
Lücken im Lebenslauf: Was tun?
Ein lückenhafter oder ungerader Lebenslauf ist keine Seltenheit. Gründe sind ein zu langes Studium, Arbeitslosigkeit, abgebrochene Ausbildung oder ein mangelnder Zusammenhang zwischen den einzelnen (beruflichen) Stationen. Fehlt der rote Faden und ist der Lebenslauf sehr ungerade, stehen die Chancen auf eine erfolgreiche Bewerbung eher schlecht. Wir haben ein paar Tipps, wie man einen lückenhaften Lebenslauf gestalten kann.
Auszeiten von zwei, drei Monaten sind kein Problem und müssen auch nicht aufgeführt werden. Besonders nach dem Schulabschluss, Wehr- oder Zivildienst oder Studium können immer mal Lücken entstehen. Doch wer anderweitig Auszeiten hat, kommt in Bedrängnis.
Graphisches Design muss überzeugen
Wer schon keinen 1A-Lebenslauf vorweisen kann, sollte einen umso größeren Wert auf das Design legen. Stillvoll und kreativ sind hierfür die wichtigsten Schlagwörter. Das fängt schon bei der Schriftart an. Spassschriften wie Wingdings oder Bimini haben in einem Lebenslauf natürlich nichts zu suchen. Bloß kein unnötiges Risiko eingehen und lieber die Klassiker à la Times New Roman oder Arial verwenden. Zudem sollte man sich gut überlegen, nur eine Word-Vorlage umzugestalten. Das machen eh schon viele Bewerber. Um sich abzusetzen, reicht das nicht aus.
Arbeitslosigkeit im Lebenslauf erwähnen
Zeitliche Lücken sind oft der Genickbruch bei der Suche nach einem neuen Job. Um das zu kaschieren, benutzen viele Bewerber lieber Jahreszahlen statt Monatsangaben. Doch das führt schnell zu Spekulationen, die sich nachteilig auswirken. Wer arbeitslos war, sollte diese Phase besser mit „arbeitssuchend“ oder „berufliche Neuorientierung“ beschreiben.
Zudem kann man jedem Bewerber nur den Tipp geben, bei der Wahrheit zu bleiben. Lücken im Lebenslauf werden gerne mit erfundenen Nebenjobs gefüllt oder vorherige Jobs werden in der Dauer gestreckt. Doch Lügen haben kurze Beine und wenn beim Bewerbungsgespräch detaillierte Fragen gestellt werden, kommt man ganz schnell ins Schwimmen.
Bewerbungsfoto: wichtig bei lückenhaften Lebenslauf
Generell kann dem Bewerbungsfoto im Lebenslauf ein hoher Stellenwert zugeschrieben werden. Besonders dann, wenn der Lebenslauf nicht wirklich vorzeigbar ist. Auch wenn professionelle Bewerbungsfotos nicht billig sind, sollte man das Geld investieren. Zumal die Bilder auch als JPG-Dateien für Online-Bewerbungen verwendet werden können, lohnt sich der finanzielle Aufwand. Der Bewerber sollte nebst seriöser bzw. zum Job angemessene Kleidung selbstverständlich auch sympathisch rüberkommen. Fotografen geben passende Tipps und immer dran denken: Bild schlägt Text!
Amerikanischer Lebenslauf bevorzugt
Berufserfahrungen sowie die Ausbildung (Schule, Studium oder Lehre) werden beim amerikanischen Lebenslauf chronologisch rückwärts aufgeführt. Die neuesten Erfahrungen oder Abschlüsse werden also als ersten aufgeführt.
Hobby im Lebenslauf: nicht unterschätzen
Das Thema Hobbys wird von vielen Bewerbern unterschätzt. Doch mindestens ein Hobby sollte aufgeführt werden, wobei man nicht vergessen darf, dass die Personaler dadurch Rückschlüsse auf den Bewerber ziehen. Jogger oder Leseratten werden gerne als Egoisten oder Eigenbrötler eingestuft – oftmals ohne Grund. Eine Mitgliedschaft in einem Sportverein kommt da schon viel besser an. Damit wird Teamfähig- und Geselligkeit assoziiert.
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Die besten Fragen, die sie im Bewerbungsgespräch stellen sollten
Das Bewerbungsgespräch ist der letzte, wichtigste und alles entscheidende Schritt zum neuen Job. Doch mit dem gängigen Frage-Antwort-Spiel hinterlässt man beim Personaler keinen bleibenden Eindruck. Um das Vorstellungsgespräch mit Bravour zu meistern, sollten sie Gegenfragen stellen. Im Folgenden können sie die besten Fragen für das Vorstellungsgespräch finden, die sie stellen können.
Durch das Stellen von Fragen zeigt man nicht nur Interesse am neuen Job, sondern man schlüpft in die aktive Rolle. Die Chancen stehen gut, dass das Gespräch in die Richtung gelenkt wird, in denen sie voll auftrumpfen können.
Doch welche Fragen soll ich im Bewerbungsspräch stellen? Hier eine Auswahl:
Dadurch wird deutlich, dass sie langfristig planen und ambitioniert sind, eine Karriere zu starten.
Geschickt, denn damit wird das Vorstellungsgespräch auf ihre Stärken und Vorzüge gelenkt. Argumente für eine Einstellung fließen weiter.
Man kann abschätzen, was auf einen vom ersten Arbeitstag im Unternehmen zukommt. Zudem wird erfahren, was der Personaler von ihnen erwartet. Wichtige Zusatzinformation für die positive Gestaltung des Vorstellungsgespräches.
Sie sind bereit, neue Fähigkeiten zu erwerben und sind für Neues offen. Diese Anpassungsfähigkeit ist bei der heutigen Wirtschaftslage sehr wichtig.
Dadurch lernt man die Eigenschaften des Unternehmens hinter der Kulisse kennen. Wer auf ein traditionelles Büroflair Wert legt, um produktiv zu arbeiten, ist vielleicht in einem Büro wo Musik gehört und legere Kleidung getragen wird sowie flexible Arbeitszeiten erlaubt sind, nicht unbedingt richtig.
Oftmals werden die Aufgabengebiete in den Stellenausschreibungen nur unzulänglich und halbherzig kundgetan. Daher ist es nur ratsam, nach den tatsächlichen Aufgaben nachzufragen. Sonst kann es sein, dass sie unter ihren beruflichen Qualifikationen arbeiten.
Dadurch kann man einige Einblicke der Vorzüge und Möglichkeiten, die das Unternehmen bietet, bekommen.
Geduld ist nicht jedermanns Stärke. Daher ist es immer gut, wenn man von vornherein bescheid weiß, wie lange es bis zur Entscheidung dauert.
Diese Frage ihrerseits am Ende des Vorstellungsgesprächs garantiert einen sauberen Abschluss! Die Möglichkeit zur weiteren Kommunikation ist gegeben und die letzte Chance, den Personaler von sich zu überzeugen, wurde ergriffen.
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Bewerbungsflyer als Mittel bei der Initiativbewerbung
Initiativbewerbungen sind ein Thema für sich. Oftmals landen die Unterlagen lieblos im Müll und die ganze Arbeit und das Porto sind dahin. Mit einem Bewerbungsflyer fährt man in diesem Fall günstiger.
Bewerbungsflyer, die nie ein vollständiger Ersatz für eine klassische Bewerbungsmappe oder top Email-Bewebrung sind, werden oftmals als das Nonplusultra dargestellt. Schließlich erweckt mit dieser kompakten Form der Bewerbung das Interesse eines Unternehmens. Doch ganz so ist es nicht. Schließlich sind Bewerbungsflyer keine Neuheit und oftmals auch nicht wirklich spektakulär. Daher ist Kreativität gefragt.
Am besten, man sucht sich im Internet gute Vordrucke und Beispiele. In der Regel werden die Bewerbungsflyer im DIN-A4 Querformat mit drei Spalten gefertigt, in die ein kurzes Anschreiben, die wichtigsten Daten des Lebenslaufes und/oder der berufliche Werdegang sowie ein Bewerbungsfoto Platz finden. Sollte noch eine Spalte oder ausreichend Platz frei sein, kann man eventuell noch ein Zitat oder eine direkte Frage a la: „Fehlt Ihnen noch gute Personal?“ unterbringen.
Doch wann und wo sollte eine Kurzbewerbung als Flyer eingesetzt werden? In erster Linie macht es bei Initiativbewerbungen Sinn. Egal, ob man nun zum Unternehmen direkt hingeht oder es auf dem Postweg bzw. per Email versucht. Zudem ist ein Bewerbungsflyer immer dann angebracht,
Da viele Firmen und Unternehmen oftmals freie Stellen gar nicht erst ausschreiben, sondern sich direkt aus der Vielzahl eingegangener Initiativbewerbungen bedienen, läuft man Gefahr, ein passendes Jobangebot zu verpassen. Daher ist es durchaus angebracht, flächendeckend die Bewerbungsflyer an diverse Unternehmen zu schicken. Da die Kurzbewerbung als Flyer locker in einen normalen Briefumschlag passt, spart man dabei jede Menge Porto. Und wenn man sehr kreativ war und den Geschmack des Personalers trifft, kann der Flyer seine Wirkung als Appetitmacher entfalten.
Damit der Flyer aber den gewünschten Erfolg mit sich bringt, muss neben der Kreativität auch graphisch gut sein und die Qualität des Papiers sowie des Druckes müssen stimmen. Ein schlecht gemachter Bewerbungsflyer ist in der Regel kontraproduktiv.
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Weniger Ich-Sätze im Anschreiben verwenden
Ein Anschreiben ohne Ich-Sätze ist nicht möglich. Doch um nicht sofort einen egozentrischen Eindruck beim Personal zu hinterlassen, ist es ratsam, mit Ich-Formulierungen sparsam umzugehen. Die Gründe gibt es im folgenden Artikel.
Ob „Ich bin…“, „Ich kann…“ oder „Ich würde…“ – kein Bewerbungsanschreiben kommt ohne diese Wortkombination aus. Das macht ja auch Sinn. Schließlich geht es in einem Anschreiben ja auch um den Bewerber, der sich bei einem Unternehmen vorstellen will und dafür seine eigenen Stärken oder Motivation im Anschreiben verdeutlicht.
Doch es macht Sinn, spätestens beim Abschließenden gegenlesen der Bewerbung, den ein oder anderen Ich-Satz zu streichen bzw. umzuformulieren. Warum? Kurz gesagt: Wegen der Abwechslung, dem Mehrwert und der Differenzierung.
Das Wort „Ich“ kommt in vielen Anschreiben fast in jedem Satz vor. Dem Bewerber fällt das meist gar nicht auf, doch wenn der Personaler das Bewerbungsanschreiben liest, kann unwissentlich und aus Versehen ein falscher Eindruck entstehen. Ob nun egozentrisch oder selbstverliebt. Zudem ist eine „Ich-Ich-Ich-Ich-Massierung“ sehr eintönig.
Zudem sollte man in seinem Anschreiben unbedingt auf die Bedürfnisse des potentiellen Arbeitgebers eingehen, statt immer nur über sich selbst zu schreiben. Das gelingt am besten, wenn man zeigt, dass man sich mit dem Unternehmen beschäftigt hat und herauskristallisiert, welchen Mehrwert man bietet. Ein Beispielsatz, mit dem das gelingt, könnte wie folgt klingen: „Meine Erfahrungen in XXX würde ich gerne einsetzen, um für Sie…“
Doch der einfachste Grund, warum man im Anschreiben nicht zu viele Ich-Sätze einbauen sollte, liegt in der Unterscheidung von anderen Bewerbern. Schließlich enthalten die meisten Bewerbungen lediglich einen Musterbrief als Anschreiben, der mit typischen Floskelsätzen und somit zahlreichen Ich-Formulierungen übersät ist. Hier ist es ein leichtes, sich durch weniger Ich-Sätzen zu differenzieren und den Fokus seines Anschreibens auf den Leser bzw. Personaler legt.
Auch wenn das Umschreiben eines Anschreibens einiges an Zeit kostet, sollte man sich die Mühe machen. Schließlich ist auch etwas an Fleiß und Arbeit gefragt, um einen neuen Jobs zu bekommen.
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10 wichtige Tipps für die perfekte Online-Bewerbung
Online-Bewerbungen per E-Mail haben die klassische Bewerbungsmappe via Postweg schon lange abgelöst. Dennoch schleichen sich bei vielen Bewerbern vermeidbare Fehler ein. Damit diese in Zukunft ausgebügelt werden, sind im folgenden Artikel die 10 wichtigsten Tipps für die richtige Online-Bewerbung dargestellt.
Online-Bewerbungen bieten viele Vorteile: es geht schnell, man spart Geld und kann zugleich einen Eindruck über seine Computerfähigkeit beim potentiellen Arbeitgeber hinterlassen. Doch die Ansprüche sind hoch. Damit auch ihre Online-Bewerbung gut ankommt, sollte man allgemeingültige Regeln beachten.
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Kleider machen Leute – das ist so bekannt wie aktuell, besonders im Berufsbereich. Wer als Bewerber für einen vielversprechenden Job auf die Idee kommt, seine ganz besondere Persönlichkeit im Erstgespräch auch durch ein ganz besonderes Outfit zu unterstreichen, tappt allerdings unter Umständen in eine Falle. Denn nicht jeder Personalchef hat einen Sinn für den letzten Schrei oder gar ausgefallene stilistische Vorlieben. Dass z.B. die violette Strähne im Pagenkopf nicht unbedingt ein angebrachtes Aushängeschild für eine konservative Pharmavertretung ist, dürfte klar sein. Noch deutlicher gilt das für einschneidendere Signale, die der Bewerber modisch oder gar weltanschaulich setzt. Buttons mit politischen Parolen („Free Tibet!“), witzigen Sprüchen („Dramaqueen“) oder Karikaturen bekannter Gesichter sind tabu. Denn darauf, dass ein Verantwortlicher den eigenen Humor oder sogar die Weltanschauung am Revers teilt, sollte man sich nicht verlassen. Piercings oder sichtbare Tattoos können zum noch größeren Problem werden, falls sie sich an deutlich sichtbaren Körperstellen befinden. Wenn möglich, sind sie vorübergehend zu entfernen bzw. zu bedecken. Jedenfalls so lange, bis sicher ist, dass der Arbeitgeber mit solch‘ besonderen äußerlichen Kennzeichen leben kann oder will. Denn als oberstes Gebot im Geschäftsleben gilt zumeist, Kunden nicht zu verschrecken. Und das geschieht häufig ungewollt durch eine zu lässigen Umgang mit persönlichen Angewohnheiten. Absolutes No-Go für jeden Bewerber stellen generell alle Ansätze einer ungepflegten Erscheinung dar. Flecken, ungebügelte Kleidung, eine schlecht sitzende Frisur, das vergessene Deo oder gar nicht ganz saubere Fingernägel sollte man sich dementsprechend nur in der Freizeit leisten, falls man selbst – im Gegensatz zu den meisten Entscheidungsträgern im Beruf – nicht der Ansicht ist, dass äußere Ordnung die innere Ordnung widerspiegelt. Im Job jedoch gehören korrektes Auftreten und angenehmer Augenschein zum guten Ton. Bei der Auswahl des Outfits für das Bewerbungsgespräch ist darauf zu achten, dass man weder over- noch underdressed erscheint und die Kleidung einen sachlichen und freundlichen Eindruck vermittelt. Auch Gepflogenheiten der Branche (wie der Anzug für Juristen oder lockerer Stil in der Werbung- oder Medienbranche) gilt es beim entsprechenden Dresscode einzubeziehen. Jede Übertreibung vermeiden, heisst das Anfangsmotto. Bis sich herausstellt, wie im Team, mit dem man zusammenarbeiten möchte, die Kleiderfrage geregelt ist.
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Wer Anstandsregeln konservativ findet und Rebellentum pflegt, hat als Bewerber schlechtere Chancen als Konkurrenten mit Benimm: Denn Knigge ist wieder in – nicht nur in den Chefetagen. Regeln schaffen im Business-Leben keineswegs Hindernisse, die Kreativität zerstören, sondern sie regeln buchstäblich das soziale Miteinander verschiedener Charaktere.
Insofern schaffen sie nach Ansicht der meisten Personalchefs auch erst die stabile Grundlage, um flexibel und schöpferisch mit Kollegen, Vorgesetzten im Berufsalltag und seinen späteren Freiräumen umzugehen. Vor allem beim Erstgespräch mit potenziellen Arbeitgebern ist guter Ton deshalb gefragt. Der spontane Eindruck, den man in den Anfangsminuten des Bewerbungsgesprächs hinterlässt, erweist sich nämlich oft als entscheidend für Zusage oder Ablehnung. Ein freundlicher, höflicher, aber selbstbewusster Auftritt gilt als Plus für die Verantwortlichen, wenn bestimmte Basics eingehalten werden. So ist der Handschlag zur Begrüßung immer noch eine gute Gewohnheit. Augenkontakt und eine gerade, offene Körperhaltung mit locker seitlich gehaltenen Armen zeigen persönliche Souveränität und Tischmanieren. Und besondere Umgangsformen gegenüber Damen (Tür aufhalten, in den Mantel helfen) garantieren, dass der Bewerber sich auch im Geschäftsleben sicher bewegt. Platz nehmen nur nach Aufforderung, korrekte Anredeform und Vermeidung allzu persönlicher Aussagen gehören zum Standard. Angebracht ist eine entspannt- freundliche und aktiv konzentrierte Ausstrahlung, die bestätigt, dass man zwar weiß, was man will, aber die Wünsche und Regeln der Firma unbedingt respektiert. Weder empfiehlt sich aufgesetztes, starres Dauerlächeln, das lediglich für schauspielerische Fähigkeiten spricht, noch nervöses Nesteln an den eigenen Fingern. Bewerber/-innen flirten übrigens unter keinen Umständen mit einem Gegenüber des anderen Geschlechts. Ansprechpartner ist immer der hierarchisch höchste Verantwortliche, wobei alle Mitglieder einer Gruppe gleichermaßen zu beachten sind. Aufdringlich wirkt, wenn man dem möglichen Arbeitgeber körperlich zu nah rückt (übliche Distanzzone: rund eine Armlänge), zu viel redet oder scherzt. Kommunikation wird stets dem vom Personalchef vorgegebenen Tempo und Stil angepasst. Als aussagekräftig gilt das Gleichgewicht zwischen Aktivität und Zurückhaltung, wobei der Bewerber nie das Gespräch steuert. Allerdings ist es hilfreich, durch einzelne, gezielte Fragen zu zeigen, dass man sich mit dem Unternehmen beschäftigt hat. Positive Wortwahl ohne Slang gilt als Zeichen von Kompetenz auf jedem Parkett. Wichtig: Das Handy bleibt beim Bewerbungsgespräch aus!
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Rechtschreibfehler und Co. – die 11 Todsünden einer Bewerbung
Rechtschreib- oder Tippfehler machen sich in einer Bewerbung verständlicherweise nie gut. Da kennen auch die Personaler kein Erbarmen. Doch dabei sind Schreibfehler noch nicht einmal das größte Ärgernis einer Bewerbung. Das beweist eine Studie, die jetzt die 11 Todsünden einer Bewerbung aufgedeckt hat.
Sie lauern überall und schlagen eiskalt zu, wenn es um die Konzentration mal wieder nicht so gut gestellt ist: die Rechtschreibfehler. Für die Bewerbung ein Todesurteil. Umso erstaunlicher, dass sich trotz Rechtschreibkorrektur via Word und mehrfachem Gegenlesen in jede fünfte Bewerbung Schreibfehler einschleichen.
Beim Personaler entsteht so schnell ein Vorurteil, wonach der Bewerber schlampig arbeitet und scheinbar nicht so ein großes Interesse am Jobs hat. Dagegen werden die Bewerber sagen, dass Fehler menschlich sind und man ruhig ein Auge zudrücken kann. Doch leider bleibt es in vielen Fällen nicht nur bei einem Fehler. Da drängt sich die Frage auf, wie viele Tippfehler meine Bewerbung verkraftet?
Die Antwort liefert die Bewerbungsstudie 2012, bei der 260 Personaler oder andere Entscheidungsträger u.a. gefragt wurden, wie viele Schreibfehler sie in einer Bewerbung tolerieren. Die Antwort: Schleichen sich zwei Fehler ein, landet die Bewerbung bei fast der Hälfte aller Befragten im Müll.
Da bleibt nur der Appell: Wer seine Chancen auf einen neuen Job nicht vorzeitig verspielen will, sollte seine Bewerbung aufs gründlichste gegenlesen oder am besten gegenlesen lassen. Denn aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man selber seine eigenen Fehler nach einiger Zeit gar nicht mehr wahrnimmt.
Fast unverzeihlich ist es, wenn der Ansprechpartner oder das Unternehmen falsch geschrieben wird. 2/3 aller Personaler sortieren solche Bewerbungen auf Anhieb aus. Fast genauso schlimm ist eine unangemessene Sprache bzw. Schreibstil innerhalb der Bewerbung. Im Zeitalter von E-Mail-Bewerbungen schleichen sich gerne mal ein LOL oder Smilie ein, doch die Umgangssprache im Internet hat in einer Bewerbung nichts verloren.
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Dankschreiben nach Vorstellungsgespräch erhöht Jobchancen
Um die Chance auf einen Job zu erhöhen, kann ein Dankschreiben im Anschluss eines Vorstellungsgespräches den kleinen aber feinen Unterschied ausmachen. Was dabei zu beachten ist und was ein Dankschreiben beinhalten sollte, ist im folgenden Artikel zu lesen.
Es ist zugegebenermaßen hierzulande etwas ungewöhnlich, sich nach einem Vorstellungsgespräch beim Personaler schriftlich zu bedanken. Aber gerade deshalb sollte man die Chance beim Schopfe packen, um sich stärker von der Masse der anderen Bewerber abzusetzen. Ob man für ein Dankschreiben eine E-Mail oder einen Brief schreibt, bleibt jedem selbst überlassen. Doch vorzugsweise wird der elektronische Weg via Internet bevorzugt. Vor allem, wenn man nicht mit einer schönen Handschrift gesegnet wurde.
Das Dankschreiben nach dem Bewerbungsgespräch liefert viele Vorteile. Dabei kann man sich nicht nur für die Zeit und das gute, sympathische Gespräch bedanken, sondern zugleich auch Schiefgelaufenes gerade rücken.
Ansonsten beschränkt sich ein Dankschreiben, welches nicht länger als eine halbe bis maximal dreiviertel Seite sein sollte, auf höchstens zwei Punkte, die im Vorstellungsgespräch positiv aufgefallen sind. Dabei ist es natürlich auch erlaubt, auf konkrete Verhaltensweisen in der Gesprächsführung oder im Führungsverhalten einzugehen.
Zudem bietet das Dankschreiben die Chance, offen gebliebene Fragen zu beantworten. Und obendrein kann man seine herausragenden und besonderen Fähigkeiten, die der künftige Job verlangt, schlüssig darstellen. Vielleicht anhand von Beispielen, die beim Vorstellungsgespräch besprochen wurden. Langes rumschwafeln ist aber nicht angebracht, besser alles kurz und knapp auf den Punkt bringen
Abschließend das Schreiben freundlich beenden, mit dem Verweis, sich auf eine baldige Antwort zu freuen.
Genau wie das Anschreiben, ist das Dankschreiben individuell zu gestalten und sollte kein Standardschreiben sein.
Abschließend noch ein kleiner Tipp für den Betreff: Dort unbedingt rein schreiben, um welches Gespräch es sich gehandelt und wann es stattgefunden hat. Beispiel: „Vorstellungsgespräch zur Mitarbeit in der Redaktion am 23. März 2012.“ Dem Personaler greift man somit unter die Arme.
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Tipps für die richtige Bewerbung im Ausland
Immer mehr Menschen zieht es aus den unterschiedlichsten Gründen in die Ferne. Doch ohne neuen Job im Zielland oder zumindest gute Aufsichten darauf, sollte man mit dem Unterfangen warten. Damit es mit dem Job im Ausland klappt, gibt es im Folgenden ein paar Informationen sowie Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Bewerbung.
Im Großen und Ganzen unterscheiden sich die Bewerbungsverfahren in den verschiedensten Ländern kaum von den gängigen hierzulande. Aber natürlich gibt es ein paar kleine Unterschiede, die man im Vorfeld wissen sollte.
Die Grundvoraussetzung für all diejenigen, die im Ausland arbeiten wollen, ist das überdurchschnittliche Beherrschen der Landessprache. Das betrifft sowohl den Aspekt der „normalen alltäglichen“ Kommunikation als auch die berufliche Fachsprache. Zudem sollte man die Bewerbung im Ausland als langfristiges Projekt ansehen. Daher rechtzeitig – ruhig ein Jahr im Vorfeld – Informationen über Lebenshaltungskosten, Gesundheitssystem oder Kultur sammeln, wobei natürlich auch Informationen über mögliche Firmen, Unternehmen und andere potentielle neuen Arbeitgeber archiviert werden sollten.
Hierfür bietet sich durchaus auch ein Blick auf die Homepage vom „European Employment Service“ (EURES) an. Hier gibt es weitere Antworten auf Fragen zu den landestypischen Bewerbungsformalitäten usw.
Doch was muss hinsichtlich der Bewerbungsunterlagen für das Ausland beachtet werden? Dabei sollte die schriftliche Bewerbung mindestens aus dem Anschreiben und Lebenslauf bestehen. Besser ist es, wenn sie in der Landessprache verfasst werden, in manchen Fällen reicht eine englische Bewerbung aus. Seine Bewerbungsunterlagen via Email zu schicken, ist nicht nur praktischer und kostengünstiger, sondern auch im Ausland mittlerweile stärker verbreitet als die schriftliche Bewerbung. Wen es nach Südeuropa zieht (Spanien, Portugal oder Italien), der sollte auf gar keinen Fall das Bewerbungsfoto vergessen. In anderen Ländern wird hingegen nicht soviel Wert auf ein Bild gelegt – kommt aber natürlich immer gut.
Die Länge des Bewerbungsschreibens, was immer an eine konkrete Person gerichtet sein sollte, beschränkt sich maximal auf eine Seite. Dabei unbedingt verdeutlichen, dass sie als Ausländer besonders für den Job prädestiniert sind. Soll die Reise nach Deutschland, Griechenland, Finnland oder Österreich gehen, ist das Bewerbungsschreiben mit Datum und Unterschrift zu versehen. In Frankreich und Belgien werden die Anschreiben hingegen meist handschriftlich verfasst.
Mit Ausnahme der Niederlande, wo es gerne ausführlicher sein kann, besteht der Lebenslauf aus maximal zwei Seiten. Mögliche Auslandsaufenthalte und –erfahrungen unbedingt erwähnen. Wer sich dennoch unsicher wegen des Lebenslaufes ist, kann sich durchaus am „Europass-Lebenslauf“ orientieren. Die Initiative der Europäischen Kommission will somit die Bewerbungsproblematik innerhalb Europas minimieren. Hier gibt es weitere Informationen. Unbedingt auf landestypische Eigenschaften des Lebenslaufes achten!
Die Bewerbungsunterlagen sollten abschließend auch mit Referenzen und Zeugnissen ausgestattet sein. Wobei die Referenzen („letter of recommendation“) einen wesentlich höheren Stellenwert als Abschlusszeugnisse genießen. Nicht vergessen, solche Dokumente übersetzen und beglaubigen zu lassen.
Na dann, auf zu neuen Ufern! Und gute Reise, Bon Voyage, Have a good trip, tempo libero oder tiempo libre – wie der Franzose, Engländer, Italiener oder Spanier sagt!
© Jobsuche info 2011