus den unterschiedlichsten Gründen in die Ferne. Doch ohne neuen Job im Zielland oder zumindest gute Aufsichten darauf, sollte man mit dem Unterfangen warten. Damit es mit dem Job im Ausland klappt, gibt es im Folgenden ein paar Informationen sowie Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Bewerbung.

Im Großen und Ganzen unterscheiden sich die Bewerbungsverfahren in den verschiedensten Ländern kaum von den gängigen hierzulande. Aber natürlich gibt es ein paar kleine Unterschiede, die man im Vorfeld wissen sollte.

Beherrschen der Landessprache

Die Grundvoraussetzung für all diejenigen, die im Ausland arbeiten wollen, ist das überdurchschnittliche Beherrschen der Landessprache. Das betrifft sowohl den Aspekt der „normalen alltäglichen“ Kommunikation als auch die berufliche Fachsprache. Zudem sollte man die Bewerbung im Ausland als langfristiges Projekt ansehen. Daher rechtzeitig – ruhig ein Jahr im Vorfeld – Informationen über Lebenshaltungskosten, Gesundheitssystem oder Kultur sammeln, wobei natürlich auch Informationen über mögliche Firmen, Unternehmen und andere potentielle neuen Arbeitgeber archiviert werden sollten.

Hierfür bietet sich durchaus auch ein Blick auf die Homepage vom „European Employment Service“ (EURES) an. Hier gibt es weitere Antworten auf Fragen zu den landestypischen Bewerbungsformalitäten usw.

Die Bewerbungsunterlagen Jobsuche

Doch was muss hinsichtlich der Bewerbungsunterlagen für das Ausland beachtet werden? Dabei sollte die schriftliche Bewerbung mindestens aus dem Anschreiben und Lebenslauf bestehen. Besser ist es, wenn sie in der Landessprache verfasst werden, in manchen Fällen reicht eine englische Bewerbung aus. Seine Bewerbungsunterlagen via Email zu schicken, ist nicht nur praktischer und kostengünstiger, sondern auch im Ausland mittlerweile stärker verbreitet als die schriftliche Bewerbung. Wen es nach Südeuropa zieht (Spanien, Portugal oder Italien), der sollte auf gar keinen Fall das Bewerbungsfoto vergessen. In anderen Ländern wird hingegen nicht soviel Wert auf ein Bild gelegt – kommt aber natürlich immer gut.

Das Anschreiben

Die Länge des Bewerbungsschreibens, was immer an eine konkrete Person gerichtet sein sollte, beschränkt sich maximal auf eine Seite. Dabei unbedingt verdeutlichen, dass sie als Ausländer besonders für den Job prädestiniert sind. Soll die Reise nach Deutschland, Griechenland, Finnland oder Österreich gehen, ist das Bewerbungsschreiben mit Datum und Unterschrift zu versehen. In Frankreich und Belgien werden die Anschreiben hingegen meist handschriftlich verfasst.

Der Lebenslauf

Mit Ausnahme der Niederlande, wo es gerne ausführlicher sein kann, besteht der Lebenslauf aus maximal zwei Seiten. Mögliche Auslandsaufenthalte und –erfahrungen unbedingt erwähnen. Wer sich dennoch unsicher wegen des Lebenslaufes ist, kann sich durchaus am „Europass-Lebenslauf“ orientieren. Die Initiative der Europäischen Kommission will somit die Bewerbungsproblematik innerhalb Europas minimieren. Hier gibt es weitere Informationen. Unbedingt auf landestypische Eigenschaften des Lebenslaufes achten!

Die Referenzen und Zeugnisse

Die Bewerbungsunterlagen sollten abschließend auch mit Referenzen und Zeugnissen ausgestattet sein. Wobei die Referenzen („letter of recommendation“) einen wesentlich höheren Stellenwert als Abschlusszeugnisse genießen. Nicht vergessen, solche Dokumente übersetzen und beglaubigen zu lassen.

Na dann, auf zu neuen Ufern! Und gute Reise, Bon Voyage, Have a good trip, tempo libero oder tiempo libre – wie der Franzose, Engländer, Italiener oder Spanier sagt!


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Tipps für den ersten Satz im Bewerbungsschreiben

Tipps für den ersten Satz im Bewerbungsschreiben

Der erste Satz eines Bewerbungsschreibens kann manchmal entscheidend sein. Damit man diese Hürde locker überspringt, ist von abgedroschenen Floskeln abzuraten. Im folgenden Artikel gibt es ein paar Beispiele, wie der Einstiegssatz eines Anschreibens gleich viel besser klingt.

Mal ehrlich, irgendwie hat jeder von uns einen typischen Einstiegssatz für seine Bewerbungen in der Hinterhand. Dieser wird nur noch auf die entsprechende Stellenausschreibung umgeschrieben und fertig. Doch dabei macht es Sinn, den klassischen Einstiegssatz a la „In Ihrer Stellenausschreibung vom…“ oder „Bezug nehmend auf Ihr Inserat…“ mal zu hinterfragen und gegebenenfalls neu zu verfassen. Von einer zu originellen Schreibweise ist aber Abstand zu nehmen, da man den Geschmack des Personalers nicht kennt.

Jobsuche Stolpersteine vermeiden

Auch die Daten und Quellen wo das Inserat gefunden wurde, sollten nicht im Fließtext erscheinen. Zeitungen, Jobbörse Internetseiten, Erscheinungsdatum oder Nummer der Anzeige erweisen sich beim Lesen als vermeidbare Stolpersteine und sind in der Betreffzeile definitiv besser aufgehoben.

Was bleibt für den ersten Satz im Anschreiben, ist ein relativ breiter Mittelweg, der genügend Optionen bietet, damit durch den ersten Satz des Bewerbungsschreibens sofort ein professioneller und freundlicher Eindruck entsteht. Dabei ist es problemlos möglich, eine Übereinstimmung von Anforderungs- und Bewerberprofil im Einstiegssatz deutlich zu machen – wie folgende Beispiele untermauern.

Jobs so könnte der Einstiegssatz im Anschreiben lauten:

  • Mit besonderem Interesse habe ich Ihr Inserat gelesen und festgestellt, dass Ihre Anforderungen genau meinem beruflichen Profil entsprechen.
  • Ihre Stellenausschreibung hat mein Interesse geweckt, da ich jahrelang in einem ähnlichen Bereich tätig war. Gerne will ich Ihr Angebot annehmen und an meine beruflichen Erfahrungen in der XY-Branche anknüpfen.
  • Sie beschreiben in Ihrem Stelleninserat einen Aufgabenbereich, der für mich höchst interessant klingt und auch meinen Fähigkeiten und Neigungen voll entspricht.
  • Ihr Stellenangebot hat mich sofort angesprochen, da mir die beschriebenen Aufgaben bestens vertraut sind.
  • Wie ich in Ihrem Stelleninserat gelesen habe, suchen Sie einen/ eine XY. Diese Position entspricht genau meiner Ausbildung und Berufserfahrung – daher freue ich mich, Ihnen hiermit meine Bewerbungsunterlagen zu übermitteln.
  • Durch Ihr Stelleninserat fühlte ich mich spontan angesprochen, da sich diese interessante Aufgabe mit meinen beruflichen Erfahrungen und Zielen deckt.


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Lebenslauf: Schwerpunkte setzen

Lebenslauf: Schwerpunkte setzen

Ohne einen ordentlichen Lebenslauf sind die Chancen auf einen neuen Job sehr gering. Zwar ist jeder für den Inhalt selbst verantwortlich, doch dafür kann der Inhalt sehr schön verpackt werden. Um den Lebenslauf bestmöglich zu optimieren, sollte man Schwerpunkte setzen.

Die festen Bestandteile, die in keinem Lebenslauf fehlen sollten, sind eigentlich jedem geläufig. Das sind Informationen zur Person, Schule und Ausbildung, Studium, Praktika, Berufspraxis, Weiterbildung, Engagements, Hobbys, Fremdsprachen und/oder EDV-Kenntnisse. Empfehlenswert ist, die Schlagwörter für diese Schwerpunkte fett hervorzuheben und, wenn es ins Gesamtbild passt, sie mit einem größeren Schriftgrad zu versehen.

Information kurz und bündig halten

Doch viele Bewerber neigen dazu, die einzelnen Punkte im Lebenslauf viel zu ausführlich zu gestalten. Dabei sollte beachtet werden, dass man dem Personaler nicht mit einer wahren Informationsflut erschrecken will. Und in der Regel beträgt die optimale Länge für einen Lebenslauf 2 Seiten, wobei pro Seiten rund 30 Informationszeilen vorgesehen sind.

Da muss der ein oder andere garantiert etwas Kürzen. Vor allem in der Darstellung des Studiums, der Auflistung der Praktika und beruflichen Tätigkeit, ist der Fokus auf das Wesentliche zu lenken, indem man Schwerpunkte setzt.

Gliederung des Studiums im Lebenslauf

Wer ein Studium in seinen Lebenslauf unterzubringen hat, sollte dabei natürlich auf eine Auflistung der absolvierten Seminare tunlichst vermeiden. Denn das interessiert den Personaler nicht weiter und außerdem liefern entsprechende Zeugnisse ausreichend Informationen. Lediglich die einzelnen Schwerpunkte des Studienfaches können aufgeführt werden. Diese am besten in kurzen Stichworten nennen und ggf. mit Spiegelstrichen hervorheben.

Gliederung von Praktika und beruflicher Tätigkeit im Lebenslauf

Auch für absolvierte Praktika und berufliche Tätigkeiten gilt: in der Kürze liegt die Würze. Am besten die Position aufführen, den Namen des Unternehmens und eine kurze stichpunktartige Beschreibung der Tätigkeit. Wichtig ist, dass man darin erklärt, was gelernt und im Unternehmen erreicht wurde. Ist die Firma oder das Unternehmen weniger bekannt und lässt der Name keine Rückschlüsse auf die Branche zu, ist es ratsam, sie kurz zu erläutern. Beispiel: „Ein mittelständisches Unternehmen der Holz verarbeitenden Industrie“.

Die Erstellung des perfekten Lebenslaufes ist alles andere als leicht. Daher sollte man mit der nötigen Disziplin, Kreativität und Strukturierung an das „Projekt“ herangehen.


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Fakten, Fakten, Fakten. Beim Anschreiben hat Poesie nichts verloren. Als Jobsuchender ist man gefragt, den Personaler kein 08/15-Anschreiben vorzulegen und das Interesse nicht mit todlangweiligen Floskeln sofort zu verlieren. Hier ein paar Tipps, wie das Anschreiben aussehen sollte.

Anschreiben – auf den Punkt gebracht

Anschreiben – auf den Punkt gebracht

Erstmal zum Umfang. Zwar gibt es keine allgemeingültige Regel, doch Anschreiben, die in drei Absätzen alle entscheidenden Aspekte liefern, sind immer am besten. Den geringen Platz sollte man sinnvoll nutzen. Auf gar keinen Fall sollte das Anschreiben hingegen über eine DIN-A4-Seite gehen.

Jeder Bewerber muss sich im Klaren sein, dass das Anschreiben als erste Arbeitsprobe wahrgenommen wird. Nur wer sich klug und individuell präsentiert, hat auch gute Chancen auf ein Vorstellungsgespräch. Durch das Anschreiben muss beim Personaler unbedingt die Frage beantwortet werden, warum man das Jobangebot ausgerechnet mit Ihnen besetzen sollte.

Auf Augenhöhe antreten

Am besten fährt man, wenn das Anschreiben informativ, auf den Punkt formuliert und dafür einen schlichten und sachlichen Schreibstil wählt – dann hat man schon mal gute Karten auf ein Vorstellungsgespräch. Wer dagegen beispielsweise mit Fremdwörtern protzt, sitzt garantiert am kürzeren Hebel. Auch Konjunktivformen á la „würde“, „dürfte“ oder „hätte“ gilt es zu vermeiden. Schließlich wollen wir uns ja nicht gleich unterwerfen. Treten Sie auf Augenhöhe an und üben sich nicht in Zurückhaltung. Sätze wie „Ich erfülle das von Ihnen beschriebene Anforderungsprofil zu hundert Prozent“ klingen besser als „Ich wäre der ideale Kandidat“.

1. Abschnitt
Zum Einstieg des Anschreibens unbedingt den Klassiker „Hiermit bewerbe ich mich auf Ihre Stellenausschreibung vom xx in der xx“ unterlassen. Hauen Sie ein Killerargument raus. „Sehr geehrter Herr xy, seit Jahren arbeite ich erfolgreich im Bereich Personalwesen“. Der erste Abschnitt sollte nicht mit Vorgeplänkel verschwendet werden, sondern gleich starke Argumente liefern, die aus Sicht des Arbeitgebers interessant sind.

2. Abschnitt
Im zweiten Absatz soll der berufliche Werdegang in umgekehrter Chronologie skizziert werden. Doch bitte nicht den Lebenslauf aufzählen. Legen Sie das Augenmerk auf die für die Stellenausschreibung relevantesten Aspekte. Um sich selber zu beschreiben, ist es immer am besten, ausgewählte Beispiele zu verwenden. Satzteile wie „Ich habe (…) gemacht. Zu meinem Aufgaben zählte (…). Ich war verantwortlich für (…)“ kommt besser, als wenn man schreibt, „Ich bin flexibel, hochmotiviert und stark belastbar“.

3. Abschnitt
Im dritten Abschnitt wird beschrieben, warum Sie genau der richtige Bewerber für den Job sind. Ein frühestmöglicher Eintrittstermin kann nicht schaden.

Im Schlusssatz ebenfalls noch mal Selbstbewusstsein präsentieren und leichten Druck ausüben. „Über die Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich sehr – ich bin gespannt auf Ihren Terminvorschlag.“

Wer auf diese Richtlinien achtet, hat formell gesehen alles richtig gemacht.


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Gemeinhin gelten Softies nicht als herausragende Karriere-Kandidaten. In Zeiten der Globalisierung gewinnen die so genannten Soft Skills für die Bewerberauswahl und Beförderung jedoch eine immer größere Bedeutung. Vor allem international agierende Unternehmen brauchen Führungskräfte, die nicht nur über sehr gute Fachkenntnisse und Durchsetzungsvermögen verfügen, sondern auch über ein hohes Maß an Sozialkompetenz.

Soft, softer, Soft Skills

Soft, softer, Soft Skills

So kommt ein selbstdarstellerischer Manager z. B. bei den zurückhaltenden Asiaten weniger überzeugend an, als eine kompetente Führungskraft, die um die kulturellen Eigenheiten anderer Nationen weiß und versucht, sich in diese einzufühlen und anzupassen.

Auch Teamfähigkeit wird im Job zunehmend groß geschrieben. In Medien-, Software- und Pharmaunternehmen herrschen oft flachere Hierarchien als in den klassischen Industriezweigen. Die freiere Arbeitsatmosphäre fördert die Kreativität und den Forscherdrang – ein herrschsüchtiger Chef ist hier nicht gern gesehen.

Nun könnte man meinen, dies seien die idealen Karriere-Bedingungen für Frauen, denen von Natur aus ein höherer EQ nachgesagt wird. Leider ist das nicht der Fall, denn auch Souveränität, Führungs- und Entscheidungsstärke gehören zu den Soft Skills. Während die Frauen mit ihrer Teamfähigkeit und Einfühlungsvermögen punkten, liegen hier die Männer wieder vorn. Gesucht wird also Personal, das all diese Fähigkeiten vereint und zudem unterscheiden kann, wann welche Stärken am besten ausgespielt werden.

Um zu ermitteln, ob ein Bewerber diesen Anforderungen entspricht, werden oft Tests in Assesment Centern angesetzt – allerdings mit mäßigem Erfolg. Gewiefte Job-Aspiranten bereiten sich gründlich auf die Fragen vor und tragen bei den Prüfungen eine Maske zur Schau, die zwar viel über ihren IQ, aber wenig über ihren EQ und den Mensch hinter der Maske offenbaren. Aussagekräftiger ist da soziales Engagement z. B. in Verbänden und Vereinen oder der Jugendarbeit, denn der EQ kann im Gegensatz zur Intelligenz trainiert werden. Scheuen Sie sich also nicht Ihre Mitgliedschaft im Volleyballverein in ihrem Bewerbungsschreiben zu erwähnen und als Personalverantwortlicher sollten Sie im Bewerbungsgespräch in diese Richtung ruhig einmal nachforschen: Mit Softies sind Sie gut beraten Jobs.


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jobsuche16Eine Umfrage, die im Rahmen des Staufenbiel Absolventenkongress 2011 durchgeführt wurde, ergab, dass von den über 200 befragten Unternehmen etwa 25 Prozent nur noch Email- bzw. Online-Bewerbungen annehmen. Bewerbungen in Papierform sind zwar in vielen Unternehmen noch gerne gesehen, befinden sich aber ganz offensichtlich auf dem absteigenden Ast.

Deshalb sollte jeder Bewerber in diesen Tagen nicht nur auf Bewerbungsmappen setzen, sondern auch die Möglichkeit der Email-Bewerbung nutzen. Wenn Sie sich bei einem Unternehmen bewerben möchten, sollten Sie zunächst überprüfen, ob es auf dessen Homepage die Möglichkeit gibt, eine Onlinebewerbung auszufüllen. Falls dies nicht der Fall ist, sollte gerade bei größeren Unternehmen im nächsten Schritt eine Email-Bewerbung anvisiert werden.

Woraus besteht eine Email-Bewerbung?

Im Prinzip folgt eine Email-Bewerbung dem gleichen Aufbau wie eine normale Bewerbungsmappe in Papierform. Auch eine Email-Bewerbung benötigt immer ein Anschreiben. Ein einfacher Zweizeiler à la „Anbei erhalten Sie meine Bewerbungsunterlagen.“ reicht hier definitiv nicht aus. Verfassen Sie ein vollwertiges Anschreiben, das allen üblichen Ansprüchen genügt. Dieses Anschreiben platzieren Sie direkt im Textfeld der Email. Parallel können Sie es auch noch als Datei in den Anhang fügen, sofern es nicht zu viel Speicherplatz beansprucht.Vermeiden Sie es unbedingt, in den Anhang Ihrer Email sämtliche Zeugnisse aller bisherigen schulischen und beruflichen Stationen zu packen. Sie würden die Email damit unnötig aufblasen. In einigen Unternehmen gibt es sogar Filter, die Emails ab einer gewissen Größe nicht durchlassen. Es wäre ja wirklich schade, wenn Ihre Bewerbung an solchen Dingen scheitert.
Packen Sie in Ihre erste Bewerbung nur Unterlagen, die für eine erste Einschätzung notwendig sind. Dazu gehören:

  • das Anschreiben
  • der Lebenslauf
  • das letzte Arbeitszeugnis
  • das Prüfungszeugnis der Ausbildung

Wenn der Personalchef Interesse daran hat, Sie besser kennenzulernen, wird er Sie kontaktieren und weitere für ihn relevante Informationen anfordern.
Die Anlagen der Email-Bewerbung sollten entweder als Worddokument, PDF oder JPEG versandt werden, da diese gewöhnlich den geringsten Speicherbedarf haben. Zudem sind diese Dateiformate so gängig, dass der Großteil der Unternehmen diese mit den gängigen Programmen öffnen kann.

Förmlich bleiben

Achten Sie darauf, dass auch in einer Email-Bewerbung immer die Form gewahrt werden muss, auch wenn eine Email prinzipiell etwas informeller ist als ein Brief. Bitte siezen Sie Ihren Ansprechpartner und verwenden Sie keine Smileys. Lassen Sie auch Ihr Anschreiben für die Email-Bewerbung von einer anderen Person lesen, um Tipp- und Rechtschreibfehler korrigieren zu können. Für den Versand Ihrer Email wählen Sie am besten das Nur-Text-Format, weil HTML-Emails häufig aufgrund von Anti-Spam-Filtern zu Anzeigeproblemen führen.
Wichtig ist außerdem die Nutzung einer seriösen Emailadresse. Es wäre wohl kaum glücklich gewählt, wenn Ihre Emailadresse mit „partyboy79“ oder „heissemieze“ beginnen würde. Am besten ist eine Kombination aus Vor- und Zuname geeignet, um die eigene Seriosität zu beweisen.
Jeder kann eine Email-Bewerbung zu seinem Vorteil nutzen, wenn er diese wenigen Vorgaben einhält. Bewerber können Ihrem Wunscharbeitgeber beweisen, dass sie mit den modernen Kommunikationsmitteln umgehen können. Gleichzeitig lässt sich dadurch auch noch viel Geld für Papier, Kopien, Briefumschläge und Porto sparen.


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Carpe Diem - Wie Sie die Zeit während der Jobsuche optimal nutzen

Carpe Diem - Wie Sie die Zeit während der Jobsuche optimal nutzen

Durchschnittlich werden gerade einmal drei bis fünf Prozent aller Jobaspiranten zu einem persönlichen Bewerbungsgespräch eingeladen – und nur einer kann die Stelle antreten.
Es ist also völlig normal, über einen längeren Zeitraum auf Stellensuche zu sein. Lassen Sie sich von Absagen nicht entmutigen, sondern nutzen Sie die Zeit, um Ihre Bewerbungsunterlagen und Fähigkeiten zu optimieren.

Bewerbungsunterlagen

Überprüfen Sie Ihr Bewerbungsschreiben. Der häufigste Fehler sind standardisierte Anschreiben, die nur unzureichend auf das betreffende Unternehmen eingehen. Greifen Sie in Ihrem Bewerbungsschreiben möglichst viele Aspekte der Stellenausschreibung auf und heben Sie gesuchte Qualifikationen und Fähigkeiten explizit hervor. Durch eine intensive Recherche auf der Homepage des Unternehmens erhalten Sie wichtige Zusatzinformationen, die Ihnen helfen können, Ihr Anschreiben noch besser auf das Unternehmen abzustimmen. Damit stellen Sie gleich zwei Schlüsselqualifikationen unter Beweis: Ihr Engagement sowie Ihre analytischen Fähigkeiten.

Übung macht den Meister

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie Probleme mit der Situation des Bewerbungsgesprächs haben, können Sie einen Freund bitten, diese mit Ihnen zu üben. 90 Prozent der Fragen während eines Bewerbungsgesprächs sind Standardfragen wie „Warum glauben Sie, der optimale Kandidat für diese Stelle zu sein?“ oder „Was sind Ihre Schwächen?“. Mit etwas Routine bringen Sie auch Fangfragen wie „Arbeiten Sie lieber allein oder im Team?“ nicht mehr aus der Ruhe und Sie lernen, konsequenter aufzutreten. Auch ein Coach oder ein Bewerbungsworkshop leisten hier gute Dienste.

Bilden Sie sich weiter!

Nutzen Sie die Zeit während der Jobsuche, um sich Zusatzqualifikationen anzueignen. Weiterbildung muss nicht teuer sein: Im Internet finden Sie beispielsweise zahllose kostenlose Tutorials für Softwareprogramme und auch Ihre Fremdsprachenkenntnisse können Sie mittels günstiger Selbstlernkurse auffrischen. Durchforsten Sie einmal die für Sie relevanten Stellenanzeigen nach Zusatzqualifikationen. Hier finden Sie wichtige Hinweise, in welchen Bereichen Sie sich weiterbilden könnten, um Ihrem Traumjob ein Stück näher zu kommen.


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Kreative Bewerbung nicht immer das Allheilmittel

Kreative Bewerbung nicht immer das Allheilmittel

Oftmals wird geraten, die Bewerbung möglichst kreativ, auffällig und neu zu gestalten. Schließlich will man aus der Flut der Bewerbung herausstechen und in Erinnerung bleiben. Doch eine kreative Bewerbung kann sich auch als Bumerang entpuppen und genau das Gegenteil bewirken.

Innovativ, frisch und einzigartig: Bewerber machen sich oft viel Mühe, um eine möglichst kreative Bewerbung einzureichen. Doch nicht immer ist Kreativität gleich mit Erfolg oder der Einladung zum Vorstellungsgespräch gleichzusetzen. Besonders traditionelle Unternehmen können witzigen, kreativen und bunten Bewerbungen mit einer sympathischen Idee nicht viel abgewinnen. Hier ist die klassische Bewerbung Trumpf!

Wann macht eine kreative Bewerbung Sinn?

Daher sollte jeder, der ein passendes Jobangebot gefunden hat, sich erst einmal fragen, ob es sich wirklich lohnt, die kreative Ader spielen zu lassen. Das hängt natürlich von der Bewerberstelle ab. Wer beispielsweise in der Werbung, Gastronomiebereich, Messe- und Ausstellungswesen, Verkauf oder der Internetbranche arbeiten will, kann mit einer kreativen Bewerbung durchaus punkten. Hier lohnt sich ein kreativer Text, Formatierung oder Verpackung der Unterlagen.

Eigenleistung statt Kopieren?

Doch dabei sollte man nicht gleich jede Idee unbedacht kopieren. Je öfter die Personaler eine besondere Idee in der Bewerbung wieder finden, desto schneller nutzt sie sich ab. Und schnell wird der Bewerber als Trittbrettfahrer identifiziert, jemand, der mit dem Strom schwimmt. Damit hinterlässt man keinen bleibenden Eindruck. Schließlich ist Kreativität auch immer mit Eigenleistung verbunden.

Und bei all der Kreativität sollte die Bewerbung niemals das Wesentliche aus den Augen verlieren. Informationen über ihre Person und Eigenschaften sind unabdingbar und können durch keine noch so kreative Bewerbung ersetzt werden. Die Bewerbung soll verdeutlichen, warum gerade sie für die Position die Idealbesetzung sind. Und das kann man in vielen Fällen mit Hilfe der eigenen Kreativität demonstrieren.

Also, nicht immer ist ein bunter Deckblatt oder auffälliges Design der Weg zum neuen Job. Erst abwiegen, ob eine kreative Bewerbung tatsächlich sinnvoll und überhaupt wünschenswert von Seiten des Unternehmens ist. Denn wie sagt man so schön: Manchmal ist weniger mehr! Und das trifft auch in der Gestaltung der Bewerbung zu.


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