
Mobile Bewerbungsmappe: Bild und Schlagwörter auf dem Auto platzieren
Viele Jobsuchende kennen das Problem: Trotz guter Qualifikation bekommt man einfach keinen Job! Da ist Kreativität und Selbstvermarktung gefragt. Mit gutem Vorbild geht ein junger Betriebswirt aus dem Raum Hannover voran. Dieser hat kurzerhand sein Auto zur mobilen Bewerbungsmappe umfunktioniert.
Bewerbungstipps gibt es in Hülle und Fülle. Doch es ist kein Wunder, dass viele Arbeitssuchende irgendwann verzweifeln, wenn auch nach 60 Bewerbungen kein Job in Aussicht ist. Um aber endlich wieder in Lohn und Brot zu stehen, hilft es vielleicht neue Wege einzuschlagen und vielleicht ungewöhnliche Maßnahmen zu ergreifen. Dies betrifft vor allem die Selbstvermarktung.
Das dachte sich auch Lars A. aus Hannover, der trotz zahlreicher Bewerbungen immer noch keinen neuen Job gefunden hat. Doch den Kopf in den Sand zu stecken, kommt für ihn nicht in Frage. Also hat er kurzerhand seinen Auto zur mobilen Bewerbungsmappe umgestaltet. Auf den Türen platzierte er ein großes Portraitbild und versehrte das Auto mit Schlagwörtern und zusätzlichen Informationen über sich. In großen Lettern ist u.a. Folgendes zu lesen: Betriebswirt IHK, Bankkaufmann, belastbar, flexibel, offen, dynamisch, teamfähig, Organisationstalent usw.
Mit dieser Maßnahme wird Lars A. garantiert die von ihm erwünschte Aufmerksamkeit erzielen und sicherlich den einen oder anderen Interessenten an seiner Person finden. Diese können sich für weitere Informationen auf seiner Website umschauen, die er natürlich auf dem Wagen lanciert hat. Dort findet man ein Anschreiben, Kurzprofil, Lebenslauf und Kontaktdaten.
Die Idee ist auf jeden Fall clever und animiert zum Nachahmen. Doch wer es Lars A., der für seine besondere Bewerbung sogar einen Sponsor gefunden hat, gleichmachen will, braucht also Folgendes:
Eine private Bewerbungs-Homepage mit allen wichtigen Informationen, die einen potentiellen Arbeitgeber interessieren dürften und natürlich ein Auto, um diese dann zu promoten. Damit sollte man ordentlich Präsenz auf viel befahrenen und gut besuchten Straßen zeigen.
© Jobsuche info 2011

1 Euro Job
Die 1-Euro-Jobs erhitzen seit einiger Zeit in Deutschland die Gemüter und werden kontrovers diskutiert. Handelt es sich bei diesen, auch unter der Bezeichnung „Brückenjob“ bekannt gewordenen, Arbeitsgelegenheiten um Ausbeutung? Oder kann diese Art von Job die Chance auf einen regulären Arbeitsplatz tatsächlich erhöhen?
Genau genommen handelt es sich bei den 1-Euro-Jobs gar nicht um reguläre Jobs, wie sie vielfach in Stellenanzeigen oder einer Jobbörse ausgeschrieben werden. Vielmehr bieten diese Brückenjobs eine Mehraufwandsentschädigung für Empfänger von Arbeitslosengeld II. Durch die 1-Euro-Jobs sollen Langzeitarbeitslose in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden. Sie werden deshalb in Arbeiten von öffentlichem Interesse vermittelt, wo sie wettbewerbsneutral zusätzliche Arbeiten verrichten sollen.
Bezahlt werden diese Jobs mit einer Aufwandsentschädigung von 1 Euro bis 2,50 Euro, beispielsweise bei schwerer körperlicher Tätigkeit oder Nachtarbeit. Die gezahlten Aufwandsentschädigungen für diese Jobs werden nicht auf das Arbeitslosengeld angerechnet. Dies soll der Motivation dienen. Damit diese Art von Job gesetzeskonform ist, muss sichergestellt sein, dass keine regulären Arbeitsplätze dadurch vernichtet werden, und der Arbeitgeber keine Wettbewerbsvorteile gegenüber Mitbewerbern erlangt. Ansonsten kann das Ganze leicht in Ausbeutung ausarten.
Es gibt Personen, die einem Job nachgehen und deren Einkommen unterhalb des Existenzminimums liegt. Ihnen werden in der Regel keine 1-Euro-Jobs angeboten, wenn sie einen Antrag auf das sogenannte Arbeitslosengeld II stellen, da dies wirtschaftlich keinen Sinn machen würde und sie bereits im Berufsleben stehen. Inwieweit die 1-Euro-Jobs der Eingliederung von Arbeitslosen in den regulären Arbeitsmarkt dienen, hängt nicht nur von der Höhe der Aufwandsentschädigung ab, sondern auch von vielen anderen Faktoren. Wichtig ist, dass die Art der Beschäftigung und der Arbeitslose, der den Brückenjob ausübt, zusammenpassen.
Nur dann kann der Arbeitslose von den Erfahrungen während des Brückenjobs tatsächlich profitieren, und wird die Tätigkeit dort im Idealfall nicht als lästige Verpflichtung, sondern als einen weiteren Schritt hin zu einem regulären Job sehen. Wer sich auf dem regulären Arbeitsmarkt nach einer anspruchsvollen pädagogischen Tätigkeit umschaut, wird sich vielleicht in einem Brückenjob in einer sozialen Einrichtung wohl fühlen, nicht aber beim Müll einsammeln im Park.
© Jobsuche info 2011
Für die meisten Menschen ist das Internet mit seinen vielen Informationsangeboten aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Im beruflichen Bereich finden sich Möglichkeiten, über das Internet eine Stelle zu finden. Viele Berufstätige sehen sich nach einer neuen Arbeitsstelle um, damit sie ihre berufliche Karriere durch einen neuen Job vorantreiben können. Ein Arbeitgeberwechsel wird bewußt in Kauf genommen, um sich weiter zu entwickeln und auf der Karriereleiter ein Stück voran zu kommen.
Dabei ist es nicht einfach, einen Arbeitsplatz zu finden, der auch auf mittlere und längere Sicht eine Beschäftigung gewährleistet und obendrein eine berufliche Verbesserung darstellt. Man sollte sich also fragen, ob die neue Arbeitsstelle eine langfristige Perspektive oder nur eine kurzfristige Verbesserung darstellt. Vor einem Arbeitgeberwechsel sollten Beschäftigte daher das Für und Wider genau abwägen.
Die Auswahl an Stellenangeboten ist in den regionalen Zeitungen eher gering. Aus diesem Grund sehen sich immer mehr Job-Interessenten in einer Jobbörse im Internet um. Das hat den Vorteil, dass man als Stellensuchender bei einer Jobbörse im Internet vielfache Filtermöglichkeiten und Suchoptionen hat. Dadurch wird die Suche nach einem geeigneten Job erheblich erleichtert. So ist es beispielsweise möglich, einen bestimmten Beruf in das Suchfeld einzutragen und nur die Stellenangebote mit diesem Beruf anzeigen zu lassen. Wer sich nur in einer bestimmten Region bewerben möchte, kann die Treffer nach örtlichen Kriterien filtern. Dann werden nur noch die Stellenangebote angezeigt, die den gewünschten Beruf in der gewählten Region beinhalten. Dort können sich Interessenten dann ganz gezielt bewerben. Einige Stellenmärkte im Internet bieten Bewerbungsformulare an, über die sich Interessenten direkt bei den ausschreibenden Firmen bewerben können. Dies hat den Vorteil, dass die Bewerbung sofort beim Arbeitgeber landet und keine Zeit, wie bei der postalischen Bewerbung, verloren geht. Bewerber, die Jobbörsen im Internet nutzen und sich per E-Mail bewerben, zeigen Medienkompetenz. Gerade bei Beschäftigten aus dem kaufmännischen Bereich oder der IT-Branche sind derartige Kenntnisse unerlässlich.
Bei vielen Jobbörsen ist es auch möglich, ein eigenes Bewerberprofil zu hinterlegen. Interessierte Arbeitgeber können dann bei der gezielten Bewerbersuche auf den Interessenten aufmerksam werden und ihn kontaktieren.
© Jobsuche info 2011

Beförderung bringen Nachteile – eigene Karriere hinterfragen
Beruflicher Erfolg ist vielen Menschen wichtig. Die Karriereleiter so hoch wie möglich klettern, lautet die Prämisse. Doch dabei können Beförderungen auch ihre Schattenseiten haben. So kann es sein, dass wir in unserem Job Aufgaben übernehmen müssen, die nichts mit dem zu tun haben, was man ursprünglich wollte
Jeder muss für sich rechtzeitig abwägen, was ihm im Job wichtig ist? Dabei sind die eigenen Ambitionen kritisch zu hinterfragen: „Wie viel ist mit die Karriere wert?“
Viele Leute glauben, sie müssen Karriere machen und nehmen eine Stelle nur an, weil sie denken, dass sie auf diese Chance angewiesen sind. Aber wer Gas gibt, fährt nicht selten voll auf Kollisionskurs. Einfach bremsen und anhalten ist dann nicht mehr möglich.
Anderseits stimmt es den Arbeitgeber oft misstrauisch, wenn ein Mitarbeiter eine Beförderung ausschlägt. In solchen Situationen ist es entscheidend, „Nein“ zu sagen, ohne sein Gegenüber vor den Kopf zu stoßen. Der Betreffende muss in dieser Situation zeigen, dass er das Angebot zu schätzen weiß, aber auch andererseits Gründe existieren, nicht darauf einzugehen. Ein gutes Argument ist zum Beispiel der Hinweis, noch mehr Erfahrungen für die Position zu brauchen. Die Gründe für das Ausschlagen können aber auch privater Natur sein, wenn man beispielsweise pflegebedürftige Eltern hat und daher ein Stadtwechsel nicht möglich ist.
Viele Chefs gehen selbstverständlich davon aus, dass Mitarbeiter ein Beförderungsangebot auch annehmen, was in der Regel ja auch passiert. Bei einer Ablehnung, und hat man noch so plausible Argumente, läuft man hingegen Gefahr, sich den Unmut vom Chef zuziehen. Hier gibt es Konfliktpotential. Genauso, wenn man die Karriereleiter rückwärtsgehen möchte. Erklärt man in einem Bewerbungsgespräch, dass man eine Stufe tiefer landen will, denkt sich der Arbeitgeber, man wolle nur einen ruhigen Job ausüben.
Deswegen ist es für jeden wichtig, sich rechtzeitig zu fragen, wie man sich die eigene Karriere vorstellt. Denn hat man einer Beförderung erstmal zugesagt, kann es fatale Folgen haben, wenn man diese rückgängig machen will.
© Jobsuche info 2011

Dankschreiben nach Vorstellungsgespräch erhöht Jobchancen
Um die Chance auf einen Job zu erhöhen, kann ein Dankschreiben im Anschluss eines Vorstellungsgespräches den kleinen aber feinen Unterschied ausmachen. Was dabei zu beachten ist und was ein Dankschreiben beinhalten sollte, ist im folgenden Artikel zu lesen.
Es ist zugegebenermaßen hierzulande etwas ungewöhnlich, sich nach einem Vorstellungsgespräch beim Personaler schriftlich zu bedanken. Aber gerade deshalb sollte man die Chance beim Schopfe packen, um sich stärker von der Masse der anderen Bewerber abzusetzen. Ob man für ein Dankschreiben eine E-Mail oder einen Brief schreibt, bleibt jedem selbst überlassen. Doch vorzugsweise wird der elektronische Weg via Internet bevorzugt. Vor allem, wenn man nicht mit einer schönen Handschrift gesegnet wurde.
Das Dankschreiben nach dem Bewerbungsgespräch liefert viele Vorteile. Dabei kann man sich nicht nur für die Zeit und das gute, sympathische Gespräch bedanken, sondern zugleich auch Schiefgelaufenes gerade rücken.
Ansonsten beschränkt sich ein Dankschreiben, welches nicht länger als eine halbe bis maximal dreiviertel Seite sein sollte, auf höchstens zwei Punkte, die im Vorstellungsgespräch positiv aufgefallen sind. Dabei ist es natürlich auch erlaubt, auf konkrete Verhaltensweisen in der Gesprächsführung oder im Führungsverhalten einzugehen.
Zudem bietet das Dankschreiben die Chance, offen gebliebene Fragen zu beantworten. Und obendrein kann man seine herausragenden und besonderen Fähigkeiten, die der künftige Job verlangt, schlüssig darstellen. Vielleicht anhand von Beispielen, die beim Vorstellungsgespräch besprochen wurden. Langes rumschwafeln ist aber nicht angebracht, besser alles kurz und knapp auf den Punkt bringen
Abschließend das Schreiben freundlich beenden, mit dem Verweis, sich auf eine baldige Antwort zu freuen.
Genau wie das Anschreiben, ist das Dankschreiben individuell zu gestalten und sollte kein Standardschreiben sein.
Abschließend noch ein kleiner Tipp für den Betreff: Dort unbedingt rein schreiben, um welches Gespräch es sich gehandelt und wann es stattgefunden hat. Beispiel: „Vorstellungsgespräch zur Mitarbeit in der Redaktion am 23. März 2010.“ Dem Personaler greift man somit unter die Arme.
© Jobsuche info 2011

Smalltalk im Job als praktischer Türöffner: Tipps für den kurzen Plausch
Geschäftsalltag ohne Smalltalk – undenkbar. Doch die Kunst des Plauschens will gelernt sein. Hierfür gibt es ein paar gute Tipps. Natürlich gibt es auch Themen, die haben beim „kleinen Gespräch“ zwischen Arbeitskollegen wirklich gar nichts zu suchen.
Zwar ist der Smalltalk nicht ausschlaggebend für die Karriere oder einen neuen Job, dennoch fungiert der Plausch durchaus als Türöffner, den man nicht unterschätzen sollte. Wer im Smalltalk glänzt, knüpft meistens schneller Kontakte und baut Beziehungen auf. Alleine dieser Fakt kann die berufliche Situation nur verbessern. Zudem schafft der Smalltalk eine angenehme Atmosphäre im Arbeitsalltag.
Doch etliche Menschen haben Redehemmungen. Um diese zu überwinden sollte man immer wieder bewusst das Gespräch mit Kollegen suchen. Im gewohnten Jobumfeld fällt einem der Smalltalk leichter als beispielsweise bei einem Kundenbesuch in einem fremden Betrieb.
Aber wer bislang noch nicht zu den Smalltalk-Meistern gehört, sollte den Kopf nicht in den Sand stecken. Denn die Fähigkeit, mit (unbekannten) Menschen ein kurzes, ungezwungenes Gespräch zu führen, hängt meist vom Selbstbewusstsein ab. Und das kann man genauso gut trainieren, wie den Smalltalk.
Wer nicht genau weiß, welche Themen man in einem kurzen Plausch ansprechen sollte, findet im Folgenden ein paar gute Anregungen:
Damit der Smalltalk nicht zu einem Reinfall wird, sollte man am Gegenüber immer Interesse zeigen und passende Fragen stellen. Das klappt umso leichter, wenn man aufmerksam zuhört. Die Fragen sollten aber offen gestellt werden, also keine, die mit Ja oder Nein beantwortet werden können. Dadurch bleibt das Gespräch am Laufen.
Die wichtigste Regel für einen perfekten Smalltalk ist, dass positiv besetzte Themen gewählt werden. Gespräche über Religion, Politik, persönliche Probleme, finanzielle Situation oder Tratsch über nicht anwesende Personen sowie Gerüchte sollte man vermeiden.
Bleiben sie am Ball und führen regelmäßig kurze Unterhaltungen mit den Kollegen oder Vorgesetzten. Möglichkeiten gibt es im Job zugenüge. Ob in der Küche, beim Kaffee oder während der Mittagspause in der Kantine.
© Jobsuche info 2011
Eine Gehaltserhöhung, Beförderung oder die Betreuung eines großen Projekts ging mal wieder an den Kollegen? Dann macht sich schnell Neid und Missgunst am Arbeitsplatz unter den Kollegen breit. Doch Vorsicht: Neid kann schnell zum Jobkiller werden. Stattdessen sollte man aus der Missgunst Motivation ziehen.
Neid am Arbeitsplatz kommt nicht selten vor. Und fast jeder kennt das Gefühl, das in einem hochkommt, wenn der Kollege vom Chef mit Lob, einer Beförderung oder Prämie überschüttet wird und man selber wieder leer ausgegangen ist. Nur die wenigsten gönnen ihrem Kollegen den Erfolg. Und noch weniger geben offen zu, dass sie auch gerne die gleiche Form der Wertschätzung vom Chef bekommen würden.
Doch wenn man schon den Neid nicht nach außen tragen kann, sollte man es sich selber eingestehen. Dabei macht es durchaus Sinn, sich zu hinterfragen, warum der Kollege scheinbar immer besser abschneidet als man selbst. Schließlich bringt Neid Selbsterkenntnis. Vielleicht ist der Kollege fleißiger, spricht besser englisch oder hat ein größeres Organisationstalent. Wer sich selbst reflektiert, wird schnell ein paar Schwachpunkte finden, die man verbessern sollte.
Aber das Gefühl von Neid im Job hat noch andere Vorteile. Denn der Betroffenen kann einen echten Motivationsschub bekommen. Der Ehrgeiz ist geweckt und man möchte der nächste sein, der auf der Beförderungsliste ganz oben steht.
Zudem kann Neid auch positive Auswirkungen auf das eigene Netzwerk haben. Viele Neidhammel begnügen sich mit der Erkenntnis, dass der Kollege die Beförderung nur seinen guten, besseren Beziehungen zu verdanken hat. Wenn das so ist, sollte man sich hinterfragen, wie es um die eigenen Beziehungen bestellt ist.
Eine weitere Auswirkung von Neid am Arbeitsplatz kann sein, dass man an seiner Selbstdarstellung arbeitet. Vor allem wenn der Chef für den Kollegen immer ein offenes Ohr hat. Die Präsentation am Arbeitsplatz spielt ähnlich wie die fachliche Qualifikation eine große Rolle. Doch wer ständig vom Gefühl des Neids und der Eifersucht heimgesucht wird, sollte man darüber nachdenken, ob es überhaupt der richtige Job ist. Nicht selten haben die Gründe für die Missgunst rein gar nichts mit dem Job zu tun.
Neid, Eifersucht, Missgunst – alles Gefühle, die das Leben im beruflichen Alltag erschweren. Doch statt den Frust in sich hineinzufressen und sich in seine Schmollecke zurückzuziehen, sollte man sich den Gefühlen stellen. Suchen sie das Gespräch mit dem Chef und fragen, was für eine Beförderung, Gehaltserhöhung, Projektbetreuung usw. erwartet wird. Wer zudem neidisch auf seinen Arbeitskollegen ist, sollte sich hinterfragen, warum das so ist. Die Erkenntnisse können individuelle, positive Auswirkungen haben.
© Jobsuche info 2011
Unzufrieden und unglücklich im Job? Sie werden nicht gefordert, alles ist nur noch reine Routine und man geht nur noch aus Gewohnheit ins Büro? Dann sollte man sich ernsthaft Gedanken über einen Jobwechsel machen. Vor allem, wenn folgende Fragen mit einem eindeutigen ‚Ja’ beantwortet werden!
Eine nicht unerhebliche Anzahl der Arbeitnehmer ist unzufrieden mit ihrem derzeitigen Job. Doch viele finden sich mit der Situation ab. Auch aus Angst, denn Altbekanntes gibt Sicherheit und ist verlässlich. Das trifft besonders auf die Arbeitswelt zu. Außerdem ist der Ausgang bei einem beruflichen Wechsel bzw. Neuanfang ungewiss. Viele haben Angst zu scheitern oder sich zum Gespött der alten Kollegen zu machen.
Dennoch ist es besser, sich nach einem neuen Job umzuschauen. Denn wer seinen Job hasst, wird lange Zeit in seinem Leben unglücklich, frustriert und manchmal sogar auch krank.
Es ist zwar kein Trost, doch jeder der mit seinem Job unzufrieden ist, ist nicht allein. Eine Studie des Deutschen Bundesarbeitsministeriums hat erwiesen, dass stolze 20 Prozent der Arbeitnehmer akut unzufrieden mit ihrer Tätigkeit sind und innerlich schon längst gekündigt haben. Das sind wahrhaftig keine guten Aussichten für das Leben – sowohl beruflich als auch privat.
Entscheidend ist, ob man nur derzeit Frust im Job schiebt (blöder Chef, langweilige Projekt, etc.) oder ob man generell von seiner Arbeit angenervt ist. Ist Letzteres der Fall, sollte gehandelt und ein beruflicher Umstieg oder Neuanfang gewagt werden.
Insbesondere wenn folgende fünf Fragen bzw. Aussagen mit einem eindeutigen ‚Ja’ beantwortet werden:
Wenn sie diese fünf Aussagen mit klaren ‚Ja’ beantworten konnten, sollten sie ernsthaft über einen Jobwechsel nachdenken. Schauen sie sich auf unserer Jobbörse einfach mal um. Vielleicht finden sie etwas Neues und Passendes. Einen Versuch ist es allemal wert.
© Jobsuche info 2011

Montagsblues im Job: Woher er kommt und was man dagegen tun kann!
Den Montagsblues kennt jeder! Der erste Arbeitstag nach dem Wochenende lässt einen erstmal in ein Stimmungsloch fallen. Doch was sind die Ursachen dafür, dass wir montags so ungern arbeiten gehen bzw. weniger Leistung bringen? Und wie kann man den Montagsblues umgehen?
Der Montag ist nicht nur für Arbeitnehmer der reinste Horror. Das Wochenende ging mal wieder viel zu schnell vorbei, man muss früh aus den Federn, sich im Stau ins Büro quälen und dann einen ganzen Arbeitstag durchstehen.
Jeder, der sich darin selber wieder erkennt, kann getröstet werden: Sie sind nicht allein! Weit über die Hälfte der arbeitenden Bevölkerung ist montags müde, muffelig und mies gelaunt! Kein Wunder, dass der Montag vielerorts in Sachen Krankmeldung den absoluten Spitzenplatz belegt. Zudem haben englische Studien erwiesen, dass viele in ihrem Job am Montag weniger leistungsfähig sind, als dienstags oder mittwochs. So schleichen sich bspw. auch vermehrt Fehler in die Arbeit rein.
Als Ursache für dieses Phänomen ist laut Forschern das Wochenende verantwortlich. An den freien Tagen stürzt bei vielen Menschen das Immunsystem ab. Im Gegensatz zur Arbeitswoche ist man keinem Druck und Stress ausgesetzt, wo der Körper durch die Ausschüttung zahlreicher Hormone uns zum eisernen Durchhalten verhilft. Doch dieser Hormon-Cocktail laugt uns aus und deswegen sind viele Berufstätige am Wochenende erschöpft.
Zudem spielt natürlich auch die Freizeitgestaltung am Wochenende eine große Rolle bei allen Montagsmuffeln. Von Freitagabend bis Sonntag lassen es viele Berufstätige ordentlich krachen. Freunde treffen, ausgiebig Sport machen, Feiern gehen und und und. All das, wofür unter der Woche keine Zeit bleibt. Trotz hohem Spaßfaktor zerren diese ganzen Aktivitäten an unserem Biorhythmus, zumal man am Wochenende auch noch spät ins Bett. Montags wacht man daher mit einer Art Mini-Jetlag auf!
Um den Montagsblues im Job zu umgehen, gibt es nur ein probates Mittel. Den Biorhythmus nicht aus dem Takt geraten zu lassen und immer zur gleichen Zeit ins Bett gehen. Klingt nicht wirklich nach Spaß. Da nehme ich dann doch lieber den Montagsblues in Kauf!
© Jobsuche info 2011
Wer arbeitslos ist, darf sich glücklich schätzen, wenn die besten Freunde einen Job haben. Denn diese können indirekt helfen, den Weg zu einer neuen Anstellung zu finden. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie. Doch wie können berufstätige Freunde jemandem aus der Arbeitslosigkeit helfen?
Das Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) hat in einer Untersuchung interessante Ergebnisse geliefert. Anhand einer Studie wurde festgestellt, dass Personen die arbeitslos waren, schneller einen neune Job fanden, wenn der oder die beste(n) Freund(e) selber einer geregelten Arbeit nachgehen. In Zahlen gesprochen erhöhen sich die Chancen auf immerhin 3,7 Prozent. Hierfür wurden die Daten von über 3.000 (ehemals) Arbeitslosen ausgewertet.
Dabei kam zum Vorschein, dass jeder fünfte Arbeitslose innerhalb eines Jahres einen neuen Job gefunden hat. Wenn hingegen die besten drei Freunde ebenfalls arbeitslos waren, fanden nur zehn Prozent eine neue Anstellung. Im Vergleich: Wenn die drei engsten und besten Freunde einen festen Job haben, lag die Erfolgsquote bei fast 30 Prozent, der Arbeitslosigkeit zu entrinnen. Wie ist das zu erklären?
Berufstätige Freunde: höherer sozialer Druck und Freizeitmangel
Mit vermeintlichen Beziehungen der besten Freunde zu einem potentiellen Arbeitgeber hat das nicht unbedingt zu tun. Vielmehr sorgen die Freunde indirekt für mehr Motivation des Arbeitslosen. Jeder der schon einmal in einer vergleichbaren Situation war, weiß, dass der soziale Druck automatisch höher wird, wenn die Freunde einen Job haben, aber man selber arbeitslos ist. Das fördert die Anstrengung und Intensität bei der Jobsuche.
Zudem fällt die Gestaltung der gemeinsamen Freizeit wesentlich geringer aus, wenn die Freunde einen Job haben. Dagegen besteht die Gefahr, dass bei steigender Anzahl arbeitsloser Freunde auch die eigene Jobsuche etwas auf der Strecke bleibt. Nicht selten wird mehr Zeit miteinander verbracht, als diese zur Jobsuche zu nutzen.
Die Studie der IZA kam zu dem Ergebnis, dass Menschen mehr Geld verdienen und ein stabiles Arbeitsverhältnis haben, je mehr Freunde einen festen Job hatten.
© Jobsuche info 2010