Einen Job bei Google? Sicherlich für viele ein absoluter Traum, vor allem wenn man sich nicht mal mit Computer oder Technik auskennen muss. Ermöglicht wird das durch das Google Trike. Ein Fotofahrrad, womit analog zum mit Kameras ausgestatteten Google-Street-View Auto, die letzten Winkel und Ecken unserer Erde entdeckt werden. Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung sind auf jeden Fall stramme Wadeln.
Sie sind fit, konditionell gut drauf, haben ordentlich Kraft in den Beinen und wollten schon immer mal der Welt einen nützlichen Dienst erweisen? Dann hat Google vielleicht genau den richtigen Job für Sie. Bewerben sie sich als Radfahrer, der mit dem neuen Google Street View Trike jetzt auch auf Entdeckungsreise gehen möchte.
Den virtuellen Rundgang mit Hilfe von Google Street View kennen alle. Doch mit dem fotografierenden Auto lassen sich eben nicht alle Orte erreichen. Abhilfe verspricht ein Fahrrad. Entsprechend entsandte Google die ersten Mitarbeiter auf den technischen Drahtesel, die in den USA und Großbritannien Parkanlagen, Wälder oder Universitätsgeländer mithilfe der 360 Grad Kamera auf dem Fahrrad abfotografierten. Die Orte und Sehenswürdigkeiten konnten im Vorfeld im Internet abgestimmt werden.
Es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis Google hierzulande die Google Trikes losschickt. Bewerben sie sich einfach als ortskundiger und gut trainierte Radfahrer – vielleicht springt so am Ende ein neuer Traumjob raus.
Das künftige Arbeitsgerät, das Google Trike, ist ein etwas überdimensionales Dreirad. Das Bike hat, wie das bekannte Google Auto, eine Kamera aufmontiert, was die abgefahrene Gegend im 360 Grad Winkel fotografiert. Während die Kamera fleißig Fotos schießt, beschränkt sich ihr Job auf Radfahren. Eine durchaus schweißtreibende Angelegenheit, aber für einen Einstieg als Mitarbeiter im Hause Google würden das sicherlich viele in Kauf nehmen.
Doch Vorsicht ist geboten: Denn nicht überall stoßen die fürs Internet gemachten 360-Grad-Bilder auf Begeisterung. Viele sehen sich in ihrer Privatsphäre verletzt. In Großbritannien wurde den Google-Autos gelegentlich durch eine Menschenkette die Zufahrt in Ortschaften verweigert. In diesem Falle sollten sie als Bewerber über stark ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten verfügen oder sehr ausdauernd sein, um vielleicht der aufgebrachten Masse noch rechtzeitig zu entkommen
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