Japan: Die Blutgruppe als Einstellungskriterium

Japan: Die Blutgruppe als Einstellungskriterium

Es gibt zahlreiche Auswahlkriterien die bei einer Bewerbung wichtig sind. Berufserfahrung, Zeugnisse, mitunter spielt auch schon mal das Alter und Geschlecht für die Personaler eine wichtige Rolle, ob der Kandidat für den Job geeignet ist oder nicht. Doch in Japan gibt man sich damit nicht zufrieden. Im Land des Lächelns achten einige Unternehmen sogar auf die Blutgruppe ihrer Bewerber. Aber warum?

Japan ist ja für viele Skurrilitäten bekannt. Doch dass die Blutgruppe ein wichtiges Einstellungskriterium ist, ist schon etwas Besonderes. Für die Asiaten macht es scheinbar Sinn. Denn in Japan werden die verschiedenen Blutgruppen mit bestimmten Charaktereigenschaften verbunden. Wobei auch in Taiwan und China immer mehr Unternehmen bei der Auswahl ihrer Bewerber auf dessen Blutgruppe achten und im Vorstellungsgespräch nachfragen. Klingt stark nach Schwachsinn, aber dahinter steckt Methode.

Hierfür ist interessant zu wissen, welche Charaktereigenschaften man in Japan mit welcher Blutgruppe assoziiert.

Blutgruppe A:

Job-Bewerber mit dieser Blutgruppe gelten als ideale Arbeitnehmer. Durch wessen Ader dieses Blut fließt, der gilt als verantwortungsbewusst, kreativ, etwas nervös, aber auch fleißig, ehrlich und loyal. Wahrhaftig tolle Eigenschaften eines künftigen Angestellten.

Blutgruppe B:

Menschen mit der Blutgruppe B haben in Japan nicht unbedingt die besten Jobaussichten. Denn diese Blutgruppe gilt als selbstsüchtig und arrogant.

Blutgruppe AB:

Bei diesen Mitarbeitern halten sich die positiven und negativen Charaktereigenschaften die Waage. Zum einen gelten sie als cool, rational, kontrolliert und sozialverträglich, zum anderen aber auch als vergesslich, unentschlossen und nörglerisch.

Blutgruppe 0:

Träger dieses Blutes werden als neugierig und großzügig charakterisiert, allerdings gelten sie auch als ein bisschen stur.

Während wir darüber wohl nur Schmunzeln können und den Zusammenhang zwischen Charaktereigenschaften und Blutgruppen nicht zu ernst nehmen sollten, sieht das in Japan tatsächlich anders aus. Die Lehre hat Tradition und geht auf die Untersuchungen des Biologen Takeji Furukawa aus dem Jahre 1927 zurück. Damals untersuchte er das Blut zweier Volksstämme. Einmal dass der Ureinwohner von Hokkaido, welche als besonders gehorsam gelten, und dann das Blut der Bewohner auf Taiwan, welche eher als aufsässig eingestuft wurden.

Parallelen zu Sternzeichen

Die Untersuchungen von Furukawa zeigten auf, dass es damals eine große Konzentration von Blutgruppen in den beiden Bevölkerungen gab. Obwohl wissenschaftlich nicht haltbar wurde ein Kausalzusammenhang daraus gezogen. Der Zusammenhang bestimmter Blutsgruppen mit bestimmten Charaktereigenschaften erfreut sich seit den Siebzigern einen großen Zulauf und ist in Japan ähnlich beliebt wie hierzulande die Sternzeichen.

Falls sie also auf der Suche nach einem Job in Japan sind, vorher unbedingt die Bluttgruppe in Erfahrung bringen. Das könnte viel Arbeit sparen ;-)


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Wichtige Design-Tipps für die Visitenkarte

Wichtige Design-Tipps für die Visitenkarte

Visitenkarten können sich bei der Jobsuche oder beim Hochsteigen der Karriereleiter als nützliche Helfer erweisen. Doch mit einer 0815-Standardversion reißt man keine Bäume aus. Verpassen sie ihrer Visitenkarte ein ansprechendes Design. So kann man noch mehr Eindruck machen und in Erinnerung bleiben. Wie das geht? Im Folgenden ein paar Tipps.

Wer auf Jobsuche ist, tut gut daran, in seinem Portemonnaie jederzeit ein paar Visitenkarten griffbereit zu haben. Ob nun auf einer Jobbörse oder beim Feiern am Wochenende. Schließlich kann man überall Bekanntschaften machen und Leute treffen, die einem im Leben Berufsleben vorwärts bringen können. Da kann eine Visitenkarte schnell als Türöffner fungieren. Besonders, wenn die Visitenkarte ein tolles Design hat, individuell und einzigartig ist.

Wie man das schaffen kann? Werfen sie einen Blick auf die folgenden Tipps. Diese zeigen, wie man mit seiner Visitenkarte noch mehr Eindruck machen kann.

Schlichtheit:

Natürlich kann man sich auf der Visitenkarte designtechnisch grenzenlos austoben. Muss aber nicht sein. Denn hier zählt: Manchmal ist weniger mehr! Bloß nicht übertreiben, sondern sich immer das Wesentliche konzentrieren und auch dabei belassen. Gerade der so genannte Weißraum (die leere Fläche) ist ein wichtiges Gestaltungselement und kann wohltuend auffallen.

Slogan:

Welche Informationen soll ich auf meiner Visitenkarte unterbringen? Kontaktdaten, Berufsbezeichnung und / oder Firmenname plus Logo sind wichtig, reichen aber allein nicht aus. Da gerade auf Messen (bspw. Jobmessen) zig tausend Karten die Besitzer wechseln, sollte man sich von der Masse absetzen. Das verhält sich in der Welt der Visitenkarten nicht anders, wie beim Bewerbungsprozess. Das gelingt vor allem mit einem Claim bzw. Slogan! Ein kurzer prägnanter Satz, der beim Lesen haften bleibt und sie besonders macht. So ein Slogan zu finden ist alles andere als leicht, doch mit etwas Kreativität und Zeit findet jeder einen passenden Satz. Beispiel gefällig? Wie wäre es denn mit „Redner mit mehreren Auszeichnungen“ oder „Fachkräftemängel? Nicht mit mir!“.

Format:

Für die eigene Visitenkarte sollte man ein ungewöhnliches Format wählen. Das betrifft aber nicht die Größe. Die Karte muss im jeden Fall in die dafür vorgesehenen Standardfächer der Brieftasche passen. Dafür kann man mit Hoch- und Querformat sowie mit Prägungen und Ausstanzungen spielen. Aber auch eine zweiseitig bedruckte Visitenkarte fällt auf. Zudem können verschiedenen Farben zum Einsatz kommen. Aber bloß nicht zu bunt (siehe Punkt 1). Ansonsten ist dickes Papier für die (Bewerbungs-) Visitenkarte zu empfehlen.

Sie haben noch gute Design-Tipps zur Gestaltung einer Visitenkarte? Dann teilen sie diese doch bitte via Kommentar mit.


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Jobs mit Zukunft  Energie

Jobs mit Zukunft Energie

Es gibt sie wirklich. Jobs die trotz Krise sicher sind. Welche das sind, können sie im 1. Teil unserer Reihe „Jobs mit Zukunft“ im Folgenden lesen.

Die Wahl nach dem richtigen Job ist nicht leicht. Doch ein Blick in die Zukunft könnte die Entscheidung erleichtern. Denn es gibt sie tatsächlich: Jobs die in den kommenden Jahren und Jahrzehnten gute Chancen auf Geld und Karriere bieten.

Ob Solar oder Öl – Energie bietet sicheren Job

Wer es gerne sonnig sollte Solarexperte werden. Mit einem Studium der Energie- und Wärmetechnik hat man sonnige Jobaussichten. Nicht nur, weil Solarkraftwerke immer dort entstehen, wo die Sonne scheint: Denn Techniker und Ingenieure, die sich mit grünen Energien auskennen, werden künftig dringend gesucht und gebraucht. Allein in Deutschland werden bis zum Jahr 2020 rund 220.000 neue Arbeitsplätze im Bereich der Erneuerbaren Energien entstehen. Entsprechend bieten immer mehr Hochschulen Ingenieurstudiengänge mit Schwerpunkt Solartechnik an. Wer jedoch lieber eine handwerkliche Ausbildung bevorzugt, kann sich stattdessen zum Solarteur (Solar-Installateur) weiterbilden und so von diesem Boom profitieren.

In Europa verfolgen viele Staaten das Ziel, den Anteil von Kohle und Gas zugunsten von Sonne, Wind- und Wasserkraft rasch zurückzufahren, trotzdem wird in den kommenden Jahrzehnten der Anteil der fossilen Brennstoffe am Energiemix noch bei 70 bis 80 Prozent liegen. Geologen und Geophysiker helfen Mineralölkonzernen bei der systematischen Schatzsuche nach Öl und Co. und haben glänzende Aussichten auf eine internationale Karriere. Dort warten nicht nur ein guter Verdienst, sondern auch viele spannende Reisen. Auch beim Anzapfen der Erdwärme über geothermische Kraftwerke ist ihr Wissen gefragt.

Sichere Jobs dank Medizin

Aber auch in der Gesundheitsbranche entstehen neue Berufsbilder. Die Menschen werden immer älter und nehmen mehr Gesundheitsleistungen in Anspruch. Auch der medizinische Fortschritt wirkt als Kostentreiber, wobei gleichzeitig immer weniger Menschen in das System einzahlen. Hier sind Gesundheitsmanager gefragt, die Kliniken, Krankenkassen oder Pflegeheimen beim Kostensparen helfen können. Wer in der Schnittstelle zwischen Medizin und Ökonomie arbeiten will, ist mit einem medizinischen Studium plus Management-Weiterbildung (Public Health) gut beraten.

Aber auch das medizinische Fachpersonal wird knapp. In Deutschland finden fast 30 Prozent aller westdeutschen und mehr als die Hälfte aller ostdeutschen Krankenhäuser nicht genügend Fachärzte. Und die Doktoren werden immer älter. Schon heute liegt das Durchschnittsalter niedergelassener Vertragsärzte bei über 51. Die logische Schlussfolgerung: Viele Mediziner und deren Praxen werden in den kommenden Jahren schließen und Lücken hinterlassen. Das könnte ihre Chance sein!

Im 2. Teil werden wir weitere Jobs aufzeigen, die einen sicheren Arbeitsplatz bieten.


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Jobs Austria die neuesten Jobs





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Job in Gefahr? Vorzeichen erkennen und rechtzeitig Handeln

Job in Gefahr?

Sichere Jobs sind heutzutage eine Seltenheit. Schneller als gedacht, ist man auf einmal arbeitslos. Doch wer die Vorzeichen und Warnsignale erkennt, kann eine längerfristigen Arbeitslosigkeit entgehen, die für jede Karriere schädlich ist. Folgende Checkliste verdeutlicht, wann der eigene Job wirklich in Gefahr ist.

Wer einen Job hat, fühlt sich meist sicher. Oft zu sicher bis eines Tages das Kündigungsschreiben auf dem Tisch liegt. Vollkommen überraschend – denken zumindest die meisten. Muss aber nicht sein, wenn die Warnsignale des Arbeitgebers erkannt werden.
Wann ist mein Job in Gefahr?


Folgende Checkliste soll verdeutlichen, wann der eigene Job in Gefahr ist:

  • Andere Unternehmen der Branche bauen Stellen ab oder es werden weniger Stellen im eigenen Unternehmen ausgeschrieben – sowohl intern als auch extern.
  • An der Weiterbildung der Mitarbeiter wird gespart
  • Die eigene Weiterbildung ist lange her. Wer sich weiterqualifiziert, investiert in die Zukunft. Andernfalls könnte es Angestellte die sich lange nicht weitergebildet haben am Ende als erste treffen
  • Sparmaßnahmen der Firma sollten zu Bedenken geben. Egal ob Mehrarbeit nicht mehr vergütet oder das Urlaubs- und Weihnachtsgeld gestrichen wird, in diesem Fall ist die Lage des Arbeitgebers ernst
  • Kurzarbeit und Zwangsurlaub werden angesetzt
  • Kollegen verlassen das Unternehmen. Meistens sind es Führungskräfte und Leistungsträger, da sie besser informiert sind. In diesem Fall am besten die Augen nach neuen Jobangebote offen halten.
  • Man überträgt ihnen sinnlose und „niedere“ Arbeiten. Zwar wird von Seiten des Unternehmens der Schein gewahrt, doch ein deutliches Zeichen, dass man in seiner derzeitigen Position langfristig keine Karriere machen wird.
  • Man bekommt einen neuen Chef. Muss nicht immer besorgniserregend sein, doch wer in Führungspositionen tätig ist, kann ebenfalls schnell ausgetauscht werden. Oftmals bringt der neue Chef seinen eigenen Mitarbeiterstamm mit.



Rechtzeitig nach Jobs umschauen

Je mehr dieser Punkte zutreffen, desto schlechter steht es um den eigenen Job. Dann sollte man sich auf den schlimmsten Fall vorbereiten und sich nach Jobalternativen umschauen. Wer das nicht tut, kann, insofern mehrere Mitarbeiter gekündigt werden, Probleme bekommen. Schließlich werden durch Entlassungswellen viele Arbeitskräfte auf den Markt gespült. Wurden die Warnsignale jedoch rechtzeitig erkannt, hat man einen Vorsprung auf der Suche nach einem neuen Job.


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WM: Nicht ohne Erlaubnis Fußball im Büro gucken – sonst wird es gefährlich

WM: Nicht ohne Erlaubnis Fußball im Büro gucken

Das WM-Fieber steigt und viele Arbeitnehmer würden die Fußball-WM (vom 11. Juni bis 11. Juli in Südafrika) am liebsten im Büro gucken. Doch geht das so einfach? Im folgenden Artikel gibt es ein paar Tipps, wie es mit dem Fußball gucken dennoch klappt.

Einfach die Arbeit ruhen lassen und die WM-Spiele live im Fernsehen oder Internet verfolgen – ein Traum für alle Fußball-Fans. Da Südafrika in der gleichen Zeitzone liegt, ist es theoretisch auch möglich, schließlich werden die WM-Spiele um 13.30 Uhr, 16.00 Uhr und 20.30 Uhr angepfiffen. Doch wer das ohne Erlaubnis oder Zustimmung vom Chef macht, dem droht eine Abmahnung. Im Dienst geht die Arbeit immer noch vor und außerdem wird man dafür ja auch bezahlt. Sonderregeln gibt es leider keine.

Absprachen mit dem Chef als bestes Mittel

Daher ist es ratsam, sich mit dem Vorgesetzten in irgendeiner Form zu einigen. Wer gerne das Spiel um 16.00 Uhr sehen will und dafür früher Feierabend machen will, könnte beispielsweise an dem Tag früher zur Arbeit kommen. Oder man gleicht es über sein Gleitzeitkonto aus, insofern es im Betrieb geht.

Sind Radio oder Internet erlaubt?

Und was ist mit Radio oder Internet? In vielen Büros läuft das Radio sowieso zur Berieselung nebenher. Doch wer intensiv die WM-Spiele mitverfolgt, wird natürlich von seiner Arbeit abgelenkt. Dadurch ist man schneller geneigt, bspw. nicht ans Telefon zu gehen, vor allem wenn es gerade spannend wird. Das ist natürlich ein absolutes No-Go ist.

Urlaub: der sicherste Weg zur WM

Wer jedoch in den vollen WM-Genuss kommen will, muss Urlaub nehmen. Doch diesen kann man leider nicht stunden- sondern immer nur tageweise nehmen. Einen Anspruch, bloß zwei oder drei Stunden für ein Spiel freizubekommen und so einen Urlaubstag einzusparen, gibt es nicht. In der Urlaubsplanung sollte man sich im Vorfeld selbstverständlich mit seinen Kollegen abgesprochen haben. Am einfachsten ist es, wenn der Kollege sich überhaupt nicht für die WM interessiert. Dann hat man freie Wahl ;-)

Blau machen? Keine gute Wahl

Der ein oder andere spielt sicherlich mit dem Gedanken „Blau zu machen“. Vor allem wenn der Urlaubsantrag abgelehnt wurde oder der Chef komplettes WM-Verbot ausspricht. Wer dann glaubt, mit der Krankschreibung auf der sicheren Seite zu sein, geht ein hohes Risiko ein. Schließlich kann das als „Blaumachen mit Ansagen“ gewertet werden und so was kann schlimmstenfalls eine sofortige Entlassung nach sich ziehen.

Ist man aber tatsächlich krank (Grippe usw.), darf man natürlich nicht zum Public Viewing gehen. Alles was eine Genesung verzögert, ist mehr oder weniger verboten.

Abschließend also der beste Tipp für alle, die während der WM die Spiele während der Arbeitszeit verfolgen wollen: Unbedingt alles mit dem Vorgesetzten / Chef im Vorfeld abklären. Und bloß keinen unnötigen Stress provozieren!


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Wer auf der Jobsuche ist, denkt über Strategien und Optionen nach, die es ermöglichen, sich von der Masse der Bewerber um einen Job abzuheben. Der Hinweis auf eine besonders qualifizierte Ausbildung oder eine passgenaue Weiterbildung sind in jedem Fall hilfreich bei der Bewerbung, zumindest wenn nach kompetenten Bewerbern und nicht nach Hilfskräften gesucht wird. Doch alleinige Fachkompetenz reicht in der Regel nicht aus, um den heiß ersehnten Job zu bekommen. Denn es gibt zahlreiche gut ausgebildete Bewerber mit absolvierten Weiterbildungen. Deshalb sollte man dem zukünftigen Arbeitgeber etwas bieten, dass einen als Bewerber auf Jobsuche von der Masse unterscheidet.

Ein mit Erfolg absolviertes Fernstudium ist eine nicht alltägliche Qualifikation, mit der man in der Bewerbung auftrumpfen kann. Personalchefs wünschen sich bei der Besetzung eines anspruchsvollen Arbeitsplatzes, dass der zukünftige Mitarbeiter selbständig und zielorientiert arbeiten kann. Durchhaltevermögen, Organisationstalent und die Fähigkeit, sich selbst zu motivieren, sind ebenfalls gefragte Befähigungen, nach denen Personalchefs in einer Bewerbung Ausschau halten. Diese Soft Skills werden nicht im Schulzeugnis oder im Arbeitszeugnis sichtbar. Um auf diese Befähigungen zu schließen, lesen Personalchefs zwischen den Zeilen. Ein mit Erfolg bestandenes Fernstudium setzt all die vorgenannten Befähigungen voraus. Wenn das Fernstudium dann auch noch in der Regelstudienzeit neben einer regulären Berufstätigkeit – vielleicht noch mit guten Noten – abgeschlossen wurde: Um so besser für den Absolventen und seinen zukünftigen Arbeitgeber.

Fakt ist aber auch, dass so ein Fernstudium viel Zeit in Anspruch nimmt, die man sonst am ehesten privat nutzen würde. Eine enge Abstimmung mit dem privaten Umfeld ist deshalb nötig, damit Familie und Freunde nicht zu kurz kommen. Zur bloßen Optimierung der Bewerbung sollte man keinen Fernunterricht anfangen. Wer allerdings vor der Entscheidung steht, die Berufstätigkeit zugunsten eines Studiums vorübergehend an den Nagel zu hängen, ist mit der Alternative des Fernstudiums gut beraten. Denn hier heißt es nicht entweder oder. Studieren neben dem Job ist bei Fernstudenten eher die Regel, als die Ausnahme. Für Weiterbildungsinteressenten, denen ein gesamtes Studium zu umfangreich ist, bieten sich kompakte Fernstudien-Hochschulzertifikate mit kurzen Studienzeiten an. Diese Fernstudien-Hochschulzertifikate können – ebenso wie komplett absolvierte Fernstudiengänge – ein Türöffner bei der Jobsuche sein.


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Arbeitgeber Internet

Arbeitgeber Internet


Wer auf Jobsuche ist, tut gut daran, die vielfältigen Möglichkeiten des World Wide Webs zu nutzen. So bieten die zahlreichen digitalen Stellenbörsen nicht nur die einfachste und bequemste Methode der Suche nach relevanten Stellenangeboten, auch soziale Netzwerke gewinnen zunehmend an Bedeutung. Laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) werden bereits 30% aller Jobs über Jobbörse & Co vergeben, Tendenz steigend.


Aber auch das Internet selbst bietet Hoffnung für den Arbeitsmarkt, denn der Wirtschaftskrise zum Trotz: Die IT-Branche boomt. In den letzten fünf Jahren wurden hier 100.000 neue Jobs geschaffen, 20.000 Stellen sind derzeit noch offen. Mit dem flächendeckenden Ausbau des Breitbandnetzes sollen in den kommenden Jahren europaweit gar eine Millionen neuer Jobs entstehen. Hauptsegmente sind dabei Entwicklung und Forschung sowie Software und Consulting.

Wer über ein ausgeprägtes Interesse an IT-Themen und Bereitschaft sich entsprechend weiterzubilden verfügt, hat damit gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt, denn auch Quereinsteiger sind hier gern gesehen. Fortbildungen und Seminare finden Sie – wie könnte es anders sein – ebenfalls zahlreich im Internet.

Tipp: Sollten Sie Anspruch auf staatliche Förderung haben, lohnt es sich, selbst auf Fortbildungssuche zu gehen. Die Anforderungen der IT-Branche entwickeln sich rasend schnell, die Angebote der Agentur für Arbeit können da meist nicht mithalten. Allerdings gibt es auch für Angebote privater Weiterbildungsinstitute staatliche Fördermöglickeiten.


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Flexibel bei der Jobsuche

Flexibel bei der Jobsuche


Flexibilität ist in Sache Jobsuche extrem wichtig. Unternehmen müssen aufgrund der Wirtschaftskrise die Kosten reduzieren und bieten nicht immer genau den Job, den man erlernt und gerne ausüben möchte. Wer nicht über den Tellerrand schaut, steht sich dabei selbst im Weg. Kaum verwunderlich, dass die Bereitschaft auf einen Branchenwechsel selten so hoch war, wie dieser Tage.

Auf dem Arbeitsmarkt macht sich eine nicht überraschende Entwicklung breit. Weltweit sinken die Job-Ansprüche und fast 80 bis 90 Prozent aller Arbeitnehmer würden die Stelle wechseln oder sogar die Branche. Hauptsache, man steht wieder in Lohn und Brot und hat ein regelmäßiges Einkommen. Einige Arbeitssuchende würden dabei auch den erst besten Job annehmen.

Als Quereinsteiger versuchen

Doch die Bereitschaft zur Veränderung ist noch lange nicht bei allen ausgeprägt. Es ist auch durchaus verständlich wenn ein studierter Ökonom in der Wirtschaft oder ein Maler weiter mit Farben arbeiten möchte. Wenn sich aber langfristig keine Jobperspektive ergibt, ist es mehr als ratsam, zumindest den Versuch als Quereinsteiger in einer anderen Branche anzustreben. Alternativ hilft auch ein Blick ins Ausland, den aber auch viele Leute scheuen.

Spanier am flexibelsten

Apropos Ausland. In keinem anderen Land ist die Bereitschaft auf einen sofortigen Branchenwechsel so hoch wie in Spanien. Über 90 Prozent gaben in einer Befragung an, über diesen Schritt nachzudenken. Das ausgerechnet die Spanier mit einer so hohen Flexibilität bezüglich des Berufes aufwarten, ist natürlich auch der Tatsache geschuldet, dass dort die Weltwirtschaftskrise drastisches Auswirkungen hatte.

Doch egal ob arbeitsuchender Spanier oder arbeitsuchender Sonst was: Jeder der einen neuen Job sucht, ist gut beraten, dabei etwas mehr Flexibilität an den Tag zu legen. Es muss ja nicht immer gleich der Traumjob sein – zumindest vorerst. Ehe man sich einer jahrelangen Arbeitslosigkeit hingibt, in Selbstmitleid zerfällt und am Ende sogar noch unter Depressionen leidet, sollte man sich auch nach Jobangeboten in anderen Branchen umsehen. Natürlich heißt das nicht, dass die Suche definitiv von Erfolg gekrönt ist, aber allemal besser, als die Chance ungenutzt verstreichen zu lassen.


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Im Zuge von Robert Enkes Selbstmord ist in den Medien viel über Depressionen gesprochen, getwittert und gebloggt worden – mit dem positiven Ergebnis, dass die Anerkennung von Depresssion als Krankheit in der Allgemeinheit angestiegen ist. Weniger bekannt ist jedoch, dass der Beruf zunehmend zur Depressionsursache wird.

Laut dem BKK-Bundesverband betrugen die jährlichen Behandlungskosten für arbeitsbedingte psychische Behandlungen im letzten Jahr 3 Milliarden Euro, die Produktionsausfallkosten gar 3,3 Milliarden Euro.  Nach einer aktuellen Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin unter der Leitung der Arbeits- und Organisationspsychologin Renate Rau (Universität Marburg) liegen die Gründe vor allem in der zunehmenden Widersprüchlichkeit zwischen den Ansprüchen an Qualität, Umfang und zeitlichem Aufwand eines Arbeitsauftrags und der tatsächlichen Realisierbarkeit. Mehr und mehr Mitarbeiter zerbrechen an diesem Spagat; die Studie belegt ein eindeutiges erhöhtes Depressionsrisiko bei objektiv steigender Arbeitsintensität.  „Bestes“ Beispiel ist wohl der Serienselbstmord von über zwei Dutzend Mitarbeitern der France Télécom dieses Jahr. In Folge von massivem Stellenabbau verängstigt, verunsichert und überarbeitet sahen diese Mitarbeiter im Freitod den einzigen Ausweg aus dem Teufelskreis von Zeit- und Leistungsdruck, Fehlbeanspruchung, Krankschreibungen und darauf folgendem erhöhten Zeit- und Leistungsdruck. Die Empfehlungen der Studie lauten daher:

  • störungsfreie Arbeitszeiten
  • funktionstüchtige Arbeitsmittel
  • Arbeitszeitanalysen für realistische Planungen hinsichtlich des Arbeitsaufwandes
  • Zielvereinbarungen zwischen Mitarbeitern und Management
  • Generelle Verbesserung der Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Management

Zudem könnten die gesundheitlichen Risiken bei erhöhter Arbeitsintensität durch mehr Wertschätzung und Anerkennung von Leistung in finanzieller und kommunikativer Form verringert werden. Im Fall von Robert Enke mag dies zwar keine Linderung gebracht haben, für viele Angestellte könnten diese Maßnahmen jedoch der nötige Wegweiser zwischen der Gabelung von Depression und Motivation sein.

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