Bewerbung: Tipps für die Generation 30 plus

Bewerbung: Tipps für die Generation 30 plus

Je älter man ist, desto schwieriger ist es, einen neuen Job zu finden. Doch am Alter können wir nun Mal nichts ändern. Doch damit die Chancen auf eine Stelle steigen, sollte man sich ältere Menschen entsprechend bewerben, die dem Alter und der Berufserfahrung angemessen sind. Das trifft sogar schon auf über 30-Jährige zu, deren Bewerbung anders aussehen sollte als bei Berufsanfängern. Uralte Schul- und Arbeitszeugnisse haben da nichts zu suchen. Doch was gehört in die Ü30-Bewerbung?

Ja, richtig gelesen: Auch wenn man gerade zarte Anfang 30 ist, sollte man die Bewerbungsunterlagen anpassen. Als erfahrene Kräfte muss nicht noch jedes Praktikum aufgeführt oder die Dauer einer Tätigkeit beschrieben werden. Vielmehr liegt der Fokus auf die beruflichen Erfahrungen. Tipp: Sätze wie ‚ich verfüge über gute Kontakte’ oder ‚ich kenne die Prozesse in der Branche sehr gut’ sind ideal für das Anschreiben und hinterlassen beim Personaler mehr Eindruck, als ein 10 Jahre altes Arbeitszeugnis. Die Chancen auf den neuen Job steigen!

Was gehört in die Ü30-Bewerbung?

1. Anschreiben: eine Seite über eigene Stärken sowie eine prägnante Begründung, warum ausgerechnet sie für die Firma arbeiten wollen und man der Richtige für den Job ist.

2. Zeugnis: Zwei Arbeitszeugnisse sowie jobbezogene Qualifizierungsnachweise (Computer, Fremdsprachen, Führerschein). Auf Schulzeugnisse kann verzichtet werden – vor allem für Bewerber der Altersgruppe 50 plus. Jobsuche

3. Lebenslauf: 1 Seite, lückenlos und mit Bewerbungsfoto vom Profi-Fotografen.

Doch was gehört so alles in den Lebenslauf einer Ü30-Bewerbung? Schließlich haben ältere Arbeitnehmer mehr vorzuweisen. Wer in seiner beruflichen Karriere schon bei verschiedenen Unternehmen tätig war, sollte diese zu einer Haupt-Rubrik zusammenfassen (bspw. Kfz-Mechaniker, Bürokauffrau usw.) und dann eingerückt schreiben, für welche Firmen von wann bis wann gearbeitet wurden. Experten raten dazu, dass ältere Job-Bewerber ihren Lebenslauf auf eine Seite beschränken. Für die Generation 50-Plus gilt zudem: Das Geburtsdatum anders als üblich ans Ende des Lebenslauf aufführen.

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Beruflicher Wiedereinstieg - Kinderbetreuung sorgfältig planen

Beruflicher Wiedereinstieg - Kinderbetreuung sorgfältig planen

Viele Frauen kennen das: Die Kinder sind aus dem Gröbsten heraus und besuchen inzwischen die Schule oder den Kindergarten. Weil der Haushalt und die nachmittägliche Kinderbetreuung die Frauen nicht ausfüllt, und ein zweiter Verdienst der Haushaltskasse gut tun würde, denken viele Frauen in dieser Situation über den beruflichen Wiedereinstieg nach. Doch der Wiedereinstieg in den Job will gut geplant sein.

Zunächst einmal ist zu bedenken, wer sich in den Schulferien oder Kindergartenferien um die Kinder kümmert, wenn die Mutter ihrem Job nachgeht. Diese Frage sollte vor einer Bewerbung oder der Rückkehr an den alten Arbeitsplatz abgeklärt sein, denn hiernach fragen Personalchefs erfahrungsgemäß zuerst. Wenn Großeltern im selben Haushalt wohnen, und die Karriere der Frau durch Kinderbetreuung unterstützen, dann ist schon ein großer Schritt Richtung Rückkehr in den Job getan. Auch wenn keine Großeltern vorhanden sind, können sich vielleicht Nachbarinnen mit unterschiedlichen Arbeitszeiten bei der Kinderbetreuung während der Ferienzeit abwechseln. Wichtig ist, dass der Arbeitgeber bereits in der Bewerbung auf die vorhandene Kinderbetreuung hingewiesen wird. Wenn weder Nachbarn noch Großeltern während der Ferienzeit einspringen können, sollte man den Kontakt zu einer qualifizierten Tagesmutter in Erwägung ziehen.

Bei einer Rückkehr an den alten Arbeitsplatz nach der Elternzeit haben Eltern Anspruch auf einen Teilzeitarbeitsplatz. Dies soll sicherstellen, dass zumindest ein Elternteil Kind und Karriere unter einen Hut bringen kann. Doch wenn aus betrieblichen Gründen kein Teilzeitarbeitsplatz eingerichtet werden kann, wird es schwierig. Die Frau wird auf Jobsuche gehen und sich nach Jobs umsehen, die mit ihrer Rolle als Mutter vereinbar sind. Bei der Jobsuche sollten beispielsweise Jobs mit Gleitzeitarbeit oder Jahresarbeitszeitkonto besonders beachtet werden. Hier hat die Frau die Möglichkeit, die Lage der Arbeitszeit mit zu beeinflussen und gewinnt so in ihrem Job ein höheres Maß an zeitlicher Flexibilität. Ideal sind Arbeitgeber, die einen Betriebskindergarten oder Hort anbieten, in denen die Kinder während der Arbeitszeit der Mutter betreut werden können. Wenn die Kinderbetreuung im Betriebskindergarten oder Hort hochwertig ist, profitieren Mutter, Kind und Arbeitgeber gleichermaßen von diesem Angebot.


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1 Euro Job

1 Euro Job

Die 1-Euro-Jobs erhitzen seit einiger Zeit in Deutschland die Gemüter und werden kontrovers diskutiert. Handelt es sich bei diesen, auch unter der Bezeichnung „Brückenjob“ bekannt gewordenen, Arbeitsgelegenheiten um Ausbeutung? Oder kann diese Art von Job die Chance auf einen regulären Arbeitsplatz tatsächlich erhöhen?

Genau genommen handelt es sich bei den 1-Euro-Jobs gar nicht um reguläre Jobs, wie sie vielfach in Stellenanzeigen oder einer Jobbörse ausgeschrieben werden. Vielmehr bieten diese Brückenjobs eine Mehraufwandsentschädigung für Empfänger von Arbeitslosengeld II. Durch die 1-Euro-Jobs sollen Langzeitarbeitslose in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden. Sie werden deshalb in Arbeiten von öffentlichem Interesse vermittelt, wo sie wettbewerbsneutral zusätzliche Arbeiten verrichten sollen.

Bezahlt werden diese Jobs mit einer Aufwandsentschädigung von 1 Euro bis 2,50 Euro, beispielsweise bei schwerer körperlicher Tätigkeit oder Nachtarbeit. Die gezahlten Aufwandsentschädigungen für diese Jobs werden nicht auf das Arbeitslosengeld angerechnet. Dies soll der Motivation dienen. Damit diese Art von Job gesetzeskonform ist, muss sichergestellt sein, dass keine regulären Arbeitsplätze dadurch vernichtet werden, und der Arbeitgeber keine Wettbewerbsvorteile gegenüber Mitbewerbern erlangt. Ansonsten kann das Ganze leicht in Ausbeutung ausarten.

Es gibt Personen, die einem Job nachgehen und deren Einkommen unterhalb des Existenzminimums liegt. Ihnen werden in der Regel keine 1-Euro-Jobs angeboten, wenn sie einen Antrag auf das sogenannte Arbeitslosengeld II stellen, da dies wirtschaftlich keinen Sinn machen würde und sie bereits im Berufsleben stehen. Inwieweit die 1-Euro-Jobs der Eingliederung von Arbeitslosen in den regulären Arbeitsmarkt dienen, hängt nicht nur von der Höhe der Aufwandsentschädigung ab, sondern auch von vielen anderen Faktoren. Wichtig ist, dass die Art der Beschäftigung und der Arbeitslose, der den Brückenjob ausübt, zusammenpassen.

Nur dann kann der Arbeitslose von den Erfahrungen während des Brückenjobs tatsächlich profitieren, und wird die Tätigkeit dort im Idealfall nicht als lästige Verpflichtung, sondern als einen weiteren Schritt hin zu einem regulären Job sehen. Wer sich auf dem regulären Arbeitsmarkt nach einer anspruchsvollen pädagogischen Tätigkeit umschaut, wird sich vielleicht in einem Brückenjob in einer sozialen Einrichtung wohl fühlen, nicht aber beim Müll einsammeln im Park.


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Wellness: Branche bietet viele neue Jobs – vor allem für Frauen und Selbstständige

Wellness: Branche bietet viele neue Jobs – vor allem für Frauen und Selbstständige

Wer sich beruflich neu orientieren will und einen neuen Jobs sucht, der könnte vom anhaltenden Boom in der Wellness-Branche profitieren. Denn durch das gesteigerte Interesse am eigenen Wohlbefinden, gibt es viele Möglichkeiten, in diesem Berufszweig Fuß zu fassen. Vor allem für Frauen.

Das große Interesse an kleinen Auszeiten lässt die Wellness-Branche boomen. Egal ob es sich um einen Wellness-Wochenede in einem Hotel oder einer Massage zum Feierabend handelt. Das Wellness-Angebot wächst weiter rasant und hält auch für Leute die sich auf Jobsuche befinden viele berufliche Möglichkeiten bereit.

Vielseitige Jobs in der Wellness-Branch

Dabei bietet das wachsende Segment nicht Berufsanfängern eine sehr gute Perspektive auf einen sicheren Arbeitsplatz. Denn vor allem Frauen, die Mitte 30 sind und eine neue Herausforderung suchen, finden in der Wellness-Branche ideale Bedingungen.

Die Jobs im Wellnessbereich sind sehr vielseitig und halten für jeden etwas bereit. Meistens werden jedoch Frauen gesucht, die nach einer Kurzzeitausbildung bspw. in Hotels, Fitnessstudios oder Kosmetikinstituten einen neuen Job finden. Zudem besteht die Möglichkeit, sich in diesem Berufszweig selbstständig zu machen.

Selbstständigkeit und Wellness

Doch dabei sollte man es langsam angehen und auf die Politik der kleinen Schritte vertrauen. Dadurch bleibt das Risiko überschaubar. Wer ein eigenes Wellness-Institut eröffnen möchte, muss natürlich sehr gute Arbeit am hartumkämpften Markt abliefern. Dabei kommt es nicht nur ausschließlich auf die fachliche Kompetenz, die man sich in der Aus- und Weiterbildung aneignet, an, sondern auch menschlich muss was darstellen.

Wer sich in der Wellness-Branche selbstständig machen will, muss aber nicht unbedingt gleich immer sein ganzes Geld in die modernsten und teuersten High-Tech-Geräte investieren.

Um einen Raum für sein eigenes Wellness-Institut zu finden, sollte man bei einem Friseur, Fitnessstudio oder Hotel nach Möglichkeiten fragen. Diese haben nicht selten zu vermietende Räume zur Verfügung und es können durch den Synergie-Effekt Vorteile für beide Parteien entstehen.


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Wichtige Design-Tipps für die Visitenkarte

Wichtige Design-Tipps für die Visitenkarte

Visitenkarten können sich bei der Jobsuche oder beim Hochsteigen der Karriereleiter als nützliche Helfer erweisen. Doch mit einer 0815-Standardversion reißt man keine Bäume aus. Verpassen sie ihrer Visitenkarte ein ansprechendes Design. So kann man noch mehr Eindruck machen und in Erinnerung bleiben. Wie das geht? Im Folgenden ein paar Tipps.

Wer auf Jobsuche ist, tut gut daran, in seinem Portemonnaie jederzeit ein paar Visitenkarten griffbereit zu haben. Ob nun auf einer Jobbörse oder beim Feiern am Wochenende. Schließlich kann man überall Bekanntschaften machen und Leute treffen, die einem im Leben Berufsleben vorwärts bringen können. Da kann eine Visitenkarte schnell als Türöffner fungieren. Besonders, wenn die Visitenkarte ein tolles Design hat, individuell und einzigartig ist.

Wie man das schaffen kann? Werfen sie einen Blick auf die folgenden Tipps. Diese zeigen, wie man mit seiner Visitenkarte noch mehr Eindruck machen kann.

Schlichtheit:

Natürlich kann man sich auf der Visitenkarte designtechnisch grenzenlos austoben. Muss aber nicht sein. Denn hier zählt: Manchmal ist weniger mehr! Bloß nicht übertreiben, sondern sich immer das Wesentliche konzentrieren und auch dabei belassen. Gerade der so genannte Weißraum (die leere Fläche) ist ein wichtiges Gestaltungselement und kann wohltuend auffallen.

Slogan:

Welche Informationen soll ich auf meiner Visitenkarte unterbringen? Kontaktdaten, Berufsbezeichnung und / oder Firmenname plus Logo sind wichtig, reichen aber allein nicht aus. Da gerade auf Messen (bspw. Jobmessen) zig tausend Karten die Besitzer wechseln, sollte man sich von der Masse absetzen. Das verhält sich in der Welt der Visitenkarten nicht anders, wie beim Bewerbungsprozess. Das gelingt vor allem mit einem Claim bzw. Slogan! Ein kurzer prägnanter Satz, der beim Lesen haften bleibt und sie besonders macht. So ein Slogan zu finden ist alles andere als leicht, doch mit etwas Kreativität und Zeit findet jeder einen passenden Satz. Beispiel gefällig? Wie wäre es denn mit „Redner mit mehreren Auszeichnungen“ oder „Fachkräftemängel? Nicht mit mir!“.

Format:

Für die eigene Visitenkarte sollte man ein ungewöhnliches Format wählen. Das betrifft aber nicht die Größe. Die Karte muss im jeden Fall in die dafür vorgesehenen Standardfächer der Brieftasche passen. Dafür kann man mit Hoch- und Querformat sowie mit Prägungen und Ausstanzungen spielen. Aber auch eine zweiseitig bedruckte Visitenkarte fällt auf. Zudem können verschiedenen Farben zum Einsatz kommen. Aber bloß nicht zu bunt (siehe Punkt 1). Ansonsten ist dickes Papier für die (Bewerbungs-) Visitenkarte zu empfehlen.

Sie haben noch gute Design-Tipps zur Gestaltung einer Visitenkarte? Dann teilen sie diese doch bitte via Kommentar mit.


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Attraktive Arbeitgeber: Männer und Frauen mit unterschiedlichen Vorstellungen

Attraktive Arbeitgeber: Männer und Frauen mit unterschiedlichen Vorstellungen

Was muss ein Arbeitgeber mitbringen, damit er attraktiv ist? Dieser Frage ist ein Unternehmen auf dem Grund gegangen und hat hierfür eine Umfrage gestartet. Das Ergebnis macht klar: Während Männer viel wert auf Geld und Karriere legen, haben Frauen ihre Familie im Kopf.

Die Personalberatung von Rundstedt HR Partner hat in einer repräsentativen Umfrage unter 500 Führungskräften untersucht, was einen Arbeitgeber für seine Angestellte attraktiv macht. Für die Mehrheit der Männer ist dabei eine “leistungsbezogene Bezahlung” das Hauptkriterium (67 Prozent). Dagegen rangieren bei Frauen “flexible Arbeitszeiten” (67 Prozent) auf dem ersten Platz.

Frauen: Kriterien für attraktiven Arbeitgeber

Doch natürlich spielt auch das Geld bzw. Gehalt bei den Frauen eine entscheidende Rolle. So folgt eine „leistungsbezogene Bezahlung“ auch beim weiblichen Geschlecht auf Platz zwei, der wichtigen Kriterien für einen attraktiven Arbeitgeber. Doch wenn man auf das dritte Kriterium schaut, fällt auf, dass Frauen immer auch an die eigene Familie bzw. verstärkt an die Gesundheit denken. Denn für 53 Prozent der weiblichen Führungskräfte ist ein Arbeitgeber dann besonders interessant, wenn die Möglichkeit gegeben ist, Beruf und Privatleben („Work-Life-Balance“) besser zu verbinden. Das wird im Allgemeinen durch Kinderbetreuungs- oder Sportangebote geschaffen.

Männer: Kriterien für attraktiven Arbeitgeber

Bei Männern scheint sich hingegen alles um die Karriere zu drehen. So ist nach der Frage des Gehalts die Möglichkeit einer „gezielten Weiterentwicklung“ der eigenen Karriere ebenfalls sehr entscheidend. Demnach verlangen 62 Prozent der Manager und Co. besondere Fortbildungsangebote wie Coachings, Trainings und Fachseminare von einem attraktiven Arbeitgeber. Auf dem dritten Platz liegt „Lob und Motivation“ durch den Vorgesetzten“ (60 Prozent).

Die Umfrage verdeutlicht, dass Männer die eigenen Karriere und ein gutes Gehalt von entscheidender Bedeutung sind, während Frauen neben guter Bezahlung auch auch verstärkt darauf achten, dass die Familie unter den Job nicht leidet.

Im Folgenden die wichtigsten Kriterien, die Frauen und Männer von einem attraktiven Arbeitgeber erwarten:

Frauen

  • 1. Flexible Arbeitszeiten: 67%
  • 2. Leistungsbezogene Bezahlung: 63%
  • 3. Work-Life-Balance (z.B. Kinderbetreuung, Sportangebote): 53%

Männer

  • Leistungsbezogene Bezahlung: 67%
  • Gezielte Personalentwicklung: 62%
  • Lob und Motivation: 60%


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Gehaltsverhandlung: Tipps für die Gehaltserhöhung

Gehaltsverhandlung: Tipps für die Gehaltserhöhung

Gehaltsverhandlungen sind eine unangenehme Sache. Doch wenn der Chef nicht auf einen zukommt, lohnt es sich, das Gespräch zu suchen. Im Folgenden finden sie ein paar gute Tipps, wie man Gehaltsverhandlungen am besten führen sollte.

Wer in einem Beschäftigungsverhältnis steht, sollte alle zwei Jahre hinsichtlich einer Gehaltserhöhung nachfragen. Doch im Vergleich zu einem Jobwechsel (10 bis 20% Gehaltserhöhung), lassen sich bei einer bestehenden Anstellung durchschnittlich nur 5 bis 6% rausholen. Doch wie sollte ich eine Gehaltsverhandlung am besten einfädeln?

Wortwahl ist entscheidend

Die Wortwahl ist entscheidend. Am besten sie sagen dem Chef, sie wollen über ihre Perspektiven reden. Kommt es zum vereinbarten Gespräch, sollte man nicht lange fackeln. Gleich verdeutlichen, dass sie eine Gehaltserhöhung anstreben. Um diese zu rechtfertigen, braucht man gute Argumente.

Argumente pro Gehaltserhöhung sammeln

Daher ist es ratsam, sich Notizen über die eigene Leistung zu machen – in einer Art Tagebuch. Wo haben sie besonders gut gearbeitet? Bei welchem Projekt haben sie gute Leistung erbracht? Ohne Argumente und eine Selbstprüfung, ob man eine Gehaltserhöhung verdient hat, könnten die Verhandlungen im Fiasko enden. Daher ist es strategisch ratsam, sich einen Leistungsbonus aufzubauen. Besonders fleißig sein und Projekte übernehmen, können dabei helfen.

Ablauf der Gehaltsverhandlung

Für die Gehaltsverhandlung gilt, dass man nicht sofort über den Preis oder die Bezahlung redet. Erst sollte die berufliche Situation geschildert werden. Darunter fällt ihre Zufriedenheit mit dem Job und auch, was der Arbeitgeber von ihrer Arbeit hält. Wird das Gespräch dann Richtung Gehalt gelenkt, sollte man immer besser in Prozentzahlen statt Euro reden. Sie würden eine Gehaltserhöhung von 5, 6 oder gar 10% für verdient erachten.

Keine Drohung in Gehaltsverhandlung

Von Drohungen in Form einer Kündigung oder Weggang zur Konkurrenz ist definitiv Abstand zu nehmen. Dafür immer besser handfeste Argumente liefern. Machen sie ihre Vorzüge deutlich. Wenn sie ihre Leistungen und Vorteile dargelegt haben, wird direkt die Gehaltsfrage anvisiert. Machen sie deutlich, dass sie sich ein paar Prozent mehr Gehalt wünschen würden.


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Jobs mit Zukunft – Teil 3: Asien und Technik bieten sichere und bezahlte Jobs

Jobs mit Zukunft – Teil 3: Asien und Technik bieten sichere und bezahlte Jobs

Zum Abschluss unserer Artikel-Serie „Jobs mit Zukunft“ stellen wir ihnen weiteren Berufe und Berufsspaten vor, bei denen der Arbeitsplatz sicher und das Gehalt verlockend ist. Dabei spielt Asien eine Rolle genauso wie Technik und der Bio-Ingenieur.

Im Rennen um den Titel „Exportweltmeister“ hat sich China mittlerweile den Platz an der Sonne gesichert. Kein anderes Land der Welt exportiert so viele Güter, wie die asiatische Wirtschaftsmacht. Die aufstrebende Volksrepublik, die Deutschland erst kürzlich als Exportmacht Nummer eins abgelöst hat, führt Waren im Wert von 20 Mio. Euro aus – pro Stunde! Entsprechend braucht es Leute, die als Vermittler arbeiten. Dazu gehören Asienwissenschaftler. Diese lernen an den Universitäten nicht nur Fachchinesisch, sondern auch viel über Kultur und Mentalitäten Asiens. Gebraucht werden die Mittler zwischen den Welten künftig nicht nur in Unternehmen, sondern auch in internationalen Institutionen und der Personalberatung.

Vermittler zwischen Mensch und Technik

Aber auch in anderen Bereichen gibt es spannende Jobs mit einer Vermittlerfunktion. So nehmen Interface-Designer eine Rolle an der Schnittstelle zwischen Mensch und Technik ein.

Ob Handy oder Kraftwerk, Ticketautomat oder Satelliten-Navigation – Technik spielt in unserem Alltag eine immer wichtigere Rolle. Und angesichts der immer komplexeren Technik in allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen haben die Profis für optimale Benutzerführung und ergonomische Gestaltung viel zu tun. Je nach Hochschule und Studiengang überwiegen bei der Ausbildung künstlerische oder technische Komponenten. Design-Hochschulen verlangen hierfür oft eine Mappe oder Eignungsprüfung.

Bio-Ingenieure sind gefragt

Ein weiterer Job der in die Kategorie „Jobs mit Zukunft“ gehört, ist der des Bio-Ingenieurs. Hierbei geht es um die Entwicklung und Gestaltung nach dem Vorbild der Natur. Nicht nur Winzer oder Molkereien setzen Mikroorganismen ein – auch in der Pharma- oder Chemieindustrie spielen die Winzlinge in Zukunft eine immer größere und wichtigere Rolle. Wer sich an die anspruchsvolle interdisziplinäre Ausbildung mit Inhalten aus Physik, Chemi, Biologie und Ingenieurwissenschaften herantraut, befindet sich auf einem sehr guten Weg zu einem spannenden Beruf mit Zukunft.


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Jobs mit Zukunft – Teil 2: Bildungswesen und IT-Spezialisten

Jobs mit Zukunft – Teil 2: Bildungswesen und IT-Spezialisten

Ein sicherer Job mit Perspektive ist viel wert. Wer bei der Berufsauswahl die Augen offen hält, kann mit der richtigen Entscheidung entspannt in die Zukunft blicken. Im zweiten Teil zum Thema „Jobs mit Zukunft“ stellen wir ihnen weitere Jobs vor, die man im Hinterkopf haben sollte.

Im ersten Teil haben wir Solarexperten, Solarteuren, Geologen und Geophysikern sowie Gesundheitsmanagern und Ärzten sichere Jobs in Aussicht gestellt. Doch die Liste der Jobs mit Zukunft ist noch länger, wie folgender Artikel veranschaulicht.

Lehrer werden gesucht

Der Altersdurchschnitt der Lehrer ist sehr hoch. Allein in Deutschland werden sich bis zum Jahr 2015 rund 200.000 Lehrer in den Ruhestand verabschieden. Das sind deutlich mehr, als Absolventen von den Universitäten kommen. Vor allem Lehrer für Naturwissenschaften, Mathematik und Technik werden an diversen Ober- und Berufsschulen gebraucht. Wer mit Zahlen und Teenagern gleichermaßen gut umgehen kann, hat beste Aussichten auf einen krisenfesten und familienfreundlichen Job. Doch es gibt einen Wermutstropfen. Denn die Schulkarriere wird vergleichsweise gering bezahlt. Trotz anspruchsvollem Studium liegen die Einstiegsgehälter von Lehrern in der Regel bei rund 3.000 Euro.

Jobs in der IT-Branche: Sicher und gut bezahlt

Da können Zahlengenies als IT-Profi in der freien Wirtschaft deutlich mehr verdienen als im Bildungswesen. Besonders Spezialisten in den Bereichen IT-Sicherheit oder IT-Projektmanagement habe gute Aussichten auf einen sicheren und sehr gut bezahlten Job. Der Weg in die IT-Abteilung führt wahlweise über ein Informatikstudium oder einer Ausbildung zum Fach- oder Systeminformatiker.

Wer sich ebenfalls mit Zahlen auskennt und gut umgehen kann, aber lieber in Bruttoregistertonnen als in Bits und Bytes denkt, sollte eine Ausbildung zum Logistiker in Erwägung ziehen. Schon heute ist die Branche der drittgrößte Wirtschaftsbereich in Deutschland. Das Marktvolumen steigt stetig an und die Tendenz geht weiter bergauf. In Deutschland findet man beispielsweise in Hamburg und Hamm eine Logistik-Hochschule. Alternativ bieten Speditionen, Reedereien, Hafen- und Flughafenbetreiber oder die Deutsche Post und Deutsche Bahn Ausbildungsplätze an.

Im kommenden 3. und letzten Teil der Mini-Serie „Jobs mit Zukunft“ werfen einen Blick nach Asien und in die Technikwelt.

Teil 1 von “Jobs mit Zukunft”.


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Jobs mit Zukunft  Energie

Jobs mit Zukunft Energie

Es gibt sie wirklich. Jobs die trotz Krise sicher sind. Welche das sind, können sie im 1. Teil unserer Reihe „Jobs mit Zukunft“ im Folgenden lesen.

Die Wahl nach dem richtigen Job ist nicht leicht. Doch ein Blick in die Zukunft könnte die Entscheidung erleichtern. Denn es gibt sie tatsächlich: Jobs die in den kommenden Jahren und Jahrzehnten gute Chancen auf Geld und Karriere bieten.

Ob Solar oder Öl – Energie bietet sicheren Job

Wer es gerne sonnig sollte Solarexperte werden. Mit einem Studium der Energie- und Wärmetechnik hat man sonnige Jobaussichten. Nicht nur, weil Solarkraftwerke immer dort entstehen, wo die Sonne scheint: Denn Techniker und Ingenieure, die sich mit grünen Energien auskennen, werden künftig dringend gesucht und gebraucht. Allein in Deutschland werden bis zum Jahr 2020 rund 220.000 neue Arbeitsplätze im Bereich der Erneuerbaren Energien entstehen. Entsprechend bieten immer mehr Hochschulen Ingenieurstudiengänge mit Schwerpunkt Solartechnik an. Wer jedoch lieber eine handwerkliche Ausbildung bevorzugt, kann sich stattdessen zum Solarteur (Solar-Installateur) weiterbilden und so von diesem Boom profitieren.

In Europa verfolgen viele Staaten das Ziel, den Anteil von Kohle und Gas zugunsten von Sonne, Wind- und Wasserkraft rasch zurückzufahren, trotzdem wird in den kommenden Jahrzehnten der Anteil der fossilen Brennstoffe am Energiemix noch bei 70 bis 80 Prozent liegen. Geologen und Geophysiker helfen Mineralölkonzernen bei der systematischen Schatzsuche nach Öl und Co. und haben glänzende Aussichten auf eine internationale Karriere. Dort warten nicht nur ein guter Verdienst, sondern auch viele spannende Reisen. Auch beim Anzapfen der Erdwärme über geothermische Kraftwerke ist ihr Wissen gefragt.

Sichere Jobs dank Medizin

Aber auch in der Gesundheitsbranche entstehen neue Berufsbilder. Die Menschen werden immer älter und nehmen mehr Gesundheitsleistungen in Anspruch. Auch der medizinische Fortschritt wirkt als Kostentreiber, wobei gleichzeitig immer weniger Menschen in das System einzahlen. Hier sind Gesundheitsmanager gefragt, die Kliniken, Krankenkassen oder Pflegeheimen beim Kostensparen helfen können. Wer in der Schnittstelle zwischen Medizin und Ökonomie arbeiten will, ist mit einem medizinischen Studium plus Management-Weiterbildung (Public Health) gut beraten.

Aber auch das medizinische Fachpersonal wird knapp. In Deutschland finden fast 30 Prozent aller westdeutschen und mehr als die Hälfte aller ostdeutschen Krankenhäuser nicht genügend Fachärzte. Und die Doktoren werden immer älter. Schon heute liegt das Durchschnittsalter niedergelassener Vertragsärzte bei über 51. Die logische Schlussfolgerung: Viele Mediziner und deren Praxen werden in den kommenden Jahren schließen und Lücken hinterlassen. Das könnte ihre Chance sein!

Im 2. Teil werden wir weitere Jobs aufzeigen, die einen sicheren Arbeitsplatz bieten.


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