jobsuche15Auch wenn es auf den ersten Blick ungewohnt scheint sich selbst als Produkt zu sehen, so können wir doch einiges von den Marketing-Experten lernen: z.B. wie wichtig die richtige Vorbereitung ist. Wer sich selbst, seine Stärken und Schwächen genau kennt, eine Markt- und Unternehmensanalyse, ein ausgefeiltes Bewerbungskonzept und ein klares Ziel vor Augen hat, der landet auch auf dem Stellenmarkt einen sicheren Treffer.

Klingt kompliziert? Keine Sorge, in den kommenden Wochen werde ich Ihnen Schritt für Schritt die wichtigsten Tipps und Tricks der Profis erklären. Vom durchschlagendem Anschreiben über effektive Körpersprache beim Bewerbungsgespräch bis hin zum optimalen Selbst- und Zeitmanagement sowie dem richtigen Umgang mit Vorgesetzten, Kollegen und Kunden. Sollte Sie ein Thema besonders interessieren, freue ich mich natürlich über Vorschläge und Anregungen. Ich werde versuchen, diese schnellstmöglich zu bearbeiten.

Übrigens wirken sich die Methoden des Selbstmarketings auch im Privatleben sehr positiv aus. So lernt man sich nicht nur selbst besser kennen, sondern erwirbt nebenbei essentielle Fähigkeiten wie Organisation, Konzeptionierung, Effizienzsteigerung, Durchsetzungskraft, geradliniges Auftreten  und – last, but not least – ein bejahendes Selbstbild. Eine Auseinandersetzung mit professionellen Verkaufstechniken lohnt sich also in jedem Fall – ob man bereits einen guten Arbeitsplatz hat oder noch auf der Suche ist.

Los geht’s nächste Woche mit der überzeugenden Gestaltung der Bewerbungsmappe. Was formell in Anschreiben und Lebenslauf gehört, können Sie solange hier nachlesen. Ich will aber der Frage nachgehen, wie Bewerbungsunterlagen aussehen, die sofort ins Auge springen und ganz oben im (virtuellen oder analogen) Auswahlstapel landen.


© Jobsuche info 2012

Share on Facebook
Post on Twitter
Reddit This
Bookmark this on Delicious
Share on LinkedIn
Bookmark this on Technorati

Mit Life/Work-Planning zum Traumberuf

Mit Life/Work-Planning zum Traumberuf

Wer sich längere Zeit auf Jobsuche befindet, immer wieder auf Stellenangebote bewirbt und doch nur Absagen erhält, empfindet sich selbst schnell als Bittsteller denn als kompetente Arbeitskraft. Dabei ist gerade das Bewusstsein über die eigenen Fähigkeiten ein grundlegender Schritt zum beruflichen Erfolg.

Dies hat der Arbeitsforscher und evangelische Pastor Richard Nelson Bolles bereits in den 70er Jahren erkannt und daraufhin eine Methodik entwickelt, welche die Chancen von Jobsuchenden auf dem Arbeitsmarkt erheblich verbessern soll: Das Life/Work-Planning, kurz L/WP.

L/WP-Seminare werden heute von unzähligen Weiterbildungsstätten, Hochschulen und Beratungsstellen in Europa und den USA angeboten. Zudem wurden die Grundideen des L/WP in viele weitere Methoden des Selbstmarketings und –coachings aufgenommen.

So steht bei dieser Verfahrensweise nicht etwa der Arbeitsmarkt oder der potentielle Arbeitgeber im Mittelpunkt, sondern der Arbeitssuchende selbst. Im L/WP wird davon ausgegangen, dass

  1. Viel mehr Jobs unbesetzt sind, als in den bekannten Stellenbörsen ausgeschrieben werden.
  2. Nicht etwa die qualifizierteren Personen eine Stelle bekommen, sondern solche, die um Ihre Fähigkeiten wissen und diese gut „verkaufen“ können.
  3. Die meisten Menschen nur bedingt mit Ihren eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen vertraut sind.
  4. Die meisten Menschen keine Methode kennen, den Arbeitsmarkt Ihren Qualifikationen und Fähigkeiten entsprechend richtig zu analysieren.

Ausgehend von diesen Thesen werden während des L/WP die entscheidenden Fragen nach dem „Was?“ „Wo?“ und „Wie?“ geklärt:

Was?

Soll die Frage nach den eigenen Kompetenzen klären. Allerdings nicht im Sinne von Qualifikationen oder beruflicher Erfahrung, sondern in Form von Neigungen und Talenten. Stellen Sie sich die Frage: „Was mache ich immer wieder gerne?“ statt „Was kann ich besser als andere?“

Wo?

möchten Sie arbeiten? In welchem Umfeld? Welcher Branche? Mit welchen Kollegen? Durch die Beantwortung und Analyse dieser Fragen wird ein spezifisches Zielprofil erstellt, das der weiteren Analyse des Arbeitsmarktes dient.

Wie?

Ist der letzte Schritt zum Traumjob. Wie komme ich nun, da ich meine Fähigkeiten, Interessen und Ziele kenne, an einen Job, der meinem Profil entspricht? Mit einem ausgearbeiteten, klaren Profil fällt professionelles Selbstmarketing deutlich leichter. Eine Initiativbewerbung auf eine Stelle, die Ihnen passgenau entspricht, ist erfolgsversprechend, denn auch ein Unternehmen wird erkennen: Sie sind genau der richtige für diesen Job.


© Jobsuche info 2011

Share on Facebook
Post on Twitter
Reddit This
Bookmark this on Delicious
Share on LinkedIn
Bookmark this on Technorati
Beförderung bringen Nachteile – eigene Karriere hinterfragen

Beförderung bringen Nachteile – eigene Karriere hinterfragen

Beruflicher Erfolg ist vielen Menschen wichtig. Die Karriereleiter so hoch wie möglich klettern, lautet die Prämisse. Doch dabei können Beförderungen auch ihre Schattenseiten haben. So kann es sein, dass wir in unserem Job Aufgaben übernehmen müssen, die nichts mit dem zu tun haben, was man ursprünglich wollte

Jeder muss für sich rechtzeitig abwägen, was ihm im Job wichtig ist? Dabei sind die eigenen Ambitionen kritisch zu hinterfragen: „Wie viel ist mit die Karriere wert?“

Viele Leute glauben, sie müssen Karriere machen und nehmen eine Stelle nur an, weil sie denken, dass sie auf diese Chance angewiesen sind. Aber wer Gas gibt, fährt nicht selten voll auf Kollisionskurs. Einfach bremsen und anhalten ist dann nicht mehr möglich.

Berufliche und private Gründe

Anderseits stimmt es den Arbeitgeber oft misstrauisch, wenn ein Mitarbeiter eine Beförderung ausschlägt. In solchen Situationen ist es entscheidend, „Nein“ zu sagen, ohne sein Gegenüber vor den Kopf zu stoßen. Der Betreffende muss in dieser Situation zeigen, dass er das Angebot zu schätzen weiß, aber auch andererseits Gründe existieren, nicht darauf einzugehen. Ein gutes Argument ist zum Beispiel der Hinweis, noch mehr Erfahrungen für die Position zu brauchen. Die Gründe für das Ausschlagen können aber auch privater Natur sein, wenn man beispielsweise pflegebedürftige Eltern hat und daher ein Stadtwechsel nicht möglich ist.

Ablehnung birgt Konfliktpotential

Viele Chefs gehen selbstverständlich davon aus, dass Mitarbeiter ein Beförderungsangebot auch annehmen, was in der Regel ja auch passiert. Bei einer Ablehnung, und hat man noch so plausible Argumente, läuft man hingegen Gefahr, sich den Unmut vom Chef zuziehen. Hier gibt es Konfliktpotential. Genauso, wenn man die Karriereleiter rückwärtsgehen möchte. Erklärt man in einem Bewerbungsgespräch, dass man eine Stufe tiefer landen will, denkt sich der Arbeitgeber, man wolle nur einen ruhigen Job ausüben.

Rechtzeitig selbst hinterfragen

Deswegen ist es für jeden wichtig, sich rechtzeitig zu fragen, wie man sich die eigene Karriere vorstellt. Denn hat man einer Beförderung erstmal zugesagt, kann es fatale Folgen haben, wenn man diese rückgängig machen will.


© Jobsuche info 2011

Share on Facebook
Post on Twitter
Reddit This
Bookmark this on Delicious
Share on LinkedIn
Bookmark this on Technorati

Wenn ein Mensch mit weißem Kittel, aber ohne Medizinstudium vorgibt, ein Arzt zu sein, dann werden ihn die Mühlen der Justiz gnadenlos zerquetschen, sobald dieser Schwindel auffliegt. Ganz egal, wie zufrieden seine Patienten mit ihm gewesen sein mögen. Mit der Psychologie verhält es sich paradoxerweise genau anders herum.

jobsuche24

Wenn Personalentscheider Psychologe spielen

Da fühlt sich jeder, der in seinem Leben schon mal eine eigene Gemütsregung verspürt hat, dazu berufen, sich selbst zum Psychologen zu krönen. Dann wird ohne Hochschulabschluss, aber mit wichtigem Gesicht, nach Herzenslust in den Gedärmen des seelenbezogenen Fachwissens gewühlt. Und das Publikum dieser absurden Posse erzittert demütig in Ehrfurcht. Dieses bunte Treiben unter dem fadenscheinigen Deckmäntelchen missbrauchter akademischer Erkenntnisse könnte man nachsichtig belächeln – wenn nicht ausgerechnet Personalentscheider diese dehnbare Spielwiese für sich entdeckt hätten.

Und so mutiert man vom Job-Bewerber im Handumdrehen zum Verdächtigen, während aus Personalern plötzlich selbst ernannte Fachgutachter werden, die glauben, fundierte Persönlichkeitsgutachten erstellen zu können und zu dürfen. Statt gegen diesen offensichtlichen Amtsmissbrauch entschlossen vorzugehen, buckeln beflissene Karriereberater vor den Kaisern ohne Kleider und geben den entrechteten Arbeitssuchenden scheinheilige gute Tipps, wie sie diese Farce namens “Einstellungstest” am besten bestehen können.

Was wird nun bei diesen Einstellungstests geprüft? Zum einen die numerische, die räumliche und die sprachliche Intelligenz, also die wichtigsten Basis-Faktoren im Intelligenzprofil. Dann die Konzentrationsleistung. Damit wäre der differentialpsychologische Bereich der Leistung abgedeckt. Für den Bereich “Charakter” gibt es dann noch Verhaltenstests unterschiedlicher Perfidiegrade. Zusammen mit der klinischen Anamneseerhebung, pardon, dem Bewerbungsgespräch, wären dann alle Grundzutaten für die Gutachtenlegung beisammen.

Nur eines fehlt leider oft: Der ausgebildete, qualifizierte Psychologe, der die nackten Fakten so korrekt zu übersetzen versteht, dass hinterher kein gequirlter Yotz, sondern eine realistische Persönlichkeitsbegutachtung entsteht. Und selbst wenn sich mal ein studierter Psychologe in die Personalabteilung verirrt haben sollte, der dort guten Gewissens sein solide erlerntes Handwerk ausübt, so wird der ehrlicherweise zugeben müssen, dass eine firmeninterne Persönlichkeitsbegutachtung bestenfalls schwach positiv mit der späteren Arbeitsqualität des Jobaspiranten korreliert. Das ganze ist also nicht nur unmoralisch, sondern auch höchst ineffizient.

Darum müssten meiner Meinung nach diese als “Einstellungstests” verschleierten Persönlichkeitsbegutachtungen schlichtweg verboten werden.


© Jobsuche info 2011

Share on Facebook
Post on Twitter
Reddit This
Bookmark this on Delicious
Share on LinkedIn
Bookmark this on Technorati
Der richtige Umgang mit dem Chef

Der richtige Umgang mit dem Chef

Unstimmigkeiten zwischen Vorgesetzten und Angestellten stören nicht selten den Berufsalltag im Büro oder Betrieb. Es fehlt oft an der nötigen Kommunikation. Dabei gilt im Job wie im Privatleben: „Wenn das Schweigen zu groß wird, ist die Beziehung am Kippen“. Wir zeigen Wege aus der Krise.

Schuld ist bekanntlich immer der andere. Der Boss ist kalt, unzugänglich und knauserig – jammern die einen, die Mitarbeiter sind faul und fordern zu viel – klagen die anderen. Der Angestellte will Anerkennung und gute Umgangsformen, der Chef verlangt Engagement und Zuverlässigkeit. Und genau da sitzt der Haken.

Das Problem ist, dass viele Führungskräfte oft nur die Sachebene sehen. Die für viele Arbeitnehmer bedeutsame Beziehungsebene bleibt außen vor. Die Kommunikation zwischen beiden Parteien bleibt da nicht selten auf der Strecke. Das vergiftete Betriebsklima drückt auf die Stimmung und schmälert die Arbeitsleistung. Dieser Mechanismus ist längst bekannt und die Lösung für die Problematik erstaunlich simpel. Es reichen schon wenige Regeln, um das angespannte Verhältnis zwischen Chef und Angestellten zu entkrampfen.

1. Perspektivwechsel

Wenn man sich in die Rolle des anderen hineinversetzt, könnten etliche Konflikte im Job bereits gelöst werden. Ein Mitarbeiter sollte sich beispielsweise nicht gleich auf dem Schlips getreten fühlen, wenn der Chef eine Email unbeantwortet lässt. Vielleicht warten im Postfach 50 (teils wichtigere) Mails, die peu a peu abgearbeitet werden müssen.

2. Forderungen nicht als Vorwürfe formulieren

Ein häufiger Kardinalfehler ist außerdem, dass viele Angestellten ihre Forderungen – oft unwissentlich – als Vorwürfe formulieren. Der Chef empfindet das als Angriff und bläst mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Gegenangriff. Um das zu vermeiden, sollte das Problem sachlich und präzise formuliert werden. Erst dann ist es ratsam, das persönliche Befinden mitzuteilen und einen entsprechenden Wunsch zu äußern. Dabei ist auch zu bedenken, dass die Gestaltungsspielräume des Vorgesetzten beschränkt sind und er sich in einer „Sandwich-Position“ befindet – Druck von unten, Druck von oben!

3. Eigene Stärken bewusst machen

Mitarbeiter sollten sich ihrer eigenen Stärken bewusst sein. Offen kommunizieren kann nur derjenige, dessen Selbstwertgefühl stimmt. Man darf sich weder als untergehendes Opfer noch als Konkurrent ansehen.

4. Loben

Warum sollte immer nur der Chef seine Mitarbeiter loben? Auch wenn es bei Vielen als Schleimerei verpönt ist, schadet es keineswegs, auch mal den Chef zu loben. Schließlich ist Wertschätzung der Schlüssel für ein offenes Miteinander.

Wenn man den einen oder anderen Ratschlag beherzigt, kann das Verhältnis zwischen Chef und Angestellten schnell viel besser werden.


© Jobsuche info 2011

Share on Facebook
Post on Twitter
Reddit This
Bookmark this on Delicious
Share on LinkedIn
Bookmark this on Technorati
Attraktive Arbeitgeber: Männer und Frauen mit unterschiedlichen Vorstellungen

Attraktive Arbeitgeber: Männer und Frauen mit unterschiedlichen Vorstellungen

Was muss ein Arbeitgeber mitbringen, damit er attraktiv ist? Dieser Frage ist ein Unternehmen auf dem Grund gegangen und hat hierfür eine Umfrage gestartet. Das Ergebnis macht klar: Während Männer viel wert auf Geld und Karriere legen, haben Frauen ihre Familie im Kopf.

Die Personalberatung von Rundstedt HR Partner hat in einer repräsentativen Umfrage unter 500 Führungskräften untersucht, was einen Arbeitgeber für seine Angestellte attraktiv macht. Für die Mehrheit der Männer ist dabei eine “leistungsbezogene Bezahlung” das Hauptkriterium (67 Prozent). Dagegen rangieren bei Frauen “flexible Arbeitszeiten” (67 Prozent) auf dem ersten Platz.

Frauen: Kriterien für attraktiven Arbeitgeber

Doch natürlich spielt auch das Geld bzw. Gehalt bei den Frauen eine entscheidende Rolle. So folgt eine „leistungsbezogene Bezahlung“ auch beim weiblichen Geschlecht auf Platz zwei, der wichtigen Kriterien für einen attraktiven Arbeitgeber. Doch wenn man auf das dritte Kriterium schaut, fällt auf, dass Frauen immer auch an die eigene Familie bzw. verstärkt an die Gesundheit denken. Denn für 53 Prozent der weiblichen Führungskräfte ist ein Arbeitgeber dann besonders interessant, wenn die Möglichkeit gegeben ist, Beruf und Privatleben („Work-Life-Balance“) besser zu verbinden. Das wird im Allgemeinen durch Kinderbetreuungs- oder Sportangebote geschaffen.

Männer: Kriterien für attraktiven Arbeitgeber

Bei Männern scheint sich hingegen alles um die Karriere zu drehen. So ist nach der Frage des Gehalts die Möglichkeit einer „gezielten Weiterentwicklung“ der eigenen Karriere ebenfalls sehr entscheidend. Demnach verlangen 62 Prozent der Manager und Co. besondere Fortbildungsangebote wie Coachings, Trainings und Fachseminare von einem attraktiven Arbeitgeber. Auf dem dritten Platz liegt „Lob und Motivation“ durch den Vorgesetzten“ (60 Prozent).

Die Umfrage verdeutlicht, dass Männer die eigenen Karriere und ein gutes Gehalt von entscheidender Bedeutung sind, während Frauen neben guter Bezahlung auch auch verstärkt darauf achten, dass die Familie unter den Job nicht leidet.

Im Folgenden die wichtigsten Kriterien, die Frauen und Männer von einem attraktiven Arbeitgeber erwarten:

Frauen

  • 1. Flexible Arbeitszeiten: 67%
  • 2. Leistungsbezogene Bezahlung: 63%
  • 3. Work-Life-Balance (z.B. Kinderbetreuung, Sportangebote): 53%

Männer

  • Leistungsbezogene Bezahlung: 67%
  • Gezielte Personalentwicklung: 62%
  • Lob und Motivation: 60%


© Jobsuche info 2010

Share on Facebook
Post on Twitter
Reddit This
Bookmark this on Delicious
Share on LinkedIn
Bookmark this on Technorati
Wichtige Design-Tipps für die Visitenkarte

Wichtige Design-Tipps für die Visitenkarte

Visitenkarten können sich bei der Jobsuche oder beim Hochsteigen der Karriereleiter als nützliche Helfer erweisen. Doch mit einer 0815-Standardversion reißt man keine Bäume aus. Verpassen sie ihrer Visitenkarte ein ansprechendes Design. So kann man noch mehr Eindruck machen und in Erinnerung bleiben. Wie das geht? Im Folgenden ein paar Tipps.

Wer auf Jobsuche ist, tut gut daran, in seinem Portemonnaie jederzeit ein paar Visitenkarten griffbereit zu haben. Ob nun auf einer Jobbörse oder beim Feiern am Wochenende. Schließlich kann man überall Bekanntschaften machen und Leute treffen, die einem im Leben Berufsleben vorwärts bringen können. Da kann eine Visitenkarte schnell als Türöffner fungieren. Besonders, wenn die Visitenkarte ein tolles Design hat, individuell und einzigartig ist.

Wie man das schaffen kann? Werfen sie einen Blick auf die folgenden Tipps. Diese zeigen, wie man mit seiner Visitenkarte noch mehr Eindruck machen kann.

Schlichtheit:

Natürlich kann man sich auf der Visitenkarte designtechnisch grenzenlos austoben. Muss aber nicht sein. Denn hier zählt: Manchmal ist weniger mehr! Bloß nicht übertreiben, sondern sich immer das Wesentliche konzentrieren und auch dabei belassen. Gerade der so genannte Weißraum (die leere Fläche) ist ein wichtiges Gestaltungselement und kann wohltuend auffallen.

Slogan:

Welche Informationen soll ich auf meiner Visitenkarte unterbringen? Kontaktdaten, Berufsbezeichnung und / oder Firmenname plus Logo sind wichtig, reichen aber allein nicht aus. Da gerade auf Messen (bspw. Jobmessen) zig tausend Karten die Besitzer wechseln, sollte man sich von der Masse absetzen. Das verhält sich in der Welt der Visitenkarten nicht anders, wie beim Bewerbungsprozess. Das gelingt vor allem mit einem Claim bzw. Slogan! Ein kurzer prägnanter Satz, der beim Lesen haften bleibt und sie besonders macht. So ein Slogan zu finden ist alles andere als leicht, doch mit etwas Kreativität und Zeit findet jeder einen passenden Satz. Beispiel gefällig? Wie wäre es denn mit „Redner mit mehreren Auszeichnungen“ oder „Fachkräftemängel? Nicht mit mir!“.

Format:

Für die eigene Visitenkarte sollte man ein ungewöhnliches Format wählen. Das betrifft aber nicht die Größe. Die Karte muss im jeden Fall in die dafür vorgesehenen Standardfächer der Brieftasche passen. Dafür kann man mit Hoch- und Querformat sowie mit Prägungen und Ausstanzungen spielen. Aber auch eine zweiseitig bedruckte Visitenkarte fällt auf. Zudem können verschiedenen Farben zum Einsatz kommen. Aber bloß nicht zu bunt (siehe Punkt 1). Ansonsten ist dickes Papier für die (Bewerbungs-) Visitenkarte zu empfehlen.

Sie haben noch gute Design-Tipps zur Gestaltung einer Visitenkarte? Dann teilen sie diese doch bitte via Kommentar mit.


© Jobsuche info 2010

Share on Facebook
Post on Twitter
Reddit This
Bookmark this on Delicious
Share on LinkedIn
Bookmark this on Technorati
Job in Gefahr? Vorzeichen erkennen und rechtzeitig Handeln

Job in Gefahr?

Sichere Jobs sind heutzutage eine Seltenheit. Schneller als gedacht, ist man auf einmal arbeitslos. Doch wer die Vorzeichen und Warnsignale erkennt, kann eine längerfristigen Arbeitslosigkeit entgehen, die für jede Karriere schädlich ist. Folgende Checkliste verdeutlicht, wann der eigene Job wirklich in Gefahr ist.

Wer einen Job hat, fühlt sich meist sicher. Oft zu sicher bis eines Tages das Kündigungsschreiben auf dem Tisch liegt. Vollkommen überraschend – denken zumindest die meisten. Muss aber nicht sein, wenn die Warnsignale des Arbeitgebers erkannt werden.
Wann ist mein Job in Gefahr?


Folgende Checkliste soll verdeutlichen, wann der eigene Job in Gefahr ist:

  • Andere Unternehmen der Branche bauen Stellen ab oder es werden weniger Stellen im eigenen Unternehmen ausgeschrieben – sowohl intern als auch extern.
  • An der Weiterbildung der Mitarbeiter wird gespart
  • Die eigene Weiterbildung ist lange her. Wer sich weiterqualifiziert, investiert in die Zukunft. Andernfalls könnte es Angestellte die sich lange nicht weitergebildet haben am Ende als erste treffen
  • Sparmaßnahmen der Firma sollten zu Bedenken geben. Egal ob Mehrarbeit nicht mehr vergütet oder das Urlaubs- und Weihnachtsgeld gestrichen wird, in diesem Fall ist die Lage des Arbeitgebers ernst
  • Kurzarbeit und Zwangsurlaub werden angesetzt
  • Kollegen verlassen das Unternehmen. Meistens sind es Führungskräfte und Leistungsträger, da sie besser informiert sind. In diesem Fall am besten die Augen nach neuen Jobangebote offen halten.
  • Man überträgt ihnen sinnlose und „niedere“ Arbeiten. Zwar wird von Seiten des Unternehmens der Schein gewahrt, doch ein deutliches Zeichen, dass man in seiner derzeitigen Position langfristig keine Karriere machen wird.
  • Man bekommt einen neuen Chef. Muss nicht immer besorgniserregend sein, doch wer in Führungspositionen tätig ist, kann ebenfalls schnell ausgetauscht werden. Oftmals bringt der neue Chef seinen eigenen Mitarbeiterstamm mit.



Rechtzeitig nach Jobs umschauen

Je mehr dieser Punkte zutreffen, desto schlechter steht es um den eigenen Job. Dann sollte man sich auf den schlimmsten Fall vorbereiten und sich nach Jobalternativen umschauen. Wer das nicht tut, kann, insofern mehrere Mitarbeiter gekündigt werden, Probleme bekommen. Schließlich werden durch Entlassungswellen viele Arbeitskräfte auf den Markt gespült. Wurden die Warnsignale jedoch rechtzeitig erkannt, hat man einen Vorsprung auf der Suche nach einem neuen Job.


© Jobsuche info 2010

Share on Facebook
Post on Twitter
Reddit This
Bookmark this on Delicious
Share on LinkedIn
Bookmark this on Technorati

Zeitmanagement: Mehr Effizienz durch Singletasking

Zeitmanagement: Mehr Effizienz durch Singletasking


Ob im Job oder privat: Multitasker, die gleichzeitig telefonieren, E-mails schreiben und nonverbal mit der Umgebung kommunizieren können, gelten als kompetent und extrem leistungsfähig. Mehrere Studien belegen jedoch, dass das Multitasking zum wahren Karriere-Killer werden kann. Das ständige gedankliche Hin und Her kostet Kraft und Nerven und ist eine Hauptursache des Burnout-Syndroms.
Wer mehrere Aufgaben zur selben Zeit erledigt, kann keiner von ihnen 100% seiner Konzentration widmen. Darunter leidet sowohl die Gesundheit der Betroffenen als auch die Qualität der Arbeit. Somit stellen Multitasking-Mitarbeiter für Unternehmen auch ein finanzielles Risiko dar, denn erhöhte Krankschreibungen und fehlerhafte Bearbeitungen sind vorprogrammiert.

Experten raten daher schon lange zum so genannten Singletasking, also der Erledigung nur einer Aufgabe zu einer bestimmten Zeit. Im Arbeitsalltag lässt sich das Singletasking sicherlich nicht immer durchsetzen, dennoch können Sie mit ein paar Tipps sowohl Ihre eigene Effektivität, als auch die Ihres Betriebs steigern:

  • Ständige Erreichbarkeit via Handy, Messenger, E-mail und Skype sind im Berufsleben zwar unverzichtbar geworden, der Konzentration schadet das ständige Blinken, Piepen und Klingeln jedoch erheblich. Wenn möglich, sollten Sie zur Erledigung wichtiger Aufgaben sämtliche externen Kommunikationskanäle schließen. Schon das Festlegen bestimmter Zeiten zur Bearbeitung von E-mails reduziert die Belastung. In größeren Betrieben ist es ratsam, eine Telefonrezeption einzuführen.
  • Ein bekanntes buddhistisches Sprichwort besagt: „In der Ruhe liegt die Kraft“. Wissenschaftliche Studien beweisen, wie wichtig regelmäßige Pausen für die menschliche Leistungsfähigkeit sind. Nehmen Sie sich also mehrmals täglich fünf Minuten Zeit zum Durchatmen und Rekapitulieren. Nur so können Sie Ihr volles Potential über den gesamten Tag nutzen.
  • Erstellen Sie sich vor Arbeitsbeginn eine To-Do-Liste, am besten mit Deadlines und unter Berücksichtigung von Pausen. So bleiben Sie fokussiert und widerstehen dem natürlichen Drang nach Ablenkung z. B. durch sinnloses Surfen im Internet. In Unternehmen ist auch ein gemeinsames Morgen-Meeting zur Tagesplanung hilfreich und fördert zudem die Mitarbeiter-Motivation.


© Jobsuche info 2009

Share on Facebook
Post on Twitter
Reddit This
Bookmark this on Delicious
Share on LinkedIn
Bookmark this on Technorati

Im Zuge von Robert Enkes Selbstmord ist in den Medien viel über Depressionen gesprochen, getwittert und gebloggt worden – mit dem positiven Ergebnis, dass die Anerkennung von Depresssion als Krankheit in der Allgemeinheit angestiegen ist. Weniger bekannt ist jedoch, dass der Beruf zunehmend zur Depressionsursache wird.

Laut dem BKK-Bundesverband betrugen die jährlichen Behandlungskosten für arbeitsbedingte psychische Behandlungen im letzten Jahr 3 Milliarden Euro, die Produktionsausfallkosten gar 3,3 Milliarden Euro.  Nach einer aktuellen Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin unter der Leitung der Arbeits- und Organisationspsychologin Renate Rau (Universität Marburg) liegen die Gründe vor allem in der zunehmenden Widersprüchlichkeit zwischen den Ansprüchen an Qualität, Umfang und zeitlichem Aufwand eines Arbeitsauftrags und der tatsächlichen Realisierbarkeit. Mehr und mehr Mitarbeiter zerbrechen an diesem Spagat; die Studie belegt ein eindeutiges erhöhtes Depressionsrisiko bei objektiv steigender Arbeitsintensität.  „Bestes“ Beispiel ist wohl der Serienselbstmord von über zwei Dutzend Mitarbeitern der France Télécom dieses Jahr. In Folge von massivem Stellenabbau verängstigt, verunsichert und überarbeitet sahen diese Mitarbeiter im Freitod den einzigen Ausweg aus dem Teufelskreis von Zeit- und Leistungsdruck, Fehlbeanspruchung, Krankschreibungen und darauf folgendem erhöhten Zeit- und Leistungsdruck. Die Empfehlungen der Studie lauten daher:

  • störungsfreie Arbeitszeiten
  • funktionstüchtige Arbeitsmittel
  • Arbeitszeitanalysen für realistische Planungen hinsichtlich des Arbeitsaufwandes
  • Zielvereinbarungen zwischen Mitarbeitern und Management
  • Generelle Verbesserung der Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Management

Zudem könnten die gesundheitlichen Risiken bei erhöhter Arbeitsintensität durch mehr Wertschätzung und Anerkennung von Leistung in finanzieller und kommunikativer Form verringert werden. Im Fall von Robert Enke mag dies zwar keine Linderung gebracht haben, für viele Angestellte könnten diese Maßnahmen jedoch der nötige Wegweiser zwischen der Gabelung von Depression und Motivation sein.

Share on Facebook
Post on Twitter
Reddit This
Bookmark this on Delicious
Share on LinkedIn
Bookmark this on Technorati