
Dankschreiben nach Vorstellungsgespräch erhöht Jobchancen
Um die Chance auf einen Job zu erhöhen, kann ein Dankschreiben im Anschluss eines Vorstellungsgespräches den kleinen aber feinen Unterschied ausmachen. Was dabei zu beachten ist und was ein Dankschreiben beinhalten sollte, ist im folgenden Artikel zu lesen.
Es ist zugegebenermaßen hierzulande etwas ungewöhnlich, sich nach einem Vorstellungsgespräch beim Personaler schriftlich zu bedanken. Aber gerade deshalb sollte man die Chance beim Schopfe packen, um sich stärker von der Masse der anderen Bewerber abzusetzen. Ob man für ein Dankschreiben eine E-Mail oder einen Brief schreibt, bleibt jedem selbst überlassen. Doch vorzugsweise wird der elektronische Weg via Internet bevorzugt. Vor allem, wenn man nicht mit einer schönen Handschrift gesegnet wurde.
Das Dankschreiben nach dem Bewerbungsgespräch liefert viele Vorteile. Dabei kann man sich nicht nur für die Zeit und das gute, sympathische Gespräch bedanken, sondern zugleich auch Schiefgelaufenes gerade rücken.
Ansonsten beschränkt sich ein Dankschreiben, welches nicht länger als eine halbe bis maximal dreiviertel Seite sein sollte, auf höchstens zwei Punkte, die im Vorstellungsgespräch positiv aufgefallen sind. Dabei ist es natürlich auch erlaubt, auf konkrete Verhaltensweisen in der Gesprächsführung oder im Führungsverhalten einzugehen.
Zudem bietet das Dankschreiben die Chance, offen gebliebene Fragen zu beantworten. Und obendrein kann man seine herausragenden und besonderen Fähigkeiten, die der künftige Job verlangt, schlüssig darstellen. Vielleicht anhand von Beispielen, die beim Vorstellungsgespräch besprochen wurden. Langes rumschwafeln ist aber nicht angebracht, besser alles kurz und knapp auf den Punkt bringen
Abschließend das Schreiben freundlich beenden, mit dem Verweis, sich auf eine baldige Antwort zu freuen.
Genau wie das Anschreiben, ist das Dankschreiben individuell zu gestalten und sollte kein Standardschreiben sein.
Abschließend noch ein kleiner Tipp für den Betreff: Dort unbedingt rein schreiben, um welches Gespräch es sich gehandelt und wann es stattgefunden hat. Beispiel: „Vorstellungsgespräch zur Mitarbeit in der Redaktion am 23. März 2010.“ Dem Personaler greift man somit unter die Arme.
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Tipps für die richtige Bewerbung im Ausland
Immer mehr Menschen zieht es aus den unterschiedlichsten Gründen in die Ferne. Doch ohne neuen Job im Zielland oder zumindest gute Aufsichten darauf, sollte man mit dem Unterfangen warten. Damit es mit dem Job im Ausland klappt, gibt es im Folgenden ein paar Informationen sowie Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Bewerbung.
Im Großen und Ganzen unterscheiden sich die Bewerbungsverfahren in den verschiedensten Ländern kaum von den gängigen hierzulande. Aber natürlich gibt es ein paar kleine Unterschiede, die man im Vorfeld wissen sollte.
Die Grundvoraussetzung für all diejenigen, die im Ausland arbeiten wollen, ist das überdurchschnittliche Beherrschen der Landessprache. Das betrifft sowohl den Aspekt der „normalen alltäglichen“ Kommunikation als auch die berufliche Fachsprache. Zudem sollte man die Bewerbung im Ausland als langfristiges Projekt ansehen. Daher rechtzeitig – ruhig ein Jahr im Vorfeld – Informationen über Lebenshaltungskosten, Gesundheitssystem oder Kultur sammeln, wobei natürlich auch Informationen über mögliche Firmen, Unternehmen und andere potentielle neuen Arbeitgeber archiviert werden sollten.
Hierfür bietet sich durchaus auch ein Blick auf die Homepage vom „European Employment Service“ (EURES) an. Hier gibt es weitere Antworten auf Fragen zu den landestypischen Bewerbungsformalitäten usw.
Doch was muss hinsichtlich der Bewerbungsunterlagen für das Ausland beachtet werden? Dabei sollte die schriftliche Bewerbung mindestens aus dem Anschreiben und Lebenslauf bestehen. Besser ist es, wenn sie in der Landessprache verfasst werden, in manchen Fällen reicht eine englische Bewerbung aus. Seine Bewerbungsunterlagen via Email zu schicken, ist nicht nur praktischer und kostengünstiger, sondern auch im Ausland mittlerweile stärker verbreitet als die schriftliche Bewerbung. Wen es nach Südeuropa zieht (Spanien, Portugal oder Italien), der sollte auf gar keinen Fall das Bewerbungsfoto vergessen. In anderen Ländern wird hingegen nicht soviel Wert auf ein Bild gelegt – kommt aber natürlich immer gut.
Die Länge des Bewerbungsschreibens, was immer an eine konkrete Person gerichtet sein sollte, beschränkt sich maximal auf eine Seite. Dabei unbedingt verdeutlichen, dass sie als Ausländer besonders für den Job prädestiniert sind. Soll die Reise nach Deutschland, Griechenland, Finnland oder Österreich gehen, ist das Bewerbungsschreiben mit Datum und Unterschrift zu versehen. In Frankreich und Belgien werden die Anschreiben hingegen meist handschriftlich verfasst.
Mit Ausnahme der Niederlande, wo es gerne ausführlicher sein kann, besteht der Lebenslauf aus maximal zwei Seiten. Mögliche Auslandsaufenthalte und –erfahrungen unbedingt erwähnen. Wer sich dennoch unsicher wegen des Lebenslaufes ist, kann sich durchaus am „Europass-Lebenslauf“ orientieren. Die Initiative der Europäischen Kommission will somit die Bewerbungsproblematik innerhalb Europas minimieren. Hier gibt es weitere Informationen. Unbedingt auf landestypische Eigenschaften des Lebenslaufes achten!
Die Bewerbungsunterlagen sollten abschließend auch mit Referenzen und Zeugnissen ausgestattet sein. Wobei die Referenzen („letter of recommendation“) einen wesentlich höheren Stellenwert als Abschlusszeugnisse genießen. Nicht vergessen, solche Dokumente übersetzen und beglaubigen zu lassen.
Na dann, auf zu neuen Ufern! Und gute Reise, Bon Voyage, Have a good trip, tempo libero oder tiempo libre – wie der Franzose, Engländer, Italiener oder Spanier sagt!
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Top 3 der Motivationstipps für die Jobsuche
Jobsuche dauert meist länger als angenommen. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Motivation schwindet. Doch bevor man sich diesem gefährlichen Abwärtstrend tatenlos aussetzt, sollten sie handeln. Wir zeigen die besten Tipps, wie die Motivation bei der Suche nach einem neuen Job hoch bleibt.
50 Bewerbungen geschrieben und immer noch keine Antwort. Oder man findet in den Jobbörsen im Internet oder der Zeitung einfach kein passendes Angebot. Was tun? Kopf in den Sand stecken? Pah! Wer aufgibt, hat schon verloren. Und damit die Motivation bei der Jobsuche nicht leidet, sollte man die folgenden drei Tipps ausprobieren.
Auch bei der Jobsuche kommt es auf die richtige Einstellung an. Es ist hilfreich, die Jobsuche wie einen Job zu behandeln. Nehmen sie die Herausforderung an. Am besten, man legt sich feste Arbeitszeiten für die Jobsuche und der Rest des Tages wird mit anderen Dingen verbracht. Wie hoch das tägliche Arbeitspensum bei der Jobsuche zu sein hat, ist natürlich jedem selbst überlassen. Doch eine geregelte und strukturierte Jobsuche ist nicht nur effektiver, sondern vermeidet Aktionismus und verhindert demotivierendes Suchen. Nehmen sie die Aufgabe an!
Einsicht ist der erste Weg zur Besserung, heißt es im Volksmund – und zwar nicht umsonst. Denn wenn die bisherigen Bewerbungsstrategien allesamt erfolglos waren, sollte man sein Konzept überdenken. Jetzt heißt es: Variieren, statt stur seinem eingeschlagenen Bewerbungspfad zu verfolgen. Das kostet nur unnötig Energie. Schöpfen sie alle Möglichkeiten bei der Bewerbung aus. Seien sie auf Social Media Plattformen wie Facebook oder Twitter aktiv. Oder wie wäre es mit einer Überarbeitung der Bewerbungsunterlagen? Vielleicht etwas mehr Kreativität? Um die Motivation weiter hoch zu halten, sollte man das Ganze spielerisch-sportlich angehen. Auch das Wissen von Freunden und Bekannten kann helfen. So lernt man hinzu und wird besser.
Keine Rückmeldung, obwohl man schon über 60 Bewerbungen verschickt hat? Kein Wunder, dass die Motivation im Keller ist. Doch jetzt sollte man aktiv sein. Ein freundlicher Anruf im Unternehmen oder eine höfliche Email kann helfen. Zum einen wird die Ungewissheit reduziert, zum anderen bringt man sich ins Gedächtnis. Zudem bekunden sie somit, dass sie weiterhin Interesse an der Stelle haben. Doch bevor man übermotiviert anruft, sollte man zwei bis vier Wochen nach dem Einreichen der Bewerbung.
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Bewerbungsgespräch: Beliebte Fragen – richtige Antworten
Das Vorstellungsgespräch stellt immer eine Ausnahmesituation dar. Der Bewerber ist naturgemäß nervös und versucht dem Personaler immer die perfekten Antworten auf die Fragen zu geben. Der folgende Artikel zeigt, wie man am besten auf die beliebtesten Fragen im Vorstellungsgespräch antworten sollte.
Jedes Vorstellungsgespräch verläuft zwar anders, aber es gibt viele klassische Fragen, die vom Personaler gerne gestellt werden. Bei den Antworten sollte man sich immer vorher gut überlegen, was man sagt, sonst hat man sich schnell um Kopf und Kragen geredet und jemand anderes darf sich über den Job freuen.
Im Folgenden finden sie eine Liste, mit typischen Fragen und den besten Antworten:
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Guerilla-Bewerbung: Mit Kreativität zum neuen Job
Manchmal ist es zum Verzweifeln: man verschickt dutzende von Bewerbungen und es hagelt eine Absage nach der anderen. Kein Wunder, dass die Jobsuche so schnell zum Frust-Erlebnis wird. Vor allem, wenn man alle Voraussetzungen für den Job mitbringt! Doch was kann man noch alles tun? Vielleicht kann eine Guerilla-Bewerbung weiterhelfen. Im Folgenden ein paar heiße Tipps für kreative Bewerbungen der besonderen Art.
Charakteristisch für eine Guerilla-Bewerbung ist immer eine ausgefallene Idee. Das Motto lautet: positiv auffallen und beim Personaler einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Besonders empfehlenswert sind kreative Bewerbungen bei großen Unternehmen, wo die Bewerberzahl immer sehr groß ist.
Beispiele für Guerilla-Bewerbungen gibt es ohne Ende. So kann man als Koch seine Bewerbung beispielsweise seine Bewerbung in einer Bratpfanne verschicken. Oder wer sich für einen kreativen Job bewirbt, kann mit einem Weihnachtsmann zu Ostern punkten. Natürlich nur mit einer passenden Begründung, man sei der Zeit immer voraus.
Doch kreative Guerilla-Bewerbung ist immer auch eine ganz schmale Gratwanderung. Denn wird der Geschmack des Arbeitgebers nicht getroffen, sind die Chancen auf den neuen Job gleich Null. Wichtig ist, dass der kreative Aspekt der Bewerbung gut verpackt wird und nicht vom eigentlichen und wichtigen Inhalt ablenkt.
Investieren sie etwas mehr in die Bewerbung. Finger weg vom einfachen Kopierpapier oder billigen Bewerbungsmappen. Zudem kann man mit Farben dezente Akzente setzen, das gilt besonders für Online-Bewerbungen, wo einem keine Grenzen gesetzt sind. Zudem kann man auch mit dem Format der Bewerbung spielen. Vielleicht einfach mal einen kleinen Rand vom einheitlichen DIN-A4-Blatt abschneiden. Das ist dezent und reicht als Hingucker schon aus. Zudem besteht keine Gefahr, dass der Geschmack des Personalers komplett verfehlt wird.
Zwar braucht man für eine kreative Bewerbung neben einem guten Konzept und der passenden Idee auch noch mehr Zeit, doch die Mühen für eine Guerilla-Bewerbung können sich sehr positiv auszahlen.
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Bewerbung: Tipps für die Generation 30 plus
Je älter man ist, desto schwieriger ist es, einen neuen Job zu finden. Doch am Alter können wir nun Mal nichts ändern. Doch damit die Chancen auf eine Stelle steigen, sollte man sich ältere Menschen entsprechend bewerben, die dem Alter und der Berufserfahrung angemessen sind. Das trifft sogar schon auf über 30-Jährige zu, deren Bewerbung anders aussehen sollte als bei Berufsanfängern. Uralte Schul- und Arbeitszeugnisse haben da nichts zu suchen. Doch was gehört in die Ü30-Bewerbung?
Ja, richtig gelesen: Auch wenn man gerade zarte Anfang 30 ist, sollte man die Bewerbungsunterlagen anpassen. Als erfahrene Kräfte muss nicht noch jedes Praktikum aufgeführt oder die Dauer einer Tätigkeit beschrieben werden. Vielmehr liegt der Fokus auf die beruflichen Erfahrungen. Tipp: Sätze wie ‚ich verfüge über gute Kontakte’ oder ‚ich kenne die Prozesse in der Branche sehr gut’ sind ideal für das Anschreiben und hinterlassen beim Personaler mehr Eindruck, als ein 10 Jahre altes Arbeitszeugnis. Die Chancen auf den neuen Job steigen!
1. Anschreiben: eine Seite über eigene Stärken sowie eine prägnante Begründung, warum ausgerechnet sie für die Firma arbeiten wollen und man der Richtige für den Job ist.
2. Zeugnis: Zwei Arbeitszeugnisse sowie jobbezogene Qualifizierungsnachweise (Computer, Fremdsprachen, Führerschein). Auf Schulzeugnisse kann verzichtet werden – vor allem für Bewerber der Altersgruppe 50 plus.
3. Lebenslauf: 1 Seite, lückenlos und mit Bewerbungsfoto vom Profi-Fotografen.
Doch was gehört so alles in den Lebenslauf einer Ü30-Bewerbung? Schließlich haben ältere Arbeitnehmer mehr vorzuweisen. Wer in seiner beruflichen Karriere schon bei verschiedenen Unternehmen tätig war, sollte diese zu einer Haupt-Rubrik zusammenfassen (bspw. Kfz-Mechaniker, Bürokauffrau usw.) und dann eingerückt schreiben, für welche Firmen von wann bis wann gearbeitet wurden. Experten raten dazu, dass ältere Job-Bewerber ihren Lebenslauf auf eine Seite beschränken. Für die Generation 50-Plus gilt zudem: Das Geburtsdatum anders als üblich ans Ende des Lebenslauf aufführen.
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Innovativ, dynamisch und Co.: Welche Floskeln in keiner Bewerbung auftauchen sollten
Um bei der Bewerbung auf einen neuen Job nicht gleich negativ aufzufallen, sollte man in seinem Anschreiben einige Floskeln verhindern. Dabei gibt es zahlreiche Begriffe, die beim Personaler einen Würgereiz hervorrufen. Welche Begriffe das sind und wie man diese möglichst elegant umschiffen kann, könnt ihr im Folgenden nachlesen.
Manche Studien sind wirklich hilfreich. Das trifft zumindest auf die Untersuchung von „LinkdIn“ zu, bei der die Profile zahlreicher Bewerber durchleuchtet wurdenn. Dabei gab es einige Begriffe, die bei fast allen Bewerbern im Anschreiben oder Lebenslauf zu lesen waren. Wer für eine wirklich „innovative“ Bewerbung sorgen will, sollte sich die folgenden zehn Begriffe merken und definitiv aus seinen Bewerbungsunterlagen herausstreichen oder umformulieren.
Jede Wette, dass jeder von uns einen dieser zehn Begriffe in seinen Bewerbungsunterlagen zu stehen hat. Sei es im Anschreiben oder Lebenslauf. Um sich bei der Jobsuche nicht frühzeitig ins Abseits zu befördern und beim Personaler wirklich zu überzeugen, sollten diese nichtsaussagenden Phrasen oder Floskeln gemieden werden.
Aber wie kann man klassische Bewerbungs-Floskeln umschreiben oder ersetzen? Schließlich ist es ja wichtig, bei der Jobsuche auf etwaige Erfahrungen und Erfolgsbilanzen hinzuweisen.
Auf jeden Fall sollten die oben genannten Floskeln nicht in eurer Bewerbung aufkommen. Statt „umfangreiche Erfahrungen“ könnte man alternativ schreiben, dass man über acht bis zehn Jahre Berufserfahrung verfügt oder dass man den Absatz innerhalb eines Unternehmens deutlich gesteigert hat. Für einen Personaler ist es informativer, wenn im Anschreiben oder dem Lebenslauf aussagekräftige Inhalte zu finden sind, die die Höhepunkte der eigenen Karriere aufzeigen.
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Tipps zum Jobinterview: Die wichtigsten Attitüden des Bewerbers
Als Bewerber muss man im Jobinterview viel beachten. Die wichtigste Rolle stellt dabei der Dialog aus Fragen des Personaler und Antworten des Bewerbers dar. Doch das ist längst nicht alles, worauf die Personalentscheider achten.
Im Folgenden finden sie ein paar Attitüden, die ebenfalls von hoher Bedeutung während des Vorstellungsgesprächs sind.
Wenn sich der Personaler bei einem Jobinterview nur auf die Antworten konzentrieren würde, könnte man das Ganze auch gleich als Telefon Interview durchführen.
Doch durch ein Bewerbungsgespräch können sich die Personaler natürlich ein viel besseres Bild vom Jobanwärter machen. Dabei kommt es längst nicht nur auf das Gespräch an.
Auch Körpersprache, Verhalten oder Kleidung entscheiden am Ende, ob der Bewerber den neuen Job bekommt oder nicht. Die wichtigsten Attitüden sind dabei jedoch Präsenz, Prägnanz und Arroganz.
Hierbei handelt es sich natürlich um die geistige Präsenz, denn um die physische Anwesenheit. Die Personaler achten beim Vorstellungsgespräch darauf, ob der Bewerber konzentriert und engagiert im Gespräch dabei ist. Wichtig ist, dass man freundlich und offen rüberkommt. Wenn Kandidaten das Vorstellungsgespräch als lästige Pflichtveranstaltung verstehen und gelangweilt und lustlos antworten, stehlen sie allen Beteiligten die Zeit.
Als Bewerber sollte man von unnötigem Geschwafel absehen, sondern die Fragen des Personalers immer auf den Punkt beantworten. Präzise Antworten mit hohem Informationsgehalt sind in einem Jobinterview Gold wert. Wer den Hang zum langen Reden um den heißen Brei hat, sollte im Vorfeld an der Prägnanz der Antworten üben. Mit Hilfe eines Aufnahmegeräts kann man sich dabei am besten überprüfen.
Selbstbewusst ja, arrogant nein! Doch der Grat dazwischen ist schmal. Wer nicht für arrogant gehalten werden will, kann durch aufmerksames Zuhören und – ganz wichtig – klugen Rückfragen wichtige Punkte sammeln. Man ist gut beraten, wenn man sich seinem Gegenüber und der Stimmung im Raum anpasst, als wenn man durch sein Verhalten den Ton angeben will.
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Kreative Bewerbung nicht immer das Allheilmittel
Oftmals wird geraten, die Bewerbung möglichst kreativ, auffällig und neu zu gestalten. Schließlich will man aus der Flut der Bewerbung herausstechen und in Erinnerung bleiben. Doch eine kreative Bewerbung kann sich auch als Bumerang entpuppen und genau das Gegenteil bewirken.
Innovativ, frisch und einzigartig: Bewerber machen sich oft viel Mühe, um eine möglichst kreative Bewerbung einzureichen. Doch nicht immer ist Kreativität gleich mit Erfolg oder der Einladung zum Vorstellungsgespräch gleichzusetzen. Besonders traditionelle Unternehmen können witzigen, kreativen und bunten Bewerbungen mit einer sympathischen Idee nicht viel abgewinnen. Hier ist die klassische Bewerbung Trumpf!
Wann macht eine kreative Bewerbung Sinn?
Daher sollte jeder, der ein passendes Jobangebot gefunden hat, sich erst einmal fragen, ob es sich wirklich lohnt, die kreative Ader spielen zu lassen. Das hängt natürlich von der Bewerberstelle ab. Wer beispielsweise in der Werbung, Gastronomiebereich, Messe- und Ausstellungswesen, Verkauf oder der Internetbranche arbeiten will, kann mit einer kreativen Bewerbung durchaus punkten. Hier lohnt sich ein kreativer Text, Formatierung oder Verpackung der Unterlagen.
Eigenleistung statt Kopieren?
Doch dabei sollte man nicht gleich jede Idee unbedacht kopieren. Je öfter die Personaler eine besondere Idee in der Bewerbung wieder finden, desto schneller nutzt sie sich ab. Und schnell wird der Bewerber als Trittbrettfahrer identifiziert, jemand, der mit dem Strom schwimmt. Damit hinterlässt man keinen bleibenden Eindruck. Schließlich ist Kreativität auch immer mit Eigenleistung verbunden.
Und bei all der Kreativität sollte die Bewerbung niemals das Wesentliche aus den Augen verlieren. Informationen über ihre Person und Eigenschaften sind unabdingbar und können durch keine noch so kreative Bewerbung ersetzt werden. Die Bewerbung soll verdeutlichen, warum gerade sie für die Position die Idealbesetzung sind. Und das kann man in vielen Fällen mit Hilfe der eigenen Kreativität demonstrieren.
Also, nicht immer ist ein bunter Deckblatt oder auffälliges Design der Weg zum neuen Job. Erst abwiegen, ob eine kreative Bewerbung tatsächlich sinnvoll und überhaupt wünschenswert von Seiten des Unternehmens ist. Denn wie sagt man so schön: Manchmal ist weniger mehr! Und das trifft auch in der Gestaltung der Bewerbung zu.
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Die besten Fragen, die sie im Bewerbungsgespräch stellen sollten
Das Bewerbungsgespräch ist der letzte, wichtigste und alles entscheidende Schritt zum neuen Job. Doch mit dem gängigen Frage-Antwort-Spiel hinterlässt man beim Personaler keinen bleibenden Eindruck. Um das Vorstellungsgespräch mit Bravour zu meistern, sollten sie Gegenfragen stellen. Im Folgenden können sie die besten Fragen für das Vorstellungsgespräch finden, die sie stellen können.
Durch das Stellen von Fragen zeigt man nicht nur Interesse am neuen Job, sondern man schlüpft in die aktive Rolle. Die Chancen stehen gut, dass das Gespräch in die Richtung gelenkt wird, in denen sie voll auftrumpfen können.
Doch welche Fragen soll ich im Bewerbungsspräch stellen? Hier eine Auswahl:
Dadurch wird deutlich, dass sie langfristig planen und ambitioniert sind, eine Karriere zu starten.
Geschickt, denn damit wird das Vorstellungsgespräch auf ihre Stärken und Vorzüge gelenkt. Argumente für eine Einstellung fließen weiter.
Man kann abschätzen, was auf einen vom ersten Arbeitstag im Unternehmen zukommt. Zudem wird erfahren, was der Personaler von ihnen erwartet. Wichtige Zusatzinformation für die positive Gestaltung des Vorstellungsgespräches.
Sie sind bereit, neue Fähigkeiten zu erwerben und sind für Neues offen. Diese Anpassungsfähigkeit ist bei der heutigen Wirtschaftslage sehr wichtig.
Dadurch lernt man die Eigenschaften des Unternehmens hinter der Kulisse kennen. Wer auf ein traditionelles Büroflair Wert legt, um produktiv zu arbeiten, ist vielleicht in einem Büro wo Musik gehört und legere Kleidung getragen wird sowie flexible Arbeitszeiten erlaubt sind, nicht unbedingt richtig.
Oftmals werden die Aufgabengebiete in den Stellenausschreibungen nur unzulänglich und halbherzig kundgetan. Daher ist es nur ratsam, nach den tatsächlichen Aufgaben nachzufragen. Sonst kann es sein, dass sie unter ihren beruflichen Qualifikationen arbeiten.
Dadurch kann man einige Einblicke der Vorzüge und Möglichkeiten, die das Unternehmen bietet, bekommen.
Geduld ist nicht jedermanns Stärke. Daher ist es immer gut, wenn man von vornherein bescheid weiß, wie lange es bis zur Entscheidung dauert.
Diese Frage ihrerseits am Ende des Vorstellungsgesprächs garantiert einen sauberen Abschluss! Die Möglichkeit zur weiteren Kommunikation ist gegeben und die letzte Chance, den Personaler von sich zu überzeugen, wurde ergriffen.
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