Berufseinstieg ohne Praktikum? Heutzutage wohl undenkbar. Doch Praktika stehen meist in einem schlechteren Ruf, als sie tatsächlich sind. Schließlich liegt es ja bekanntlich an jedem selbst, was er mit der sich bietenden Chance anfängt. Doch wie viele Praktika verträgt der Lebenslauf?

Wie viele Praktika verträgt mein Lebenslauf?
Wenn es mit der Festanstellung nicht auf Anhieb klappt, was derzeit aufgrund der Wirtschaftskrise fast normal ist, ist ein Praktikum eine passende Alternative. Die Unternehmen können von gut ausgebildeten Nachwuchskräften profitieren und die Praktikanten haben die Möglichkeit, am Ende der Hospitanz zumindest eine freie Mitarbeiterschaft einzusacken. Von dem Praktikanten-„Gehalt“ wollen wir an dieser Stelle aber nicht weiter reden.
Sich von Praktikum zu Praktikum zu hangeln, ist aber definitiv der falsche Weg, damit es endlich mit dem Job klappt. Irgendwann sollte man einen Schlussstrich ziehen. Denn schließlich ziehen auch die Personaler beim Anblick ihres Lebenslaufs Rückschlüsse, wenn sich nach dem Schul- oder Universitätsabschluss Praktikum an Praktikum reiht. Hier ist Vorsicht geboten.
Mehr als fünf unterschiedliche Praktika sollten es auf keinen Fall sein, die im Lebenslauf aufgeführt werden. Das könnte beim Jobeinstieg hinderlich sein, da man durchaus den Eindruck erweckt, man ist ziellos. Zudem könnte die Vermutung entstehen, dass man sich nicht an ein Unternehmen binden will.
Wer beruflich genaue Vorstellung hat, dem reichen in der Regel zwei Praktika aus, um wertvolle Informationen des bevorstehenden Arbeitsalltags und Basic-Wissen seiner Spezifikation in der Praxis für den neuen Job zu sammeln. Auch wer natürlich über das gute Vitamin B, B = Beziehungen, verfügt, kommt meist mit zwei Praktika aus.
Etwas komplizierter wird es dagegen beim unschlüssigen Berufseinsteiger, der vom künftigen Job noch keine konkrete Vorstellung hat. In diesem Fall ist es natürlich ratsam und legitim, mehrere Praktika zu machen. Und wenn es am Ende mehr als fünf werden sollten, ist es auch nicht ganz so schlimm. Dann einfach die besten fünf Praktika mit den besten fünf Zeugnissen in den Bewerbungsunterlagen aufführen.
Natürlich kann jeder so viele Praktika absolvieren wie er will, vorausgesetzt man hat die Zeit und ein paar finanzielle Ressourcen. Und ihr irgendwann klappt es dann auch mit der Festanstellung oder freien Mitarbeiterschaft.
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Handwerksbetriebe verzweifeln häufig auf der Suche nach Auszubildenden. Gerade im Handwerk hat die Ausbildung eine lange Tradition und jeder Handwerksmeister gibt gerne sein Wissen, aus Überzeugung, an die Jugend weiter.
Doch bei immer mehr Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz, suchen viele Handwerksbetriebe vergeblich nach Ausbildungswilligen Jugendlichen und so bleiben im Handwerk auch dieses Jahr wieder sehr viele Ausbildungsplätze unbesetzt.
Häufig wird von Schulabgängern das Handwerk unterschätzt und viele Schulabgänger befassen sich nur noch mit dem kaufmännischen Bereich und mit der Möglichkeit eines Studiums. Ins Handwerk zieht es relativ wenige Jugendliche, doch mit dem Gesellenbrief des Handwerks in der Tasche eröffnen sich weiter Ausbildungsmöglichkeiten. Handwerker sind nach wie vor international gesucht und wer nach der Ausbildung eine Ausbildung zum Handwerksmeister absolviert, der hat gute Chancen auf dem nationalen und internationalen Arbeitsmarkt.
Mit einer entsprechenden Ausbildung im Handwerk bestehen zahlreiche Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt und dies auch in unterschiedlichen Branchen. So ist sowohl die Selbstständigkeit eine Möglichkeit, als auch ein Arbeitsverhältnis oder ein Angestelltenverhältnis als Ausbilder oder Berater. Einem guten Handwerker öffnen sich zahlreiche Berufswege und so ist auch finanziell das Handwerk durchaus lukrativ und bietet eine gute Perspektive auf Dauer.
Jugendliche sollten die Chance auf einen Ausbildungsplatz im Handwerk nutzen. Eine Möglichkeit um sich dem Handwerk anzunähern ist mit Sicherheit ein Praktikum. Da das Handwerk sehr vielfältig angesiedelt ist, können sich viele Jugendliche letztlich darin wieder finden und haben hier eine Möglichkeit auch in vielen Bereichen kreativ zu arbeiten. Welche Handwerksbetriebe noch Ausbildungsplätze frei haben, kann jeder unverbindlich über die Handwerkskammern abfragen. Gerne gesehen sind auch persönliche Anfragen im Handwerk und so lohnt es sich mit Sicherheit vor Ort die Handwerksbetriebe nach einem Praktikumsplatz und einem Ausbildungsplatz direkt anzusprechen.
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