
Mobile Bewerbungsmappe: Bild und Schlagwörter auf dem Auto platzieren
Viele Jobsuchende kennen das Problem: Trotz guter Qualifikation bekommt man einfach keinen Job! Da ist Kreativität und Selbstvermarktung gefragt. Mit gutem Vorbild geht ein junger Betriebswirt aus dem Raum Hannover voran. Dieser hat kurzerhand sein Auto zur mobilen Bewerbungsmappe umfunktioniert.
Bewerbungstipps gibt es in Hülle und Fülle. Doch es ist kein Wunder, dass viele Arbeitssuchende irgendwann verzweifeln, wenn auch nach 60 Bewerbungen kein Job in Aussicht ist. Um aber endlich wieder in Lohn und Brot zu stehen, hilft es vielleicht neue Wege einzuschlagen und vielleicht ungewöhnliche Maßnahmen zu ergreifen. Dies betrifft vor allem die Selbstvermarktung.
Das dachte sich auch Lars A. aus Hannover, der trotz zahlreicher Bewerbungen immer noch keinen neuen Job gefunden hat. Doch den Kopf in den Sand zu stecken, kommt für ihn nicht in Frage. Also hat er kurzerhand seinen Auto zur mobilen Bewerbungsmappe umgestaltet. Auf den Türen platzierte er ein großes Portraitbild und versehrte das Auto mit Schlagwörtern und zusätzlichen Informationen über sich. In großen Lettern ist u.a. Folgendes zu lesen: Betriebswirt IHK, Bankkaufmann, belastbar, flexibel, offen, dynamisch, teamfähig, Organisationstalent usw.
Mit dieser Maßnahme wird Lars A. garantiert die von ihm erwünschte Aufmerksamkeit erzielen und sicherlich den einen oder anderen Interessenten an seiner Person finden. Diese können sich für weitere Informationen auf seiner Website umschauen, die er natürlich auf dem Wagen lanciert hat. Dort findet man ein Anschreiben, Kurzprofil, Lebenslauf und Kontaktdaten.
Die Idee ist auf jeden Fall clever und animiert zum Nachahmen. Doch wer es Lars A., der für seine besondere Bewerbung sogar einen Sponsor gefunden hat, gleichmachen will, braucht also Folgendes:
Eine private Bewerbungs-Homepage mit allen wichtigen Informationen, die einen potentiellen Arbeitgeber interessieren dürften und natürlich ein Auto, um diese dann zu promoten. Damit sollte man ordentlich Präsenz auf viel befahrenen und gut besuchten Straßen zeigen.
© Jobsuche info 2011

Japan: Die Blutgruppe als Einstellungskriterium
Es gibt zahlreiche Auswahlkriterien die bei einer Bewerbung wichtig sind. Berufserfahrung, Zeugnisse, mitunter spielt auch schon mal das Alter und Geschlecht für die Personaler eine wichtige Rolle, ob der Kandidat für den Job geeignet ist oder nicht. Doch in Japan gibt man sich damit nicht zufrieden. Im Land des Lächelns achten einige Unternehmen sogar auf die Blutgruppe ihrer Bewerber. Aber warum?
Japan ist ja für viele Skurrilitäten bekannt. Doch dass die Blutgruppe ein wichtiges Einstellungskriterium ist, ist schon etwas Besonderes. Für die Asiaten macht es scheinbar Sinn. Denn in Japan werden die verschiedenen Blutgruppen mit bestimmten Charaktereigenschaften verbunden. Wobei auch in Taiwan und China immer mehr Unternehmen bei der Auswahl ihrer Bewerber auf dessen Blutgruppe achten und im Vorstellungsgespräch nachfragen. Klingt stark nach Schwachsinn, aber dahinter steckt Methode.
Hierfür ist interessant zu wissen, welche Charaktereigenschaften man in Japan mit welcher Blutgruppe assoziiert.
Job-Bewerber mit dieser Blutgruppe gelten als ideale Arbeitnehmer. Durch wessen Ader dieses Blut fließt, der gilt als verantwortungsbewusst, kreativ, etwas nervös, aber auch fleißig, ehrlich und loyal. Wahrhaftig tolle Eigenschaften eines künftigen Angestellten.
Menschen mit der Blutgruppe B haben in Japan nicht unbedingt die besten Jobaussichten. Denn diese Blutgruppe gilt als selbstsüchtig und arrogant.
Bei diesen Mitarbeitern halten sich die positiven und negativen Charaktereigenschaften die Waage. Zum einen gelten sie als cool, rational, kontrolliert und sozialverträglich, zum anderen aber auch als vergesslich, unentschlossen und nörglerisch.
Träger dieses Blutes werden als neugierig und großzügig charakterisiert, allerdings gelten sie auch als ein bisschen stur.
Während wir darüber wohl nur Schmunzeln können und den Zusammenhang zwischen Charaktereigenschaften und Blutgruppen nicht zu ernst nehmen sollten, sieht das in Japan tatsächlich anders aus. Die Lehre hat Tradition und geht auf die Untersuchungen des Biologen Takeji Furukawa aus dem Jahre 1927 zurück. Damals untersuchte er das Blut zweier Volksstämme. Einmal dass der Ureinwohner von Hokkaido, welche als besonders gehorsam gelten, und dann das Blut der Bewohner auf Taiwan, welche eher als aufsässig eingestuft wurden.
Parallelen zu Sternzeichen
Die Untersuchungen von Furukawa zeigten auf, dass es damals eine große Konzentration von Blutgruppen in den beiden Bevölkerungen gab. Obwohl wissenschaftlich nicht haltbar wurde ein Kausalzusammenhang daraus gezogen. Der Zusammenhang bestimmter Blutsgruppen mit bestimmten Charaktereigenschaften erfreut sich seit den Siebzigern einen großen Zulauf und ist in Japan ähnlich beliebt wie hierzulande die Sternzeichen.
Falls sie also auf der Suche nach einem Job in Japan sind, vorher unbedingt die Bluttgruppe in Erfahrung bringen. Das könnte viel Arbeit sparen
© Jobsuche info 2010
Einen Job bei Google? Sicherlich für viele ein absoluter Traum, vor allem wenn man sich nicht mal mit Computer oder Technik auskennen muss. Ermöglicht wird das durch das Google Trike. Ein Fotofahrrad, womit analog zum mit Kameras ausgestatteten Google-Street-View Auto, die letzten Winkel und Ecken unserer Erde entdeckt werden. Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung sind auf jeden Fall stramme Wadeln.
Sie sind fit, konditionell gut drauf, haben ordentlich Kraft in den Beinen und wollten schon immer mal der Welt einen nützlichen Dienst erweisen? Dann hat Google vielleicht genau den richtigen Job für Sie. Bewerben sie sich als Radfahrer, der mit dem neuen Google Street View Trike jetzt auch auf Entdeckungsreise gehen möchte.
Den virtuellen Rundgang mit Hilfe von Google Street View kennen alle. Doch mit dem fotografierenden Auto lassen sich eben nicht alle Orte erreichen. Abhilfe verspricht ein Fahrrad. Entsprechend entsandte Google die ersten Mitarbeiter auf den technischen Drahtesel, die in den USA und Großbritannien Parkanlagen, Wälder oder Universitätsgeländer mithilfe der 360 Grad Kamera auf dem Fahrrad abfotografierten. Die Orte und Sehenswürdigkeiten konnten im Vorfeld im Internet abgestimmt werden.
Es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis Google hierzulande die Google Trikes losschickt. Bewerben sie sich einfach als ortskundiger und gut trainierte Radfahrer – vielleicht springt so am Ende ein neuer Traumjob raus.
Das künftige Arbeitsgerät, das Google Trike, ist ein etwas überdimensionales Dreirad. Das Bike hat, wie das bekannte Google Auto, eine Kamera aufmontiert, was die abgefahrene Gegend im 360 Grad Winkel fotografiert. Während die Kamera fleißig Fotos schießt, beschränkt sich ihr Job auf Radfahren. Eine durchaus schweißtreibende Angelegenheit, aber für einen Einstieg als Mitarbeiter im Hause Google würden das sicherlich viele in Kauf nehmen.
Doch Vorsicht ist geboten: Denn nicht überall stoßen die fürs Internet gemachten 360-Grad-Bilder auf Begeisterung. Viele sehen sich in ihrer Privatsphäre verletzt. In Großbritannien wurde den Google-Autos gelegentlich durch eine Menschenkette die Zufahrt in Ortschaften verweigert. In diesem Falle sollten sie als Bewerber über stark ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten verfügen oder sehr ausdauernd sein, um vielleicht der aufgebrachten Masse noch rechtzeitig zu entkommen
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© Jobsuche info 2009