
Smalltalk im Job als praktischer Türöffner: Tipps für den kurzen Plausch
Geschäftsalltag ohne Smalltalk – undenkbar. Doch die Kunst des Plauschens will gelernt sein. Hierfür gibt es ein paar gute Tipps. Natürlich gibt es auch Themen, die haben beim „kleinen Gespräch“ zwischen Arbeitskollegen wirklich gar nichts zu suchen.
Zwar ist der Smalltalk nicht ausschlaggebend für die Karriere oder einen neuen Job, dennoch fungiert der Plausch durchaus als Türöffner, den man nicht unterschätzen sollte. Wer im Smalltalk glänzt, knüpft meistens schneller Kontakte und baut Beziehungen auf. Alleine dieser Fakt kann die berufliche Situation nur verbessern. Zudem schafft der Smalltalk eine angenehme Atmosphäre im Arbeitsalltag.
Doch etliche Menschen haben Redehemmungen. Um diese zu überwinden sollte man immer wieder bewusst das Gespräch mit Kollegen suchen. Im gewohnten Jobumfeld fällt einem der Smalltalk leichter als beispielsweise bei einem Kundenbesuch in einem fremden Betrieb.
Aber wer bislang noch nicht zu den Smalltalk-Meistern gehört, sollte den Kopf nicht in den Sand stecken. Denn die Fähigkeit, mit (unbekannten) Menschen ein kurzes, ungezwungenes Gespräch zu führen, hängt meist vom Selbstbewusstsein ab. Und das kann man genauso gut trainieren, wie den Smalltalk.
Wer nicht genau weiß, welche Themen man in einem kurzen Plausch ansprechen sollte, findet im Folgenden ein paar gute Anregungen:
Damit der Smalltalk nicht zu einem Reinfall wird, sollte man am Gegenüber immer Interesse zeigen und passende Fragen stellen. Das klappt umso leichter, wenn man aufmerksam zuhört. Die Fragen sollten aber offen gestellt werden, also keine, die mit Ja oder Nein beantwortet werden können. Dadurch bleibt das Gespräch am Laufen.
Die wichtigste Regel für einen perfekten Smalltalk ist, dass positiv besetzte Themen gewählt werden. Gespräche über Religion, Politik, persönliche Probleme, finanzielle Situation oder Tratsch über nicht anwesende Personen sowie Gerüchte sollte man vermeiden.
Bleiben sie am Ball und führen regelmäßig kurze Unterhaltungen mit den Kollegen oder Vorgesetzten. Möglichkeiten gibt es im Job zugenüge. Ob in der Küche, beim Kaffee oder während der Mittagspause in der Kantine.
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Eine Gehaltserhöhung, Beförderung oder die Betreuung eines großen Projekts ging mal wieder an den Kollegen? Dann macht sich schnell Neid und Missgunst am Arbeitsplatz unter den Kollegen breit. Doch Vorsicht: Neid kann schnell zum Jobkiller werden. Stattdessen sollte man aus der Missgunst Motivation ziehen.
Neid am Arbeitsplatz kommt nicht selten vor. Und fast jeder kennt das Gefühl, das in einem hochkommt, wenn der Kollege vom Chef mit Lob, einer Beförderung oder Prämie überschüttet wird und man selber wieder leer ausgegangen ist. Nur die wenigsten gönnen ihrem Kollegen den Erfolg. Und noch weniger geben offen zu, dass sie auch gerne die gleiche Form der Wertschätzung vom Chef bekommen würden.
Doch wenn man schon den Neid nicht nach außen tragen kann, sollte man es sich selber eingestehen. Dabei macht es durchaus Sinn, sich zu hinterfragen, warum der Kollege scheinbar immer besser abschneidet als man selbst. Schließlich bringt Neid Selbsterkenntnis. Vielleicht ist der Kollege fleißiger, spricht besser englisch oder hat ein größeres Organisationstalent. Wer sich selbst reflektiert, wird schnell ein paar Schwachpunkte finden, die man verbessern sollte.
Aber das Gefühl von Neid im Job hat noch andere Vorteile. Denn der Betroffenen kann einen echten Motivationsschub bekommen. Der Ehrgeiz ist geweckt und man möchte der nächste sein, der auf der Beförderungsliste ganz oben steht.
Zudem kann Neid auch positive Auswirkungen auf das eigene Netzwerk haben. Viele Neidhammel begnügen sich mit der Erkenntnis, dass der Kollege die Beförderung nur seinen guten, besseren Beziehungen zu verdanken hat. Wenn das so ist, sollte man sich hinterfragen, wie es um die eigenen Beziehungen bestellt ist.
Eine weitere Auswirkung von Neid am Arbeitsplatz kann sein, dass man an seiner Selbstdarstellung arbeitet. Vor allem wenn der Chef für den Kollegen immer ein offenes Ohr hat. Die Präsentation am Arbeitsplatz spielt ähnlich wie die fachliche Qualifikation eine große Rolle. Doch wer ständig vom Gefühl des Neids und der Eifersucht heimgesucht wird, sollte man darüber nachdenken, ob es überhaupt der richtige Job ist. Nicht selten haben die Gründe für die Missgunst rein gar nichts mit dem Job zu tun.
Neid, Eifersucht, Missgunst – alles Gefühle, die das Leben im beruflichen Alltag erschweren. Doch statt den Frust in sich hineinzufressen und sich in seine Schmollecke zurückzuziehen, sollte man sich den Gefühlen stellen. Suchen sie das Gespräch mit dem Chef und fragen, was für eine Beförderung, Gehaltserhöhung, Projektbetreuung usw. erwartet wird. Wer zudem neidisch auf seinen Arbeitskollegen ist, sollte sich hinterfragen, warum das so ist. Die Erkenntnisse können individuelle, positive Auswirkungen haben.
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Unzufrieden und unglücklich im Job? Sie werden nicht gefordert, alles ist nur noch reine Routine und man geht nur noch aus Gewohnheit ins Büro? Dann sollte man sich ernsthaft Gedanken über einen Jobwechsel machen. Vor allem, wenn folgende Fragen mit einem eindeutigen ‚Ja’ beantwortet werden!
Eine nicht unerhebliche Anzahl der Arbeitnehmer ist unzufrieden mit ihrem derzeitigen Job. Doch viele finden sich mit der Situation ab. Auch aus Angst, denn Altbekanntes gibt Sicherheit und ist verlässlich. Das trifft besonders auf die Arbeitswelt zu. Außerdem ist der Ausgang bei einem beruflichen Wechsel bzw. Neuanfang ungewiss. Viele haben Angst zu scheitern oder sich zum Gespött der alten Kollegen zu machen.
Dennoch ist es besser, sich nach einem neuen Job umzuschauen. Denn wer seinen Job hasst, wird lange Zeit in seinem Leben unglücklich, frustriert und manchmal sogar auch krank.
Es ist zwar kein Trost, doch jeder der mit seinem Job unzufrieden ist, ist nicht allein. Eine Studie des Deutschen Bundesarbeitsministeriums hat erwiesen, dass stolze 20 Prozent der Arbeitnehmer akut unzufrieden mit ihrer Tätigkeit sind und innerlich schon längst gekündigt haben. Das sind wahrhaftig keine guten Aussichten für das Leben – sowohl beruflich als auch privat.
Entscheidend ist, ob man nur derzeit Frust im Job schiebt (blöder Chef, langweilige Projekt, etc.) oder ob man generell von seiner Arbeit angenervt ist. Ist Letzteres der Fall, sollte gehandelt und ein beruflicher Umstieg oder Neuanfang gewagt werden.
Insbesondere wenn folgende fünf Fragen bzw. Aussagen mit einem eindeutigen ‚Ja’ beantwortet werden:
Wenn sie diese fünf Aussagen mit klaren ‚Ja’ beantworten konnten, sollten sie ernsthaft über einen Jobwechsel nachdenken. Schauen sie sich auf unserer Jobbörse einfach mal um. Vielleicht finden sie etwas Neues und Passendes. Einen Versuch ist es allemal wert.
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Von wegen Traumjob: Woran man unseriöse Jobangebote erkennt
Unseriöse Jobangebote gibt es ohne Ende. Dabei locken dubiose Unternehmen in ihren Stellenzeigen mit hochbezahlten Jobs und lukrativen Nebentätigkeiten, ohne das man viel Arbeit dafür machen muss. Eigentlich sollten bei solchen vermeintlichen Traumangeboten bei jedem die Alarmglocken schrillen. Es ist aber erstaunlich, dass viele Jobsuchende auf solche unseriösen Jobangebote reinfallen. Doch woran erkenne ich Stellenangebote, bei denen es sich um eine Abzocke handelt?
Wenn Unternehmen für wenig Arbeit mehrere hundert Euro pro Tag bieten, sollte jeder normal denkende Mensch wissen, dass das alles anders als seriös ist. Denn zu verschenken hat keiner was. Im Gegenteil. Wer solche Stellenanzeige wie “Am Wochenende 500 Euro verdienen” oder “Mit bequemer Heimarbeit bis zu 500 Euro dazuverdienen” schaltet, will nur ihr Geld.
Dabei rufen Interessierte die angegebene Telefonnummer an und finden sich schneller als sie gucken können auf irgendwelchen Informationsveranstaltungen wieder oder müssen die teure Telefonrechnung bezahlen. Und auf den Veranstaltungen werden dann bspw. im besten Kaffeefahrt-Stil teure Broschüren, Seminare usw. für mehrere tausend Euro verkauft.
Leider gibt es genügend Leute, die auf solche unseriösen Stellenangebote reinfallen und am Ende für den vermeintlichen Traumjob ordentlich zahlen müssen. Damit das nicht mehr passiert, gibt es im Folgenden ein paar Tipps und Hinweise, wie sie eine unseriöse Stellenanzeige erkennen können.
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Wellness: Branche bietet viele neue Jobs – vor allem für Frauen und Selbstständige
Wer sich beruflich neu orientieren will und einen neuen Job sucht, der könnte vom anhaltenden Boom in der Wellness-Branche profitieren. Denn durch das gesteigerte Interesse am eigenen Wohlbefinden, gibt es viele Möglichkeiten, in diesem Berufszweig Fuß zu fassen. Vor allem für Frauen.
Das große Interesse an kleinen Auszeiten lässt die Wellness-Branche boomen. Egal ob es sich um einen Wellness-Wochenede in einem Hotel oder einer Massage zum Feierabend handelt. Das Wellness-Angebot wächst weiter rasant und hält auch für Leute die sich auf Jobsuche befinden viele berufliche Möglichkeiten bereit.
Dabei bietet das wachsende Segment nicht Berufsanfängern eine sehr gute Perspektive auf einen sicheren Arbeitsplatz. Denn vor allem Frauen, die Mitte 30 sind und eine neue Herausforderung suchen, finden in der Wellness-Branche ideale Bedingungen.
Die Jobs im Wellnessbereich sind sehr vielseitig und halten für jeden etwas bereit. Meistens werden jedoch Frauen gesucht, die nach einer Kurzzeitausbildung bspw. in Hotels, Fitnessstudios oder Kosmetikinstituten einen neuen Job finden. Zudem besteht die Möglichkeit, sich in diesem Berufszweig selbstständig zu machen.
Doch dabei sollte man es langsam angehen und auf die Politik der kleinen Schritte vertrauen. Dadurch bleibt das Risiko überschaubar. Wer ein eigenes Wellness-Institut eröffnen möchte, muss natürlich sehr gute Arbeit am hartumkämpften Markt abliefern. Dabei kommt es nicht nur ausschließlich auf die fachliche Kompetenz, die man sich in der Aus- und Weiterbildung aneignet, an, sondern auch menschlich muss was darstellen.
Wer sich in der Wellness-Branche selbstständig machen will, muss aber nicht unbedingt gleich immer sein ganzes Geld in die modernsten und teuersten High-Tech-Geräte investieren.
Um einen Raum für sein eigenes Wellness-Institut zu finden, sollte man bei einem Friseur, Fitnessstudio oder Hotel nach Möglichkeiten fragen. Diese haben nicht selten zu vermietende Räume zur Verfügung und es können durch den Synergie-Effekt Vorteile für beide Parteien entstehen.
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Tipps und Strategien gegen Bossing
Der Traumjob kann schnell zum Horror werden, wenn man von seinem Vorgesetzten massiv unter Druck gesetzt wird. Das ist bei Weitem keine Ausnahmeerscheinung. Studien zufolge fühlen sich rund 80 Prozent der Beschäftigten vom Chef ungerecht behandelt. Aber auch ein launischer, unberechenbarer oder herrischer Vorgesetzter ist ein Alptraum.
Im Folgenden finden sie ein paar Ratschläge und Strategien, wie man seinen Vorgesetzten „zähmen“ kann.
Wenn der Chef regelmäßig Wutausbrüche hat, ist es am besten, wenn man diese einfach aussitzt. Ein ruhiges Verhalten und Distanz zwischen Angestellten und Chef ist das beste Mittel. Denn Erwiderungen bringen rein gar nichts und rationale Argumente fruchten erst, wenn der cholerische Anfall abgeklungen ist. Um Wutausbrüche zu vermeiden, sollte man seinen Chef vor Überforderungssituationen schützen. Den Chef in einem Gespräch mit Fragen konfrontieren, mit denen er nicht zurechtkommt, sind zu vermeiden. Ratsamer ist es, diese dem Chef im Vorfeld des Gesprächs zu mailen.
Die Körpersprache verrät viel über die eigene Gemütslage. Mit einer zurückhaltenden Körpersprache – nach vorn gebeugtem Oberkörper, eingesunkenen Schultern – wird man schnell zur Zielscheibe eines cholerischen Chefs. Wer dagegen Selbstbewusstsein ausstrahlt, bspw. durch eine aufrechte Oberkörperhaltung, gerader Stand, Kopf hoch, bändigt den Vorgesetzten. Aber bloß nicht auf die Tränendrüse drücken und Heulkrämpfe als Mittel einsetzen.
Ein fieser Vorgesetzter stellen Angestellte mal gerne vor versammelter Mannschaft bloß, was mit dem Begriff Bossing (also Mobbing durch den Chef) beschreibt. Doch wie sollte man als Betroffener am besten auf diese Form der Diskriminierung reagieren? Suchen sie ein klärendes Vier-Augen-Gespräch. Und zwar möglichst schnell. Sonst fährt sich die Situation fest und sie kann kaum noch gelöst werden. Wenn der Chef dafür nicht zugänglich ist, gibt es eigentlich nur zwei Alternativen: Der Gang zum Betriebsrat oder die Kündigung als letztes Mittel. Wobei die meisten von einer Kündigung verständlicherweise Abstand nehmen. Doch die Lust am Job ist schnell verflogen und man flüchtet sich in Dienst nach Vorschrift.
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Wer arbeitslos ist, darf sich glücklich schätzen, wenn die besten Freunde einen Job haben. Denn diese können indirekt helfen, den Weg zu einer neuen Anstellung zu finden. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie. Doch wie können berufstätige Freunde jemandem aus der Arbeitslosigkeit helfen?
Das Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) hat in einer Untersuchung interessante Ergebnisse geliefert. Anhand einer Studie wurde festgestellt, dass Personen die arbeitslos waren, schneller einen neune Job fanden, wenn der oder die beste(n) Freund(e) selber einer geregelten Arbeit nachgehen. In Zahlen gesprochen erhöhen sich die Chancen auf immerhin 3,7 Prozent. Hierfür wurden die Daten von über 3.000 (ehemals) Arbeitslosen ausgewertet.
Dabei kam zum Vorschein, dass jeder fünfte Arbeitslose innerhalb eines Jahres einen neuen Job gefunden hat. Wenn hingegen die besten drei Freunde ebenfalls arbeitslos waren, fanden nur zehn Prozent eine neue Anstellung. Im Vergleich: Wenn die drei engsten und besten Freunde einen festen Job haben, lag die Erfolgsquote bei fast 30 Prozent, der Arbeitslosigkeit zu entrinnen. Wie ist das zu erklären?
Berufstätige Freunde: höherer sozialer Druck und Freizeitmangel
Mit vermeintlichen Beziehungen der besten Freunde zu einem potentiellen Arbeitgeber hat das nicht unbedingt zu tun. Vielmehr sorgen die Freunde indirekt für mehr Motivation des Arbeitslosen. Jeder der schon einmal in einer vergleichbaren Situation war, weiß, dass der soziale Druck automatisch höher wird, wenn die Freunde einen Job haben, aber man selber arbeitslos ist. Das fördert die Anstrengung und Intensität bei der Jobsuche.
Zudem fällt die Gestaltung der gemeinsamen Freizeit wesentlich geringer aus, wenn die Freunde einen Job haben. Dagegen besteht die Gefahr, dass bei steigender Anzahl arbeitsloser Freunde auch die eigene Jobsuche etwas auf der Strecke bleibt. Nicht selten wird mehr Zeit miteinander verbracht, als diese zur Jobsuche zu nutzen.
Die Studie der IZA kam zu dem Ergebnis, dass Menschen mehr Geld verdienen und ein stabiles Arbeitsverhältnis haben, je mehr Freunde einen festen Job hatten.
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Jobs mit Zukunft – Teil 3: Asien und Technik bieten sichere und bezahlte Jobs
Zum Abschluss unserer Artikel-Serie „Jobs mit Zukunft“ stellen wir ihnen weiteren Berufe und Berufsspaten vor, bei denen der Arbeitsplatz sicher und das Gehalt verlockend ist. Dabei spielt Asien eine Rolle genauso wie Technik und der Bio-Ingenieur.
Im Rennen um den Titel „Exportweltmeister“ hat sich China mittlerweile den Platz an der Sonne gesichert. Kein anderes Land der Welt exportiert so viele Güter, wie die asiatische Wirtschaftsmacht. Die aufstrebende Volksrepublik, die Deutschland erst kürzlich als Exportmacht Nummer eins abgelöst hat, führt Waren im Wert von 20 Mio. Euro aus – pro Stunde! Entsprechend braucht es Leute, die als Vermittler arbeiten. Dazu gehören Asienwissenschaftler. Diese lernen an den Universitäten nicht nur Fachchinesisch, sondern auch viel über Kultur und Mentalitäten Asiens. Gebraucht werden die Mittler zwischen den Welten künftig nicht nur in Unternehmen, sondern auch in internationalen Institutionen und der Personalberatung.
Vermittler zwischen Mensch und Technik
Aber auch in anderen Bereichen gibt es spannende Jobs mit einer Vermittlerfunktion. So nehmen Interface-Designer eine Rolle an der Schnittstelle zwischen Mensch und Technik ein.
Ob Handy oder Kraftwerk, Ticketautomat oder Satelliten-Navigation – Technik spielt in unserem Alltag eine immer wichtigere Rolle. Und angesichts der immer komplexeren Technik in allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen haben die Profis für optimale Benutzerführung und ergonomische Gestaltung viel zu tun. Je nach Hochschule und Studiengang überwiegen bei der Ausbildung künstlerische oder technische Komponenten. Design-Hochschulen verlangen hierfür oft eine Mappe oder Eignungsprüfung.
Bio-Ingenieure sind gefragt
Ein weiterer Job der in die Kategorie „Jobs mit Zukunft“ gehört, ist der des Bio-Ingenieurs. Hierbei geht es um die Entwicklung und Gestaltung nach dem Vorbild der Natur. Nicht nur Winzer oder Molkereien setzen Mikroorganismen ein – auch in der Pharma- oder Chemieindustrie spielen die Winzlinge in Zukunft eine immer größere und wichtigere Rolle. Wer sich an die anspruchsvolle interdisziplinäre Ausbildung mit Inhalten aus Physik, Chemi, Biologie und Ingenieurwissenschaften herantraut, befindet sich auf einem sehr guten Weg zu einem spannenden Beruf mit Zukunft.
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Jobs mit Zukunft – Teil 2: Bildungswesen und IT-Spezialisten
Ein sicherer Job mit Perspektive ist viel wert. Wer bei der Berufsauswahl die Augen offen hält, kann mit der richtigen Entscheidung entspannt in die Zukunft blicken. Im zweiten Teil zum Thema „Jobs mit Zukunft“ stellen wir ihnen weitere Jobs vor, die man im Hinterkopf haben sollte.
Im ersten Teil haben wir Solarexperten, Solarteuren, Geologen und Geophysikern sowie Gesundheitsmanagern und Ärzten sichere Jobs in Aussicht gestellt. Doch die Liste der Jobs mit Zukunft ist noch länger, wie folgender Artikel veranschaulicht.
Lehrer werden gesucht
Der Altersdurchschnitt der Lehrer ist sehr hoch. Allein in Deutschland werden sich bis zum Jahr 2015 rund 200.000 Lehrer in den Ruhestand verabschieden. Das sind deutlich mehr, als Absolventen von den Universitäten kommen. Vor allem Lehrer für Naturwissenschaften, Mathematik und Technik werden an diversen Ober- und Berufsschulen gebraucht. Wer mit Zahlen und Teenagern gleichermaßen gut umgehen kann, hat beste Aussichten auf einen krisenfesten und familienfreundlichen Job. Doch es gibt einen Wermutstropfen. Denn die Schulkarriere wird vergleichsweise gering bezahlt. Trotz anspruchsvollem Studium liegen die Einstiegsgehälter von Lehrern in der Regel bei rund 3.000 Euro.
Jobs in der IT-Branche: Sicher und gut bezahlt
Da können Zahlengenies als IT-Profi in der freien Wirtschaft deutlich mehr verdienen als im Bildungswesen. Besonders Spezialisten in den Bereichen IT-Sicherheit oder IT-Projektmanagement habe gute Aussichten auf einen sicheren und sehr gut bezahlten Job. Der Weg in die IT-Abteilung führt wahlweise über ein Informatikstudium oder einer Ausbildung zum Fach- oder Systeminformatiker.
Wer sich ebenfalls mit Zahlen auskennt und gut umgehen kann, aber lieber in Bruttoregistertonnen als in Bits und Bytes denkt, sollte eine Ausbildung zum Logistiker in Erwägung ziehen. Schon heute ist die Branche der drittgrößte Wirtschaftsbereich in Deutschland. Das Marktvolumen steigt stetig an und die Tendenz geht weiter bergauf. In Deutschland findet man beispielsweise in Hamburg und Hamm eine Logistik-Hochschule. Alternativ bieten Speditionen, Reedereien, Hafen- und Flughafenbetreiber oder die Deutsche Post und Deutsche Bahn Ausbildungsplätze an.
Im kommenden 3. und letzten Teil der Mini-Serie „Jobs mit Zukunft“ werfen einen Blick nach Asien und in die Technikwelt.
Teil 1 von “Jobs mit Zukunft“.
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Jobs mit Zukunft Energie
Es gibt sie wirklich. Jobs die trotz Krise sicher sind. Welche das sind, können sie im 1. Teil unserer Reihe „Jobs mit Zukunft“ im Folgenden lesen.
Die Wahl nach dem richtigen Job ist nicht leicht. Doch ein Blick in die Zukunft könnte die Entscheidung erleichtern. Denn es gibt sie tatsächlich: Jobs die in den kommenden Jahren und Jahrzehnten gute Chancen auf Geld und Karriere bieten.
Ob Solar oder Öl – Energie bietet sicheren Job
Wer es gerne sonnig sollte Solarexperte werden. Mit einem Studium der Energie- und Wärmetechnik hat man sonnige Jobaussichten. Nicht nur, weil Solarkraftwerke immer dort entstehen, wo die Sonne scheint: Denn Techniker und Ingenieure, die sich mit grünen Energien auskennen, werden künftig dringend gesucht und gebraucht. Allein in Deutschland werden bis zum Jahr 2020 rund 220.000 neue Arbeitsplätze im Bereich der Erneuerbaren Energien entstehen. Entsprechend bieten immer mehr Hochschulen Ingenieurstudiengänge mit Schwerpunkt Solartechnik an. Wer jedoch lieber eine handwerkliche Ausbildung bevorzugt, kann sich stattdessen zum Solarteur (Solar-Installateur) weiterbilden und so von diesem Boom profitieren.
In Europa verfolgen viele Staaten das Ziel, den Anteil von Kohle und Gas zugunsten von Sonne, Wind- und Wasserkraft rasch zurückzufahren, trotzdem wird in den kommenden Jahrzehnten der Anteil der fossilen Brennstoffe am Energiemix noch bei 70 bis 80 Prozent liegen. Geologen und Geophysiker helfen Mineralölkonzernen bei der systematischen Schatzsuche nach Öl und Co. und haben glänzende Aussichten auf eine internationale Karriere. Dort warten nicht nur ein guter Verdienst, sondern auch viele spannende Reisen. Auch beim Anzapfen der Erdwärme über geothermische Kraftwerke ist ihr Wissen gefragt.
Sichere Jobs dank Medizin
Aber auch in der Gesundheitsbranche entstehen neue Berufsbilder. Die Menschen werden immer älter und nehmen mehr Gesundheitsleistungen in Anspruch. Auch der medizinische Fortschritt wirkt als Kostentreiber, wobei gleichzeitig immer weniger Menschen in das System einzahlen. Hier sind Gesundheitsmanager gefragt, die Kliniken, Krankenkassen oder Pflegeheimen beim Kostensparen helfen können. Wer in der Schnittstelle zwischen Medizin und Ökonomie arbeiten will, ist mit einem medizinischen Studium plus Management-Weiterbildung (Public Health) gut beraten.
Aber auch das medizinische Fachpersonal wird knapp. In Deutschland finden fast 30 Prozent aller westdeutschen und mehr als die Hälfte aller ostdeutschen Krankenhäuser nicht genügend Fachärzte. Und die Doktoren werden immer älter. Schon heute liegt das Durchschnittsalter niedergelassener Vertragsärzte bei über 51. Die logische Schlussfolgerung: Viele Mediziner und deren Praxen werden in den kommenden Jahren schließen und Lücken hinterlassen. Das könnte ihre Chance sein!
Im 2. Teil werden wir weitere Jobs aufzeigen, die einen sicheren Arbeitsplatz bieten.
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