Unzufrieden im Job: Wann ein beruflicher Wechsel angebracht ist

Unzufrieden im Job: Wann ein beruflicher Wechsel angebracht ist

Unzufrieden und unglücklich im Job ? Sie werden nicht gefordert, alles ist nur noch reine Routine und man geht nur noch aus Gewohnheit ins Büro? Dann sollte man sich ernsthaft Gedanken über einen Jobwechsel machen. Vor allem, wenn folgende Fragen mit einem eindeutigen ‚Ja’ beantwortet werden!

Eine nicht unerhebliche Anzahl der Arbeitnehmer ist unzufrieden mit ihrem derzeitigen Job. Doch viele finden sich mit der Situation ab. Auch aus Angst, denn Altbekanntes gibt Sicherheit und ist verlässlich. Das trifft besonders auf die Arbeitswelt zu. Außerdem ist der Ausgang bei einem beruflichen Wechsel bzw. Neuanfang ungewiss. Viele haben Angst zu scheitern oder sich zum Gespött der alten Kollegen zu machen.

Unzufriedenheit im Job hat negative Auswirkungen

Dennoch ist es besser, sich nach einem neuen Job umzuschauen. Denn wer seinen Job hasst, wird lange Zeit in seinem Leben unglücklich, frustriert und manchmal sogar auch krank.

Es ist zwar kein Trost, doch jeder der mit seinem Job unzufrieden ist, ist nicht allein. Eine Studie des Deutschen Bundesarbeitsministeriums hat erwiesen, dass stolze 20 Prozent der Arbeitnehmer akut unzufrieden mit ihrer Tätigkeit sind und innerlich schon längst gekündigt haben. Das sind wahrhaftig keine guten Aussichten für das Leben – sowohl beruflich als auch privat.

Entscheidend ist, ob man nur derzeit Frust im Job schiebt (blöder Chef, langweilige Projekt, etc.) oder ob man generell von seiner Arbeit angenervt ist. Ist Letzteres der Fall, sollte gehandelt und ein beruflicher Umstieg oder Neuanfang gewagt werden.

Unzufriedenheit im Job: Wichtige Fragen und Test für alle Zweifler

Insbesondere wenn folgende fünf Fragen bzw. Aussagen mit einem eindeutigen ‚Ja’ beantwortet werden:

  • Ich habe keine Lust und kann mir nicht vorstellen, meinen jetzigen Job noch in zehn Jahren zu machen.
  • Dem Feierabend, Wochenende und Urlaub kann ich kaum noch erwarten. Und montags muss ich mich förmlich zwingen, im Büro zu erscheinen (Stichwort: Montagsblues im Job)
  • Der Job dominiert mein Leben. Für private Interessen bleibt mir viel zu wenig Zeit.
  • Ich verspüre keinen Antrieb mehr, bin völlig demotiviert. Die Arbeit beansprucht meine ganze Energie.
  • Ich weiß eigentlich gar nicht, warum ich meinen Job mache. Er erscheint mir sinnlos. Ich sehne mich nach einer Tätigkeit, die mich endlich befriedigt.

Wenn sie diese fünf Aussagen mit klaren ‚Ja’ beantworten konnten, sollten sie ernsthaft über einen Jobwechsel nachdenken. Schauen sie sich auf unserer Jobbörse einfach mal um. Vielleicht finden sie etwas Neues und Passendes. Einen Versuch ist es allemal wert.

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Wichtige Design-Tipps für die Visitenkarte

Wichtige Design-Tipps für die Visitenkarte

Visitenkarten können sich bei der Jobsuche oder beim Hochsteigen der Karriereleiter als nützliche Helfer erweisen. Doch mit einer 0815-Standardversion reißt man keine Bäume aus. Verpassen sie ihrer Visitenkarte ein ansprechendes Design. So kann man noch mehr Eindruck machen und in Erinnerung bleiben. Wie das geht? Im Folgenden ein paar Tipps.

Wer auf Jobsuche ist, tut gut daran, in seinem Portemonnaie jederzeit ein paar Visitenkarten griffbereit zu haben. Ob nun auf einer Jobbörse oder beim Feiern am Wochenende. Schließlich kann man überall Bekanntschaften machen und Leute treffen, die einem im Leben Berufsleben vorwärts bringen können. Da kann eine Visitenkarte schnell als Türöffner fungieren. Besonders, wenn die Visitenkarte ein tolles Design hat, individuell und einzigartig ist.

Wie man das schaffen kann? Werfen sie einen Blick auf die folgenden Tipps. Diese zeigen, wie man mit seiner Visitenkarte noch mehr Eindruck machen kann.

Schlichtheit:

Natürlich kann man sich auf der Visitenkarte designtechnisch grenzenlos austoben. Muss aber nicht sein. Denn hier zählt: Manchmal ist weniger mehr! Bloß nicht übertreiben, sondern sich immer das Wesentliche konzentrieren und auch dabei belassen. Gerade der so genannte Weißraum (die leere Fläche) ist ein wichtiges Gestaltungselement und kann wohltuend auffallen.

Slogan:

Welche Informationen soll ich auf meiner Visitenkarte unterbringen? Kontaktdaten, Berufsbezeichnung und / oder Firmenname plus Logo sind wichtig, reichen aber allein nicht aus. Da gerade auf Messen (bspw. Jobmessen) zig tausend Karten die Besitzer wechseln, sollte man sich von der Masse absetzen. Das verhält sich in der Welt der Visitenkarten nicht anders, wie beim Bewerbungsprozess. Das gelingt vor allem mit einem Claim bzw. Slogan! Ein kurzer prägnanter Satz, der beim Lesen haften bleibt und sie besonders macht. So ein Slogan zu finden ist alles andere als leicht, doch mit etwas Kreativität und Zeit findet jeder einen passenden Satz. Beispiel gefällig? Wie wäre es denn mit „Redner mit mehreren Auszeichnungen“ oder „Fachkräftemängel? Nicht mit mir!“.

Format:

Für die eigene Visitenkarte sollte man ein ungewöhnliches Format wählen. Das betrifft aber nicht die Größe. Die Karte muss im jeden Fall in die dafür vorgesehenen Standardfächer der Brieftasche passen. Dafür kann man mit Hoch- und Querformat sowie mit Prägungen und Ausstanzungen spielen. Aber auch eine zweiseitig bedruckte Visitenkarte fällt auf. Zudem können verschiedenen Farben zum Einsatz kommen. Aber bloß nicht zu bunt (siehe Punkt 1). Ansonsten ist dickes Papier für die (Bewerbungs-) Visitenkarte zu empfehlen.

Sie haben noch gute Design-Tipps zur Gestaltung einer Visitenkarte? Dann teilen sie diese doch bitte via Kommentar mit.


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Die besten Fragen, die sie im Bewerbungsgespräch stellen sollten

Die besten Fragen, die sie im Bewerbungsgespräch stellen sollten

Das Bewerbungsgespräch ist der letzte, wichtigste und alles entscheidende Schritt zum neuen Job. Doch mit dem gängigen Frage-Antwort-Spiel hinterlässt man beim Personaler keinen bleibenden Eindruck. Um das Vorstellungsgespräch mit Bravour zu meistern, sollten sie Gegenfragen stellen. Im Folgenden können sie die besten Fragen für das Vorstellungsgespräch finden, die sie stellen können.

Durch das Stellen von Fragen zeigt man nicht nur Interesse am neuen Job, sondern man schlüpft in die aktive Rolle. Die Chancen stehen gut, dass das Gespräch in die Richtung gelenkt wird, in denen sie voll auftrumpfen können.

Doch welche Fragen soll ich im Bewerbungsspräch stellen? Hier eine Auswahl:

  • 1. “Welche Möglichkeiten in der Gehaltsentwicklung und des beruflichen Aufstiegs bietet die Stelle im Unternehmen?”

Dadurch wird deutlich, dass sie langfristig planen und ambitioniert sind, eine Karriere zu starten.

  • 2. “Wie kann ich dem Unternehmen von Nutzen sein?”

Geschickt, denn damit wird das Vorstellungsgespräch auf ihre Stärken und Vorzüge gelenkt. Argumente für eine Einstellung fließen weiter.

  • 3. “Was wäre mein erstes Projekt (erste Aufgabe) im Unternehmen?”

Man kann abschätzen, was auf einen vom ersten Arbeitstag im Unternehmen zukommt. Zudem wird erfahren, was der Personaler von ihnen erwartet. Wichtige Zusatzinformation für die positive Gestaltung des Vorstellungsgespräches.

  • 4. “Wird Wert auf Fortbildung und berufliche Weiterbildung gelegt?”

Sie sind bereit, neue Fähigkeiten zu erwerben und sind für Neues offen. Diese Anpassungsfähigkeit ist bei der heutigen Wirtschaftslage sehr wichtig.

  • 5. “Wodurch zeichnet sich die Unternehmenskultur aus?”

Dadurch lernt man die Eigenschaften des Unternehmens hinter der Kulisse kennen. Wer auf ein traditionelles Büroflair Wert legt, um produktiv zu arbeiten, ist vielleicht in einem Büro wo Musik gehört und legere Kleidung getragen wird sowie flexible Arbeitszeiten erlaubt sind, nicht unbedingt richtig.

  • 6. “Welche Aufgaben bringt die Stelle genau mit sich?”

Oftmals werden die Aufgabengebiete in den Stellenausschreibungen nur unzulänglich und halbherzig kundgetan. Daher ist es nur ratsam, nach den tatsächlichen Aufgaben nachzufragen. Sonst kann es sein, dass sie unter ihren beruflichen Qualifikationen arbeiten.

  • 7. “Wieso haben Sie seinerzeit für das Unternehmen entschieden?”

Dadurch kann man einige Einblicke der Vorzüge und Möglichkeiten, die das Unternehmen bietet, bekommen.

  • 8. “Wann ist mit einer Entscheidung für einen Bewerber zu rechnen?”

Geduld ist nicht jedermanns Stärke. Daher ist es immer gut, wenn man von vornherein bescheid weiß, wie lange es bis zur Entscheidung dauert.

  • 9. “Darf ich mich bei weiteren Fragen mit Ihnen in Verbindung setzen?”

Diese Frage ihrerseits am Ende des Vorstellungsgesprächs garantiert einen sauberen Abschluss! Die Möglichkeit zur weiteren Kommunikation ist gegeben und die letzte Chance, den Personaler von sich zu überzeugen, wurde ergriffen.


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Weiterbilung: Lernen für eine beruflich erfolgreiche Zukunft

Weiterbilung: Lernen für eine beruflich erfolgreiche Zukunft

Wer rastet rostet – sagt der Volksmund. Das trifft auch auf den beruflichen Alltag zu. Denn die eigene Weiterbildung ist für den beruflichen Erfolg unabdingbar.

Einen sicheren Job und zugleich ein gutes Einkommen sind angesichts der vielen Arbeitslosen ein absolutes Privileg. Daher ist die Weiterbildung heutzutage für alle Menschen, die im Beruf stehen, absolut wichtig. Nur wer am Ball bleibt, kann sich so seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt dauerhaft sichern und zugleich erhöhen.

Dabei sind jedoch die individuellen Motive für eine berufliche Weiterbildung ganz unterschiedlich. Ob man im Betrieb oder der Firma weiterkommen, sein berufliches Know-how auf dem aktuellen Stand halten oder sich umorientieren und in einer komplett anderen beruflichen Sparte arbeiten will. Die unterschiedlichen Beweggründe sind so bunt wie das Leben.

Weiterbildung gut planen

Doch wer sich mit der Thematik befasst und den Entschluss zur Weiterbildung getroffen hat, muss sich im Vorfeld genau überlegen, wo man am Ende eigentlich hin will. Daher ist es nur empfehlenswert, wenn man bei den Überlegungen von den Anforderungen des tatsächlichen oder gewünschten Jobs ausgeht. Zusammengefasst: Vor der Weiterbildung steht die Bedarfsanalyse, vor der Bedarfsanalyse die Arbeitsplatzanalyse. Als gute Ansprechpartner eignen sich hierbei der Vorgesetzte und Kollegen bzw. bei einem Jobwechsel der aktuelle Stelleninhaber.

Weiterbildungen ohne Plan machen sich dagegen nicht gut im Lebenslauf. Schließlich ist in der Vita auf einen roten zu Faden zu achten. Natürlich kann man nach links und rechts schauen, aber die Weiterbildungsmaßnahme sollte ins Profil passen. Wer sich über die eigenen Ziele, Fähigkeiten und Perspektiven unklar ist, dem könnten Online-Tests Orientierungshilfe geben. Einen kostenlosen Selbsttest findet man hier – dieser wurde auch von der Stiftung Warentest als „gut“ befunden.

Fortbildungsdauer

Wie lang und intensiv ein Weiterbildungskurs sein muss, hängt vom Bildungsbedarf ab. Dabei kommt es darauf an, was für ein Ziel mit der Weiterbildung verfolgt wird. Möchte ich meine Fähigkeiten an einzelnen Punkten ausbauen, kann ein eintägiger Kurs vollauf genügen, will ich mich breiter qualifizieren oder mich beruflich neu orientieren, sind Crashkurse häufig nicht der Weisheit letzter Schluss.


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Passive Bewerbung: Gefunden werden statt suchen

Passive Bewerbung: Gefunden werden statt suchen

Gefunden werden statt suchen! So ungefähr lautet der Trend vieler Jobsuchender. Entsprechend wird die passive Bewerbung, bei der man einfach seinen Lebenslauf und ein paar wichtige Angaben auf einer Jobbörse hinterlässt. Angesichts der vielen Vorteile nachvollziehbar. Doch damit diese Form der Bewerbung auch von Erfolg gekrönt werden kann, gibt es einiges zu beachten.

Wichtig für die passive Bewerbung ist natürlich eine entsprechende Jobbörse, die das Angebot anbietet. Da das aber eigentlich bei fast jeder Jobbörse möglich ist, sollte man unbedingt darauf achten, dass die Möglichkeit besteht, jederzeit Änderungen seiner hinterlegten Daten vorzunehmen. Bleibt die Resonanz aus, wäre es sinnvoll, seine passive Bewerbung im Nachhinein zu bearbeiteten.

Vorteile der passiven Bewerbung

Doch warum wird die Form der passiven Bewerbung, der laut Studie rund 70 Prozent der Jobsuchenden oder potentieller Jobwechseler nachgehen, eigentlich immer beliebter? Der größte Vorteil liegt dabei in der Zeitersparnis. Wer beruflich tätig ist, aber eine neue Herausforderung sucht, hat nicht immer ausreichend Zeit, um die vielen Stellenangebote auf den zahlreichen Jobbörsen zu recherchieren. Da bietet sich die passive Bewerbung natürlich hervorragend an. Zudem ist diese Bewerbungsform auch ein geeignetes Mittel, um seinen „Marktwert“ auszuloten, wenn man von einem Headhunter anderer Unternehmen angesprochen wird. So kann man schnell schlagkräftige Argumente in Sachen Gehaltserhöhung beim aktuellen Arbeitgeber sammeln.

Zudem verzichten auch einige Unternehmen gänzlich auf die klassische Stellenausschreibung und suchen lieber auf verschiedenen Datenbanken potentielle neue Angestellte. Daher kann es in keinem Fall schaden, wenn man seinen Lebenslauf samt anderer wichtiger Daten auf einer Jobbörse hinterlässt.

Wichtige Angaben innerhalb der passiven Bewerbung

Aber längst nicht jeder passiver Bewerber wird sich über eine Anfragenflut erfreuen dürfen. Nicht wenige warten schier unendlich auf ein Jobangebot. In diesem Fall sollte man handeln, denn der Erfolg der passiven Bewerbung wird nicht durch das Zufallsprinzip bestimmt. Schließlich treffen potentielle Arbeitgeber durch die Eingabe von Suchkriterien eine gezielte Auswahl. Um nicht im Vorfeld durch das Raster zu fallen, sollte die passive Bewerbung folgende Angaben unbedingt enthalten:

  • Alter
  • Fachliche Qualifikationen
  • Spezielle Kenntnisse
  • Die wichtigsten Stationen des beruflichen Werdeganges
  • Eine genaue Beschreibung des gesuchten Tätigkeitsbereiches/der gesuchten Position
  • Wünsche bezüglich des Einsatzortes
  • Möglicher Eintrittstermin
Fazit zur passiven Bewerbung

Wer einen Jobwechsel ins Auge gefasst hat, aber wenig Zeit zur Jobsuche hat, kommt um die passive Bewerbung nicht herum. Alle anderen Jobsuchenden sollten es ebenfalls nicht auslassen, da diese Bewerbungsform nicht nur für Zeitersparnis steht, sondern zugleich auch Engagement widerspiegelt. Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass bei weitem nicht jeder passiver Bewerber über diesen Weg einen neuen Job findet. Sich darauf auszusuchen und die Hände in den Schoß zu legen, ist der falsche Weg.


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Arbeitgeber Internet

Arbeitgeber Internet


Wer auf Jobsuche ist, tut gut daran, die vielfältigen Möglichkeiten des World Wide Webs zu nutzen. So bieten die zahlreichen digitalen Stellenbörsen nicht nur die einfachste und bequemste Methode der Suche nach relevanten Stellenangeboten, auch soziale Netzwerke gewinnen zunehmend an Bedeutung. Laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) werden bereits 30% aller Jobs über Jobbörse & Co vergeben, Tendenz steigend.


Aber auch das Internet selbst bietet Hoffnung für den Arbeitsmarkt, denn der Wirtschaftskrise zum Trotz: Die IT-Branche boomt. In den letzten fünf Jahren wurden hier 100.000 neue Jobs geschaffen, 20.000 Stellen sind derzeit noch offen. Mit dem flächendeckenden Ausbau des Breitbandnetzes sollen in den kommenden Jahren europaweit gar eine Millionen neuer Jobs entstehen. Hauptsegmente sind dabei Entwicklung und Forschung sowie Software und Consulting.

Wer über ein ausgeprägtes Interesse an IT-Themen und Bereitschaft sich entsprechend weiterzubilden verfügt, hat damit gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt, denn auch Quereinsteiger sind hier gern gesehen. Fortbildungen und Seminare finden Sie – wie könnte es anders sein – ebenfalls zahlreich im Internet.

Tipp: Sollten Sie Anspruch auf staatliche Förderung haben, lohnt es sich, selbst auf Fortbildungssuche zu gehen. Die Anforderungen der IT-Branche entwickeln sich rasend schnell, die Angebote der Agentur für Arbeit können da meist nicht mithalten. Allerdings gibt es auch für Angebote privater Weiterbildungsinstitute staatliche Fördermöglickeiten.


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Bewerbungsgespräch: Chance nach Gegenfragen nutzen

Bewerbungsgespräch: Chance nach Gegenfragen nutzen

Ist das Bewerbungsgespräch vollbracht, will man eigentlich nur noch raus. Sich von der nervlichen Anspannung befreien. Doch Stopp! Das Bewerbungsgespräch sollte nicht ohne Gegenfragen beendet werden. Im folgenden Artikel werden einige gute Fragen, die man dem Personaler stellen kann, vorgestellt!

„Haben Sie noch Fragen?“, so lautet der klassische Satz des Personalers am Ende des Vorstellungsgespräches. Diese Chance sollte man nutzen, denn wer Gegenfragen stellt kann ordentlich punkten!

Keine Gegenfrage = keine Vorbereitung und kein Interesse

Zum einen steht natürlich das persönliche Interesse am vielleicht künftigen Arbeitsplatz im Vordergrund. Wem die Möglichkeit eingeräumt wird, durch ein paar Fragen mehr über das Unternehmen, den Chef oder die Arbeitskollegen zu erfahren, der sollte dies unbedingt tun. Zum anderen soll dadurch auch ihr tatsächliches Interesse am Job unter die Lupe genommen werden. Wer keine Gegenfragen stellt, erweckt den Eindruck, man habe sich nicht gut auf das Vorstellungsgespräch und Unternehmen vorbereitet. Dagegen verdeutlichen tiefgründigere Fragen, dass man nicht nur die Stellenanzeige gelesen hat, sondern sich auch die Webseiten des Unternehmens sowie ggf. einschlägige Fachartikel zur Brust genommen hat.

Gegenfragen als Symbol

Man muss sich im Klaren sein, dass die Frage nach Gegenfragen nicht aus Höflichkeit gestellt wird. Vielmehr sind sie ein Symbol der Eigeninitiative sowie des Selbstbewusstseins und geben Aufschluss über die professionelle Einstellung des Bewerbers. Daher sollte man auf den ausgeworfenen Köder anspringen und die Chance nicht ungenutzt lassen.

Doch was kann ich für Gegenfragen stellen? Die Frage nach Urlaub usw. ist für den Bewerber natürlich interessant, sollte aber tunlichst vermieden werden. Im Folgenden gibt es ein paar allgemeine Beispiele. Diese gilt es natürlich je nach Art des Unternehmens durch speziellere Fragen zu erweitern.

  • Warum wird die Position ausgeschrieben?
  • Welche sind die größten Herausforderungen für diesen Job?
  • Wie sieht ein typischer Arbeitstag bzw. –woche in dieser Position aus?
  • Gibt es eine wesentliche Zielsetzung, die innerhalb des ersten Jahres erreicht werden soll?
  • Was müsste der ideale Kandidat in diesem Job außergewöhnliches leisten?
  • Können Sie mir die Unternehmenskultur beschreiben? Hier kann man sich auch auf die Homepage des Unternehmens beziehen!
  • Können Sie mir den Führungsstil des direkten Vorgesetzten beschreiben?
  • Haben Sie Zweifel an meiner Eignung für den Job über die man reden sollte?
  • Wann ist mit einer Entscheidung ihrerseits zu rechnen?
Keine geschlossenen Fragen

Es ist durchaus hilfreich, wenn man sich die möglichen Fragen vor dem Bewerbungsgespräch aufschreibt. Von geschlossenen Fragen, die der Personaler nur mit einem ‚Ja’ oder ‚Nein’ beantworten kann, sollte man Abstand halten.

Generell ist zu beachten, dass man während eines Vorstellungsgespräches unbedingt Gegenfragen stellt. Ob nun am Ende oder während des Interviews ist dabei unwichtig. Hier ist auch ein bisschen Fingerspitzengefühl gefragt!


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Eine gute Ausbildung zu absolvieren ist heute ganz klar ein Grundstein für den beruflichen Erfolg, doch leider finden sich immer mehr gut ausgebildete Menschen nicht in ihrem Traumjob wieder, sondern zum Teil sogar in der Arbeitslosigkeit. Wer resigniert und sich mit Arbeitslosigkeit oder einem Job, der nicht den eigenen Fähigkeiten entsprechend ausgelegt ist, abfindet, der hat letztlich schon verloren auf dem Weg zum Traumjob.

Mit Überzeugung überzeugen

Wichtig ist, selbst überzeugt zu sein, den Traumjob zu finden und die Suche aktiv und motiviert anzugehen. Wer selbst an seinem Ziel zweifelt, der wird sein Ziel letztlich nicht erreichen, denn das Universum hält keine Zufälle bereit, sondern belohnt diejenigen, die sich für ihre Ziele einsetzen.

Grundsätzlich sollte man sich nie wirklich blind bewerben, sondern man sollte sich erst über das Unternehmen kundig machen und sich dann entscheiden, ob das Unternehmen von den eigenen Fähigkeiten profitieren kann. Unter Fähigkeiten sollte hier nicht nur erlerntes Fachwissen verstanden werden, sondern auch die zwischenmenschlichen Fähigkeiten, können ein Unternehmen bereichern.

Schon im Bewerbungsanschreiben sollten mit Überzeugung die eigenen Fähigkeiten hervorgehoben werden. Wichtig ist es hier nicht zu übertreiben, aber auch nicht zu untertreiben, denn nur was man auch im persönlichen Gespräch transportieren kann, sollte Erwähnung finden.

Wer nicht von seinen eigenen Fähigkeiten überzeugt ist, der kann auch keinen Personalchef überzeugen und wird immer wieder seine persönlichen Zweifel wiedergespiegelt bekommen. Eigene Zweifel lassen auch das Gegenüber zweifeln und so verbaut man sich sehr schnell die Chancen auf den Traumjob.

An sich selbst arbeiten für den Traumjob

Rückschläge gibt es auf dem Weg zum Traumjob sicherlich immer, doch dann heißt es erst recht aktiv zu werden und sich gezielt immer wieder für den Bereich zu bewerben, in dem man sich und seine Fähigkeiten letztlich sieht. Aktiv sollte man auch sich selbst gegenüber werden und ganz klar analysieren, woran man gescheitert ist und sehr schnell wird sich zeigen, dass man an sich selbst gescheitert ist.

Die Selbstzweifel zu bekämpfen ist wichtig, denn ein überzeugter Bewerber, der sich auch die Mühe gemacht hat, sich das Unternehmen genauer zu betrachten und der sich auch Gedanken gemacht hat, ob er in das Team passt, sind immer gerne gesehen und so ist die eigene Resignation der größte Bremsklotz auf dem Weg zum Traumjob.


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Mobile Bewerbungsmappe: Bild und Schlagwörter auf dem Auto platzieren

Mobile Bewerbungsmappe: Bild und Schlagwörter auf dem Auto platzieren

Viele Jobsuchende kennen das Problem: Trotz guter Qualifikation bekommt man einfach keinen Job! Da ist Kreativität und Selbstvermarktung gefragt. Mit gutem Vorbild geht ein junger Betriebswirt aus dem Raum Hannover voran. Dieser hat kurzerhand sein Auto zur mobilen Bewerbungsmappe umfunktioniert.

Bewerbungstipps gibt es in Hülle und Fülle. Doch es ist kein Wunder, dass viele Arbeitssuchende irgendwann verzweifeln, wenn auch nach 60 Bewerbungen kein Job in Aussicht ist. Um aber endlich wieder in Lohn und Brot zu stehen, hilft es vielleicht neue Wege einzuschlagen und vielleicht ungewöhnliche Maßnahmen zu ergreifen. Dies betrifft vor allem die Selbstvermarktung.

Bewerbung auf dem Auto platzieren

Das dachte sich auch Lars A. aus Hannover, der trotz zahlreicher Bewerbungen immer noch keinen neuen Job gefunden hat. Doch den Kopf in den Sand zu stecken, kommt für ihn nicht in Frage. Also hat er kurzerhand seinen Auto zur mobilen Bewerbungsmappe umgestaltet. Auf den Türen platzierte er ein großes Portraitbild und versehrte das Auto mit Schlagwörtern und zusätzlichen Informationen über sich. In großen Lettern ist u.a. Folgendes zu lesen: Betriebswirt IHK, Bankkaufmann, belastbar, flexibel, offen, dynamisch, teamfähig, Organisationstalent usw.

Mobile Bewerbung für Aufmerksamkeit

Mit dieser Maßnahme wird Lars A. garantiert die von ihm erwünschte Aufmerksamkeit erzielen und sicherlich den einen oder anderen Interessenten an seiner Person finden. Diese können sich für weitere Informationen auf seiner Website umschauen, die er natürlich auf dem Wagen lanciert hat. Dort findet man ein Anschreiben, Kurzprofil, Lebenslauf und Kontaktdaten.

Die Idee ist auf jeden Fall clever und animiert zum Nachahmen. Doch wer es Lars A., der für seine besondere Bewerbung sogar einen Sponsor gefunden hat, gleichmachen will, braucht also Folgendes:

Eine private Bewerbungs-Homepage mit allen wichtigen Informationen, die einen potentiellen Arbeitgeber interessieren dürften und natürlich ein Auto, um diese dann zu promoten. Damit sollte man ordentlich Präsenz auf viel befahrenen und gut besuchten Straßen zeigen.


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Mit Life/Work-Planning zum Traumberuf

Mit Life/Work-Planning zum Traumberuf

Wer sich längere Zeit auf Jobsuche befindet, immer wieder auf Stellenangebote bewirbt und doch nur Absagen erhält, empfindet sich selbst schnell als Bittsteller denn als kompetente Arbeitskraft. Dabei ist gerade das Bewusstsein über die eigenen Fähigkeiten ein grundlegender Schritt zum beruflichen Erfolg.

Dies hat der Arbeitsforscher und evangelische Pastor Richard Nelson Bolles bereits in den 70er Jahren erkannt und daraufhin eine Methodik entwickelt, welche die Chancen von Jobsuchenden auf dem Arbeitsmarkt erheblich verbessern soll: Das Life/Work-Planning, kurz L/WP.

L/WP-Seminare werden heute von unzähligen Weiterbildungsstätten, Hochschulen und Beratungsstellen in Europa und den USA angeboten. Zudem wurden die Grundideen des L/WP in viele weitere Methoden des Selbstmarketings und –coachings aufgenommen.

So steht bei dieser Verfahrensweise nicht etwa der Arbeitsmarkt oder der potentielle Arbeitgeber im Mittelpunkt, sondern der Arbeitssuchende selbst. Im L/WP wird davon ausgegangen, dass

  1. Viel mehr Jobs unbesetzt sind, als in den bekannten Stellenbörsen ausgeschrieben werden.
  2. Nicht etwa die qualifizierteren Personen eine Stelle bekommen, sondern solche, die um Ihre Fähigkeiten wissen und diese gut „verkaufen“ können.
  3. Die meisten Menschen nur bedingt mit Ihren eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen vertraut sind.
  4. Die meisten Menschen keine Methode kennen, den Arbeitsmarkt Ihren Qualifikationen und Fähigkeiten entsprechend richtig zu analysieren.

Ausgehend von diesen Thesen werden während des L/WP die entscheidenden Fragen nach dem „Was?“ „Wo?“ und „Wie?“ geklärt:

Was?

Soll die Frage nach den eigenen Kompetenzen klären. Allerdings nicht im Sinne von Qualifikationen oder beruflicher Erfahrung, sondern in Form von Neigungen und Talenten. Stellen Sie sich die Frage: „Was mache ich immer wieder gerne?“ statt „Was kann ich besser als andere?“

Wo?

möchten Sie arbeiten? In welchem Umfeld? Welcher Branche? Mit welchen Kollegen? Durch die Beantwortung und Analyse dieser Fragen wird ein spezifisches Zielprofil erstellt, das der weiteren Analyse des Arbeitsmarktes dient.

Wie?

Ist der letzte Schritt zum Traumjob. Wie komme ich nun, da ich meine Fähigkeiten, Interessen und Ziele kenne, an einen Job, der meinem Profil entspricht? Mit einem ausgearbeiteten, klaren Profil fällt professionelles Selbstmarketing deutlich leichter. Eine Initiativbewerbung auf eine Stelle, die Ihnen passgenau entspricht, ist erfolgsversprechend, denn auch ein Unternehmen wird erkennen: Sie sind genau der richtige für diesen Job.


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